GOLD : Märkte und Informationen

  • @Edel: Dazu muß ich nicht so'n "Spökenkieker" wie die "Aden Sisters" sein, um zu erkennen, daß die derzeit GESUNDE GSR 40...50 ist. Die fast 70, die wir vor kurzem mal hatten waren genau so eine Übertreibung wie die ca. 30 zum Ag-Peak.


    Und alles unter der alten Relation des Witte'schen "Goldrubels" in Form einer Ag-Kurantmünze von 18 g fein (GSR ca. 1:24; ohne "Schlagschatz": 1:25) ist VÖLLIG irreal. Z.B. an die Wiederkehr der Verhältnisse der dt. Kaiserzeit zu glauben, mit seiner GSR in Münzgeld von ca. 1:14 (ohne Schlagschatz: 1:15) - wie es einige eingefleischte Silberbugs hier allen Ernstes tun - ist einfach nur :wall: :wall: ....


    Wie ich darauf komme: einfach "Bauchgefühl" und "Gesunder Menschenverstand", und ein paar münzgeschichtliche Kenntnisse: Warum hat der Witte gerade DIESE GSR für die Russen gewählt? Und warum ähnelt die eher der der USA als der des kaiserlichen Deutschlands? Dieser Mensch war nämlich einfach einer der fähigsten Volkswirtschaftler der letzten 200 Jahre weltweit aber als Russe gilt er in Deutschland halt gemeinhin als "pfui-bäh" und damit nicht beachtenswert ;( ... und dann klingt sein Name auch noch so jüdisch ... das geht für den VWL-Mainstream a la BRD nun GAR NICHT mehr...).

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

    • Offizieller Beitrag

    @Edel: Dazu muß ich nicht so'n "Spökenkieker" wie die "Aden Sisters" sein, um zu erkennen, daß die derzeit GESUNDE GSR 40...50 ist. Die fast 70, die wir vor kurzem mal hatten waren genau so eine Übertreibung wie die ca. 30 zum Ag-Peak. (....)


    Nun, Schlauberger, ;) darum geht es doch gar nicht. Wer hoch investiert ist, den interessiert das Ratio kaum. Aber für viele hier ist der Trend wichtig, und da war das Credo, daß Silber steigen und steigen könne und das Ratio fallen und fallen übergroß. Da sind mir seriöse Einschätzungen exzellenter Leute willkommen, nicht mehr und nicht weniger...


    Nein, ich maße mir NICHT an, zu sagen, was nun normal und nicht in diesen Märkten ist. ^^ Immerhin lag das Ratio auch längere Teiten in Bereichen weit oberhalb oder Unterhalb des langjährigen Durchschnittes.


    Hier ein Beitrag, der auf einen möglichen Paradigmenwechsel und auf Steve Saville eingeht
    http://www.safehaven.com/artic…the-goldsilver-ratio-be-- :


    "...Saville hält daher in aktuellen Umfeld eine Silber Gold-Ratio von 40 bis 55 für normal (aktuell bei 36 USD fürs Silber liegt sie bei 42).


    Möglicherweise gibt es aber auch derzeit einen Paradigmenwechsel


    Allerdings greifen Savilles Betrachtungen insoferne zu kurz, als inzwischen die industrielle Nachfrage nach Silber stark gestiegen ist, vermutlich weiter steigt und die oberirdischen Silberreserven weitgehend verbraucht wurden. Daher kann es genauso gut sein, dass nun die Gold-Silber-Ratio wieder in eine tiefere Bandbreite zurückkehrt, auch gegen 20-30 würde letztlich nichts sprechen. Durch die Wiederentdeckung des Silbers als Investment und den leichteren Zugang durch ETFs (außerhalb von Deutschland ist ja ein Silberdirektinvestment durch die hohe MWSt sehr behindert) könnte genauso gut gerade ein Paradigmenwechsel stattfinden. ..."


    http://www.foonds.com/article/13642


    Grüsse
    Edel

  • Steuer-Chaos beim Goldkauf: Was Anleger beachten sollten
    Schuldenkrise und Inflationsangst treiben Anleger ins Gold. Doch die verschiedenen Goldinvestments
    werden vom Fiskus unterschiedlich behandelt. Es droht ein Steuer-Chaos. In einen Gastbeitrag erläutert
    der Steuerberater Michael Bormann von der Sozietät bdp Bormann Demant & Partner die mitunter
    gravierenden Auswirkungen.
    Verschiedene Goldinvestments werden vom Fiskus völlig unterschiedlich behandelt. Der Steuersatz für realisierte
    Gewinne reicht von 0 bis annähernd 30 Prozent. Die Auswirkungen auf die Nachsteuerrendite der verschiedenen
    Anlageformen sind somit gravierend.
    Als sicherstes Goldinvestment gelten Goldmünzen [smilie_love] und -barren.
    Es gibt weder eine Emittentenrisiko wie bei
    Zertifikaten oder Inhaberschuldverschreibungen noch droht die Gefahr eines möglichen Missmanagements wie
    bei Aktien von Goldminengesellschaften. Für den Anleger besonders erfreulich: Physische Goldinvestments
    unterliegen nicht der Abgeltungssteuer. Der Gewinn von Münzen und Barren ist nach einer Haltefrist von zwölf
    Monaten steuerfrei. Da Gold vereinfacht gesagt als Währung gilt, fällt auch keine Mehrwertsteuer an. Im
    Gegensatz dazu streicht der Fiskus beim Kauf von Silbermünzen immerhin 7 Prozent, bei Silberbarren sogar 19
    Prozent Mehrwertsteuer ein.
    Beim Kauf von Goldmünzen und -barren muss der Anleger allerdings ein Aufgeld zahlen. Bei Stückelungen von
    einer Feinunze (31,10 Gramm) beläuft sich dies in der Regel auf 4 bis 5 Prozent. Zudem stellt sich beim Erwerb
    von physischem Gold die Frage der Lagerung. Sowohl ein Schließfach also auch der Einbau eines Tresors
    zuhause kosten weiteres Geld.
    Die niedrigen Erwerbskosten und die einfache Lagerung machten binnen kürzester Zeit so genanntes Xetra-Gold
    ausgesprochen populär. Dabei handelt es sich um eine Inhaberschuldverschreibung (also eine Anleihe), die von
    der Deutsche Börse Commodities GmbH emittiert wird und wie eine Aktie an der Börse gekauft werden kann.
    Xetra-Gold ist mit physischem Gold hinterlegt und für den Anleger besteht ein Lieferanspruch. Daraus wurde
    vielfach abgeleitet, das etwaige Kursgewinne, die mit Xetra-Gold erzielt werden, wie bei Goldmünzen oder -barren
    behandelt werden, also nach einer Haltefrist von zwölf Monaten steuerfrei sind.
    Doch das Bundesfinanzministerium sieht dies anders. Nach seiner Auffassung gilt die Abgeltungssteuer in Höhe
    von 25 Prozent. Gemeinsam mit dem darauf entfallen Solidaritätszuschlag sowie der Kirchensteuer summiert sich
    die steuerliche Belastung realisierter Kursgewinne auf bis zu 28,625 Prozent. Dagegen prüft die Deutsche Börse
    Commodities derzeit rechtliche Schritte. Die Lage ist also bislang ungeklärt. Anleger, die aufgrund der Einfachheit
    und der niedrigen Erwerbskosten Xetra-Gold kaufen, sollten aber sicherheitshalber die Abgeltungssteuer (plus
    Soli und Kirchensteuer) bei ihren Renditeerwartungen mit einkalkulieren.
    Die Besteuerung von Zertifikaten und Goldminenaktien ist dagegen unstrittig. Hier erhebt der Fiskus
    Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent sowie Soli und Kirchensteuer. Von den Kursgewinnen streicht das
    Finanzamt somit bis zu 28,625 Prozent ein -unabhängig davon, wie lange die Papiere gehalten wurden.
    Unter rein steuerlichen Aspekten schneiden somit Goldmünzen und -barren am besten ab. Dies gilt zumindest
    solange, wie die rechtliche Lage bei Xetra-Gold ungeklärt ist. Vor diesem Hintergrund sollten die Kosten für einSchließfach durchaus verkraftbar sein.
    Autor: Michael Bormann
    Dieser Artikel erschien am 01.07.2011 unter folgendem Link:
    http://www.dasinvestment.com/i…anleger-beachten-sollten/

  • Da das ganze "Griechengedöns" im Juni den Goldpreis kaum nach oben bewegt hat, wäre es auch möglich, dass die (kurzfristige) Beruhigung nach der Abstimmung in GR nicht für ein größeres Sinken des POG sorgen wird. Wahrscheinlich war das alles schon vorher eingepreist. Man wusste, die Griechen würden dem Sparpaket zustimmen müssen. Und man weiss auch, dass das alles nichts nutzen wird, sondern nur etwas Zeit erkauft hat.


    Im Grunde also alles wie vorher.

    Hinab in die Hölle, hinauf auf den Thron, am schnellsten empfängt man alleine den Lohn.

    Einmal editiert, zuletzt von Silberfinger ()

  • Silberfinger, angenommen es wäre so: Was ist dann noch nicht eingepreist? Die Schuldeneskalaton der restlichen EU Zone? Die der USA? Irgendwo muß ja auch mal eine Grenze gezogen werden, oder ist alles Absehbare bereits eingepreist? :hae:

  • Die MSM wollen dem ungeübten Auge Stabilität vorgaukeln, kennt man doch so.
    Nur keine Panik, jeder bekommt seinen Sitzplatz im Rettungsboot.
    Das ändert sich alles ab dem 2. August, der Stunde der Wahrheit.
    Unsichtbar wird mal wieder von Zetteln in Physisch umgeschichtet, geh ich jede Wette ein.
    So gleichmäßig, daß keine Welle den ruhenden See in Aufruhr versetzt.

  • Dieser Mensch war nämlich einfach einer der fähigsten Volkswirtschaftler der letzten 200 Jahre weltweit aber als Russe gilt er in Deutschland halt gemeinhin als "pfui-bäh" und damit nicht beachtenswert ;( ... und dann klingt sein Name auch noch so jüdisch ... das geht für den VWL-Mainstream a la BRD nun GAR NICHT mehr...).

    Was ist'n mit Dir los ?) S. J. Wittes Vater war Deutschbalte, hat in Preußen studiert. Die russische Mutter hatte preußische Lehrer. Witte selbst wurde in Odessa vor allem durch preußische Lehrer geprägt. Er ist ein ideales Ergebnis der fruchtbaren deutsch-russischen Zusammenarbeit im 19. Jahrhundert und wurde trotz dem durch Franzosen und Briten gestifteten Zerwürfnis mit Russland in Deutschland bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg hoch geachtet.


    Seeadler

  • Silberfinger, angenommen es wäre so: Was ist dann noch nicht eingepreist? Die Schuldeneskalaton der restlichen EU Zone? Die der USA? Irgendwo muß ja auch mal eine Grenze gezogen werden, oder ist alles Absehbare bereits eingepreist? :hae:


    Ich meinte jetzt nur Griechenland als "eingepreist".

    Hinab in die Hölle, hinauf auf den Thron, am schnellsten empfängt man alleine den Lohn.

    Einmal editiert, zuletzt von Silberfinger ()

  • sieht danach aus


    mal schauen ob es sich bis Montag wieder gefangen hat und es am Dienstag dann wieder hoch geht, war ja öfters so, der erste Dienstag des Monats und es geht etwas höher


    oder jetzt kommt das Sommerloch, glaube aber nicht dass Gold unter 1400$ bzw. 1000€ die Unze fällt, dazu kaufen noch zu viele...

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

  • Was mir auffällt ist, dass Gold und Silber immer zum Monatswechsel kolabieren. Das war von April auf Mai so, von Mai auf Juni so, und nun ist es wieder so. Gibt es dafür eine Erklärung? Im Mai konnten sich Gold und Silber dann ja etwas erholen, im Juni kaum noch und nun geht es schon wieder ein Stockwerk tiefer.

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • Zitat Edelman: Möglicherweisegibt es aber auch derzeit einen Paradigmenwechsel. Hierzu hat sich im März meine spezielle Quelle gewohnt Orakelhaft geäussert: Bisher stieg das Silber weil Gold gestiegen ist , ab jetzt steigt Gold weil das Silber steigt. Leider habe ich bis heute keinen Weg gefunden um daraus Kapital zu schlagen. Etwas ist jedoch klar : Wir sind Meilenweit von einer Übertreibung entfernt !

    • Bin schon wieder weg Lexus

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

  • @ währungshüter


    Gold "kollabiert" sicher nicht, es hält sich doch ganz wacker. Die Rückgänge sind doch sehr moderat und für die Jahreszeit nicht unüblich, obwohl ich wie gesagt wegen GR eher mit höheren Preisen gerechnet hätte. Aber was solls. Die nächste Krise, der nächste Herbst kommt bestimmt.

    Hinab in die Hölle, hinauf auf den Thron, am schnellsten empfängt man alleine den Lohn.

  • Kolabieren war ein von mir schlecht gewählter Terminus, aber das Gold immer zum Monatswechsel schwächelt und das nun zum 3. mal in Folge ist fakt. Dass es Saisonal im Sommer eher eine Seitwertsbewegung gibt, ist mir auch klar, aber warum geben die Kurse immer just zum Monatswechsel nach :hae: .

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

    Einmal editiert, zuletzt von Währungshüter ()

  • @Seeadler: Bzgl. Witte mußt Du schon genau(!) lesen, was ich schrieb; nämlich daß "sein Name jüdisch klingt" . Das war nur eine Anspielung auf seine jüdische Frau, die für die Mainstream-Antisemiten damals (Stichwort: "Protokolle der Weisen...") WIE HEUTE schon ausreicht, auch in diesem Menschen gleich einen Handlanger des Welt-Finanzjudentums zu "sehen". (So wie ich ja von den üblichen Verdächtigen hierzuforum auch gern mal als "Judensöldling" bzw. "-mietmaul" etc. beschimpft werde, nur weil ich in den in der BRD gesamtgesellschaftlich als Konsens gelten zu habenden Antisemitismuschor nicht mit voller Kraft mit einstimme.)


    Manchmal formuliere ich hier an meinem Smartphone im schunkelnden Zug sitzend sicher nicht jeden Text im GSF 100%ig perfekt; aber bei solchen Fragen passe ich schon SEHR auf, daß ich nicht gegen das für mich in der BRD ja geltende Verbot jeglicher fundierter (und damit auch mal bissig-ironischer) Kritik am Antisemitismus verstoße.

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

    • Offizieller Beitrag

    Für div.Vergleiche im Edelmetallbereich werden u.a. auch Minenindices verwendet. Hier ein Vergleich der verschiedenen Minenindices mit ihren Eigenarten von Lorimer Wilson,Chefredakteur der http://www.FinancialArticleSummariesToday.com und http://www.munKNEE.com


    Am Rande vermerkt, daß es noch einige andere als die hier verglichenen Minenindices gibt, zB. den Juniorindes GDXJ, den ich zu Vergleichen mit heranziehe.


    "...The number, market cap and currencies of the constituents of the HUI, XAU, GDX, XGD and CDNX indices differ considerably from each other and, as such, each index presents a different picture of what is really happening in the precious metals marketplace. This article analyzes the make-up of each index to reveal the biases of each to arrive at the answer to the question in the title...."


    http://news.goldseek.com/GoldSeek/1309354329.php


    Grüsse
    Edel

  • Moin moin,
    habe heute bei pro 7 was lustiges gesehn. Nun will jemand Goldautomaten aufstellen, also euros rein und gold kommt raus :thumbsup:
    Von 1 bis 50 gramm glaube ich war das. die frage ist nur, wozu brauche ich sowas zur zeit, und dann auch noch in größenordnungen (prägeaufschlag)
    die als anlage wohl nicht so gut geeignet sind ?? ist wohl ne kamera drin, die jeden registriert der sich seinen stoff besorgt :D
    Und dann kam noch die frage auf in wie weit gold als wertanlage geeignet ist. der tresor wurde versuchshalber mal gesprengt und die fertigungsschritte
    beschrieben, auch wie gold hergestellt (gegossen) wird wurde erklährt aber nix genaueres über diese Wertanlage.


    war aber lustig [smilie_happy]

    • Offizieller Beitrag

    Goldautomaten im Euroraum, gibt es die nicht schon seit geraumer Zeit? In Flughäfen, glaube ich mich zu erinnern.


    Und in Japan kaufen die Hausfrauen schon seit vielen Jahren Gold im Supermarkt!


    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Ich glaube, ich sollte einmal ein paar Worte zum
    Goldpreis sagen: Es ist durchaus richtig, daß der in den letzten Wochen /
    Monaten nicht ganz so große Freude gemacht hat, wie es sich die
    "Goldbugs" wünschen. Der Preis schwankt um die 1.500 Dollar und derzeit
    liegt er ein wenig darunter. In Euro ist das noch ärgerlicher, denn da
    spielt auch noch die Währung mit, es schwankt zwischen 1.000 und 1.100
    Euro. Na und? Ich kann mich noch an die Cartoons auf der
    Eichelburg-Seite erinnern, als das Gold über 700 Dollar gegangen ist
    (habe mir leider den stolzen Stier damals nicht kopiert). Der Goldpreis
    funktioniert leider nicht als konstanter Krisenindikator, er unterliegt
    Schwankungen und Drückungen. Der Tagespreis ist egal, der wedelt wie ein
    Kuhschwanz.


    Wenn Sie jeden Tag einmal den Goldpreis nehmen
    - wie ich, zwischen 19:00 und 22:30 Uhr für den Tageskommentar, der um
    diese Uhrzeiten geschrieben wird - werden die Pendelbewegungen
    schwächer. Nehmen Sie den Goldpreis nur einmal im Monat, also am
    Monatsersten um 12:00 Uhr, wird daraus eine relativ flache und relativ
    stetige Kurve. Schaut man sich die Entwicklung über die ganzen letzten
    zehn Jahre an, dann war Gold die zweitbeste Empfehlung dieses Jahrzehnts
    - nach Silber. Und das vollkommen risikolos! Es mag ein paar Aktien
    gegeben haben, die noch besser gelaufen sind - VW unter dem Angriff von
    Porsche zum Beispiel. Aber um da zu gewinnen, hätten Sie aktiv zocken
    und den besten Zeitpunkt erraten müssen. Bei Gold und Silber genügte es
    zu kaufen und dann liegen lassen.


    Laut meiner Hofastrologin beginnt Mitte Juli
    im Gold eine Aufwärtsphase, die bis in den Oktober hinein anhalten wird.
    Wenn Sie also einsteigen wollen? Der beste Zeitpunkt, um ins Gold
    einzusteigen, ist JETZT. Das ist auch schon seit zehn Jahren so, denn in
    drei oder sechs Monaten war das Gold fast immer teuerer als JETZT.

    M.W.

  • Laut meiner Hofastrologin beginnt Mitte Juli
    im Gold eine Aufwärtsphase, die bis in den Oktober hinein anhalten wird.
    Wenn Sie also einsteigen wollen?


    Da andere Astronomen für diesen Juli noch mit einem haten Kursrutsch in Silber rechnen, erachte ich,
    zumindest alle Käufe VOR 15.07.2011,
    als sehr mutig.

Schriftgröße:  A A A A A