Es stellt sich die Frage, wie lange die von den Zentralbanken nun angekündigte Dollarflut für die angeschlagenen europäischen Banken Wirkung zeigt. Auf dem Papier zumal sind damit im besten Falle einige Monate gewonnen, ehe die letzte Rückzahlung fällig wird. Das hat heute die Aktienmärkte in der Form eines klassischen Short Squeeze in die Höhe getrieben und dem Goldpreis einen Dämpfer versetzt. In der Vergangenheit jedoch war es in letzter Zeit oft so, dass die Wirkungen solcher Interventionen erstaunlich kurz waren und der Goldpreis sich rasch erholen konnte - für Trader ein kleines Paradies. Außerdem dürften nun viele Händler davon ausgehen, dass solche Aktionen der Notenbanken in Europa für die Banken wieder und wieder inszeniert werden können.
Ob es diesmal doch ein wenig länger dauert ? Der von Jim Sinclair des öfteren als Gewährsmann zitierte Freund " Master Kenny" glaubt, dass mehrere überstandene Attacken bei $ 1770/Oz (heute lief es zeitweilig in diese Richtung) richtungsweisend sein werden dafür, wie weit bzw. wie lange der Balg des "Korrekturakkordions" beim Goldpreis ausgedehnt wird.
Eine mehrfache Abwehr dieser Marke mache einen Abfall bis auf ca. $ 1705/Oz dann unwahrscheinlicher, die Korrekturphase würde maximal 40 Tage anhalten. Mal sehen.
"We are in the 17th day of corrective action, and near the end of our minimum expectation of time required (15 to 18 days) to exhaust this corrective action, (but with a maximum time factor still projected at not more than 36 to 40 days). Each failed attempt to close below 1770 widens out this accordion correction and weakens the possibility of for a return to the 1705.40 low."
http://www.jsmineset.com/2011/09/14/in-the-news-today-976/
Grüße
auratico
