In der wahren Krise, wenn nichts mehr geht und die großen Zockerbuden den Handel einstellen, will ich sehen wie hier irgendjemand Minenaktien an den Mann bringt.
Das scheint mir langsam ein guter Contra-Indikator zu sein. So langsam erreichen wir endgueltig neue historisch grosse Missverhaeltnisse in der Relation POG/Goldaktien. Dennoch halte ich noch einen Auswascher bei den Minen fuer gut moeglich.
Generell gilt: Sicher haben Goldaktien so ihre Schattenseiten, wer aber meint, ueber ihre Eigenschaften als Mittel zum Kapitalerhalt in Krisenzeiten den Stab zu brechen, dem sei ein etwas sorgfaeltigeres Studium der Geschichte empfohlen!!! Dasselbe gilt umgekehrt auch fuer die komplette Ausklammerung der Nachteile von physischem Gold und Silber - etwas anderes kann nur behaupten, wer in Jahrhunderten denkt. Sehr reiche Familien, insbes. - aber nicht nur- viele juedische Familien machen dies tatsaechlich (Edel hat dies schon mehrfach richtig hervorgehoben). Fuer den Normalanleger, der mittel- bis langfristig denkt und dabei vielleicht 5 - 15 Jahre meint, birgt auch Gold erhebliche Risiken, gerade aktuell.
In der aktuellen Krise gibt es eine Reihe von Szenarien, in denen man mit Gold auf den Bauch faellt. Ich halte Sie fuer unwahrscheinlich, doch sollte man sich vor selbstueberschaetzenden Einschaetzungen a la "ich weiss es besser als der Markt" hueten. Stets muss man pruefen, ob der MArkt und die davon ggf. abweichende eigene Einstellung ueberlegenes Wissen reflektiert oder kurzfristige psychologische Fehleinschaetzungen/Manipulation dominieren.
In diesem Sinne allen viel Glueck
Hedda