...Vielleicht ist noch nicht allen aufgefallen, dass am 14. Januar etwas Interessantes geschehen ist, denn an diesem Tag fiel der 1983 etablierte XAU-Index, der die größeren Goldproduzenten erfasst, mit 41,52 auf ein ALLZEITTIEF. Ab hier wird es nun wirklich spannend, denn damit ist geschehen, was Leute wie Armstrong u.a. dem Minensektor vorausgesagt haben: Erst wenn es ein Totalbombardement gegeben hat, wird eine Trendumkehr wahrscheinlich. Man muss sich das zu Verdeutlichung also am besten nochmals vor dem geistigen Auge vorstellen: der Goldminensektor ist auf historische Tiefs gefallen, jetzt (bzw. vor 10 Tagen) - und NICHT, wie von den dauerbullishen US-Goldbugs seit Jahren wiederholt behauptet wurde bei wesentlich höheren Notierungen...
Recht gute Zusammenfassung der Situation bei zerohedge.com
Die Autorin Dana Lyons Tumblr fragt dort:
"Gold stocks are testing the level of their recent breakdown to all-time lows; will it be a false breakdown, or the start of a new leg down?“
Bei allem Respekt vor ihrer Arbeit und Deiner Wiedergabe, der guten Ordnung halber:
DIE Goldminen haben NICHT ihr historisches Tief erreicht. Der XAU wurde vielmals ergänzt, er umfaßt jetzt einige andere und weitere Aktien als früher, was einen Vergleich verzerrt. Auf die Schnelle sind später hinzugefügt worden u.a. GORO, SAND, FR, MUX, NGD, die allesamt verheerend einbrachen.
Insoweit ist m.E. repräsentativer für Vergleiche der ungehedgte HUI, sh.Chart, auch angehängt der große Toqueville Fonds TGLDX, der aus Prinzip die Minenindices abbildet.
Hier wird ebenso deutlich, wie die Minen katastrophal abgestürzt sind, wohl auf Tiefststand vs Gold, aber eben nicht auf historische Tiefstände: Dazu müßten sie nochmals um mehr als die Hälfte fallen, was aber äusserst unwahrscheinlich ist.
Charts aus dem feinen : http://www.chartsrus.com/
Grüsse
Edel