Global Economic Collapse

  • Jaja... die armen Leute.. sie können ja nix dafür... Gut, sie haben keine oder kaum Schulbildung, entweder weil sie es wirklich nciht verstehen, oder eher, weil sie es nie verstehen wollten, und Schule für sie nur störend war.


    Wenn sie überhaupt eine Ausbildung gemacht haben, dann diese auch mehr schlecht als recht... denn Bock hatten sie dazu auch nicht...



    Und daran ist ganz allein der Staat und die da oben verantwortlich!!!


    Wir haben 2006 versucht Leute zu finden, die wir kostenlos in Konstruktion und CAD ausbilden können, damit unsere Kunden im Maschinen- und Anlagenbau Leute für Entwicklung, QM, AV haben.


    Wir haben niemanden gefunden und die zuständigen Damen und Herren vom A-Amt, hatten niemanden, den sie uns vermitteln konnten.


    Aber danke für deine Wünsche Mehlwurm...

    Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

  • Zitat

    Jaja... die armen Leute.. sie können ja nix dafür... Gut, sie haben keine oder kaum Schulbildung, entweder weil sie es wirklich nciht verstehen, oder eher, weil sie es nie verstehen wollten, und Schule für sie nur störend war. Wenn sie überhaupt eine Ausbildung gemacht haben, dann diese auch mehr schlecht als recht... denn Bock hatten sie dazu auch nicht...


    Erzähl das bitte den gut ausgebildeten Facharbeitern, die ich zum 01.01. in Kurzarbeit schicken muß (nein, ich bin kein Unternehmer sondern auch nur angestellt). Mit Pech geht es danach gleich in die Arbeitslosigkeit. Heute wertvolles Mitglied der Gesellschaft, morgen "dumm, faul und Schmarotzer" (gemäß deiner Definition).


    Zitat

    Wir haben 2006 versucht Leute zu finden, die wir kostenlos in Konstruktion und CAD ausbilden können, damit unsere Kunden im Maschinen- und Anlagenbau Leute für Entwicklung, QM, AV haben. Wir haben niemanden gefunden und die zuständigen Damen und Herren vom A-Amt, hatten niemanden, den sie uns vermitteln konnten.


    Das Arbeitsamt hat noch nie anständig vermittelt (kenne kaum noch Firmen, die gute Stellen über das Amt besetzen). Vielleicht war eure Suche auch nicht besonders effizient. Vielleicht habt ihr auch nur den falschen Standort? Im Südwesten der Republik mit Arbeitslosigkeitsraten von unter 5% kann die Suche schwierig sein. Komm aber mal in den Norden oder geh in den Osten - du wirst überhäuft mit Bewerbungen. Mich nervt nur deine Verallgemeinerung und Arroganz. Nur weil man bspw. die bayerischen Verhältnisse kennt, hat man noch lange keinen Einblick in die Situation der "Schmarotzer" in anderen Teilen der Republik.


    Ich weiß, gleich kommt das Schlagwort "Flexibiltät". Die die es sich leisten können (jung, keine Familie), sind schon längst weg. Die Anderen können nicht zwangsläufig, da Häuser, arbeitende Ehegatten, Angehörige, Kinder usw. ein Hindernis sein können.

  • Gut so , ich hab sogar einige CAD Vorkenntnisse ^^
    Wäre also sogar mit Vorbildung am Start , trotzdem zähle ich nicht zu den 80 % laut dieser Definition , eher zu den 18 %. Da ich im Monat unter Harz IV niveau lebe , mal von Geld/Em Vermögen unabhänig betrachtet. Hab ich in etwa so 500-600 Euro pro Monat für Miete,Auto,Leben , dazu noch selbst erwirtschaftet. Also mal nen bissl aufpassen , es gibt genug die qualifiziert sind , nen gutes Abi haben , Allgemeinbildung die auch zu dieser Gruppe gehören wenn man nur das Einkommen als Maßstab nimmt.


    Die werden immer gern vergessen , ich bekomme vom Staat keine Leistungen , bin selbst krankenversichert aus eigenen Beiträge , kein Bafög nix.
    So Leute könnten sich dann auf den Schlips getreten fühlen bzw. ich fühl mich angesichts dieser Diskussion ziemlich verarscht. Weil es immer darauf hinausläuft hey nur net denen was abgeben , weil das sind alles unqualifizierte Betrüger. Bzw. in meinen Fall , faule Studenten usw. weil man sich nicht mal mit mehr Leuten beschäftigt. Genauso wie es mich stresst so nen bullshit zu hören , wirds wohl nen Arbeitslosengeld 2 Empfänger der ne Ausbildung hat , nen job sucht und nix findet genauso stressen.



    Echtsilber


    Nunja wenn ich mir die Situation in der Firma bei dir so vorstelle , hätten wir beide ja eigentlich ziemlich schnell ins Geschäft kommen können.
    Du suchst jemanden , ich hab das was du suchst. Nur wird man bei dir wohl nicht so gut verdienen , wie als Chemiker , ansonsten würde ich mir den Beruf schon interessant vorstellen. Jetzt ist dann halt die Frage , was machen ? Zahlst du mehr für mich oder verzichte ich auf nen mögliches Gehalt und lebe damit unter dem Lebensstandard der möglich wäre. Ich glaube die Lösung für das Problem wäre , du musst mir mehr zahlen oder ich muß von dem Verdienst besser leben können sprich die Entlohnung muß mehr wert sein. Aber wir können uns da wohl net einigen weil wir auf die Kosten bzw. Konkurrenz keinen Einfluß haben. Da kann uns nur die Politik helfen bzw. eine andere Politik die wieder eine gerechte Entlohnung möglich macht.

  • Zwei sehr gegensätzliche Ansichten. Wie kommt es dazu?
    Weil jeder nur einen Teil des Problems sieht - oder sehen will. Der eine richtet seine Aufmerksamkeit darauf, wie die reichen Parasiten immer reicher werden, der andere sieht die Schmarotzer am anderen Ende der sozialen Stufenleiter und sieht, daß diese wie die Maden im Speck immer fetter werden, es aber zu wenige für qualifizierte Arbeiten gibt.


    Die Wahrheit liegt in der Betrachtung des Gesamten: es gibt beides. Und zwischen beiden Mühlsteinen wird die Mitte zerrieben.


    Teil des plutokratischen Herrschaftsprinzips. Niemals die Interessen des ganzen Volkes zu vertreten, sd. es in hunderte und tausende Interessengruppen zu zerreißen. Das geht sogar bis zu Parteien für die reichen Schmarotzer, über Parteien für die Asozialen bis zu Hundebesitzer- oder Autofahrerparteien. Dadurch wird der Blick auf das Große und Ganze abgewendet und das Ergreifen von Maßnahmen gegen die grundlegenden Fehlentwicklungen verhindert und die Herrschaft des Geldes bleibt unangetastet, ja wird immer weiter ausgebaut, bei gleichzeitig immer mehr voranschreitender Zersetzung der Völker in Konglomerate von Einzelindividuen. So wie eine Familie nicht existieren kann, wenn sich jeder selbst für am wichtigsten hält nur seine Einzelinteressen verfolgt, so sterben auch die Völker und die sie tragenden Kulturen unter den Schlägen dieses totalen Krieges gegen die Existenz der zivilisierten Völker.

    4 Mal editiert, zuletzt von Schoerner ()

  • Zwei sehr gegensätzliche Ansichten. Wie kommt es dazu?
    Weil jeder nur einen Teil des Problems sieht - oder sehen will. Der eine richtet seine Aufmerksamkeit darauf, wie die reichen Parasiten immer reicher werden, der andere sieht die Schmarotzer am anderen Ende der sozialen Stufenleiter und sieht, daß diese wie die Maden im Speck immer fetter werden, es aber zu wenige für qualifizierte Arbeiten gibt.


    Die Wahrheit liegt in der Betrachtung des Gesamten: es gibt beides. Und zwischen beiden Mühlsteinen wird die Mitte zerrieben.


    Teil des plutokratischen Herrschaftsprinzips. Niemals die Interessen des ganzen Volkes zu vertreten, sd. es in hunderte und tausende Interessengruppen zu zerreißen. Das geht sogar bis zu Parteien für die reichen Schmarotzer, über Parteien für die Asozialen bis zu Hundebesitzer- oder Autofahrerparteien. Dadurch wird der Blick auf das Große und Ganze abgewendet und das Ergreifen von Maßnahmen gegen die grundlegenden Fehlentwicklungen verhindert und die Herrschaft des Geldes bleibt unangetastet, ja wird immer weiter ausgebaut, bei gleichzeitig immer mehr voranschreitender Zersetzung der Völker in Konglomerate von Einzelindividuen. So wie eine Familie nicht existieren kann, wenn sich jeder selbst für am wichtigsten hält nur seine Einzelinteressen verfolgt, so sterben auch die Völker und die sie tragenden Kulturen unter den Schlägen dieses totalen Krieges gegen die Existenz der zivilisierten Völker.

    Das unterschreibe ich mit.
    Leider ist das die ganze Wahrheit.

  • Zitat

    Zwei sehr gegensätzliche Ansichten. Wie kommt es dazu?
    Weil jeder nur einen Teil des Problems sieht - oder sehen will.


    Besser ist: oder sehen kann. Jeder hat seine eigene Erfahrungswelt. Ich bin deutschlandweit unterwegs. Ich weiß, wie schwierig es bspw. in Aschaffenburg ist bzw. war, einen arbeitswilligen, bezahlbaren Lagerarbeiter (Qualifikation egal) zu bekommen. Als Bayer oder Baden-Württemberger würde ich Echtsilbers Aussage wahrscheinlich unterschreiben. Ich kenne aber auch die Zustände in Stadt Brandenburg (als Extrem) und anderswo. Auf die gleiche Stelle bewerben sich dort 100+ Arbeitssuchende mit abgeschlossener Berufsausbildung. Die reißen sich bei der Arbeit noch ein Bein aus (wegen des Konkurrenzdrucks) und werden schlechter als in Süddeutschland bezahlt.


    Aus diesem Grund habe ich etwas gegen Echtsilbers Verallgemeinerung.

  • Wie bitte ist so etwas möglich? Das wird eine weitere Schockwelle unter den verbliebenen steinreichen Hedge-Fonds-Investoren auslösen, die nun panikartig ihre Gelder abziehen werden. Chuzpe hat er, der Nasdaq-Opa:


    Betrugsverdacht


    Polizei nimmt früheren Nasdaq-Chef fest
    (11) 12. Dezember 2008


    Betrug unter Börsianern: Ein ehemaliger Chef der US-Technologiebörse Nasdaq ist festgenommen worden. Bernard Madoff wird verdächtigt, Investoren um mindestens 50 Milliarden Dollar geprellt zu haben. Der Betrug funktionierte mit einem riesigen Schneeball-System.


    http://www.welt.de/finanzen/ar…ren-Nasdaq-Chef-fest.html


    mfG Goldcore

  • Kann schörner hier leider nur zustimmen.


    Von den 18% ALGI/II/Sozialhilfe/.. (was zählst du hier noch rein? Bafög? (Halb-)Waisenrente? Berufsunfähigkeit?) sind allerhöchstens 20% echte Schmarotzer, die der Meinung sind, auf Arbeit verzichten zu können und mutwillig von der Stütze leben. Die restlichen 80% haben dann darunter zu leiden, indem von Einzelfällen auf alle Harzer usw. gezogen wird, ohne die Hintergründe zu beachten.


    Einmal in Harz4, kommt man da nicht mehr so leicht raus. Hat man einen minderwertigen Job mit Harz-Aufstockung, steht man meist schlechter da als wenn man gar keinen Job hat. Warum???
    Beispiel:
    Heinz bekommt 345€ Hartz4. Er hat sich um einen Job als Aushilfs-CAD-Zeichner bemüht, für den er 380€ im Monat erhält. Die Firma liegt etwa 50km von seiner Wohnung entfernt.
    Als Harzer "darf" man 100€ im Monat dazu verdienen, alles was darüber ist, wird fast vollständig abgezogen.
    Heinz bekommt also 280€ von seinem Hartz4 abgezogen, bleiben ihm 65€.
    Heinz hat nun ein Monatseinkommen von 445€ .. nicht schlecht oder?


    Aber halt!! Als Harzer kann man weder Fahrtkosten noch sonstige Werbungskosten "absetzen"... aber Heinz muss ja irgendwie zu seinem 50km entfernten Arbeitsplatz kommen...
    Mit dem Auto kommen also Benzinkosten und Wartungskosten sowie Abnutzung des Fahrzeugs dazu.
    Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sprich Zug muss er eine Monatskarte kaufen...


    Laut Bahn.de ergeben sich folgende Kosten:
    Zug: ~180€ für eine 50km-Strecke im Monatsticket, Nahverkehr 2.Klasse


    Auto: ~360€ * Variable Kosten berechnet für Untere Mittelklasse (Vielfahrer: Ø 30.000 km/Jahr) mit 18 CENT je km - einfache Strecke (Quelle: ADAC). 5 Tg/Woche, 20 Tg/Monat, 200 Tg/Jahr, Eigener PKW)


    Ergo: Fährt Heinz mit dem Zug, dann muss er Monatlich noch 180€ für das Ticket aus eigener Tasche bezahlen. 445€ - 180€ = 265€


    Heinz hat also dank seinem Job als CAD-Aushilfszeichner ein Brutto-Einkommen von 265€ im Monat. Das sind 80€ weniger im Monat, außerdem hat er den Stress, jeden Tag mit dem Zug zur Arbeit zu fahren und praktisch "für nichts" seine Freizeit, die sonst sinnvoller genutzt werden könnte (ich spreche dabei nicht von Fernsehen, Zocken oder Biersaufen) zu opfern.



    Erfahrungswerte: Eltern, die nach 5jähriger Selbstständigkeit im Gastronomiegewerbe in Harz4 (damals Sozialhilfe) abgerutscht sind. Grund: Das Gewerbe hat sich nicht mehr Rentiert, da die Stadt alles getan hat, um die letzten Zielgruppen zu vertreiben.

    Einmal editiert, zuletzt von Dark-End ()

  • goldcore


    ich tippe auf freispruch plus spezial sonderbonus in millionenhöhe für den nasdaq-chef


    to big for jail


    gruss

    zitat von nem bekannten: "wenn die banken gestürmt werden und pleite gehen sollten ist mir das egal, ich zahl eh mit ec-karte" :)

  • Wird schon stimmen, wenn im Moment auch noch im Gerüchtemodus:


    Verlust im Eigenhandel



    Deutsche Bank soll sich verzockt haben


    Die Deutsche Bank hat sich offenbar ein milliardenschwer verzockt. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, soll sich Deutschlands größtes Geldhaus auf eine Wette eingelassen haben. Der Schaden beträgt demnach eine Milliarde Dollar. Und das ist nicht einmal der einzige Skandal des Tages für die Bank.


    http://www.handelsblatt.com/un…ch-verzockt-haben;2108585


    mfg Goldcore

  • Peanuts!

  • ich tippe auf freispruch plus spezial sonderbonus in millionenhöhe für den nasdaq-chef

    Er war mal Nasdaq Chair. 10 Jahre sind ihm sicher. Du wirst sehen, in den USA gehen "die da oben" wirklich in den Knast.

    Madoff told the employees he was "finished," that he had "absolutely nothing," that "it's all just one big lie" and it was "basically, a giant Ponzi scheme," according to the complaint filed in court.
    If convicted, Madoff could face up to 20 years in prison and a maximum fine of $5 million.

    http://biz.yahoo.com/ap/081212/wall_street_arrest.html

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Zu Echtsilbers Zahlenspielereien


    Zitat

    Noch gehören 80% der Deutschen zur Mitte, nämlich die, die mehr als 50% der Gehaltes abgeben müssen. So wie die von dir angesprochenen KMU. Denn diese haben Gehälter erhöht... aber Netto kam nichts beim Bürger an.

    Wann war das - in den goldenen 70igern - oder sind das Echtsilbers Träumereien.
    Ich nehme an, daß er von Steuerpflichtigen ausgeht - weil Mio. Rentner, ... und Kinder zahlen schon mal keine Einkommensteuern und sind so sie also überhaupt Sozialversicherungsbeiträge wie die Rentner zahlen, weit von den 50 Prozent Abgabenlast entfernt.


    Also ziehen wir mal die "Deutschen" heran, die Steuern zahlen (seit 2007 zählen ja auch die Rentner teilweise dazu - die möchte ich mal ausklammern, weil diese in den Zahlen des statistischen Bundesamtes von 2004 nicht steuerpflichtig waren).


    laut statistischen Bundesamt (hoffe der Link funktioniert)
    http://www.destatis.de/jetspee…mplateId=renderPrint.psml


    hatten wir 2004 (letzte Zahlen)
    35.020.509 Einkommensteuerpflichtige (einschl. nichtveranlagte Steuerpflichtige)


    Von diesen ca. 35 Mio. Steuerpflichtigen (sowie deren zusammenveranlagten Ehegatten) hatten in 2004 mehr als 11,5 Mio. Stpf. (das sind fast 33 Prozent) monatl. steuerpflichtige Einnahmen von unter 1000 Euro - diese 33 Prozent oder 11,5 Mio zahlen im Durchschnitt max. 2,17 Prozent Steuern - also sind 33 Prozent schon mal sehr weit von 50 Prozent Abgabenlast entfernt.


    Selbst die Einkommensteuerpflichtigen der Gruppe von 20.000 bis 25.000 Euro liegen in der durchschnittl. Steuerquote unter 10 Prozent -insgesamt zahlten in 2004 somit ca. 18,8 Mio. oder ca. 53,6 Prozent der Steuerpflichtigen weit weniger als 50 Prozent Abgaben (es sei denn deren Sozialversicherungsbeiträge liegen Jenseits von 40 Prozent - dann würde man an die 50 Prozent herankommen).


    Und die Zahlen (Einkommen) sind dank Agenda 2010 garantiert nicht besser geworden.
    Die Entwicklung in den unteren Einkommensgruppen verfinstert(e) sich immer mehr.


    zu der Einkommensgruppe 0 bis 2500 Euro (das wären rund 200 Euro im Monat steuerpflichtiges Einkommen (früher stand da noch die Bemerkung: NACH Abzug der Betriebsausgaben / Werbungskosten, VOR Abzug z.B. der Sonderausgaben und VOR Abzug der Steuern.)


    gehörten
    im Jahr 2004 5.043.009 Steuerpflichtige


    in den Vorjahren sah es noch folgendermaßen aus (die Zahlen von 2003 fehlen mir)


    2001 2.446.056
    2002 1.430.685


    Echtsilber
    Deine Mittelschicht existiert also schon lange nicht mehr - diese Mittelschicht wurde in den vergangenen Jahren schon längst ausgedünnt/ausgezehrt - deren Einkommen wurden längst nach oben verteilt.
    Eine bedeutende Zahl der "Deutschen" befindet sich entgegen Deiner "Wahrheit" wohl eher in Deiner Lieblingsgruppe dem "Prekariat, aus faulen, dummen und Versagern..." (Zitat)

  • Samstag, 13. Dezember 2008
    Interview mit Gerald Celente


    Wir werden die grösste Depression überhaupt erleben, viel schlimmer als die sogenannte „Grosse Depression“ der 30ger Jahre!


    Gerard Celente ist ein Trendvorhersager, Buchautor und Chef des Trend Research Instituts, welches er 1980 gegründet hat. Berühmt ist er für seine richtigen Vorhersagen von Weltereignissen, wie den Crash der Börse 1987, den Zusammenbruch der Sowjetunion 1990, die Asienkrise 1997, den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft 1998, das Platzen der Internetblase 2000, die Rezession 2001, den Anfang des Goldrausches 2002, den Abstieg des Immobilienmarktes 2005, die Rezession 2007 und die Panik von 2008.


    Da wir vor dem Jahresende stehen, wollte ich von Herrn Celente wissen, was er uns für eine Prognose für das Jahr 2009 gibt. Hier das Interview, welches ich am 12.12.08 mit ihm geführt habe:


    Freeman: Wie sehen sie die augenblickliche Lage in Amerika?


    Celente: Das Finanzsystem ist völlig zusammengebrochen. Die einzigen zwei Sachen welche die Regierung noch macht, um das Land am Leben zu erhalten, ist entweder mehr Geld zu drucken oder die Zinsen zu senken. Wir nennen es den Bernanke Doppelschritt, es gibt nur zwei Schritte die der FED-Chef machen kann. Keiner dieser beiden Massnahmen werden den Kurs ändern und den Wirtschaftsabsturz aufhalten.


    Es wird eine neue produktive Kapazität benötigt, wie zum Beispiel in den 90ger Jahren, als wir in eine Rezession gingen, kamen wir durch die Internet-Technologie wieder raus. Alles wurde auf das Internet umgestellt. Das war reell. Es gab wohl eine Spekulation in den Märkten, aber das hatte nichts mit der Existenz des Produktes zu tun. Es war eine produktive Kapazität. So etwas kann man nicht mit einer monetären oder fiskalischen Anregung auslösen.


    Zum Beispiel, wir haben einen neuen Präsidenten, der 2.5 Millionen Arbeitsplätze schaffen will, wie er sagt. Wo will er das Geld dafür hernehmen? Er kann es nur drucken. Mit was wir hier konfrontiert sind, ist eine Hyperinflation wie damals in der Weimarer-Republik, das kann auch dem Dollar blühen.


    Ich bin übrigens ein politischer Atheist. Ich glaube nicht an Märchen, ich bin ein erwachsener Mensch. Wenn irgendjemand glaubt, die Politiker werden uns retten, der begeht Selbsttäuschung oder ist ein Kind. Und dieser Selbstbetrug ist sehr ausgeprägt in Amerika. Die Menschen sind sehr hoffnungsvoll, dass der neue Präsident irgendwie eine Veränderung bewirken wird.


    Freeman: Wenn man sich die Mannschaft anschaut, die Obama bisher ausgesucht hat, dann gibt es keine Veränderung.


    Celente: Richtig, aber nicht nur das, wie kann es eine Veränderung geben, wenn er die selben Leute ausgesucht hat, welche die Krise überhaupt erst verursacht haben? Wie zum Beispiel, Larry Summers, der sein Wirtschaftsberater sein wird, und dieser Timthy Geithner, der Chef der FED von New York. Das sind alles Protegé von Robert Rubin. Summers war in der Clinton-Regierung nach Rubin Finanzminister. Das sind die Leute welche das Glass-Steagall Gesetz zerstört haben.


    Freeman: Die Aufheben des Glass-Steagal Gesetzes im Jahre 1999 durch Clinton, ist ja die Hauptursache für unsere Krise, denn dadurch wurde die Trennung der Geschäftsbanken von den Investmentbanken aufgehoben und die totale Liberalisierung eingeführt, was den Banken die unkontrollierte Spekulation wieder ermöglichte.


    Celente: Das stimmt genau. Sie wissen offensichtlich Bescheid. Das sind die Leute die das Klima geschaffen haben, damit die ganzen Derivate entstanden sind, wie Credit Default Swaps SIV’s, CDO’s, diese sogenannten exotischen Finanzinstrumente, die nichts anderes sind als Wetten, es ist ein Spiel wie im Kasino.


    Freeman: Glauben sie, die Finanzkrise wird absichtlich gemacht oder ist es ein Versagen?


    Celente: Es ist ein Versagen. Es gibt immer dieses Gerede über die Illuminati. Wenn es die Illuminati angerichtete haben, dann sind es wiederum Illuminati die es richten müssen. Es gibt keine einzige Sache welche irgendeiner dieser Leute mit Erfolg zustande gebracht hat. Nicht eine einzige in ihrer Laufbahn. Die haben noch nie was richtig gemacht. Die sind nur durch Inkompetenz und Arschkriechen nach oben gekommen. So passiert es im Staatswesen. ...


    Das ganze Interview


    C&P Rabbit

  • 16 000 indische Bauern nahmen sich das Leben

    Trotz des starken Wirtschaftswachstums in Indien haben sich im Jahr 2007 erneut mehr als 16 600 verarmte Bauern das Leben genommen. Die Zeitung "The Hindu" berichtete unter Berufung auf offizielle Statistiken, allein im westindischen Maharashtra hätten aus wirtschaftlicher Not über 4000 Bauern den Freitod gewählt. Die Gesamtzahl der Kleinbauern-Selbstmorde liege etwas unter der im Jahr 2006, als sich landesweit mehr als 17 000 Landwirte das Leben genommen hätten. Der Trend sei aber ungebrochen. Seit dem Jahr 1997 hätten sich 180 000 meist hoch verschuldete Bauern in Indien selbst getötet.



    Finanzkrise lässt Gewalttaten im Büro ansteigen


    Im Zuge von Massenentlassungen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise nimmt die Zahl von Gewalttaten am Arbeitsplatz bis hin zu Amokläufen zu. Da immer mehr Jobs wackeln und die Stresssituation der Betroffenen ansteigt, erhöht sich das Potenzial zu möglichen Gewalttaten. Dass sich extreme Amokläufe wie in den USA zukünftig auch hierzulande ereignen könnten, halten Arbeitspsychologen angesichts statistischer Daten zum Thema Gewalt am Arbeitsplatz und Mobbing als nicht unwahrscheinlich.


    "Amokläufe wie in den USA, wo entlassene Mitarbeiter ihre Kollegen oder die gesamte Chef-Etage erschießen, halte ich auch in der Bundesrepublik oder in anderen EU-Staaten jederzeit für denkbar", verdeutlicht Hoffmann im pressetext-Interview. Dem Fachmann nach gehen die gewaltbereiten Mitarbeiter oft auf Kollegen höherer Hierarchieebenen los.

    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

  • ZDF Infokanal vom 10.12.2008:


    Die Finanzkrise versetze Bürger und Unternehmen in Angstzustände.
    Pychologie könne die Krise stoppen: Es seien fürchterlich viele schlechte Nachrichten unterwegs, es werde dramatisiert und Horrorszenarien an die Wand gemalt.
    Man dürfe sich dadurch nicht verunsichern oder einschüchtern lassen. Optimismus sei gefragt. Die Botschaft: Man müsse die Krise positiv angehen!


    Zitat
    "Wir sollten begreifen, dass wir über unsere Technologien, über unser hervorragendes Management, was wir haben, durch die vielen Innovationen in unserem Land auch eine gute Grundlage haben, um aus dieser Krise wieder als Nr. 1 in der Weltwirtschaft herauszukommen"
    Winfried Neun, Wirtschaftspsychologie im Interview


    :whistling:

    Freigeld macht unfrei, Humanwirtschaft ist unmenschlich, die natürliche Wirtschaftsordnung ist unnatürlich.
    Zum "Wunder von Wörgl" => Merke: Stimuli erhöhen zwar die wirtschaftliche Aktivität, aber kaum die Produktivität.
    Der Staat beseitigt nicht die Mißstände, er erzeugt und vergrößert sie. :whistling:
    "Gold ist der Ausstieg aus dem Hamsterrad." :thumbsup:
    Es gibt nur einen aufrichtigen Gold-Bug: Der, welcher sein Vermögen NICHT in Fiat-Monopoly-Währung bemißt. :evil:

    Einmal editiert, zuletzt von Fr0stbeule ()

  • Man sehe sich einmal die "Ertragskurve" von Herrn Madoffs grösstem Fonds über einen Zeitraum von fast 20 Jahren an. Der wahrgewordene Traum (nun Alptraum) eines jeden Investors - stetig nach oben, ohne auch nur den geringsten Einbruch. Verrückt dabei ist eigentlich nur, dass nicht noch mehr Kohle da hineingeflossen ist.
    Ein irrres Ding:

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