Global Economic Collapse

  • Edelmetalle sind ausserdem nicht zwingend ein Inflationsschutz und ich
    bin mir nicht sicher ob dies die richtige Handlungsalternative ist. Die
    Korrelation zwischen Gold- und Silberpreis und Inflation ist nicht sehr
    stark ausgeprägt, nicht in jeder Phase steigender Inflation hat es eine
    Preishausse beim Gold gegeben.

    "ich bin mir nicht sicher ob dies die richtige Handlungsalternative ist" - "nicht in jeder Phase steigender Inflation hat es eine Preishausse beim Gold gegeben" - also wer bei solchen Formulierungen nicht stutzig wird.
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    "Ich bin mir nicht sicher" heisst nichts anderes als "ich darf (will) ihnen die Wahrheit nicht sagen - aber direkt anlügen darf ich Sie auch nicht". Und die Argumentation mit der Preishausse suggeriert, du wolltest mit dem Gold Spekulationsgewinne erzielen. Falls das der Fall ist, wäre seine Aussage sogar zutreffend. Ich habe aber den Eindruck, diese hohle Phrase ist nur ein rhetorischer Kniff zur Ablenkung von der Funktion der EM als Inflationsschutz und Werterhaltungsmittel.


    Diese mag im Tages- oder Wochenrhytmus "nicht in jeder Phase" gegeben sein, über die Jahrzehnte und Jahrhunderte ist der Inflationsschutz aber schwer bestreitbar. :hae:

  • Die sind ja nicht einmal in der Lage einen LIBOR halbwegs marktgerecht zu ermitteln die Dummerln. Bei einer derartigen Ermittlung kann man ja nur falsch liegen



    Libor Cracks Widen as Bankers Struggle With Reforms (Update1)
    (...)
    The criticism has prompted the BBA to accelerate a review of the 24-year-old system of setting rates.
    (...)
    Libor is a benchmark for about $350 trillion of debt- related securities and derivatives, according to the Bank for International Settlements in Basel, Switzerland.
    (...)
    Every morning the BBA, an unregulated trade group, asks member banks how much it would cost them to borrow from each other for 15 different periods, from overnight to one year, in currencies from dollars to euros and yen. It then calculates averages, throwing out the four highest and lowest quotes, and publishes them at about 11:30 a.m. in London. Three-month dollar Libor was set at 2.65 percent on May 23.
    (...)
    Rates a `Lie'
    The BIS said in a March report that some lenders may have ``manipulated'' rates. Strategists such as Bond at Barclays went as far as calling the reported rates a ``lie.''
    (...)
    http://www.bloomberg.com/apps/…d=amURZMCR_wkI&refer=home
    :wall:



    Möchte ab nun auch vom Finanzamt nur so informell gefragt werden was meine Einkünfte denn so sind...

  • Das hab ich grade auf den gs gelesen und nun frage ich mich, wieso man überhaupt saisonbereinigte Zahlen herausgibt und wie die unten beschriebenen Zahlen zustande kommen. Ich meine, das müßte doch jeder, der halbwegs rechnen kann, dann aus den Jahren davor ableiten können, daß da jetzt 10 % Zuwachs ist. Oder verstehe ich das falsch? ?)

    Kann mich einer da mal aufklären, was Saisonbereinigt bei Inflationszahlen heißt, find ich ja schon ne deftige Sache, wenn es so ist wie dargestellt.

    Stell Dir vor es ist Bank Run und keiner geht hin.

    Einmal editiert, zuletzt von chB ()

  • Zitat

    Kann mich einer da mal aufklären, was Saisonbereinigt bei Inflationszahlen heißt, find ich ja schon ne deftige Sache, wenn es so ist wie dargestellt.


    Saisonbereinigung ist schon richtig. Vereinfacht gesagt, sind im Winter Lebensmittel knapper als im Sommer und es wird mehr Energie verbraucht. Die Preis sind deshalb höher. Ein Vergleich Dezember mit Juni bringt also falsche Ergebnisse. Entweder wird die Inflation unterschätzt (Dezember als Vergleichsbasis) oder überschätzt (Juni als Vergleich). Am einfachsten ist es, die gleichen Monate zu vergleichen (Dez. 07 mit Dez. 08 usw.). Die Amerikaner "vereinfachen" aber so, dass sie Nahrung und Energie ganz weglassen in ihrer Berechnung. Hierdurch fehlt ihnen die Trendkompenten (langfristig steigende Preise, bei denen zusätzlich Saisoneinflüsse "drauf kommen").


    http://www.ftd.de/boersen_maer…Kapital%20Als/360051.html

  • Eigenartig, welch unterschiedliche Bewegungen es im Moment im Immobilien- und Hypothekensektor gibt.


    In Frankreich ist die Nachfrage nach Neubauwohnungen seit Jahresbeginn um 27% gesunken, was deftig ist und in den Medien - anders als die Lage in Spanien -dennoch kaum der Erwähnung wert scheint.


    Gleichzeitig erhöht sich der Hypothekenankauf in USA durch die angeschlagenen Freddie Mac und Fannie Mae nach der jüngsten Lockerung der Eigenkapitalquote und dem Verzicht auf andere Sicherheiten auf drastische Rekordwerte wie seit 2004 nicht mehr. Das sind also Zahlen wie zur Subprime-Blütezeit. Und das kommt nicht nur durch die immer weiterreichende Verstaatlichung dieser beiden Adressen zustande, sondern vor allem ausländische Notenbanken halten einen immer grösseren Teil dieser US-Hypothekenanleihen. Allein seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Sommer 2007 haben die internationalen Zentralbanken ihre Bestände an Fannie- und Freddie-Papieren um über 100 Milliarden $ auf inzwischen fast eine Billion $ erhöht.


    Man kann daran ersehen, dass die ausländischen Notenbanken ganz deutlich mit dem Exchange Stabilisation Fund (ESF) des amerikanischen Finanzministeriums zusammenarbeiten, um den Dollar/das US-Finanzsystem zu stützen. Die inflationären Folgen solcher Interventionen bekommen die Bürger dieser Staten inzwischen ja deutlich genug mitgeliefert.


    Der im Zuge des US-Goldverbots (http://en.wikipedia.org/wiki/Gold_Reserve_Act) gegründete ESF interveniert heute nicht nur mit Goldaktivitäten und Staatsanleihen, sondern bedient sich inzwischen jeglicher Mittel, was ursprünglich nicht autorisiert war. Der ESF ist bestimmt eines der mächtigsten Instrumente in dem Arsenal des vielfach zitierten Plunge Protection Teams. Wie man nun an den neuen Zahlen ersehen kann, wird der notleidende US-Hypothekenmarkt zunehmend regelrecht supranational verstaatlicht.


    Meldung zu Frankreich:



    Wohnungsverkauf in Frankreich im 1. Quartal um ein Viertel geringer



    In Frankreich gibt es seit Jahresbeginn eine Immobilienkrise: Der Verkauf von Neubauwohnungen und Einfamilienhäusern sank im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 27,9 Prozent und erreichte nur 26.700 Einheiten, so die Angaben des französischen Umweltministeriums. "Noch nie war der Bestand an fertigen Neubauwohnungen und Häusern so groß", betonte das Ministerium in einer Aussendung. (APA)


    zu Fannie Mae/Freddie Mac:


    Fannie und Freddie wurden zwar vom US-Kongress etabliert und mit öffentlichen Kreditlinien ausgestattet, um Investorengelder für Eigenheimhypotheken verfügbar zu machen, notieren aber als private Unternehmen an der NewYorker Aktienbörse. Ihre Anleihen gelten als fast ebenso sicher wie US-Staatsanleihen, so dass laut Reuters die internationalen Zentralbanken bereits mit Stichtag 14. Mai insgesamt 931,9 Milliarden Dollar dieser Anleihen in den Büchern hatten - im Dezember 2007 waren es knapp 832 Mrd. USD gewesen, Ende 2006 noch 600 Mrd. Dollar.


    Am Freitag veröffentlichte Daten zeigen, dass diese Maßnahmen durchaus gewirkt haben. So kaufte Fannie im April satte 30,66 Mrd. USD an Hypotheken nach nur 8,1 Mrd. USD im April. Auch Freddie verdoppelte seine Hypothekenkäufe gegenüber April vo 18,6 Mrd. USD auf 36,89 Mrd. USD. Insgesamt erhöhte Fannie im April das Portfolio an ausstehenden Hypotheken annualisiert um 9,8 Prozent und Freddie immerhin noch um 4,7 Prozent - der stärkste Zuwachs seit 2004. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27998/1.html


    Zum ESF:


    "The legal basis of the ESF is the Gold Reserve Act of 1934. As amended in the late 1970s, the Act provides in part that "the Department of the Treasury has a stabilization fund …Consistent with the obligations of the Government in the International Monetary Fund (IMF) on orderly exchange arrangements and an orderly system of exchange rates, the Secretary …, with the approval of the President, may deal in gold, foreign exchange, and other instruments of credit and securities."


    http://www.treas.gov/offices/international-affairs/esf/


    grüsse


    auratico


  • .....zu Fannie Mae/Freddie Mac:


    Fannie und Freddie wurden zwar vom US-Kongress etabliert und mit öffentlichen Kreditlinien ausgestattet, um Investorengelder für Eigenheimhypotheken verfügbar zu machen, notieren aber als private Unternehmen an der NewYorker Aktienbörse. Ihre Anleihen gelten als fast ebenso sicher wie US-Staatsanleihen, so dass laut Reuters die internationalen Zentralbanken bereits mit Stichtag 14. Mai insgesamt 931,9 Milliarden Dollar dieser Anleihen in den Büchern hatten - im Dezember 2007 waren es knapp 832 Mrd. USD gewesen, Ende 2006 noch 600 Mrd. Dollar.


    Am Freitag veröffentlichte Daten zeigen, dass diese Maßnahmen durchaus gewirkt haben. So kaufte Fannie im April satte 30,66 Mrd. USD an Hypotheken nach nur 8,1 Mrd. USD im April. Auch Freddie verdoppelte seine Hypothekenkäufe gegenüber April vo 18,6 Mrd. USD auf 36,89 Mrd. USD. Insgesamt erhöhte Fannie im April das Portfolio an ausstehenden Hypotheken annualisiert um 9,8 Prozent und Freddie immerhin noch um 4,7 Prozent - der stärkste Zuwachs seit 2004. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27998/1.html auratico


    Na klar haben diese Maßnahmen GEWITKT:
    - Der Ölpreis ist explodiert
    - Gold und Silber in physischer Form werden langsam knapp
    - eine erste Gemeinde in den USA hat Bankrott angemeldet
    - und die US-Bürger sind so pessimistisch, wie seit über 15 Jahren nicht mehr....


    Na, wenn das KEINE Wirkungen sind. Sowas schafft man nur, wenn man jede Menge Geld in Umlauf setzt, das durch Nichts gedeckt ist und hinter dem, abgesehen von der saudummen EZB auch NIEMAND mehr steht.....

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

    Einmal editiert, zuletzt von mesodor39 ()

  • Na klar haben diese Maßnahmen GEWITKT:
    - Der Ölpreis ist explodiert
    - Gold und Silber in physischer Form werden langsam knapp
    - eine erste Gemeinde in den USA hat Bankrott angemeldet
    - und die US-Bürger sind so pessimistisch, wie seit über 15 Jahren nicht mehr....


    Na, wenn das KEINE Wirkungen sind. Sowas schafft man nur, wenn man jede Menge Geld in Umlauf setzt, das durch Nichts gedeckt ist und hinter dem, abgesehen von der saudummen EZB auch NIEMAND mehr steht.....


    Was denkt ihr wie lange es dauern wird bis wir in eine richtige deflation kippen? Steigende Preise, stagnierende Lohne und auch noch dazu mehr Arbeitlosigkeit. Das kann nicht unendlich gut gehen.


    Noch schlimmer die drucken wie veruckt weiter den sc.....s $ und die lohne bleiben so wie sie sind. Da konnen schon ein paar millionchen Leute verecken.

    ---The Tidal Wave will come---


    144.000

  • .......Was denkt ihr wie lange es dauern wird bis wir in eine richtige deflation kippen? Steigende Preise, stagnierende Lohne und auch noch dazu mehr Arbeitlosigkeit. Das kann nicht unendlich gut gehen.


    Noch schlimmer die drucken wie veruckt weiter den sc.....s $ und die lohne bleiben so wie sie sind. Da konnen schon ein paar millionchen Leute verecken.


    Es kann auch ganz anders kommen. Im Moment schier undenkbar, doch: bevor Milionen friedlich verhungern, dürften sie die dafür Verantwortlichen / vermeintlich Verantwortlichen ganz gehörig dezimieren.......


    Man erinnere sich, warum es die Französische Revolution gab....


    Genau: Getreidespekulation.


    Steigen die Lebenshaltungskosten, steigt die Unzufriedenheit und sinkt die Akzeptanz von Regierungen, deren Mitglieder sich nur ihre eigenen Taschen und die ihrer Firmen / Angehörigen / "Sponsoren" füllen...



    Alles klar?

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

  • Was denkt ihr wie lange es dauern wird bis wir in eine richtige deflation kippen? Steigende Preise, stagnierende Lohne


    Das wäre eine Inflation... macht aber nix. Bei dem Stammtischgeschwafel fällt das garnicht auf. :hae: :thumbsup:

    "Erleben Sie den Euro nicht als harte Währung, sondern genießen Sie ihn als Fruchtgummi"

  • Meinst du. Waehrend der letzte grosse US Depression hat keine einzige Revolution stattgefunden. Und falls was passiert hatte die US regierung eh 7 Jahre Zeit massnahmen zu entwickeln.

    ---The Tidal Wave will come---


    144.000


  • Das wäre eine Inflation... macht aber nix. Bei dem Stammtischgeschwafel fällt das garnicht auf. :hae: :thumbsup:

    ist doch egal... Hauptsache es wird flationiert:
    von der Stagflation in die Disinflation und dann die Preisniveaustabilität -> und wieder abwärts in den Aufschwung... :hae:


  • Das wäre eine Inflation... macht aber nix. Bei dem Stammtischgeschwafel fällt das garnicht auf. :hae: :thumbsup:


    Fur dich kann die Preise verdreifachung von Lebenmittel & Sprit nix sein. Dennoch ist es fur Geringverdienende sicher viel.


    Wenn dann die Zinsen noch hoch gehen....



    Rechne mit September, dann ist es so weit. Dann werden die ersten Banken richtig hochfliegen.


    :wall:

    ---The Tidal Wave will come---


    144.000

    Einmal editiert, zuletzt von ordineteutonico ()

  • Fannie und Freddie wurden zwar vom US-Kongress etabliert und mit öffentlichen Kreditlinien ausgestattet, um Investorengelder für Eigenheimhypotheken verfügbar zu machen, notieren aber als private Unternehmen an der NewYorker Aktienbörse. Ihre Anleihen gelten als fast ebenso sicher wie US-Staatsanleihen, so dass laut Reuters die internationalen Zentralbanken bereits mit Stichtag 14. Mai insgesamt 931,9 Milliarden Dollar dieser Anleihen in den Büchern hatten - im Dezember 2007 waren es knapp 832 Mrd. USD gewesen, Ende 2006 noch 600 Mrd. Dollar.

    Ähm, ob die internationalen Zentralbanken wirklich wegen der erstklassigen Bonität und der tollen Gewinnperspektiven Fanni Mae und Freddie Mac Anleihen gekauft haben? :hae:
    Oder waren das nicht vielmehr Stützmaßnahmen, um den Kollaps der beiden zu vermeiden, der zweifelsohne die Dominokette gewaltig angestuppst hätte? :whistling:

  • Wenn man eine exklusive und besser geheim zu haltende Empfehlung für Goldman Sachs Aktien ?) :wacko: kriegt und das Ding dann gleich beim unbekannten Ami kaufen soll... :wall: ist vielleicht der Kollaps nicht mehr weit. :hae:

    Einmal editiert, zuletzt von teeri ()

  • ...heute sahen wir schon den 'Beinah'-Kollaps der US-Treasuries.Der beginnende Abverkauf..!?!


    Zinsen aktuell (hochgesprungen) auf 4,10 bei den 10jährigen Anleihen...Gold mußte
    deswegen auf Teufel komm raus runter

    akt.876,10 Dollar.


    Die Inflationsstatistiken sind nunmehr vom Großteil der Bevölkerung als Lügengebilde erkannt worden-Investoren
    sind nicht mehr bereit ihrer Kapitalverbrennung durch einen Negativzins zuzusehen



    Leute...beeilt euch,nutzt diesen Wunderpreis zum massiven Nachkauf bei-nur physischem(!)- Gold!!! :rolleyes:

  • Gibt es dort eine Quelle für oder wo hast Du das gelesen ?


  • Gibt´s da auch verläßliche Quellen für diesen Beihnahkollaps ? Ansonsten wird das Posting gedanklich von mir in die Rundablage verfrachtet. Habe heute eine Menge gelesen - DARÜBER habe ich rein garnichts gefunden.


    Der Großteil der Bevölkerung ... hmmm ... bei mir auf der Arbeit sind alle ausnahmslos noch 100% staatsgläubig, Eltern und Freunde auch. Komischen Bekanntenkreis muß ich haben - tja, Köln ist ja nicht die Welt und der Großteil der Bevölkerung lebt hier auch nicht.


    Auch eine Veränderung des Investorenverhaltens kannst Du sicher nachweisen - ansonsten gestatte mir auch das für Schwachsinn zu halten.


    Nur Deinen letzten Satz würde ich mittragen - wie massiv sollte aber jeder für sich selbst entscheiden und nicht auf Grund eines Panikpostings oder gar selbstinduzierten Wunschdenkens.

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