Global Economic Collapse

  • Dem kann ich nur zustimmen. Der Staatsbankrott wird weder in diesem noch im nächsten Jahr eintreten. Wir werden ein tiefes Tal durchschreiten und dann auch wieder bessere wirtschaftliche Zeiten sehen. Manche scheinen sich das zu wünschen, in der Annahme mit 100 Oz Gold nach der Krise die gemachten Leute zu sein.

    Das lustige an den 100 Oz ist, dass die meisten Menschen die ich kenne schon jetzt der Meinung wären, Sie wären "gemachte Leute", wenn ich Sie 100 Oz Gold hätten :D

    "70% Warscheinlichkeit, dass uns der ganze Laden hier um die Ohren fliegt", Dirk Müller (alias Mr. Dax) auf DAF - 08.10.2008

  • Ehrlich gesagt wünsche ich mir so langsam, dass es zumindest so sehr kracht, dass die Masse von selbst aufwacht.... damit es danach bessere wirtschaftliche Zeiten unter einem besseren Geld-/Regierungssystem geben kann.
    Wenn wir nur ein tiefes Tal durchschreiten, werden unsere Weltpolitiker erstens unsere Nachfahren untragbar verschulden und zweitens werden garantiert Gesetze geschaffen, die zwar vielleicht die Wirtschaft und Hochfinanz stabilisieren, dafür aber jeden Einzelnen in seiner persönlichen Freiheit immens einschränken. Nur ein Stichwort: "RFID-Jobcard".


    Selbst wenn unsere Wirtschaft total stürzen sollte, selbst wenn die Regierung der BRD stürzt, selbst wenn es zu einer Revolution kommen sollte?


    Wohin geht diese???


    Zu einem freien Deutschland sicherlich nicht... denn Frankreich und England, sowie die VSA, so sie selber noch handlungsfähig sind, werden alles daran setzen, dass es ein freies und von freien Deutschen regiertes Deutschland, nicht geben wird...


    Dazu kommen die Feind im eigenen Land... die 68er, die Grünen, die LINKEN und die restlichen Gutmenschen...


    Das Problem ist... nach der Revolution haben wir zu 90% einen faschistisch kommunistischen Staat nach dem Vorbild Lenin/Stalin.


    Und wir hier... sind dann ganz schnell die neuen Lagerhäftlinge... zu unserem Schutze natürlich...




    P.S. Danke Zweifler....

    Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

    Einmal editiert, zuletzt von Echtsilber ()

  • Zu einem freien Deutschland sicherlich nicht... denn Frankreich und England, sowie die VSA, so sie selber noch handlungsfähig sind, werden alles daran setzen, dass es ein freies und von freien Deutschen regiertes Deutschland, nicht geben wird...


    Daran sieht man doch aber was die für eine Angst vor dem Deutschen Volk haben.


    Zu den Linken - Diese aber wenigstens nicht solche Versallen der Amis und Engländer wären.


  • Moment, moment :)
    Ich habe nicht gesagt, dass ich glaube, dass alles wieder gut wird --> nochmal meinen Post nachlesen. Ich glaube eher, dass es bald so aussehen wird, als sei alles wieder gut. Denn das Geld wird meiner Meinung nach ankommen. Dass es in Umlauf gebracht wird, dafür wird der Staat mit aller Macht sorgen. Wären doch sonst seine ganzen Bemühungen umsonst gewesen. Dies kann er z.B. dadurch erreichen, indem er - wie es bereits geschieht - die Banken teilverstaatlicht. Oder finanzielle Anreize schafft (die bislang offenbar unzureichend sind). Oder das Geld einfach selbst ausgibt (Öffentliche Einrichtungen, Infrastruktur). Wer um Hilfe ruft, wird vom Staat Geld bekommen. Der Weg ist eingeschlagen, jetzt kann man nicht mittendrin aufhören. Der Staat verschuldet sich nun hoffnungslos ohne irgendeine Aussicht auf Rückfinanzierung. Ich finde es daher nicht abwegig, dass nun nochmal eine enorme Blase entstehen kann, der sogenannte Crack-Up-Boom (nach Ludwig von Mieses), der nach Wohlstand für alle aussieht, aber der schließlich in einigen Jahren ( vielleicht 4 - 8 ) in dem endet, was hier als Nahe Zukunft angesehen wird. Der einzige Unterschied von meiner und "eurer" Denkweise ist folgender: Ihr glaubt, die jetzige Phase sei bereits der letzte Zyklus vor dem Zusammenbruch. Ich denke es ist der vorletzte Zyklus.
    Aus diesem und nur aus diesen Überlegungen habe ich ja auch bei einem Anlagehorizont von wenigen Jahren Aktien gekauft (mit Geld, das ich nicht brauche). Für alle Fälle (denn natürlich kann ich auch falsch liegen) habe ich aber natürlich auch meine Edelmetallvorräte. Nur ein Narr würde zu 100% auf seine eigenen Prognosen vertrauen...


    Aber mal im Ernst - ist sie denn soooo abwegig? Ich finde die Überlegungen zumindest diskussionswürdig.

    Einmal editiert, zuletzt von progress78 ()

  • Wir sind beim letzen möglichen Schuldner angekommen, dem Staat. Wie lange der durchhält kann man schlecht vorhersagen. Daß es bei den Staatsanleihen langsam eng werden dürfte kann man schon an der Aussage von Bernanke erkennen, der jetzt den Papiermüll vom Staat ankaufen will, weil keiner mehr so doof ist denen Geld zu pumpen...und an Geld werden die einiges brauchen demnächst. Was man auch noch in Betracht ziehen muß ist Krieg, damit kann einerseits der Staat zumindest eine Weile seine Probleme vergessen und die Wirtschaft brummt dann auch wieder.


    Noch ein schöner Artikel zum Thema: Kapitalismus per Kettenbrief - erst lesen, dann auf das Datum schauen...

    Einmal editiert, zuletzt von Oliver ()

  • Es kommt Bewegung in das bisher hinter allerlei Rettungsaktionen zurückgedrängte Thema der ausserbörslichen Kreditderivate (OTC) im Volumen von 684 Billionen Dollar. Die Hammermeldung von heute, deren Durchführung allerdings angezweifelt werden darf, besagt, dass es in USA bereits einen Gesetzesentwurf gebe, demzufolge der Handel mit Kreditausfallsswaps verboten werden soll - zumal in solchen Fällen, wenn die zugrundeliegende Anleihe gar nicht selbst gehalten wird, was bei 80% der Derivate der Fall ist. Ferner soll es endlich zu der Errichtung der seit Ewigkeiten angekündigten zentralen Verrechnungsstelle für OTC-Derivate kommen. Das wäre in der Tat ein radikaler Schritt in die richtige Richtung und ein Schlag ins Gesicht von Goldman & Co, die gut die Hälfte ihrer Gewinne in der Vergangenheit mit solchen obskuren Casino-Wetten verdient hatten. Dito JP Morgan und Bank of America:


    Gesetzentwurf will Handel in Kreditausfallswaps verbieten


    Kreditderivate - Risiken nur schemenhaft zu erkennen
    29. Januar 2009 In den Vereinigten Staaten zeichnen sich Gesetzesentwürfe zur Regulierung von außerbörslich gehandelten (OTC) Derivaten ab, die praktisch zu einem Handelsverbot für die meisten Kreditausfallswaps führen würden. So ist nach einem Gesetzentwurf von Collin Peterson, dem Vorsitzenden des Landwirtschaftsausschusses des Senats, geplant, den Handel in Kreditausfallswaps zu verbieten, wenn die Investoren die zugrundeliegenden Anleihen nicht halten.


    Wenn Zinsswaps und Kreditausfallswaps über ein Clearinghaus abgewickelt werden müssten, würden damit Preise für die außerbörslich gehandelten Kontrakte entstehen. Das könnte bei den Banken den Profit aus diesen Geschäften reduzieren. Bei Goldman Sachs Group und Morgan Stanley kommen etwa 40 Prozent vom Gewinn vom außerbörslichen Derivate-Handel, berichtet CreditSights. JPMorgan Chase & Co. hielt zum 30. September die meisten Derivate, mit 87,7 Billion Dollar war das Volumen fast doppelt so hoch wie bei der Nummer zwei, der Bank of America. Sie kam auf ein Volumen von 38,7 Billionen Dollar, geht aus Daten der Aufsichtsbehörde für amerikanische Bundesbanken OCC hervor. Bei JPMorgan waren 96 Prozent der Positionen im OTC-Markt, bei Bank of America waren es 94 Prozent. Die größten Positionen waren Zinsswaps. Die OCC-Daten umfassten nur amerikanische Geschäftsbanken, so dass die damaligen Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs Group zu dem Zeitpunkt nicht erfasst wurden.


    „Das würde den Markt für Kreditausfallswaps praktisch killen, da viele Emittenten nur ein sehr geringes Volumen an Anleihen im Umlauf haben“, sagt Tim Backshall, Chef-Stratege bei Credit Derivatives Research LLC. Laut Erica Dinallo vom New York Department of Insurance werden 80 Prozent der Kreditausfallswaps von Investoren gehandelt, die nicht die zugrunde liegenden Anleihen halten.


    http://www.faz.net/s/Rub09A305…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    grüsse


    auratico

  • Was würde die geplante Gesetzgebung denn für die 45 Billionen € ( ? ) an Derivaten der Deutschen Bank bedeuten ?


    Ist dies das systemverändernde Ereignis, das Colin Powell und Biden für Ende Januar vorausgesagt hatten ?


    Grüße


  • Bei dem alten Fuchs GREENSPAN könnte ich mir vorstellen, dass er vorausgesehen hat, dass ohne weitere Kreditverschuldungen
    im großen Stil das internationale Finanzsystem in seiner Zeit schon zusammenbrechen würde.
    Deshalb unterstelle ich der Regierung Bush, die Implosion durch die Entfachung einer Subprime-Blase zum Nachteil der
    Nachfolgeregierung und der gesamten Welt verzögert zu haben.
    Im Wissen um die mathematisch unabwendbare Implosion haben die obersten Gurus an der WALL STREET auch keine
    Skrupel und Gnade mehr walten lassen bei der Zerschlagung der größten Banken.


    Grüße

  • 07:00
    Do, 29.01.2009
    Weltwirtschaftsforum
    Putin warnt vor "zu viel Staat"


    Ö1 Morgenjournal - Constanze Pandi
    Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise vor Protektionismus und exzessiven Eingriffen des Staates in die Wirtschaft gewarnt. Er wies bei der offiziellen Eröffnung des Weltwirtschaftsforums in Davos auf die Erfahrungen in der früheren Sowjetunion hin. Das Land sei wegen der absoluten Vormachtstellung des Staates nicht wettbewerbsfähig gewesen, sagte Putin am Mittwoch. Es gebe keinen Grund zu glauben, dass bessere Ergebnisse durch eine Verlagerung von Verantwortung auf den Staat erzielt würden.


    Schmerzhafter Bereinigungsprozess
    Putin schlug vor, alle faulen Kredite und Wertpapiere in den Bilanzen der Finanzinstitute offenzulegen und abzuschreiben. Dies werde zwar ein extrem schmerzhafter Prozess werden. Ohne eine Bereinigung werde sich die Krise aber nur verlängern. Als Risiko für die Weltwirtschaft bezeichnete Putin die Abhängigkeit von nur einer Währung als Reservewährung. Es sei Zeit, die Möglichkeiten verschiedener starker Währungen zu diskutieren. (Text: APA, Audio: ORF)


    Mehr zum Weltwirtschaftsforum in Ö1 Inforadio

  • @ Vereinskrone, guter Beitrag


    Bin zwar kein Putin- Fan; aber der Kerl hat imho Recht und traut sich das zu sagen was unsere Penner vielleicht nicht mal denken.
    Die Schauen zu Obama und kupfern da ab was das Zeug hält. :wall: Heute wird im Kanzlerinnenamt Bad Bank mäßig beraten; shit, das wird richtig teuer.


    agau

  • Obama rügt Banker
    http://www.teleboerse.de/1094352.html


    "Wir werden nicht in der Lage sein, die notwendigen Schritte zur
    Stabilisierung des Bankensystems zu unternehmen, wenn das amerikanische
    Volk von diesem empörenden Verhalten liest", sagte er".


    Was er damit wohl meint? :hae:

    Viele Menschen benutzen das Geld, das sie nicht haben, für den Einkauf
    von Dingen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die
    sie nicht mögen. Walter Slezak

  • Check out THIS hockeystick... :rolleyes:


    Inconvenient Debt - Glenn Beck


    http://www.youtube.com/watch?v=lNS8IY_Td14

    http://www.youtube.com/watch?v=aeb247Vc1eY


    Wer hat da bei wem geklaut ? ... Erstaunlich, dass der Mainstream das aufgreift, aber auch nicht verwunderlich, denn wenn schon keine Inflation da ist, kann man wenigstens versuchen sie mit Halbwahrheiten herbeizureden: Gebt alles Geld aus !

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

    Einmal editiert, zuletzt von Tollar ()

  • 18:00
    Fr, 30.01.2009
    Weltwirtschaftsforum Davos
    Schadensbegrenzung nach Eklat um Erdogan und Peres


    Ö1 Abendjournal - Christian Lininger
    In Istanbul ein begeisterter Empfang für den türkischen Premier Erdogan bei dessen Rückkehr aus Davos, in Israel hingegen Schock und Kritik in den Medien - das waren die ersten Folgen des gestrigen Eklats beim Weltwirtschaftsforum.


    Erdogan: "Ich glaube, sie haben Schuldgefühle."
    Erdogan war ja bei einer Podiumsdiskussion sichtlich in Wut geraten, als der israelische Präsident Schimon Peres die israelische Militäraktion im Gaza-Streifen verteidigte. Der Moderator der Diskussion ließ Erdogan aber nicht direkt antworten, schließlich ergreift der türkische Premier aber doch das Wort - mit einem persönlichen Vorwurf an Peres: "Ich glaube, sie haben Schuldgefühle. Wenn es ums Töten geht, kennen sie sich nämlich gut aus.", ruft Erdogan, und verlässt dann den Saal. :boese:


    Türkei setzt Rolle als ehrlicher Vermittler aufs Spiel
    Erdogans Verhalten kommt bei großen Teilen der Bevölkerung der Türkei sichtlich gut an, türkische Diplomaten fürchten nun aber, dass die Türkei ihr Ansehen als unparteiischer Vermittler im Nahen Osten aufs Spiel gesetzt hat. Erdogan hat inzwischen erklärt, er habe nur israelische Regierungspolitik kritisiert, nicht aber das israelische Volk. Peres meinte, er hoffe die Beziehungen der beiden Länder würden keinen Schaden nehmen - beide Seiten setzen nun also auf Schadensbegrenzung.



    @ agau Zitat: " Vereinskrone, guter Beitrag"


    Danke für die Blumen, aber der Beitrag ist vom ORF (österr. öffentl.rechtl. Rundfunk) nicht von mir!


    PS: Es wäre besser wenn die Türkei in der EU wäre anstatt der "Osterweiterung" . Der türkische Premier Erdogan lässt sich von solchen SPEICHELLECKERN nicht auf der Nase herumtanzen ! Der Mann ist mir total sympathisch, den braucht du nicht erst hinten herausziehen, wenn sich ein Israeli Niedersetzen will ! [smilie_denk] [smilie_happy]

  • Zitat

    Wer hat da bei wem geklaut ? ... Erstaunlich, dass der Mainstream das aufgreift, aber auch nicht verwunderlich, denn wenn schon keine Inflation da ist, kann man wenigstens versuchen sie mit Halbwahrheiten herbeizureden: Gebt alles Geld aus !

    Was den nun? Deflation oder Inflation? Wenn man Deflation erwartet, dann sollte man gewisse Reserven haben... Für den Dollar sehe ich schwarz... nach einer kurzen Deflation wird es zu Inflation kommen... Warum verabschieden sich viele Öl-Länder vom Dollar? Es wird neue arabische Währung geben und Russland will gegen Euro/Rubel verkaufen...
    Für den Euro ist es dagegen viel schwerer zu sagen... es kann genau so gut zu einer Inflation kommen wie auch zu einer Deflation...
    Doch ich fürchte der Umsturz der USA wird auch Folgen für DE haben...


    Gott steh uns bei...


  • Es kommt Bewegung in das bisher hinter allerlei Rettungsaktionen zurückgedrängte Thema der ausserbörslichen Kreditderivate (OTC) im Volumen von 684 Billionen Dollar. Die Hammermeldung von heute, deren Durchführung allerdings angezweifelt werden darf, besagt, dass es in USA bereits einen Gesetzesentwurf gebe, demzufolge der Handel mit Kreditausfallsswaps verboten werden soll - zumal in solchen Fällen, wenn die zugrundeliegende Anleihe gar nicht selbst gehalten wird, was bei 80% der Derivate der Fall ist.


    George Soros schlägt in die gleiche Kerbe und spricht sich für eine extreme Beschränkung bzw. gar für ein Verbot der CDS-Derivate aus. Auffallend ist, wie sehr das Thema nun in den Vordergrund rückt, nachdem es die US-Grossbanken mit ihrem Einfluss bislang recht gut verstanden haben, den grundlegenden Skandal, den die OTC-Derivate in ihrer heutigen Form darstellen, in dem allgemeinen Bail Out-Wahn zu verschleiern. Sie verwenden die Rettungskohle eindeutig dafür, ihre absurden Casino-Wetten aufzupeppen. Das kann man schon daran erkennen, dass das Volumen der neu emittierten Derivate trotz Superkrise immer noch ständig zunimmt. Denn sie wissen auch, dass eine etwaige noch zu schaffende Clearingstelle für Derivate nur für die dann ab diesem Zeitpunkt neu emittierten Derivate gelten kann.


    Auszug aus Soros´Überlegungen:


    "Wie ist es mit den CDS? In dieser Frage bin ich radikaler als die meisten Leute. Die vorherrschende Meinung ist, dass CDS an regulierten Börsen gehandelt werden sollten. Ich bin der Ansicht, dass sie toxisch sind und nur auf Rezept verwendet werden sollten. Man könnte ihren Einsatz zulassen, um tatsächliche Anleihen zu versichern, aber - angesichts ihres asymmetrischen Charakters - nicht, um gegen Länder oder Unternehmen zu spekulieren.


    CDS sind aber nicht das einzige synthetische Finanzinstrument, das sich als toxisch erwiesen hat. Dasselbe gilt für das Zerlegen und Zusammenwürfeln von Collateralized Debt Obligations (CDOs) und für jene Portfolioversicherungskontrakte, die den Börsencrash von 1987 verursachten - um hier nur zwei zu nennen, die eine Menge Schaden angerichtet haben.


    Die Emission von Aktien wird durch die US-Wertpapieraufsicht genau reguliert, warum also nicht auch die Emission von Derivaten und anderen synthetischen Instrumenten? Die Rolle der Reflexivität und der Asymmetrien, die ich aufgezeigt habe, sollte Anlass sein, die Hypothese von effizienten Märkten zu verwerfen und den Aufsichtsrahmen gründlich neu zu bewerten."


    http://www.ftd.de/meinung/komm…Crash-kam/467857.html?p=1


    grüsse
    auratico

  • Erdogan hat den Saal verlassen weil er keine verlängerte Sprechzeit erhalten hat (nachdem der jüdische Vertreter wohl eine halbe Operette hingelegt hat). Ich weiß nicht ob das als Stärke zu bewerten ist, wenn man sich nicht durchsetzten kann und "beleidigt" mit den Worten "Ich komme nie wieder her" von Dannen zieht.


    Peres hat 25 Minuten gesprochen und der Moderator hat Erdogan nach 1 Minute das Wort entzogen mit der Begründung, daß man pünktlich zum Essen müsse.
    Erdogan hat wie ein Mann mit Ehre und Charakter reagiert. Sowas brächten BRD-Kriecheliten niemals zuwege.

  • Aber für einen neuen Kyros 3 reicht es nocht nicht,dabei brauchte er unseren Freunden doch nur das Wasser abzudrehen ;) Dann klapps auch mit den Nachbarn :thumbsup:



    gruss

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