Beiträge von Der Vorsichtige

    Habe zu dem Thema einen interessanten Hörerbrief gefunden, angenehmn zu lesen.


    http://www.jarass.com/Steuer/C/Vermoegen?r_DrDoepner.pdf


    Der Brief triffts ziemlich auf den Punkt. Noch mehr Geld für den Staat führt zu einer noch grösseren Fehlallokation von Ressourcen - ist doch heute schon extrem.
    Leuten ersparte Mittel wegzunehmen die damit verantwortlich wirtschaften, auf Konsum und somit Ressourcenverschwendung verzichten - damit bestraft man die Falschen.

    Gleichzeitig wird zunehmend wie selbstverständlich das Füllhorn über jenen ausgeschüttet die aus der Eigenverantwortung in staatliche Abhängigkeit abgerutscht sind, denen gleichzeitig jede Motivation genommen wird auf irgendeine Art Vorsorge betreiben - geschweige denn je wieder auf die eigenen Beine zu kommen.


    Statt die Unselbständigkeit zu alimentieren sollte der Staat zur Übernahme von Selbstverantwortung, zum Vermögensaufbau und persönlicher Weiterentwicklung in Eigenregie animieren.


    Daher sind die diskutierten Vermögensabgaben zu Lasten der noch letzten Tragenden Säulen der Gesellschaft - unter welchem Vorwand auch immer - völlig kontraproduktiv für eine eigenverantwortliche Gesellschaft.


    Die Auswüchse staatlicher Demotivationspolitik sind ohnehin bereits irrwitzig - wohin man auch sieht:


    So muss z.B. meine Tochter - die nach Abitur mit Juli 2011 eine Lehre als Altenpflegerin abgeschlossen hat 1500€ Kindergeld für das gesamte Jahr rückwirkend zurückzahlen da sie zwischen Ende der Lehre und Beginn des Pflegestudium zwei Monate in der Altenpflege gejobbt hat. Hätte sie NUR nicht gearbeitet, geschweige denn SCHWARZ.


    Leider gehts heute vielen so - der Fleissige, Sparsame, Ehrliche ist der Dumme - ehemals gesellschaftstragende Tugenden sind nicht mehr gefragt. Wenn die Entwicklung so weitergeht stehen italienische oder griechische Verhältnisse vor der Tür: Ein wachsender Anteil der Wirtschaft geht dann einfach am Staat vorbei. ICH bin zu beidem bereit - je nach den politischen Vorgaben.


    Wobei wiederum meine EM als für den Staat unsichtbare Rücklagen - auch als Reaktion auf staatliches Foulspiel - ins Spiel kommen. Wobei die derzeit durch FED, EZB & Co. provozierte Geldentwertung schon ein sehr grobes Foul gegenüben Geldvermögensbesitzern ist. Versteuerung von Immobilien - Scheingewinnen mal aussen vor - aber die kommt absehbar auch noch.


    Ergo: Klein machen, EM bunkern um dem Irrsinn wenig Angriffsfläche zu geben

    taheth: danke für die Info - das war dem italienischen Artikel nicht zu entnehmen


    Di=a!na vielen Dank für die Videos - da ist manches Interessante dabei, das Rezept für das Pfannenbrot (Link im Video) habe ich mir ausgedruckt


    @Henning:Vielen Dank für die Blumen. Hamster hin - Hamster her, Selbstdarstellung sehe ich nicht als Mission.


    Hilfe zur Selbsthilfe leisten scheint mir dagegen ein erstrebenswertes Ziel.


    In dem Sinn möchte ich eine einfache, günstige und sehr reduzierte Vorbereitung propagieren - im Gegensatz zu dem was heutzutage industriell vorgefertigt für viel Geld angeboten wird, sich aber kaum jemand in substantieller Menge leisten kann.
    Was ich bisher noch nicht gefunden habe ist eine kompakte, ausduckbare Anleitung zum Low - Budget - Preppen. Das Know - how muss man sich leider selbst erarbeiten.


    Immer noch kostet ein Jahres - Energiebedarf für einen Erwachsenen in Form von Getreide ab 60 - 80€ (200kG), das kann sich fast jeder leisten und hält zehn Jahre und länger - macht halt leider fast niemand. Gold hat auch mal 200€ gekostet und keiner wollt's... ist halt schade.


    Bleiben wir halt mal dran


    viele Grüsse


    Markus



    Was man im sozialen Umfeld dann tatsächlich erreichen kann steht auf einem anderen Blatt Papier - bei manchen Menschen rennt man offene Türen ein, bei anderen ist alle Mühe umsonst - da muss man auch mal 'nein' sagen können.

    Hmmmm,


    streiken tun wohl die Tankstellen und die Fischer. Die Apotheken haben den Streik zum 1.Februar abgesagt.


    Die Lkw - Blockaden sollten vorbei sein - das Ende der Streiks war schon vor vier Tagen angesagt worden: Link


    Quelle google.it (sciopero = Streik): Link


    Btw: eine deutsche Lkw - Fahrerin hat wohl einen streikenden Italiener überfahren der die aufhalten wollte...(vielleicht wars ja im TV - ich hab' allerdings keinen) : Link Da lagen wohl die Nerven blank...

    Hmmmm,


    ich finde die andere Seite des Anlegerspektrums schon immer wieder interessant: Einerseits kann ich damit meinen eigenen Tunnelblick in die Katastrophe mal wieder in Frage stellen (bin ich wirklich verrückt wie meine Frau mir immer vorwirft), andererseits fällt es mir leichter die Interessen vieler Bürger die solche gehebelten Investitionen in erneuerbare Energien tätigen einzuschätzen.


    Konkret: Jemand der von der Bank animiert in von Subventionen abhängige regenenerative Energien investiert wird aus Angst um sein Kapital bei der nächsten Wahl demjenigen sein Stimmchen geben der ihm sein Kapital garantiert. Sprich die Subventionen eben nicht kürzt, streicht etc.


    Man darf - so genügend Leutchen ihr Geld so angelegt haben die daraus entstehende politische Eigendynamik nicht unterschätzen.


    Ein Eyeopenener war für mich neulich ein guter - bestimmt nicht grün angehauchter Freund - der mit der Investition in ein Blockheizkraftwerk (Rendite 10% blabla...) den Kredit auf seine Eigentumswohnung abzahlt. Ich hätt's vorher nicht geglaubt dass es solche Zinsdifferenzgeschäfte für den kleinen Mann gibt.


    MEIN Tunnelblick eben.


    Deshalb: ab und hilft so ein Bericht über gehebelte Ökoinvestiotionen die eigene Urteilsfähigkeit zu eichen. Brauchts allerdings nicht jeden Tag.


    viele Grüsse


    Markus

    Hi Theo, hallo silvercard,


    wie schon ein paar Posts früher dargestellt sind die Nachbarn weitgehend unvorbereitet: So etwa halbe halbe Kreditspekulanten, die andere Hälfte alteingesessen und bäuerlichen Ursprungs :) . Natürlich wissen die nicht im mindesten von meinen Vorbereitungen. Gerade zwei davon haben nennenswerte Holzvorräte.


    Samengewinnung ala dem Fachbuch von Andrea Heistinger habe ich nur vor sobald das nötig wird - absichern tue ich mich gegen Fehlschläge mit dem mehrfachen Jahresbedarf an Samen, sofern diese so lange haltbar sind.


    Man wird sehen was im Fall des Falles anzubauen sein wird - evtl. baue ich dann auch Mais an weil's die Fläche erlaubt. Irdgendetwas in der Art brauche ich jedenfalls, weil ich feststellen musste dass Kaninchenzucht mit Grünzeug allein und ohne Kraftfutter nicht funktioniert. Die Tiere brauchen ohne Kraftfutter tatsächlich doppelt so lange bis sie ausgewachsen sind.


    Die 'Ausbeute' bei der Tierzucht ist dann etwa 1/3 von der investierten Kraftfuttermenge. Mit 600kG Mais kann man also etwa zusätzlich 200kG Kaninchen 'ernten' (wobei ich jetzt das Rauhfutter Gras, Heu etc. unterschlage) - ganz schön unergiebig. Aber so kann man schon überschlagen welche Mengen man in etwa vorhalten muss um auf einen grünen Zweig zu kommen.


    viele Grüsse


    Markus

    Naja,


    nachdem der Bernank wohl den 'Fool in the shower' mimt schauts so aus als ob der Schuldenüberhang durch einen plötzlichen Inflationsschub abgebaut werden soll.


    Wie lang so eine Phase dauern könnte - ein Jahr oder auch Zwei ? Geschickt an der Lunte gezündelt und einen ordentlichen Ölpreisspike provoziert gehen die Lebenshaltungskosten schnell mit - und schwupps sind die Staatsschulden minimiert und die Chinesen +Inder innenpolitisch 'beschäftigt'.


    Und statt meine Ünzchen beim Bäcker in Zahlung zu geben kommt halt mal ein Brotsüppchen auf den Tisch. Aber nicht nur.


    Die sich ewig hinziehende Krise ohne Höhepunkt in Sicht macht mich langsam müde - und verleitet die Vorbereitungen zu vernachlässigen. Das sollte man allerdings nicht - und so raffe ich mich doch immer wieder auf und ergänze meine Vorräte.


    Wie siehts denn inzwischen bei euch aus ?


    Die normal ‚rotierenden‘ Lebensmittelvorräte im Vorratskeller meiner Frau – zwei volle Gefrierschränke und ein, zwei Regale mit einfachen Alltagslebensmitteln (Nudeln, Konserven, Marmelade, Margarine, Öl etc.) reichen etwa für +- vier Wochen – so der Strom nicht ausfällt.


    Meine Langzeitvorräte sind fast unverändert - nach wie vor habe ich etwa 1000kG Getreide in sieben luftdichten 200L – Fässern eingelagert – was sich auch einwandfrei hält. Vor den damals gekauften zig Kilo Trockenhefe habe ich erst wenige 100g verbraucht. Die würde ich auch nicht unbedingt mehr kaufen weil man auch ohne backen kann (Sauerteigansatz mit Honig etc.)
    Ca. 100 Mehl – und Brotbackmischungen verbrauche ich wegen begrenzter Haltbarkeit nach und nach ohne sie zu ersetzen. Einige hundert Gläser Marmeladen und Konserven will ich vorerst nicht rotieren – ich denke die halten sich viele Jahre. Säcke mit Salz, Milch – und Eipulver, Reis, Nudeln, Nudelsossen etc. lasse ich auch vorerst unangetastet – einfach weil ein Rotieren / Ersatz zu teuer wäre bzw. beim Salz nicht nötig ist.


    Mein Kanichenbestand (- meine Eiweissjoker :) ) ist inzwischen von ehemals 30 auf fünf geschrumpft, dafür allerdings war ich fleissig und habe mir einen stets wachsenden Vorrat an haltbaren Futtermitteln für die Tiere zusammengesucht – eben die 400L Trockenbrot (in luftdichten Fässern) das ich aus einer Grossküche geschenkt bekomme und 600kG inzwischen trockene Maiskolben. Die Futter - Maiskolben liegen frei auf dem Dachboden – es waren ein klein wenig Mäuse daran, aber viel konnten sie bisher noch nicht dezimieren. Die fürs Backen habe ich separat und vor Nagern geschützt.


    Marmeladen, Honig – und Konservengläser werden nun seit zwei Jahren zum evtl. später notwendigen Einkochen gesammelt – dabei kam einiges zusammen, dazu kämen ja noch die mit Marmelade drin eingelagerten von Aldi, Lidl & Co.


    Gemüsesamen nicht hybrider Sorten habe ich inzwischen in groben Mengen.


    Dann habe ich mir noch einiges an Baumaterialien besorgt: Maschendraht, Rollen Hasengitter / Hühnerdraht, Holzleisten Schrauben, Nägel, Krampen, Mehrere Kubikmeter Ziegel, viele qm verzinktes Blech, stromunabhängige Werkzeuge ohnehin – bis zur Zweimann – Zugsäge zum Bäumefällen und Bretter schneiden.
    Die Zugsäge bekommt man z.B. aus Bundeswehrbeständen (und im Ebay) Zweimann – Zugsägen (die Vorgänger der Motorsäge) von 1,20m Länge für ein Spottgeld (ab 5€ - 10€). Mit einer Schränkzange dazu (+-5€) und einem Satz Feilen zum Schärfen kann man damit ohne Benzin ganze Wälder niedermachen , Bretter und Balken herstellen, Gebäude bauen etc. Die Sägen und Schränkzange Bekommt man z.B. bei http://www.schneeketten.com ('Mimauk' bei Ebay)


    60qm Einfachverglasung (milchig) für ein geplantes Anlehngewächshaus habe ich geschenkt bekommen, das Material für das Gerippe habe ich auch schon.


    Kochen und Heizen kann ich inzwischen stromlos mit vorhandenem Holz.


    -----


    Was jetzt noch ansteht ist eine solare minimal - Stromversorgung fürs Licht und der Bau des Gewächshauses. Eine grosse Anbaufläche fürs Gemüse möchte ich auch noch vorbereiten.
    Die Getreidevorräte sollte ich noch ich diversifizieren: Weizen und Mais - wenn auch von der Menge her ok sind noch recht einseitig. Allerdings haben mich hohen die Preise - z.B. für Erbsen und Bohnen, Reis etc. vom richtig Aufstocken abgehalten.


    Lasst euch bitte von der momentanen Ruhe nicht einlullen - und denkt an den Fool im Shower...


    viele Grüsse


    Markus

    Oh - vielen Dank fürs Kriegskochbuch, ich hab' gleich meiner Frau draus vorgelesen - und sie war sehr angetan.


    Getrocknetes Brot ist für mich auch so ein Vorrat der ggf. gratis angelegt werden kann und dann - richtig gelagert - quasi unendlich lange hält- sei es für Suppen oder auch als Tierfutter (Hühner, Kaninchen).


    Meine Frau bringt aus der Grossküche immer wieder Brotreste mit - die ich besonders jetzt im Winter in der Nähe des Holzofens bei 30 Grad Lufttemperatur sehr trocken bekomme. Das möglichst in Scheiben geschnittene Brot lagere ich dabei etwa eine Woche in einer ringsum mit Öffnungen versehenen Bäcker - Brotkiste und schütte es erst im strohtrockenen Zustand nach über einer Woche in ein luftdichtes Spundfass. Leider ist das Brot - speziell natürlich das Helle - dann recht leicht, braucht also im Bezug auf den Nährwert viel Platz. So ein 200l - Fass (das zweite wird demnächst voll) kann ich dann immer noch hochheben - ein gleich grosses danebenstehendes Fass Getreide wiegt dagegen 160kG. Dafür isses halt meine gratis - Alternative zum teuren Dosenbrot.


    Trockenkorb:


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    getrocknet im Fass:


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    Apropos gratis: Maiskolben (Futtermais) hatte ich im Herbst noch gesammelt, von den Blättern befreit und getrocknet - eine substanzielle Menge zur Ergänzung des Getreidevorrats. Davon mache ich in der Getreidemühle (WIDU) Maismehl das ich bei Backen von Brot, Kuchen und Keksen versuchshalber mit verwende. Die Ergebnisse sind interessant: Das Gebackene wird bei Maismehlzugabe (meist 25 - 50%) viel lockerer weil Mais glutenfrei ist. Nur mit Maismehl gebacken wird Brot zu locker, beim Rührkuchen ist die Konsistenz aber auch bei 100% Mais in Ordnung.


    viele Grüsse


    Markus

    Hallo Henning,


    Meine Nachbarn zur kann man - bitte verzeiht mir meinen Zynismus - derzeit in mehrere Gruppen einteilen:


    Gruppe 1 - wohnen zu meiner Linken:


    Kreditspekulanten (ca. 10): Von weiter her zugezogenen Familien mit wenig Eigenkapital und meist zwei Kindern - fast alle von demselben Autohersteller abhängig - bauen derzeit wie verrückt in meiner Nachbarschaft neue Häuser auf Pump, meist mit einer Finanzierung auf 30 Jahre und zwei geleasten Neuwagen vor der Tür (kein Witz !!!!).


    Da sag' ich nur Aua - bis jetzt ist da noch nichts angekommen, die haben NULL auf dem Radar und sind derzeit nicht ansprechbar. Kein Geld für Vorsorge über, kaum Grund etwas anzubauen - wie soll ich die involvieren ?


    Gruppe 2 - die 'soliden' zur Rechten:


    Meist abbezahlte Häuser aus den 60ern bis frühen 80ern, fast alle stammen aus einem Bauernhof im Ort oder einen Ort weiter - haben also wenig zu befürchten, sind allerdings auch fest verwurzelt. Die Hälfte davon hat Holzvorräte - allerdings wenig bis Null auf dem Radar, keine Bevorratung etc. Geben sich zur Zeit hilflos - einer absolut staatsgläubig.


    Auf die bin ich zum Teil schon aktiv zugegangen - einige Dinge verschenkt die dem Nachbarn mehr Nützen als mir. Bis auf grosse Augen (warum tut der das ?) kam da noch nicht viel rüber - ich suche aber das Gespräch und erkläre ein wenig von meiner sparsamen Lebensweise (altes solides Auto etc.). Darauf kam die Antwort: 'Aber alle anderen machen das so...'. Es ist auch schwierig glaubhaft zu sein da mich mein Nachbar (und nicht nur der) uns für arm hält.


    Gruppe 3:


    Die gemischte Gruppe der Zugänglichen Nachbarn :


    Deutsche mit polnischer Herkunft: Offen, hilfsbereit und fähig, fleissig, bescheiden - gehen Pilze suchen und kennen Mangel und Kleintierhaltung aus eigener Erfahrung. Da kann man über vieles offen reden.


    Ganz einfache Nachbarn (3 Familien) aus unterster Bildungsschicht - je mit Haus und Schulden, fleissig aber oft sehr hilflos: Keine Berührungsängste, kommen öfter bei kleineren Problemen und lassen sich gern helfen, helfen aber selbst auch gerne. Leider DIE Opfer fast jeder Abzocke - vom Hauskredit mit endfälliger LV angefangen bis zum hundertsten und tausendsten. Hier fehlen die Vorraussetzungen für grössere Diskussionen - aber man hilft sich gegenseitig.


    Ach ja - eine Familie mit drei Kleinindern in der Nachbarschaft hat sich kürzlich Hühner zugelegt, angeblich wegen des kleinen Sohns. Man heizt mit Holz und wohnt Mietfrei in einem nicht sanierungswürdigen 60er - Jahre - Haus das Verwandten gehört.


    Mit einem Landwirt bin ich allerdings beim Kauf von Heu und Stroh ins Gespräch gekommen - der war richtig gut informiert.


    Es ist halt einfach so, dass der Mensch dazu neigt selbstwertbedrohende Fakten solange zu ignorieren bis es zu spät ist. Insofern ist der Zeitpunkt zur gründlichen Auseinandersetzung mit meinen Nachbarn überhaupt noch nicht gekommen - auch wenn ich die Anschaffung meiner Kleintiere und meiner grundsoliden Uralt - Dieselkombis ganz offen begründet habe.


    viele Grüsse


    Markus

    Mit dem Erwerb einer weiteren Drittstaaten INicht - EU) - Staatsangehörigkeit ist normalerweise der Verlust der Deutschen verbunden, um einmal mögliche Schwierigkeiten zu anzudeuten. Was allerdings für mich persönlich (keine Ansprüche an die deutsche Rentenversicherung etc.) nicht sooo schwerwiegende Konsequenzen hätte. Ein Aufenthaltsrecht schon vor dem Ausbruch einer Krise ist wohl eine weitere Option.


    Allerdings ist da unten nicht Deutschland - einige meiner Verwandten kamen nach dem Krieg wohl in Argentinien unter, womit wohl auch ein Namenswechsel (?) verbunden war. Allerdings ist das bekanntlich mehr als ein halbes Jahrhundert her und es waren wohl erst österreichische, dann argentinische und dann deutsche Behörden involviert.


    Nach meinen bisherigen Recherchen soll es nicht allzu schwer sein Dokumente dort unten zu bekommen: Auf legalem Weg als Investor, bzw. auch halblegal, in manchen Ländern mit etwas finanzieller 'Nachhilfe'.


    Allerdings wäre das Stoff für einen extra Thread.


    Doug Casey schwärmt allerdings gerne einmal von Argentinien: Link


    Angesichts der Tatsache dass Europa und die USA mir wie zwei aneinandergekettete Ertrinkende vorkommen sollte man halt keine Option auslassen.


    viele Grüsse


    Markus

    Mhhhhhhh.....,


    "Wir müssen losgehen und nicht stillstehen, bis wir da sind." "Wohin denn?" "Das weiß ich nicht, aber wir müssen los!" On the road, Jack Kerouac


    So in etwa gehts mir derzeit...


    Man möchte sich ja weiter vorbereiten - man weiss aber derzeit überhaupt nicht was man zu beherzigen hat, auf welche Situation man sich überhaupt einstellen soll, niemand weiss WAS genau kommt und wie lange dieses WAS dauern wird.


    Aber und leider : history repeats itself: Siehe 'Andrea Doria', 'Achille Lauro', Costa Concordia :( :( :( - und nicht nur auf italienischen Kreuzfahrschiffen


    Auf mich allein gestellt - meinetwegen ab nächster Woche für ein Jahr mit Familie auf einer einsamen Insel ausgesetzt könnte ich unsere Bedürfnisse abschätzen und uns einigermaßen darauf vorbereiten.


    Aber die Einflüsse und die Reaktion des sozialen Umfelds in einer noch ungewissen Zukunft abzuschätzen - pah - das liegt jenseits meines Horizonts.


    Einzig die Tatsache dass eine Destabilisierung der Gesellschaft - ja der gesamten Welt anstehen dürfte scheint gewiss.


    PI mal Daumen versuche ich daher die Grundbedürfnisse meiner Famile abzusichern: Selbst mit Lebensmitteln und Energie für weit über ein Jahr im Rücken fühle ich mich tief verunsichert.


    Ob uns demnächst ein paar vernachlässigte Akw's und die Ohren fliegen oder Amis, Russen und Chinesen sich in die Haare bekommen - viel Sicherheit kann man in einem Rucksack nicht mitnehmen, wenn man den dann überhaupt noch braucht.


    Was also tun ?


    Ich für meinen Teil versuche zur Zeit zweierlei:


    a) meine Absicherung vor Ort auszubauen:


    - mein Lebensmittelvorrat reicht inzwischen weit über ein Jahr hinaus, Details gern auf Anfrage
    - und er wird wie vieles andere bis auf einen plausiblen Rest 'verschwinden' - unauffindbar werden so dass ich mein Haus ggf. nicht unnötig verteidigen muss (was die beste Verteidigung sein dürfte)
    - die Lebensmittelproduktion wurde/wird erweitert, bzw. deren Erweiterung vorbereitet: Kleintiere,Futtermittelvorräte, Ställe und Materialien dazu habe ich angeschafft, Nichthybride Saatgüter, Materialien für den Gartenbau, Material für grosses Gewächshaus etc. stehen alle bereit, Holzofen, Einweckmaterialien, Werkzeuge und Tauschmittel etc.
    - das dazu nötige Know - How wird / wurde gesammelt - u.a.:


    ,Das grosse Buch vom Leben auf dem Lande‘ von John Seymour (geschenkt bekommen)
    ‚Selbsversorgung aus dem Garten‘ von John Seymour (geschenkt bekommen)
    ‚Handbuch Samengärtnerei‘ Andrea Heistinger
    ‚Lexikon des Überlebens‘
    ‚Das Handbuch der Selbstversorgung‘ (Marion und Michael Grandt) – naja... Nummer eins und zwei der Liste würde ich empfehlen.
    ,Hühner‘ aus der Reihe ‚Ratgeber Nutztiere‘ (geschenkt bekommen – die als Geschenk angebotetenen drei Hühner habe ich abgelehnt)
    Weck – Einkochbuch (von der Fa. Weck)


    b) meinen 'Rucksack' zu packen - für den Fall dass man / eins der Kinder (Wehrdienst ??) doch weg muss - warum auch immer:


    - den Teil meiner 'mobilen' - wirklich einen Rucksack passenden, diskreten Assets zu erhöhen, am liebsten von derzeit 10% auf annähernd 50% meines Vermögens, auch um einer Konfiskation (Immobilien etc.) und ggf. Wertverfall oder Illiquidität zu entgehen. Alle Überschüsse, Ersparnisse gehen in den 'Rucksack' - der sichtbare Besitz muss schrumpfen solange das noch möglich ist.


    - ggf. einen Zufluchtsort ausserhalb des Schussfelds suchen. Analog zum WkII ... Südamerika ? Ein Pass kostet dort derzeit nicht arg viel - noch. Zur Überfahrt kein italienisches Kreuzfahrtschiff nehmen :-), aber auch kein britisches (Lusitania, Titanic :( ), RMS - Republic (wobei die vom italienischen Kreuzfahrschiff 'Florida' gerammt und versenkt wurde)


    - sich selbst attraktiver - einen Gewinn für ein evtl. Fluchtland machen: Sprache können (erledigt), ggf. dort wirtschaftlich tätig werden (als Exporteur ???). 'The International Man' von Douglas Casey besorgen :) , sich dort einmal genauer umsehen - Leute kennenlernen
    ...


    2b continued... gute Nacht


    Markus


    p.S.:


    @Di!ana : Ich verstehe dass es extrem schwierig ist sich auf Unbekanntes vorzubereiten. Wenn das mit den Lebensmittelvorräten wegen hungriger Studenten auf Dauer nicht klappt (ich weiss wie das ist), dann leg' dir Tauschmittel mit hoher Wertdichte zu. Aspirin ist schon mal Klasse,Schmerzmittel,VitaminC... nur was lange hält. Denk' an den damaligen Wert von Feinstrumpfhosen hinterm eisernenen Vorhang... .Oder Lebensmittel die ein verwöhnter Studentengaumen verschmäht :)

    Hallo Frostbeule,


    vielen Dank für den Thread - ich habe das selbe Problem: Etliche Kilo wohl 80er Silberbesteck das ich vor kurzem beinahe bei Ebay eingestellt hätte um vom Erlös Münzen zu kaufen. (Ich mach' die Tage mal ein Foto)


    Als beim guten Walter :) neulich von den 'sheeple' zu lesen war die derzeit Ihr Familiensilber verticken sollen hab' ichs mir vorerst anders überlegt.


    Sollte Silber tatsächlich im Preis explodieren geht der Erlös für bloss versilbertes wohl überproportional mit - jedenfalls anbetracht des fast nix das es derzeit (alles abzüglich der als konstant angenommenen Scheidekosten) dafür gibt.


    Abgesehen davon ist es das einzige Silber in meinem Bestand - diversifizieren wär' also ohnehin mal angebracht.


    viele Grüsse


    Markus

    Mein Erstbestellung bei Heubach war am 12.12.11. Heubach war bei Gold.de einfach der günstigste Anbieter.
    Bestellt waren Anlagemünzen diverser Jahrgänge, geliefert wurde schon 15.12.11 per DHL (Post) Neuware mit 2012er Prägung.


    Kommunikation und manuelle Bestellbestätigung verlief professionell und schnell. So kann man das wieder machen - auch ohne gratis - Versand :)


    Ich habe bisher bei fünf verschiedenen Händlern bestellt und hatte bisher nur einmal (bei einem prominenten Händler in Mitteldeutschland, 5er Postleitzahl ) - gröbste Schwierigkeiten:


    Der Firmenaccount war wohl gehackt und es wurden falsche Bankdaten verschickt, so dass meine (mittlere Vierstellige) Überweisung wohl auf dem Konto eines Strohmanns irgendwelcher Krimineller gelandet war.
    Ich habe Gott und die Welt angerufen, Empfängerbank etc. Kripo und meine Bank waren nicht allzu kooperativ, um nicht zu sagen sie haben garnichts unternommen mein Geld zurückzuholen - nicht einmal die Empfängerbank war nach einer Woche nach Anzeige kontaktiert worden. Auf meine Initiative hin warjedenfalls die Empfängerbank aktiv geworden und hat mein Geld zurückerstattet.


    Später (nach Wochen) rief dann die Kripo an (da wurden die Fälle deutschlandweit erst zusammengeführt) und es war wohl möglicherweise so dass ich deren Ermittlungen gestört habe indem durch die Rücküberweisung der 'Strohmann' vorgewarnt wurde. Jedenfalls hatte ich mein Geld wieder. Die Kripo hat sich über ein Jahr nach meiner Anzeige nicht mehr gemeldet - keine Einstellung des Verfahrens, keine Zeugenvernehmung, kein Verfahren gegen den Täter oder Strohmann - nichts.


    Sollte hier jemandem ähnliches passieren: Es gibt auf jeder Bank einen 'Geldwäschebeauftragten' der für ähnliche Fälle zuständig sein dürfte.


    Grüsse


    Markus

    Bei dem privaten (!) Aktiendepot dürfte die Verleihung des Bestandes dem DepotGesetz entgegensprechen.


    Zu Zeiten in denen Gesetze von Privilegierten (Politik, Banken etc.) sanktionslos gebrochen werden wäre ich da sehr sehr vorsichtig. Vielleicht braucht es wirklich erst Millionen Betrogenene bevor die Öffentlichkeit begreift was derzeit vorgeht. Dann ist es zu spät.

    Die Schuldbriefe brauchts dazu nicht. Die werden - bei Einverständnis der Bank - für nichtig erklärt und diese Erklärung veröffentlicht. War auch bei mir so. Wenn die dann an einen Hedgefonds weitervertickt wurden haftet nur noch die Bank dem gegenüber, davon gehe ich jedenfalls aus.


    So dem nicht so sein sollte bitte ich um Info. Die Sparkasse die den Grundschuldbrief meines Elternhauses hatte, hatte diesen auch versemmelt. Wurde bei Erwerb durch mich im Grundbuch gelöscht, ein mulmiges Gefühl bleibt dennoch.


    Ich gehe halt davon aus daß ein Grundschuldbrief auch nichts anderes als ein 'Derivat' ist, das als Sicherheit für einen fiktiven Kredit an den Grundeigentümer herhalten kann Zumindest lassen sich damit Risikostrukturen frisieren und die Refinanzierungskosten einer Bank senken. Mehr Sicherheiten, geringeres Risiko --> niedrigerer Zinssatz bei der Refinanzierung.


    Was Wertpapierdepots angeht: Ich halte diese inzwischen für genauso riskant wie das klassische Sparbuch. Banken können Wertpapiere aus Depots im Zweifelsfall ebenso verleihen wie Gold aus vermeintlich sicheren ETF's verliehen wird. Am Tag X hat man nur einen ungedeckten Depotauszug, die Aktien ein ganz anderer. Da gleichen sich Papiergold- und Wertpapiermarkt wie eineiige Zwillinge.
    Es mag formal falsch sein - ICH PERSÖNLICH betrachte alle bei der Bank hinterlegten Papiere als DEREN Eigenkapital. Und so wird damit umgegangen. Es werden Staatsanleihen gekauft und riskante Kredite vergeben. Wenn das Eigenkapital der Banken aufgezehrt ist dann gibts ein paar Gerald Celente mehr auf dieser Welt.


    BUY Physical - anything else sucks !!!

    Spätestens nach der MFGlobal - Geschichte sollte es vielen dämmern dass auch eine bei der Bank hinterlegte Grundschuld, sowie auch Aktien und Wertpapiere im Depot im Zweifelsfall als Eigenkapital der Bank zweckentfremdet werden können.


    Nehmt Ihnen das Zeug aus den Fingern solange ihr es noch könnt.

    Hallo Silvercard,


    Ein Sechsmonatsvorrat ist doch wirklich üppig und nimmt unter Umständen kaum weniger Platz in Anspruch - kommt halt drauf an was man wie lagert.


    Wir sind im Fall des Falles zu siebt - da braucht man schon Einiges an Nahrungsmitteln. Wie schon angedeutet ist allein der Inhalt von sieben Fässern der Sicherstellung unserer Mobilität gewidmet - sind also keine Nahrungsmittel.


    Nach einem massiven Mottenproblem vor wenigen Jahren hatte ich mir intensiv darüber Gedanken gemacht wie man den Viechern einen Strich durch die Rechnung machen kann - und dabei sind mir die Blechfässer in den Sinn gekommen. Im Zweifelsfall kann man die auch mal schnell im Garten verbuddeln. Man kann in den Fässern auch viele Vorräte auf kleinem Raum unterbringen - wenn man die Logistik ein bisschen im Griff hat. Will man das mit Regalen bewerkstelligen dann braucht schwerlasttaugliche mit ordentlicher Tiefe.
    Komplett gefüllt kann man die Fässer ohne etwas zu beschädigen mit der Sackkarre transportieren oder zur Not auch flach rollen wenns mal schnell nötig werden sollte die zu verstecken.


    Trotzdem würde ich mein Getreide heute vielleicht nicht mehr in Fässer stecken - gerade wenns so viel ist - sondern eventuell in einem IBC - Behälter vergraben. Auch aus Platzgründen.


    Auch über einen grösseren Pflanzenölvorrat - zum Kochen und Verfahren (statt Diesel) mache ich mir inzwischen wieder Gedanken. Dummerweise hält sich Rapsöl direkt von der Mühle bei weitem nicht so lang wie die Flaschenware - die wiederum ist halt platzraubender zu lagern (vor allem dunkel) und aufwendiger zu beschaffen. 2000l Öl von der Mühle holt man in einer Fuhre - Flaschenweise aus dem Supermarkt machts weniger Spass.


    In einem Fass (dem schmutzigen im Vordergrund) habe ich noch einen Rest älteres Pflanzenöl aus meiner PÖL - Ära, das ist aber wohl nur noch etwas für den Ofen. Mit Sägespänen gemischt brennt das prima :) .


    Ach ja - Gewächshausscheiben konnte ich kürzlich 'abstauben' - 60qm. Zwar nur Einfachverglasung - aber für lau hab' ich sie dann doch mitgenommen. Mir schwebt jetzt vor daraus ein Anlehngewächshaus zu basteln - für die Zeit nach den Konserven...


    viele Grüsse


    Markus

    Di=a!na - weil du gerade Tonnen erwähnt hattest: Hier meine low - Budget - Regale (Modell Lebensmittelendlager :) :(


    Von den 30 Fässern (je 230l - Stahl mit Spunddeckel für Trockenvorräte, Kunststoffässer für Flüssiges) sind aber noch nicht alle voll: Unten ganz hinten sieben mit D***l, darauf sieben mit Weizen (immer ein leeres Fass draufgestellt und Weizen mit dem Eimer reingekippt). In den Restlichen was man sonst so braucht und jeder irgendwie hat :-).


    In der vordersten Reihe (links oben) sind einige Fässer wo ich wegen der Haltbarkeit noch öfter drangehe (Brotbackmischungen, Mehle etc.). Da wo unterschiedlichste Sachen drin sind hab' ich auch eine Klarsichthülle mit Inhaltsliste dranhängen.


    Die Logistik vereinfacht die Tatsache dass meine Frau ja separat noch einmal ihren 'normalen' Monatsvorrat hat. Ich müsste also nicht jeden Tag in Fässern 'kruschen'.


    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/8818432tby.jpg]


    Grüsse


    Markus