Naja, also theoretisch ist es ja im Derivatehandel so, dass jeder Short Position eine Long Position entegegensteht. Umgekehrt natürlich ebenso.
Geht also jemand eine Position auf fallende Kurse in so muss zwingend dem auch eine Position auf steigende Kurse entgegenstehen.
Bei Short Positionen kommen dann noch die Leerverkäufe dazu, also Aktien höher verkaufen um sie dann billiger zurück zu liefern. Mal einfach erklärt.
Nun gab es Marktteilnehmer die eben über diese Leerverkäufe den Gold und Silbermarkt beeinflusst haben und nun riesige Positionen im Markt haben und es Markteilnehmer gibt die auf Lieferung bestehen. Die Leerverkäufer müssen sich eindecken und liefern.
Wie wir gelesen haben, egal ob es so stimmt, geht man von einem Preis von 18 USD als Basis aus. Das bedeutet nun, jede Unze Silber hat einen Verlust von irgendwo 80 USD zu verzeichnen wenn sich die Leerverkäufer heute eindecken müssen.
Wenn es nun diese physische Ware einfach nicht gibt aufgrund der enormen
Mengen dann sind Preise von 500 USD nicht mal so weit hergeholt.
Und erinnern wir uns doch mal an die Finanzkrise 2008. Da gab es Leute in den USA die genau vor dieser Situation in 2006 und 2007 gewarnt haben. Es wurde vor Freddie Mac und Fanny Mae waren hier als staatliche Hypothekenunternehmen gewarnt. Das hat niemand für ernst genommen weil staatlich und viel zu groß für einen Fail. Was ist passiert. Beide zusammengebrochen. Dazu noch Lehman Brothers und Bear Stearns.
Dazu in Deutschland die HRE, die Coba, die Dresdner, die DEPFA und die Landesbanken.
Alles schon vergessen. Damals wurde noch mit viel Geld gerettet und so ziemlich alles unter den Tisch gekehrt. Aber nicht Alles. Die Rechnung dafür wird uns genau heute präsentiert. Darüber solltet ihr mal nachdenken.
Die Mahner und Warner von damals waren ende 2007 auch alles Spinner.