Man darf sich halt nichts gefallen lassen. Man muss sich auch mal wehren.
Was sich hier abspielt ist ein Kampf gegen das eigene Volk. Aber diesen Kampf können "sie" nicht gewinnen.
Wir wissen oder glauben es zu wissen, dass es bald enden wird. So wie es jetzt ist. Insofern kann man sich auf den unvermeidlichen Fail vorbereiten.
Es sind ja auch Erfahrungswerte der Ossis, die das Ende der DDR erlebt haben.
Die meisten haben doch die Augen verschlossen und konnten den kommenden Niedergang nicht sehen. Mich selbst eingeschlossen. Man konnte es sich einfach nicht vorstellen und dachte es wird schon irgendwie weitergehen. Am runden Tisch mit neuen Köpfen. Hans Modrow war damals auch so ein Hoffnungsträger. Er war sozusagen auch der Friedrich Merz der DDR. Aber auch jämmerlich gescheitert.
Aber hätte man damals der Realität ehrlich ins Auge gesehen und sich mit ein wenig Mut entsprechend positioniert, dann wäre die Wende deutlich angenehmer gewesen als sie für viele persönlich dann war.
Das heißt, wir müssen dem Untergang entschlossen entgegensehen und uns mutig vorbereiten und entsprechend handeln. Ballast abwerfen und sich frei von Belastungen machen. Weitestgehend unabhängig von allen machen.
Das ist das was man heute noch tun kann. Und dann immer noch an Gorbatschov denken. Wer zu spät kommt den bestraft das Leben.