Beiträge von Bargold

    Ohne das Argument der erstklassigen Eigenschaften des Silber und das der Silberknappheit per jetzt verwässern zu wollen:


    Auch dort gilt das gleiche wie für Kaffee. Bereits entdeckte, aber derzeit unwirtschaftliche Multi Hundert Millionen Unzen Deposits werden bei entsprechenden Preissignalen ausgebeutet werden. Eine Kaffeepflanze braucht auch 8 Jahre, bis sie in voller Blüte steht. Ähnlich lange, wie eine neu zu bauende Mine auf einem bereits entdeckten Deposit.


    Das Roden und Urbarmachen von neuen Plantagenflächen dürfte zwar etwas schneller gehen als eine Exploration höffiger Böden, aber in punkto Endlichkeit muss bedacht werden, dass Pflanzen nur auf der Oberfläche wachsen können, während sich Mineralvorkommen bis tief in die dritte Dimension erstrecken und bei entsprechenden Preisen dann auch verfügbar sind.


    So verkehrt ist der Kaffeevergleich also gar nicht. Das Angebot ist, zumindest für mindestens ein halbes Jahrzehnt unelastisch, ähnlich wie beim Silber. Allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass man den Fabrikarbeiter auch schon mit Muggefugg abgespeist hat und der trotzdem zur Arbeit ging. Was bei fehlendem Silber nicht mehr nötig ist, weil die Fabrik dann stillsteht.

    Bei so vielen Gewinnmitnehmern und Cashaufstockern bleib ich lieber mal entspannt drin. Das sind alles zukünftige Dipkäufer und reduzieren so die Korrekturtiefe, so sie denn kommt.

    Interessant, dass die Springerpresse unser aller Fiat so abfällig mit Papierwährungen betitelt.


    Nicht dass es nicht stimmen würde. Aber gesagt wurde das in der Vergangenheit eher selten. Man drückt den Pöbel quasi mit der Nase in den Haufen, damit auch er es endlich kapiert (kapieren darf/soll)...


    Ich sage doch: Die Goldhausse ist gewollt! Und damit der Absturz des Papiers ebenfalls. Warum sollen sich die Systembetreiber selber die Hände dreckig machen. Schicke den Pöbel los und das Zeug wird brennen. Und diesmal bleibt der Feuerlöscher aus ...

    So schön dieser Marathon für Besitzende auch sein mag. Gold war immer auch Rettungsanker. Ein besonders starkes Glänzen ging größtenteils mit korrelierenden gesellschaftlichen Verwerfungen einher. Will sagen, das die Freude über einen explodierenden Kurs oftmals nur von kurzer Dauer war.

    Es liegt im Auge des Betrachters, ob gesellschaftliche Verwerfungen angesichts der derzeitigen Gesellschaftlichen Realität schlecht oder gut sind.


    Ich halte es da eher mit Letzterem. Win win also.

    Dann müssten Somalia und Südsudan (wo es de facto keinen Staat gibt) die Lieblingswohn- und Betriebssitzländer von staatsflüchtenden Milliardären sein ...


    (ist wie bei den meisten Medikamenten: die Überdosis macht das Gift!

    funktionierende Infrastruktur, Bildungswesen, Verbrechensbekämpfung, ... sind durchaus hilfreich)

    Und jetzt musst du mir nur noch erklären, wie die Siedler in den USA das ganz ohne Staat alles geschafft haben und seit dem dort der Staat übernommen hat, und wie immer ausufert, deine genannten Punkte völlig erodiert sind.


    Am Anfang steht der Schaffenskräftige Einzelne oder interessengeleitete Unternehmen bzw. private Zusammenschlüsse tatkräftiger Einzelner, die Projekt x,y verwirklichen, weil sie es dringend brauchten.


    Danach kam erst der Staat, der vorgab, es besser zu können und zu wissen, was die Leute brauchen. Und danach... Kam nichts mehr. Nur die jetzigen Zustände!

    nach der gleichen Logik wäre eine Aktie, die sich im Kurs vervielfacht ja auch immer noch nur eine Aktie. Mit dem Unterschied allerdings, dass die Gefahr besteht, dass die Aktie irgendwann vom Kurszettel verschwindet, also wertlos wird.
    Der Satz von Buffet ist bullshit. Genau wie wenn man sagen würde, Gold könne man nicht essen... als wenn man Aktien essen könne.

    Gold, kann man sogar essen. Es wird unter der Lebensmittelzusatzstoffnummer E 175 geführt. Von (nicht mehr existierenden) physischen Aktienpapiersorten ist mir solches nicht bekannt. Das kann lediglich mit der Abfallschlüsselnummer 200101 aufwarten. [smilie_happy]

    Ja, das wäre ein genialer Coup. Aber wer schafft es über diesen langen Zeitraum die entsprechende Disziplin aufrecht zu erhalten? Etliche sind womöglich schon verstorben, also auch hier ein Fachkräftemangel :P Eine der wenigen Organisationen die mit solchen Zeiträumen arbeitet ist die kath. Kirche. Ob die daran Interesse haben?


    Und so nebenbei bedeutet es auch das sie ihr eigenes Falschgeldsystem von dem sie so lange profitiert haben selbst zerstören.

    Ja, der Vatikan z.B. ist a) Goldhorter und b)kann es ihm Wurscht sein, ob das Finanzsystem hops geht. Das hat der schon paar mal erlebt. Dann zahlen sie Schäfchen halt wieder mit klingender Münze den Mitgliedsbeitrag.


    Aber auch Rockefeller, Rothschild und andere Dynastien planen Generationenübergreifend. Die wissen alle, dass das System zwangläufig endet und bewegen sich entsprechend. Das haben die alle schon mehrmals mitgemacht und sind im revolvieren wahre Meister. Sie bestimmen den Zyklus und auch dessen Ende.

    Ja! Weil auch die Manipulateure Teil des Marktes sind. Sie können manipulieren sind aber trotzdem auch Gefangene ihres eigenen psychologischen Spiels. Und das sie so clever sind das sie absichtlich jahrzehntelang runter manipuliert haben um diesen schönen chart zu zaubern um dann selber von der Aufwärtsbewegung zu profitieren, das kann ich mir eher nicht vorstellen.

    Angenommen, ich wäre Geldfälscher und hätte Einfluss darauf, wann mein Geldbetrug endet. Ich hätte ureigenstes Interesse daran, mit Falschgeld so lange wie möglich so billig und viel wie möglich echtes Geld dafür zu "erwerben". So gesehen, ist das doch gar nicht so abwegig. Die Jungs hatten 50 Jahre lang Zeit aus Falschgeld noch mehr Falschgeld zu machen, die Preise nach gusto zu verzerren und im Hinblick auf das dicke Ende klammheimlich EM zu Niedrigpreisen zu akkumulieren. Klareweise schicken sie bzw. ihr Spiel an sich am Ende die Preise nach oben und sie sitzen wieder oben.

    Ich setze auch darauf. WEIL eben die Informationen bereits überholt sind (Vergangenheit) , scheiße ich auf Charts. Zumindest was zukünftige unbekannte Informationen und damit Kurse angeht.


    Würde ich der Vergangenheit Bedeutung einräumen, weil ich annehme, dass sich vergangene Ereignisse wiederholen, müsste ich folgerichtig eben doch eine Unmenge lesen warum wieso weshalb damals dies oder jenes für Kursausschläge gesorgt hat.


    Zumindest müsste ich es dann, wenn ich den Chart "spielen" also danach handeln will.


    Und dann wäre der Chart eben doch nicht das gelbe vom Ei, weil nur Abbild einer Summe von Summanden, die ich gar nicht kenne.

    In der ENDPHASE einer Hausse ist ein scharfer Schlussanstieg bzw. ein spitzer Peak durchaus typisch.

    (als Zeichen der finalen Euphorie, nicht nur bei "vernünftigen" Investoren, sondern auch bei den FOMO-getriebenen Geldablegern, die 2024 NVIDIA gekauft haben)


    Wichtig wäre eher zu gegebener Zeit diesen Peak als solchen zu erkennen - und sich bewusst zu sein, dass man DANN nur einige Wochen bis wenige Monate hat um zu Höchstpreisen zu verkaufen!!!

    Wer das 1923 gemacht hat, hat verloren. Vom Trillionär zum Tellerwäscher [smilie_happy] .


    Ich kann die Euro/Dollar/Yen etc. - Gläubigen nicht verstehen, die denken, nach diesem Spike wird es den Euro noch geben oder es wird alles so weiter laufen wie es seit 54 Jahren lief.


    Eine Ära geht zu ende. Wir sind im Endspiel!

    Die Gier nach noch mehr Gewinn besiegen, in dem man versucht, nicht nur die Zwischenkorrekturen durch Teilausstiege zu umgehen sondern die Rücksetzer auch noch shortet um tiefer noch mehr einzusacken... [smilie_happy]. Keine Kritik, aber diesen Elfmeter haste selber aufgelegt.

    Außer ein paar Panikverkäufern gibt es dann keine Ware. Und wenn's hochschießen sollte gibt es nur die Ware von den paar, die etwas Kasse machen wollen. Meine Vermutung ist, in beiden Fällen könnte es wieder leere Silberregale bei den deutschen Händlern geben. Was sie vielleicht schon sind.


    Gruß,

    GL

    Wie immer, wenns eng wird. Da können die an der Comex zaubern was sie wollen. Davon werden die Regale nicht voller.


    Vor 4 Jahren gabs mal 100%+ Aufgeld für Physisches Und da gabs unter Umständen auch wochenlange Lieferzeiten gratis dazu. [smilie_happy]

    Ja, da muss man nur mal in die lieferbaren Stückzahlen bei Neuware, soweit überhaupt noch verfügbar, also aktuelle Jahrgänge der Standardunzen gucken. Die Aufgeldtabelle bei gold.de sieht auch sehr spannend verschoben aus aus. Schräger Markt. Gebrauchte Maples teurer als gebrauchte AEs, oder als sowas lustiges wie Trichternetzspinnen und Jahrgangskoalas. Nur die billigen 10€ kauft Keiner, teilweise wachsen die Lagerbestände sogar. Ich vermute unterschiedliche Gruppen - neue Retailkäufer die bekannte Standardunzen wollen, und Leute die ihre 10er für den guten Kurs schnell zum Händler tragen. Kann mir vorstellen das kann schnell kippen. Ich sehe Panik heraufziehen, im deutschen Retailmarkt. Mir ist, als könnte nur ein 10%iger Preissturz beim Silberpreis helfen...


    Gruß,

    GL

    So er denn kommt, dürften einige nochmal nachtanken oder neu Einsteigen. Also bleibt er aus [smilie_happy]