Beiträge von Bargold

    Also trotzdem das ich richtig lag mit dem put OS entscheidet sich dann Emittent das der put OS bei fallenden Goldpreis auch fällt da zu viele richtig geraten haben, Emittent sollte man sein :thumbsup:

    Ganz so einfach geht es nicht. Der Emittent kann zwar an der impliziten Vola rumspielen. Aber am inneren Wert von ins Geld laufenden Scheinen kann er nichts ändern. Man muss halt auf die Aufgeld/Zeitwertprämien achten. Sind die zu hoch, sollte man die Scheine weglassen.

    Ich würde da garnicht erwähnen was ich damals gezahlt habe. Er sieht ja den aktuellen Goldpreis und das muss er halt mindestens hinlegen, oder es halt sein lassen.

    Naja es ist ja nicht Gottgegeben das Gold immer steigt.. und hinterher ist man immer schlauer. Aktuell war Gold ein extrem gutes Investment und das Beste daran, alle Gewinne sind komplett Steuerfrei und der gierige Staat bekommt nichts :love:

    Gold ist kein Investment sondern eine Währung. Dass was die DM früher für die Ossis war, ist heute Gold für den Eurozoneninsassen. DIE Währung schlechthin.

    Und u.a. Schächte stillgelegt haben -> Angebotsverknappung.


    Gruß,

    GL

    Manche Vertreter des ethnischen Egalitarismus werden jetzt zwar aufschreien, aber ich setze da voll auf die Potenz der ,,Kill the Boers" Mehrheit im Hauptförderland des Platins.


    Die schaffen das, den Preis 5 stellig zu machen, weil sie es ansonsten nicht wirtschaftlich hinbekommen, es aus dem Boden zu holen. Billige Arbeitslöhne sind nur eine Seite der Kalkulation. Infrastruktur, Personalkompetenz, Organistationstalent, Stabilität und Improvisationsfähigkeit sind die anderen Seiten.

    8 Mio Unzen durch 8 Mrd. Leute...


    Macht ne tausendstel oz pro Nase. Also 0,03g. Da weisste was eine einzige Unze ausmacht , wenn du dir sie zurücklegst.


    Tausend andere gehen leer aus, falls sie denn wöllten.


    Runtergebrochen auf die derzeitige Investmentnachfrage wären es sogar 11.000 Leute.

    Alter! Jetzt ergibt es einen Sinn, warum Platin so abgeht. Was geht da ab? Wieviel Sprengstoff will man da herstellen?



    Katalysatoren für die chemische Industrie: Platin ist ein zentraler Katalysator bei der Herstellung von Salpetersäure (über das Ostwald-Verfahren), die wiederum für die Produktion von Sprengstoffen (z.B. TNT) und Düngemitteln benötigt wird. Ohne große Mengen Platin als Katalysator wäre die industrielle Massenproduktion von Sprengstoffen erheblich eingeschränkt.

    Ja, es ist schon eigenartig. Die H2 Technik ist eigentlich ein von vorneherein klar gewesener Flop, der gerade abgeblasen wird. Und trotzdem geht Pt steil. Ich kann mir das lebhaft vorstellen, dass das am Kapazitätsaufbau der Chemiefrabriken liegt.


    Denn die Frage ist weniger, wie viel Sprengmittel als Absolutmaß angestrebt werden.


    Sondern wie viel pro Zeiteinheit. Also die Nachschubgeschwindigkeit.


    Mehr pro Zeiteinheit bedeutet mehr parallele Fabriken, auch wenn die Gesamtlagermenge gleich bleibt.


    Und das ganze nochmal parallel für mehrere Staaten, und das zeitgleich, potenziert und konzentriert die Nachfrage auf einen Schlag.

    In der DDR gabs auch immer Positionsobergrenzen bei fast allen Waren. Bei Bananen immer nur 1 kg pro Kopf. Aber auch nur dann, wenn SED Parteijubiläum oder Tag der Republik anstand. Also zweimal im Jahr. Ansonsten konntest du mitnehmen was verfügbar war. [smilie_happy]

    Wasserstoffaktien wie Plug Power oder Ballard Power Systems marschieren im Gleichschritt mit Platin aus ihren Tiefs.


    Zur Herstellung von Wasserstoff benötigt man doch Platin, oder?

    Auch zur Herstellung von Salpetersäure als kriegswichtigem Grundstoff wird Platin benötigt. Da soll derzeit größere Nachfrage im Sektor herrschen, hört man.

    Das mag alles sein. Aber Vertragsbruch wird Auswirkungen in der Realität haben.


    Ich glaube kaum, dass sie im Fall einer Auslieferungsverweigerung den Geist wieder in die Flasche bekommen. Er wird nur noch druckvoller entweichen.

    Da hat sich was entladen beim Platin und Silber. Gehe beim Silber von neuen Höchstkursen aus. Ziel 41,5 USD ist wieder möglich. Wirkt nicht mehr so korrektiv dieser Anfang...


    Chart folgt.

    Und immer daran denken, London ist nach wie vor DER physische Handelsplatz. Wenn dort die Kurse stark anziehen, ist da immer "mehr" dahinter als an der crimex.

    1980 wurden die Regeln auch geändert und wen interessiert das?

    die Hunts? wer war das nochmal?


    Regeln werden ständig und immer wieder geändert!

    1980 ist imho aber nicht vergleichbar mit der heutigen Situation. Damals waren das zwei einzelne Milliardäre, die es am Beginn des Fiatzyklus wissen wollten.


    Heute fragen zig Länder samt Millarden von Menschen nach, weil die Währung verreckt und sich das Ende des Fiatzyklus ganz offensichtlich sehr schnell nähert.


    Während man die Hunts noch einsperren konnte, wird das heute viel schwieriger.


    Selbst eine Regeländerung hätte keine abebbende Nachfrage von einzelnen dominanten Longspekulanten zur Folge sondern einen Run auf die letzten Physischen Bestände. Weil man sich zu einem viel kritischeren Zeitpunkt offenbart hat.


    1980 dürfte auch das Verhältnis von Derivaten zu existenten Beständen weit weniger absurd gewesen sein als heute. Derivate konnten damals nur sehr wenige Reiche handeln. Heute kloppt jede Sau Kohle in ETFs oder Zertifikate und glaubt daran, sie wären im Silber investiert und damit sicher vorm Währungszerfall. Wehe denen wird erzählt, dass ihre Zertifikate gekündigt sind. Die rennen den EM Läden die Bude ein!

    wenn das mit der Auslieferung nicht klappt,

    dann werden die Regeln einfach schnell geändert

    Und dann? Dampft die Kacke dann mehr oder weniger ?


    Das machen sie genau EIN Mal. Und dann bricht die Hölle los, weil die Nachfrage nach echtem, die ohnehin schon hoch ist, sich plötzlich verzehnfacht.

    Bei dem kurzen Krieg Israel/Iran lief alles sehr perfekt und orchestriert ab. Jeder wusste alles im Voraus und konnte reagieren - so zumindest mein Eindruck.

    Es werden sicher sehr viele Investoren sich entsprechend positioniert haben. EM gekauft, Optionen usw. Dann das böse Erwachen. Aber auch damit kann man sehr viel Geld verdienen. Vielleicht ein gewünschter Nebeneffekt für globale Spieler.

    Zu perfekt für meinen Geschmack. Der Drops dürfte noch lange nicht gelutscht sein.


    Wenn man die ganzen Berichte über die leergeschossenen Abwehrbatterien und die fehlende Nachproduktionskapazität ernst nimmt und im Iran durch die Sabotage der Großteil des Geräts lediglich durch Eingangssprengungen/Bombardierungen unzugänglich gemacht wurde, dürfte jetzt das große Ausbuddeln laufen und die nächste Aktion gegen den erschöpften Dom nicht lange auf sich warten lassen.


    Das System arbeitet aktiv auf Krieg hin. Ich traue den Engelszungen aus D.C. jedenfalls keinen Meter weit. Es ist auch aus Iranischer Sicht nicht nachvollziehbar, warum man eine derartige Kröte einfach so schlucken sollte und auf den nächsten Schlag warten sollte, der so sicher wie das Amen in der Kirche kommen wird.


    Es ist trügerisch. Und vielleicht genau so gewollt, um noch mal einige Spieler in Sicherheit zu wiegen und aus ihren Öl/EM Positionen herauszudrängen, während man selber jetzt nochmal billiger eindeckt.

    2022 hat der Markt auch ne Weile gebraucht um zu begreifen, dass das kein Kinderspiel wird.


    Diese friedliche Stationierung im Iran will ich erstmal sehen... Nach Jahrzehnten der Terrorisierung des Irans werden sie dort wenig amüsiert ob solcher Präsenz sein.

    Ich brauch noch paar Unzen zu 35$... Come on Donald

    Du machst mich extrem neugierig :?: :!:

    Ich kann es dir leider nicht sagen, was die großen Spieler erwarten.


    Fakt ist aber, dass seit einem Jahr die Terminmarktdaten im Gold vom Jahrzehnte langen Muster abweichen und ein konträres Muster zeigen.


    Dafür wird es gewichtige Gründe geben. Und die commercials sind keine kurzfristigen Zocker, die das alles in der nächsten Woche oder im nachsten Monat wieder über den Haufen werfen.


    Alleine der Fakt, dass sie in steigende Allzeithochkurse hinein Shortreduzierungen vornehmen spricht für eine längerfristige Strategie. Oder sind sie zu prozyklischen Spielern verkommen, die am Hoch einkaufen und sich bei der nächsten Delle schnell wieder mit Verlusten aus dem Engagement zurückziehen? Ich glaube kaum.

    Wenn man nach den COT Daten geht, ist es sogar bereits seit geraumer Zeit so, dass die Normalen Analysten samt ihrem Gefolge ihre longs abbauen und die Profis ihre shorts in den steigenden Kurs hinein eindecken.


    Was den Preis aber im Gegensatz zu früher aber nicht am steigen hinderte.


    Und DAS ist es , was ich als noch viel relevanteren Stressindikator ansehe.


    Der Unglaube der Mainstreet scheint also keine Selbsterfüllende Prophezeihung zur sein und zu werden. Es scheint genug Wissende zu geben, die deren Verkäufe dankbar aufsaugen und noch viel mehr als das kaufen. Und wenn diese Käuferschicht kauft, geben sie das so lange nicht mehr her, bis das Szenario eingetreten ist, von dem sie wissen.