Alles anzeigenRusslands Goldreserven erreichen tiefsten Stand seit 2019
Die russische Zentralbank hat ihre Goldreserven bereits 10 Monate in Folge reduziert. Die Moscow Times berichtete am 20. Oktober 2026, dass die Reserven im vergangenen Monat um 6,2 Tonnen auf rund 2.264 Tonnen zurückgegangen seien. Dies ist der niedrigste Stand seit 2019.
Der Rückgang ist auf die hohen Kriegsausgaben und sinkende Öl- und Gaseinnahmen zurückzuführen. Das Haushaltsdefizit des Landes belief sich in den ersten acht Monaten des Jahres auf 5,8 Billionen Rubel und überstieg damit das für das gesamte Jahr angestrebte Ziel von 3,8 Billionen Rubel. Trotz dessen plant Russland seine Verteidigungsausgaben für 2027 um 27% auf 17,1 Billionen Rubel zu erhöhen.
Die Goldexporte wurden nach Asien umgeleitet, wobei Hongkong und China zu den wichtigsten Abnehmern wurden. So importierte Hongkong in den ersten sieben Monaten des Jahres 112,7 Tonnen russisches Gold. Der World Gold Council teilte im September mit, dass Russland in diesem Monat der größte gemeldete Nettoverkäufer war.
Elvira Nabiullina, die Präsidentin der Zentralbank, ging am 11. September auf einer Pressekonferenz auf den stetigen Rückgang der russischen Goldreserven ein. Dieser hänge mit den Maßnahmen des Finanzministeriums und der Herstellung von Münzen zusammen.
Der russische Minister für natürliche Ressourcen schätzte die Fördermenge für Gold für 2026 auf 480 bis 500 Tonnen. Die tatsächliche Menge liegt laut Metals Focus um 28,8% unter den offiziellen Angaben. Unsicherheit im Goldsektor des Landes wächst, doch trotz dieser Diskrepanz wirbt Russland weiterhin für seine Position als globaler Goldproduzent.https://www.goldseiten.de/arti…sten-Stand-seit-2019.html
Die Türkei haut auch tonnenweise Gold raus, um die Lira zu stützen. Soviel zum Thema Preise….
Solche Meldungen sind ähnlich glaubwürdig, wie Verlautbarungen über den Munitionsbestand während des Krieges.
Macht zu dem auch keinen Sinn. Einerseits wird gemeldet, dass RU der zweitgrößte Goldproduzent ist. Weiterhin wird gemeldet, dass der Haushalt auf einer Basis von 59$ Ölpreis kalkuliert ist. Und nun sollen sie vor lauter Gold und Öleinnahmen sogar ihre Goldreserven verkaufen...
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OK, sie könnten sie ja ziemlich schnell wieder füllen durch die heimische Produktion und einfach mal kurz den Preis spielen. Glaub ich aber weniger. So geil ist der Dollar nun auch nicht , dass man sich bei Einnahmeüberschuss noch mehr grüne Krätze an den Wanst holt.