Beiträge von Bargold

    Wir können es gesamtsystemisch kurz fassen:


    Bei 300 Billionen ausstehenden Staatsanleihen und 4% Zins benötigt das System nur für diesen Posten 12 Billionen $ neue Schulden im Jahr.


    Oder eine Billion im Monat.


    Oder 33,3 Milliarden am Tag!


    Zzgl. Defizite, Sozialistische Geldgeschenke, Feuerwerk und so weiter...


    Wir können noch den Privatsektor dazu nehmen. Und die Zahlungsversprechen der Rentenkassen.


    Da dürften wir dann im dreistelligen Milliardenbereich sein, der täglich neu aus dem Nichts geschöpft/aufgeschuldet werden muss.

    Und weil am 8.8. neue Aktien an den Markt kommen, wird uns auch morgen ein überzeugendes Filmchen gezeigt werden, damit die Blase noch eine Weile halbwegs intakt bleibt, so dass die Insider auscashen und teuer an die Dummen verkaufen können.


    Natürlich nicht ganz so teuer wie Cheffe. Aber deswegen ist Muskie ja auch Cheffe.

    Haben die noch festgesetzte Tanker im Golf oder warten sie davor, dass sie reindürfen? [smilie_happy]

    Es gibt da so manche Anfänger, die seit zwei oder gar mehr Jahren auf einen Aktiencrash warten und massiv Bargeld vorhalten.

    Dummerweise trat weder das eine ein noch ist EM massiv gefallen, man hat somit mit Halten von Cash real kaufkraftbereinigt Kohle verloren.


    Es ist ein wenig wie Lotto, daher sollte man schon realistisch bleiben und nicht auf Amateure wie z.B. von Berkshire Hathaway hören.

    Diese Amateure haben aber mit ihrer konsequenten Haltung hinsichtlich Bewertungsniveaus und dem strikten Fernbleiben aus zu teuren Märkten ziemlich guten Langzeiterfolg.


    Solchen Walen reichen im Grunde zwei drei Trades pro Jahrzehnt. Unten im Krach rein, oben für das Mehrfache wieder raus. Man muss nicht ständig irgend was im Papierdepot drin haben. Liquidität ist auch eine Position. Zugegeben, mit entsprechenden Kosten.

    Leider kapieren das 90% der deutschen Michels und Ernas nicht, weil es nicht in der Tagesschau kommt. Und sende ich ihnen den Link zum Artikel, kapieren sie ihn auch nicht, ist ja nicht auf deutsch :wall: :wall: :wall: .

    Und wäre er deutsch, wären es Verschwörungstheorien. [smilie_happy]

    Schöne Zusammenfassung. Danke dafür.


    Allerdings beißt sie sich etwas mit der Feststellung einer ,,völlig übertriebenen Schwarzmalerei".


    Wenn 2 von 3 Düngerarten signifikant im Feuer stehen, was sie gemäß der Analyse tun, sind solche Bedenken gar nicht mal so weit hergeholt.


    Ob "man" durchzieht ist allerdings die Frage.

    Nicht einmal das wissen wir. Erst gestern wieder auf einem Begräbnis gewesen, viel zu früh und überraschend verstorben, es war ein Unfall.


    Man muss deswegen nicht zum Nihilisten werden. Vieles kann man beeinflussen aber eben nicht alles. Ich finde man sollte nicht nur sparen und auf eine goldene Zeit hoffen. Investition in die Gesundheit und Lebensqualität ist auch wichtig.

    Bei den Finanzassets muss man genauso Unfälle einplanen. Wichtig ist das man die Unfälle überlebt. Bei den Edelmetallen ist das Überleben quasi eingebaut. Mir ist es sehr viel wichtiger die nächsten Jahre finanziell zu überleben als potentielle Gewinne. Das ist aber nur meine persönliche Meinung.

    Sehe ich ähnlich. Wenn die meisten 90% verlieren, ist derjenige mit "nur" 25% Abschlag automatisch der relative Gewinner.

    Korrekturpunkt bei Silber ? Korrekturpunkt bei Gold ? Wäre schön wenn es eine wirklich verlässliche Quelle diesbezüglich gäbe , dem ist aber nicht so . Von daher ist man da ganz alleine auf sich selbst gestellt , verkaufen und später mehr einkaufen ,oder nachkaufen plus halten , wer weiss das schon ..

    Alle Empfehlungen und Prognosen kann man sich zumindest in so weit in die Haare schmieren sofern man selbst nur noch ein paar Jahre seine Runden auf dem EM Karussell drehen möchte.Wer also noch Jahrzehnte hat macht einfach weiter , je weniger Zeit bleibt umso schwieriger die Entscheidung , das ist nicht so einfach wie ich finde. Wer will schon in ein Tief geraten wenn alles darauf ausgerichtet ist dass dem nicht so sein darf ? Ich persönlich habe keine Angst , aber beschäftigen tut mich die Sache trotzdem , einfach weil es alles ist was wir haben ..Genau da ist der Knackpunkt meiner Meinung nach , denn auf allzu vielen Hochzeiten konnte ich/wir bspw nicht tanzen was Sparen angeht.Manche mögen darüber ja sicher schmunzeln, ist mir schon klar , jeder ist seines eigenen Glückes Schmied , und das ist auch absolut zutreffend . Ich kann allerdings nicht meine Tatsachen ignorieren ...

    Ich gönne jedem seinen Profit , womit auch immer , das wollte ich nur Mal in aller Deutlichkeit herausstellen , habe mir versucht meine persönlichen Umstände zu beschreiben .

    Wer unter 10 Jahre Zeithorizont für blind ersessene Gewinne im EM Sektor einplant, hat die Preishistorie nicht ausreichend studiert.


    Mit etwas ,,sehen", ließe sich das auf 5 Jahre reduzieren.


    Mehr ist aber in dem Sektor einfach nicht drin. Aber immerhin ist er ziemlich zuverlässig über die Zeit.

    YIm Nahen Osten brodelt es schon wieder seit Tagen, eigentlich erstaunlich, daß diesesmal Gold nicht daraufhin anspringt..., das kann sich aber über Nacht ändern !


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    Wenn sie aufhören, Ringelpietz mit Anfassen zu spielen, wird Au/AG das signalisieren. Bleibts bei Spielerei, managen sie den Kreditpool nach gutdünken.

    Ohne jetzt manchen zu nahe treten zu wollen, ich denke dass Charttechnik momentan nicht wirklich funktioniert.

    Keine Charttechnik kann vorausberechnen wann die Geldschleusen geöffnet und wieder geschlossen werden. Dass erst 2038 wieder ein ATH ansteht ist fundamental schon fast unmöglich, bei einer derartigen Geldmengenausweitung. Ich bin Erstaunt von Tiedjes Sichtweise über einen sehr langen Zeitraum, wenngleich er neue ATHs viel früher sieht, nämlich schon 2028 und das könnte ich mir auch fundamental vorstellen. Wenn ich allerdings alle 1 bis 2 Wochen meine Wellen oder Zykliken ändern muss, dann stimmt was grundlegen in dem System nicht.

    Was für mich wirklich zählt sind die Unterstützungen und Widerstände, die passen sehr gut in vielen Charts und die nehme ich als Richtwert.

    Ich verstehe auch nicht, wie exponentielle Entwicklungen und Systeme auf lineare und zeitlich konstante Zyklen passen...


    Oder warum man aus 200 Jahren Vergangenheit mit einem völlig anderen Geldregime auf die Zukunft extrapolieren sollte.


    Eigentlich ist ab 1971 der Nullpunkt anzusetzen. Und selbst das hinkt, weil die Befugnisse der Notenbanken und die Regeln innerhalb des Systems ganz andere sind.

    Interessanter Kursverlauf heute beim Silber.

    Mehrere Anläufe den Kurs unter 55 zu drücken scheiterten, da bei ca. 54,80 starke Gegenbewegungen dies verhinderten.


    In der Tat!


    Da hat jemand mehrere Male die Hände aufgehalten. Vier V förmige Umkehrformationen an einem Tag...


    Ich hab das als Signal aufgefasst und zugegriffen.

    Allen Sirenengesängen zum Trotz war G+S doch heute gar nicht so übel.


    Die negative Ölkorrelation war plötzlich weg. Und auch der Aktienausverkauf hat die Metalle nicht sonderlich gejuckt.


    War jetzt nicht der Burner. Aber irgend wie doch bemerkenswert stark angesichts der zuhauf erwarteten Schwäche im Intermarktkarussel.

    Demnach werden die nächsten zwei Wochen schmerzhaft. =O

    Die Entscheidende Frage ist, wo liegt das größte Schmerzpotential?


    Ich sage: Das was EM bereits hinter sich hat, hat die Aktienblase noch vor sich. Demnach werden EM auch die ersten sein, die springen, sobald die Reflationierung einmal mehr angeworfen wird. Das ist zwar keine Neuigkeit, weil es schon öfter so war. Man muss es sich aber immer wieder in Erinnerung rufen.

    Dagegen hat man ja die Goldstücke erfunden.

    Das ist ein netter Versuch, das Unausweichliche hinauszuzögern, der aber absehbar scheitern wird. Es sei denn die Afrikaner lernen plötzlich zu arbeiten, sprängen auf der IQ Leiter sehr schnell auf das nötige Niveau und böten dann adäquaten Ersatz an Kapital und Nachfragern.


    Derzeit sind sie mehrheitlich lediglich Nehmer, die mehr oder weniger gewollt durch Betten springen, bei immer weniger werdenden Gebern.

    Das mag für uns gut informierte Menschen so sein, aber da gibt es Milliarden Menschen ( China, Indien, Afrika) die können nicht über Gold nachdenken, weil es einfach IMMER unerschwinglich für sie war und deshalb haben sie Silber ( das Gold des kleinen Mannes) einfach für ihr ganzen Leben ins Herz geschlossen. Meist sicherlich als Schmuck, aber eine Unze ist eine Unze.

    Das wird auch noch lange in diesen Menschen ruhen und von ihnen auch so weitergegeben.

    Das finde ich gut. :thumbsup: <3 :thumbsup:


    didi

    Ich sehe da nicht viel "gute" Information drin.


    Silber war viel länger Geld als Gold. Es war das Volksgeld. Während Gold immer das Geld des Adels und der Bankiers war. Und entsprechend gemanaged wurde. In dem Fall nach oben.


    Das Wort ,,Mark" ist eine Gewichtseinheit. Eine Marke, oder Kerbe auf der Skala einer Waage. Eine Angabe die je nach Region x Gramm Silber bedeutet hat. Es hieß auch ,,feine Mark" oder Silbermark und ist viel älter und insgesamt viel bedeutsamer für viel mehr Menschen und über viel mehr Zeit gewesen, als die Goldmark.


    Ich gehe so weit mit, dass Gold immer von den Beschnittenen in den Geldhäusern genommen wird. Eben WEIL sie ein Quasimonopol darauf haben. Silber kursiert auch heute noch größtenteils im Volk und nicht bei den Banken. Also ist es ihnen gar nicht wichtig, dessen Kurs oben zu halten.

    Die meisten Analysten und Propheten oder wie man die alle Nennen mag, gehen ab dem Jahr 2035 von einem starken Unbruch im Währungssystem aus, mein Pensionsantritt wäre 2037 und ich habe natürlich die Hoffnung dass die Edelmetalle bereits vor 2035 stark steigen werden und ich mir schon vorher noch einige schöne Jahre ohne Arbeit genehmigen kann, weil an dann wird es vielleicht kein Zuckerlecken.

    Wenn ich die Zeitlichen Abläufe so betrachtet, wird das auch so hinkommen. Bis dahin werden wir noch einige male steigen und fallen, nur wird die Fallhöhe immer geringer.

    Die Einführung des digitalen Euro ist 2029, spätestens ab da rechne ich mit einem sehr starken Anstieg von Gold und Silber.

    Allein die Demografie wird für Verwerfungen sorgen. Wann hat z.B. Deutschland zuletzt einen Bevölkerungsschwund erlebt? Im 30 Jährigen Krieg. Also vor 400 Jahren...


    Und das ist nicht irgend eine Lapalie. Bei mir in der Gemeinde , ca. 9000 Einwohner, wurden letztes Jahr 17 Kinder geboren...


    1% wäre normal... Also 90 Kinder.


    Man kann sich vorstellen, was da schon rein Infrastrukturmäßig anrollt.


    Von 6 Kindergärten sind nächstes Jahr 5 überflüssig.


    Die derzeit 4 zügige Grundschule wird in 5 Jahren EINZÜGIG sein. Aber immerhin stand heute und hoffentlich auch so bleibend, ein vollständig weißer Zug.


    Und in 17 Jahren kommen 80% weniger Immobilien/Aktien/Anleihennachfrager weniger ins geschäftsfähige Alter...


    Aber es hat auch etwas Gutes. Diese Generation wird sich Grund und Boden wieder leisten können. Weil sie dann auf viel zu viel Angebot treffen werden.

    550€ pro 10.000 kWh, wenn ich richtig rechne.


    Ich hab im Frühjahr 11.5 Ster Eichenholz ab Polter zu diesem Preis bezogen.


    Was etwa 20.000 kWh Heizwert entspricht.


    Da wird der Ofen wieder lachen... ^^