Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Gold notiert inzwischen bei über 4.600 $. Weiß jemand noch, wie der „Finanzexperte“ hieß, der bis vor etwa einem Jahr unbeirrt von jedem neuen Allzeithoch regelmäßig den unvermeidlichen Absturz des Goldpreises auf 800 $ angekündigt hat? Der Mantra-Satz lautete stets sinngemäß: „Das kann gar nicht anders kommen.“ Ich würde wirklich gern wissen, was aus ihm geworden ist – und ob er inzwischen hoffentlich beruflich umgesattelt hat. ^^

    Chritian Thiel wäre so ein Kandidat dafür:


    Warum Gold auf 5.000 Dollar steigt – und ich es trotzdem nicht kaufen werde | Grossmutters Sparstrumpf
    Das Gold macht seinen Anhängern nicht viel Freude in den letzten Jahren. Es pendelt seit 2013 in einer festen Range zwischen 1.050 Dollar je Feinunze und 1.350…
    grossmutters-sparstrumpf.de

    Wie geht es denn jetzt mit den Banken weiter die Short sind ? Besteht die Möglichkeit das dort einige ins Stracheln kommen und wenn ja ab welchem POS oder POG wird es kritisch für die Banken. Oder hat das keine Auswirkungen? Wird ja wohl nicht sein wie bei einem Zertifikat was dann wertlos wird oder ?

    Ich denke nicht, dass es irgendeine Bank gibt, die nennenswert Silber short ist. Das wird zwar häufig behauptet, hätte aber in den Bilanzen der letzten Quartale mächtige Spuren hinterlassen. Shorts lassen sich mit longs (andere Fälligkeit, Ausführung an anderem Ort etc.) und mit physischen Beständen ziemlich gut hedgen, und das machen die auch.


    Verwundbar sind die Banken eher beim Kreditrisiko und bei der Zinsbindung (langfristige Ausleihungen, kurzfristige Refinanzierung durch Spareinlagen).

    Würdet ihr eine offizielle Schenkungsanzeige beim FA für Goldmünzen an euren Sohn machen, vor dem Hintergrund, dass alle 10 Jahre eine Schenkung stattfinden kann ( ich habe zumindest vor noch 10 Jahre zu leben ).

    Wenn das EU-Vermögensregister kommt, musst du dir frei nach Shakepeare die Frage auch ohne Schenkung stellen: zeige ich oder zeige ich nicht?


    Muss ich da unbedingt in Extreme verfallen, und 100% zeigen oder gar nichts? Tun es auch 30%, damit ich problemlos mal einen großen Posten verkaufen kann?


    Zur Schenkung: in gutbürgerlichen Kreisen mit etwas konservativeren Anlagemethoden soll es Sitte sein, Kindern ab Geburt zum Geburtstag und zu Weihnachten je einen Krüger zu schenken, da kann schon was zusammenkommen. Muss der Sohnemann halt vor einer Veräußerung mal kurz mit der Hausbank sprechen, das dies so war, ein paar Krüger aus den 70ern vorzeigen und sagen, dass ein größerer Geldeingang vom Goldhändler auf dem Giro zu erwarten sei. Gold kaufen, Jahrzehnte halten, dann verkaufen ist ganz gewiss weitestmöglich von Geldwäsche entfernt.

    Mn kann nicht nur bei Immos, sondern auch bei Wertpapieren Nießbrauch gestalten. Was das für Steuer und Verfügbarkeit ab Alter 18 heißt, musst du mit dem Berater klären.


    Was ich NIE, NIE, NIE machen würde: die Kinder durch Schenkung einer gemeinsamen Immo aneinanderketten. Später gibt es viele legitime aber verschiedene Interessen: der eine will vermieten, einer verkaufen, einer selbst bewohnen, einer renovieren, der andere hat dafür kein Geld verfügbar, einer hat leider überhaupt keine Zeit, darüber überhaupt auch nur zu diskutieren. Sollte man Kindern nicht antun!

    Ich sehe noch nicht dein Problem, was willst du denn ereichen? Der eine Ehepartner bekommt etwas geschenkt. Bei einer Zugewinngemeinschaft würde im Falle einer Scheidung die Schenkung als alleiniges Eigentum des Beschenkten zählen und nicht gesplittet.


    Falls derjenige mit dem Cash Immos erwerben will (alleine): kein Problem. Falls beide: du hast einen zinslosen Kredit an den nicht beschenkten Partner gegeben, falls die Steuer nachfragt.


    Ansonsten kommt es natürlich auf die Größenordnungen an, und darauf, was ihr erreichen wollt. Von der Güterstandsschaukel bis zur Familienstiftung soll es da nette Dinge geben, Notare, Anwälte und Steuerberater freuen sich auch über Gebühren :D .


    Was mit dem Fiat machen? Der Pfandbrief ruft nicht um Mitternacht an, dass der Wasserhahn tropft (andere Wertpapiere auch nicht) , ETF-Depots sind pflegeleicht, EM lassen als Beimischung gut schlafen (Quittungen unbedingt genauso sicher verwahren wie die EM selber).


    Viel Erfolg!

    Also ich kann es dir ja sagen. Mein durchschnittlicher EK war vor 20 Jahren

    irgendwo um die 700 € für einen Krügerrand.

    Prima, dann hast du ein Invest in der Vergangenheit mit hervorragendem Verlauf. Willst du für die nächsten Jahrzehnte auf weitere verzichten, nur um eine statistische Zahl einzufrieren?


    Wenn das Giro/Tagesgeld schon überläuft, wirst du wohl oder übel kaufen müssen. Entweder weiter EM, in 20 Jahren sind dann auch die heutigen Invests vermutlich günstig gewesen.


    Oder eben (auch) Aktien. Kein Glück gehabt, obwohl alle Börsen auf Rekordstand stehen? Welches Zielfernrohr nutzt du denn, um dich ins eigene Knie zu schießen :D ? Nicht böse gemeint, ich kann auch kein Timing, keine Marktauswahl, keine Einzeltitelauswahl. Brauchst du auch nicht. Einen ETF-Sparplan entwickelte Märkte mit ca. 70%, einen Emerging Markets mit 30%, fertig.


    Und genügend Cash-Quote, um bei Schwankungen nicht liquidieren zu müssen. Investieren in der "Everything-Bubble" ist nicht ganz einfach, aber stur breit streuen hilft enorm.


    Viel Erfolg!

    Meine Tochter hatte mal nen Nebenjob bei einem Autohaus (Reimporte), ihr Spezialgebiet war die Kommunikation mir Franzosen. Hat ihr großen Spaß gemacht, bis Corona kam - erinnert sich noch jemand an Lieferkettenprobleme - danach musste sie schimpfenden Kunden ständig die weiteren Lieferverzögerungen erklären, das war nicht mehr lustig.


    Der Händler aber war und ist seriös, es gibt ihn noch. Was können wir daraus lernen? Lieferverzögerung ungleich Betrug, mangelnde Solvenz oder Unseriosität. Transparenz ist gefragt, soll heißen: der Händler sollte eine erwartete Lieferfrist nach bestem Wissen angeben. Wenn es anders kommt, kommt es eben anders, und auf ein paar Ünzlein Silber bin ich ja weit weniger angewiesen als auf einen PKW, insbesondere wenn es der alte nicht mehr tut.

    Aber die Lieferzeiten bei Pkws haben nichts, aber auch gar nichts mit dem Wareneinkauf von professionellen EM Händlern zu tun, weil diese eben Händler und keine Spekulanten auf den EM-Kurs sind.

    Aber sicher doch: wenn der Ansturm groß ist, bestellt der Händler beim Hersteller bzw. im Großhandel zum Festpreis, und dann gibt es eine Wartezeit bis zur Lieferung.


    PKWs

    EM

    Klopapier

    ...

    Lieferzeit 50 Tage...wie kalkuliert man da eigentlich als EM-Händler?

    Geht das noch seriös oder geht man hier aus Verzweiflung immense Risiken ein?

    Es gab Zeiten in diesem unserem Lande, da musste man auf den neuen Benz ein halbes Jahr und mehr warten. Wurden trotzdem zum Festpreis (identisch Listenpreis) bestellt, und die Fans waren glücklich, wenn geliefert wurde.


    Ob und wieviel man bei Bestellung anzahlen musste, weiß ich nicht, da war ich nicht beteiligt.


    Halt, war da nicht auch mal was mit den Trabbis :D ?

    Somit zahlt er ja doppelte Zinsen auf das Haus. Einmal die Kredite Zinsen und einmal die Zinsen auf das Golddarlehnen.

    Das tut er nicht, mit dem EM-Darlehen würde ja ein Teil des Immo-Darlehens getilgt.


    Allerdings liegt der Zins für ein EM-Darlehen mit Sicherheit deutlich höher als beim Immo-Darlehen, daher ist stattdessen eine nennenswerte Sondertilgung beim Auslauf der Zinsbindung sinnvoll.


    Mal überschlägig (ich kenne ja die konkreten Zahlen nicht): wer anfänglich zu 80% finanziert hat mit 1% anfänglicher Tilgung, liegt nach 10 Jahren noch bei ca. 71% vom Kaufpreis. Wenn das durch Sondertilgung auf plusminus 65% gedrückt werden kann, sollte man für die nächsten 10 Jahre einen guten bis sehr guten Refinanzierungszins bei 1,5% bis 2% Tilgung bekommen.

    Nö

    Sehe hier Margen (jetzt jedenfalls um 09:50 Uhr) von mindestens 7,32 € bei nem Maple Leaf.

    Ich interpretiere das so,, dass bei knappen Beständen einfach am Höschtpreis stur festhalten.

    Warum auch nicht? Die sind strong Long.

    Wenn die Schwankung pro Tag auf das Doppelte der üblichen Händlermarge steigt, müssen die Händler was tun, um sich zu schützen, entweder Margen vergrößern, oder Seiten vom Netz nehmen, oder ...

    Option 4, der goldene Mittelweg:


    Du zeigst dem Banker deine Kaufquittungen, sagst, dass in den nächsten Tagen eine Sondertilgung von ca. 50% des Bestandes auf dem Konto eintreffen wird und nennst (überschlägig) den Betrag, und dass du für die dann verringerte Restschuld weiterhin günstigste Bedingungen haben möchtest ("ach wissen Sie, auf eine andere Bank umzuschulden, wäre jetzt ja auch umständlich").


    Lass uns bitte wissen, wie es ausgeht. Viel Erfolg!

    Und wer beginnt in Notvorrat, Notgepäck, Fluchtfahrzeug, etc. zu denken, wird niemals eine Krise meistern.

    Das ist mir etwas zu apodiktisch. Die Bewohner von Pompeji hätten mal beser einen Fluchtrucksack gehabt, wussten aber noch nicht mal, dass sie auf einem Vulkan leben. Die Juden in Deutschland 1938 auch, dito die Männer in der Ukraine 2022. Ein Ranger am pazifischen Feuerring hat mir mal von seinen drei Rucksäcken erzahlt: Haus, Auto, Büro, wegen der Tsunami-Gefahr.


    Man mag sich ja gegen alle möglichen Gefahren wappnen, in der Realität kommt im Zweifel dann ein anderes Unheil. Aber es kann nicht schaden, verschiedene Scenarien durchzudenken und gewisse Vorbereitungen zu treffen.

    Hat sich sachon einmal jemand Gedanken gemacht, dass es ein Gold und Silberverbot für private Investoren oder zumindest ein Handelsverbot geben könnte.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das System so schnell geschlagen geben wird.

    Immer mal wieder, z.B. #521: