Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Junk ist auch nicht bankengängig, spielt also nur im Markt von Privat zu Privat oder zur Schmelze eine Rolle. Ob, wann und warum sich das mal ändert ist m.E. spekulativ.

    So würde ich das nicht stehen lassen, viele Händler nehmen traditionell auch Junk/Gedenker zwecks Wiederverkauf an, einige stellen auc Ankaufspreise ins Netz, andere inserieren z.B. für 625er Bruchsilber bis 85% vom Spot. Allerdings treten Kunden (Käufer und Verkäufer) allen EM-Händlern und auch den Schmelzen aktuell so sehr die Türen ein, dass Kleinkram unerwünscht ist, was sich in den Ankaufspreisen niederschlägt. Vor dem aktuellen Hype gab es jedenfalls für das erwähnte 625er bis zu 93% Spot.

    hab jetzt mal ausprobiert, wie die Nachfrage so ist. Weder 999 noch Junksilber, zuletzt 4% unter POS verkauft sich.


    Physisches ist nicht knapp, jedenfalls nicht in handelsüblichen Mengen für unsereins (500 oz). Der Preis steigt trotzdem :D

    Der Spot ist der Preis für


    * 400oz-Barren,

    * zu erwerben von Industriebetrieben,

    * abzugeben von Bullion-Banken,

    * abzuholen u.a. im Freihafen London.


    Wenn sich bei deinem Angebot nur in einem der vier Parameter unterscheidet, hast du einen anderen Preis, der je nach Angebot und Nachfrage darüber (bestes aktuelles Beispiel: prägefrische American Eagles in USA) oder darunter (z.B. "junk") liegen kann.

    Ja, sorry for OT.


    Wenn ich ETFs kaufe und später verkaufe, weiß ich nicht, ob in der Zwischenzeit "value" (mit höheren Dividenden) oder "growth" die bessere Performance liefern werden. Hatten nicht die Banken vor der Finanzkrise 2008 hohe Dividenden? Was ich weiß, ist, dass die Vola reduziert ist, und auch das Risiko, falsch zu liegen, wenn ich beide nehme. Die Entscheidung, nur eines zu nehmen, ist im Rahmen der ETF-Philosophie ("niemand kann den Markt schlagen") m.E. sowas wie der Versuch, Schneebälle zu rösten.


    Ich habe daher "world developed" und "world emerging markets", plus ein paar "small/mid caps".


    Basst scho :D !

    Frage von Dovie einfachem Anleger(nur Aktien):

    Soll ich die hälfte meiner Ag-Münzen (5 Oz Libertad, 1 10 Un Arche und übliche 1 Unzen) jetzt mit sehr gutem Gewinn verkaufen und mindestens eine Au-Münze kaufen?

    Gracie

    Als bekennender Maximaldiversifizierer, ich will nämlich nicht "Geld, sondern "Vermögen" haben (Immo, Aktien, EM, Fiat), sage ich:


    Gold ist Geld, Silber ist Kleingeld, daher Minimum 10% Silber am EM-Anteil. Maximal 50%, weil Gold nur halb so volatil.


    Die anderen Vermögensanteile je nach Philosophie und Gusto.

    Das Beste, was ich zum UBS-Fake über Silber-Shorts bisher gesehen habe, 6 Minuten Markus Krall, die sich wirklich lohnen, seine Argumente haben Hand und Fuß:


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    Sevus Sterling, willkommen im Forum!


    Jetzt musst du uns nur noch verraten, ob die Weisheit des Alters dich zur grundsoliden EM-Anlage geführt oder ob der Spekuatationstrieb (Hebel ... :D) dich zur Silberrakete gelockt hat.


    Wie auch immer, viel Erfolg!

    Am heutigen frühen Samstagnachmittag in München auf dem Weg vom Hauptbahnhof zum Deutschen Theater an 5 kleinen Goldhändlern vorbeigekommen, überall gut Betrieb in diesen wohl überwiegend türkischen Kleinläden. In einem sogar ca. 7 Leute im Laden, eine Schlange von mindestens 10 Leuten davor. Hatte ich so bei dieser Art von Läden noch nie gesehen, bislang entweder leer oder max. 1-2 Kunden in den Läden.

    Gold.de scheint schon seit gestern Abend down zu sein – besonders flink scheinen die Admins dort nicht zu sein. In den letzten Tagen gab es dort leider öfter Störungen. Mein Excel-Sheet bezieht die Kurse über https://api.edelmetalle.de/public.json, aber auch dort gab es seit gestern Abend keine Aktualisierung mehr. Ich nutze jetzt erst mal Investing.com als Alternative für Real-Time-Kurse ...

    Wenn ich ersatzweise das nutze, was die meisten Händler nutzen, liege ich sicher nicht falsch:


    Gold Spot Prices | Silver Prices | Platinum & Palladium | KITCO

    Das ist korrekt, aber bei Rekordständen überall kann man ebenso gut in Silber bleiben. Ein Preisverfall bei Aktien ist zzt. genauso möglich wie bei Silber. Außerdem, hin und her macht Taschen leer.

    Ich sag ja gar nicht, dass jemand alles verkaufen soll, bin aber ein in der Wolle gefärbter Diversifizierer - das reduziert die Vola sehr sehr deutlich.


    Hin und her... wem sagst du das, meine ältesten EM-Münzen wurden in den 50er Jahren von der Familie erworben, die ältesten Fondsanteile 1972, im Häuserl wohne ich auch schon seit 1994 :D .

    Verstehe ich das richtig, man verkauft Silber auf Rekordständen und kauft ETF auf Rekordständen? Wozu? ?) Wenn man davon ausgeht, dass Silber abstürzt, kann man zwar verkaufen. Aber dann doch nicht direkt in teure Aktien gehen, sondern das Pulver trocken halten für Rückgänge, die sicher kommen werden....

    Das mit dem Pulver trocken halten, haben schon viele probiert. Dann kamen z.B. Hyperinflation, Vermögensabgaben/Enteignung, Währungsreform, Bankenpleiten, neuerdings Sanktionen, ...


    Viel Glück!

    Der gemeine EM-Bug im allgemeinen und der Silber-Bug ganz besonders hat ja momentan ein Problem: er weiß nicht, ob so etwas wie Weimar 1923 auf uns zukommt, oder ob sich 1980/2011 in etwa wiederholt.


    Bei Weimar 1923 könnte man getrost zu annähernd 100% in EM bzw. Silber bleiben, bei 1980/2011 sollte man nach und nach einen Gutteil umschichten (wer erkennt das Top rechtzeitig 8) ?).


    Was kann derjenige, der es nicht weiß (ich gehöre dazu), denn nun tun: das Vermögen aufteilen: ein Teil "Weimar" bleibt unangetastet, der Anteil 1980/2011 wird umgeschichtet. Bei letzterem muss sich unser Silber-Bug im Klaren ein, wie die weltweite Vermögensverteilung aussieht: etwa je 30% Aktien, Immos, Fiat. EM macht nur ca 2-3% aus, der Rest entfällt auf sonstige Exoten. Er muss daher nun wohl oder übel sein Finanz-Mikronesien verlassen und sich in die unbekannten Gefilde der ETFs, Immobilienanteile, Festgelder u.ä. aufmachen, ein Depot eröffnen, mit Wertpapieren befassen (deren Existenz er bisher vielleicht als Teufelszeug vedammt hat), und fühlt sich damit unbehaglich.


    Verstehe ich alles, hilft aber nichts. Wie wäre es damit, zunächst mal ein paar kleine Schritte zu gehen, ein kleines Depot zu eröffnen, eine Fußzehe kalte Wasser zu stecken und erste Testkäufe zu tätigen für ein paar wenige Prozente des Gesamtvermögens?


    Versuch macht kluch :D ! Viel Erfolg!

    Gold notiert inzwischen bei über 4.600 $. Weiß jemand noch, wie der „Finanzexperte“ hieß, der bis vor etwa einem Jahr unbeirrt von jedem neuen Allzeithoch regelmäßig den unvermeidlichen Absturz des Goldpreises auf 800 $ angekündigt hat? Der Mantra-Satz lautete stets sinngemäß: „Das kann gar nicht anders kommen.“ Ich würde wirklich gern wissen, was aus ihm geworden ist – und ob er inzwischen hoffentlich beruflich umgesattelt hat. ^^

    Chritian Thiel wäre so ein Kandidat dafür:


    Warum Gold auf 5.000 Dollar steigt – und ich es trotzdem nicht kaufen werde | Grossmutters Sparstrumpf
    Das Gold macht seinen Anhängern nicht viel Freude in den letzten Jahren. Es pendelt seit 2013 in einer festen Range zwischen 1.050 Dollar je Feinunze und 1.350…
    grossmutters-sparstrumpf.de

    Wie geht es denn jetzt mit den Banken weiter die Short sind ? Besteht die Möglichkeit das dort einige ins Stracheln kommen und wenn ja ab welchem POS oder POG wird es kritisch für die Banken. Oder hat das keine Auswirkungen? Wird ja wohl nicht sein wie bei einem Zertifikat was dann wertlos wird oder ?

    Ich denke nicht, dass es irgendeine Bank gibt, die nennenswert Silber short ist. Das wird zwar häufig behauptet, hätte aber in den Bilanzen der letzten Quartale mächtige Spuren hinterlassen. Shorts lassen sich mit longs (andere Fälligkeit, Ausführung an anderem Ort etc.) und mit physischen Beständen ziemlich gut hedgen, und das machen die auch.


    Verwundbar sind die Banken eher beim Kreditrisiko und bei der Zinsbindung (langfristige Ausleihungen, kurzfristige Refinanzierung durch Spareinlagen).

    Würdet ihr eine offizielle Schenkungsanzeige beim FA für Goldmünzen an euren Sohn machen, vor dem Hintergrund, dass alle 10 Jahre eine Schenkung stattfinden kann ( ich habe zumindest vor noch 10 Jahre zu leben ).

    Wenn das EU-Vermögensregister kommt, musst du dir frei nach Shakepeare die Frage auch ohne Schenkung stellen: zeige ich oder zeige ich nicht?


    Muss ich da unbedingt in Extreme verfallen, und 100% zeigen oder gar nichts? Tun es auch 30%, damit ich problemlos mal einen großen Posten verkaufen kann?


    Zur Schenkung: in gutbürgerlichen Kreisen mit etwas konservativeren Anlagemethoden soll es Sitte sein, Kindern ab Geburt zum Geburtstag und zu Weihnachten je einen Krüger zu schenken, da kann schon was zusammenkommen. Muss der Sohnemann halt vor einer Veräußerung mal kurz mit der Hausbank sprechen, das dies so war, ein paar Krüger aus den 70ern vorzeigen und sagen, dass ein größerer Geldeingang vom Goldhändler auf dem Giro zu erwarten sei. Gold kaufen, Jahrzehnte halten, dann verkaufen ist ganz gewiss weitestmöglich von Geldwäsche entfernt.

    Mn kann nicht nur bei Immos, sondern auch bei Wertpapieren Nießbrauch gestalten. Was das für Steuer und Verfügbarkeit ab Alter 18 heißt, musst du mit dem Berater klären.


    Was ich NIE, NIE, NIE machen würde: die Kinder durch Schenkung einer gemeinsamen Immo aneinanderketten. Später gibt es viele legitime aber verschiedene Interessen: der eine will vermieten, einer verkaufen, einer selbst bewohnen, einer renovieren, der andere hat dafür kein Geld verfügbar, einer hat leider überhaupt keine Zeit, darüber überhaupt auch nur zu diskutieren. Sollte man Kindern nicht antun!