Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Das Beste, was ich zum UBS-Fake über Silber-Shorts bisher gesehen habe, 6 Minuten Markus Krall, die sich wirklich lohnen, seine Argumente haben Hand und Fuß:


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    Sevus Sterling, willkommen im Forum!


    Jetzt musst du uns nur noch verraten, ob die Weisheit des Alters dich zur grundsoliden EM-Anlage geführt oder ob der Spekuatationstrieb (Hebel ... :D) dich zur Silberrakete gelockt hat.


    Wie auch immer, viel Erfolg!

    Am heutigen frühen Samstagnachmittag in München auf dem Weg vom Hauptbahnhof zum Deutschen Theater an 5 kleinen Goldhändlern vorbeigekommen, überall gut Betrieb in diesen wohl überwiegend türkischen Kleinläden. In einem sogar ca. 7 Leute im Laden, eine Schlange von mindestens 10 Leuten davor. Hatte ich so bei dieser Art von Läden noch nie gesehen, bislang entweder leer oder max. 1-2 Kunden in den Läden.

    Gold.de scheint schon seit gestern Abend down zu sein – besonders flink scheinen die Admins dort nicht zu sein. In den letzten Tagen gab es dort leider öfter Störungen. Mein Excel-Sheet bezieht die Kurse über https://api.edelmetalle.de/public.json, aber auch dort gab es seit gestern Abend keine Aktualisierung mehr. Ich nutze jetzt erst mal Investing.com als Alternative für Real-Time-Kurse ...

    Wenn ich ersatzweise das nutze, was die meisten Händler nutzen, liege ich sicher nicht falsch:


    Gold Spot Prices | Silver Prices | Platinum & Palladium | KITCO

    Das ist korrekt, aber bei Rekordständen überall kann man ebenso gut in Silber bleiben. Ein Preisverfall bei Aktien ist zzt. genauso möglich wie bei Silber. Außerdem, hin und her macht Taschen leer.

    Ich sag ja gar nicht, dass jemand alles verkaufen soll, bin aber ein in der Wolle gefärbter Diversifizierer - das reduziert die Vola sehr sehr deutlich.


    Hin und her... wem sagst du das, meine ältesten EM-Münzen wurden in den 50er Jahren von der Familie erworben, die ältesten Fondsanteile 1972, im Häuserl wohne ich auch schon seit 1994 :D .

    Verstehe ich das richtig, man verkauft Silber auf Rekordständen und kauft ETF auf Rekordständen? Wozu? ?) Wenn man davon ausgeht, dass Silber abstürzt, kann man zwar verkaufen. Aber dann doch nicht direkt in teure Aktien gehen, sondern das Pulver trocken halten für Rückgänge, die sicher kommen werden....

    Das mit dem Pulver trocken halten, haben schon viele probiert. Dann kamen z.B. Hyperinflation, Vermögensabgaben/Enteignung, Währungsreform, Bankenpleiten, neuerdings Sanktionen, ...


    Viel Glück!

    Der gemeine EM-Bug im allgemeinen und der Silber-Bug ganz besonders hat ja momentan ein Problem: er weiß nicht, ob so etwas wie Weimar 1923 auf uns zukommt, oder ob sich 1980/2011 in etwa wiederholt.


    Bei Weimar 1923 könnte man getrost zu annähernd 100% in EM bzw. Silber bleiben, bei 1980/2011 sollte man nach und nach einen Gutteil umschichten (wer erkennt das Top rechtzeitig 8) ?).


    Was kann derjenige, der es nicht weiß (ich gehöre dazu), denn nun tun: das Vermögen aufteilen: ein Teil "Weimar" bleibt unangetastet, der Anteil 1980/2011 wird umgeschichtet. Bei letzterem muss sich unser Silber-Bug im Klaren ein, wie die weltweite Vermögensverteilung aussieht: etwa je 30% Aktien, Immos, Fiat. EM macht nur ca 2-3% aus, der Rest entfällt auf sonstige Exoten. Er muss daher nun wohl oder übel sein Finanz-Mikronesien verlassen und sich in die unbekannten Gefilde der ETFs, Immobilienanteile, Festgelder u.ä. aufmachen, ein Depot eröffnen, mit Wertpapieren befassen (deren Existenz er bisher vielleicht als Teufelszeug vedammt hat), und fühlt sich damit unbehaglich.


    Verstehe ich alles, hilft aber nichts. Wie wäre es damit, zunächst mal ein paar kleine Schritte zu gehen, ein kleines Depot zu eröffnen, eine Fußzehe kalte Wasser zu stecken und erste Testkäufe zu tätigen für ein paar wenige Prozente des Gesamtvermögens?


    Versuch macht kluch :D ! Viel Erfolg!

    Gold notiert inzwischen bei über 4.600 $. Weiß jemand noch, wie der „Finanzexperte“ hieß, der bis vor etwa einem Jahr unbeirrt von jedem neuen Allzeithoch regelmäßig den unvermeidlichen Absturz des Goldpreises auf 800 $ angekündigt hat? Der Mantra-Satz lautete stets sinngemäß: „Das kann gar nicht anders kommen.“ Ich würde wirklich gern wissen, was aus ihm geworden ist – und ob er inzwischen hoffentlich beruflich umgesattelt hat. ^^

    Chritian Thiel wäre so ein Kandidat dafür:


    Warum Gold auf 5.000 Dollar steigt – und ich es trotzdem nicht kaufen werde | Grossmutters Sparstrumpf
    Das Gold macht seinen Anhängern nicht viel Freude in den letzten Jahren. Es pendelt seit 2013 in einer festen Range zwischen 1.050 Dollar je Feinunze und 1.350…
    grossmutters-sparstrumpf.de

    Wie geht es denn jetzt mit den Banken weiter die Short sind ? Besteht die Möglichkeit das dort einige ins Stracheln kommen und wenn ja ab welchem POS oder POG wird es kritisch für die Banken. Oder hat das keine Auswirkungen? Wird ja wohl nicht sein wie bei einem Zertifikat was dann wertlos wird oder ?

    Ich denke nicht, dass es irgendeine Bank gibt, die nennenswert Silber short ist. Das wird zwar häufig behauptet, hätte aber in den Bilanzen der letzten Quartale mächtige Spuren hinterlassen. Shorts lassen sich mit longs (andere Fälligkeit, Ausführung an anderem Ort etc.) und mit physischen Beständen ziemlich gut hedgen, und das machen die auch.


    Verwundbar sind die Banken eher beim Kreditrisiko und bei der Zinsbindung (langfristige Ausleihungen, kurzfristige Refinanzierung durch Spareinlagen).

    Würdet ihr eine offizielle Schenkungsanzeige beim FA für Goldmünzen an euren Sohn machen, vor dem Hintergrund, dass alle 10 Jahre eine Schenkung stattfinden kann ( ich habe zumindest vor noch 10 Jahre zu leben ).

    Wenn das EU-Vermögensregister kommt, musst du dir frei nach Shakepeare die Frage auch ohne Schenkung stellen: zeige ich oder zeige ich nicht?


    Muss ich da unbedingt in Extreme verfallen, und 100% zeigen oder gar nichts? Tun es auch 30%, damit ich problemlos mal einen großen Posten verkaufen kann?


    Zur Schenkung: in gutbürgerlichen Kreisen mit etwas konservativeren Anlagemethoden soll es Sitte sein, Kindern ab Geburt zum Geburtstag und zu Weihnachten je einen Krüger zu schenken, da kann schon was zusammenkommen. Muss der Sohnemann halt vor einer Veräußerung mal kurz mit der Hausbank sprechen, das dies so war, ein paar Krüger aus den 70ern vorzeigen und sagen, dass ein größerer Geldeingang vom Goldhändler auf dem Giro zu erwarten sei. Gold kaufen, Jahrzehnte halten, dann verkaufen ist ganz gewiss weitestmöglich von Geldwäsche entfernt.

    Mn kann nicht nur bei Immos, sondern auch bei Wertpapieren Nießbrauch gestalten. Was das für Steuer und Verfügbarkeit ab Alter 18 heißt, musst du mit dem Berater klären.


    Was ich NIE, NIE, NIE machen würde: die Kinder durch Schenkung einer gemeinsamen Immo aneinanderketten. Später gibt es viele legitime aber verschiedene Interessen: der eine will vermieten, einer verkaufen, einer selbst bewohnen, einer renovieren, der andere hat dafür kein Geld verfügbar, einer hat leider überhaupt keine Zeit, darüber überhaupt auch nur zu diskutieren. Sollte man Kindern nicht antun!

    Ich sehe noch nicht dein Problem, was willst du denn ereichen? Der eine Ehepartner bekommt etwas geschenkt. Bei einer Zugewinngemeinschaft würde im Falle einer Scheidung die Schenkung als alleiniges Eigentum des Beschenkten zählen und nicht gesplittet.


    Falls derjenige mit dem Cash Immos erwerben will (alleine): kein Problem. Falls beide: du hast einen zinslosen Kredit an den nicht beschenkten Partner gegeben, falls die Steuer nachfragt.


    Ansonsten kommt es natürlich auf die Größenordnungen an, und darauf, was ihr erreichen wollt. Von der Güterstandsschaukel bis zur Familienstiftung soll es da nette Dinge geben, Notare, Anwälte und Steuerberater freuen sich auch über Gebühren :D .


    Was mit dem Fiat machen? Der Pfandbrief ruft nicht um Mitternacht an, dass der Wasserhahn tropft (andere Wertpapiere auch nicht) , ETF-Depots sind pflegeleicht, EM lassen als Beimischung gut schlafen (Quittungen unbedingt genauso sicher verwahren wie die EM selber).


    Viel Erfolg!

    Also ich kann es dir ja sagen. Mein durchschnittlicher EK war vor 20 Jahren

    irgendwo um die 700 € für einen Krügerrand.

    Prima, dann hast du ein Invest in der Vergangenheit mit hervorragendem Verlauf. Willst du für die nächsten Jahrzehnte auf weitere verzichten, nur um eine statistische Zahl einzufrieren?


    Wenn das Giro/Tagesgeld schon überläuft, wirst du wohl oder übel kaufen müssen. Entweder weiter EM, in 20 Jahren sind dann auch die heutigen Invests vermutlich günstig gewesen.


    Oder eben (auch) Aktien. Kein Glück gehabt, obwohl alle Börsen auf Rekordstand stehen? Welches Zielfernrohr nutzt du denn, um dich ins eigene Knie zu schießen :D ? Nicht böse gemeint, ich kann auch kein Timing, keine Marktauswahl, keine Einzeltitelauswahl. Brauchst du auch nicht. Einen ETF-Sparplan entwickelte Märkte mit ca. 70%, einen Emerging Markets mit 30%, fertig.


    Und genügend Cash-Quote, um bei Schwankungen nicht liquidieren zu müssen. Investieren in der "Everything-Bubble" ist nicht ganz einfach, aber stur breit streuen hilft enorm.


    Viel Erfolg!

    Meine Tochter hatte mal nen Nebenjob bei einem Autohaus (Reimporte), ihr Spezialgebiet war die Kommunikation mir Franzosen. Hat ihr großen Spaß gemacht, bis Corona kam - erinnert sich noch jemand an Lieferkettenprobleme - danach musste sie schimpfenden Kunden ständig die weiteren Lieferverzögerungen erklären, das war nicht mehr lustig.


    Der Händler aber war und ist seriös, es gibt ihn noch. Was können wir daraus lernen? Lieferverzögerung ungleich Betrug, mangelnde Solvenz oder Unseriosität. Transparenz ist gefragt, soll heißen: der Händler sollte eine erwartete Lieferfrist nach bestem Wissen angeben. Wenn es anders kommt, kommt es eben anders, und auf ein paar Ünzlein Silber bin ich ja weit weniger angewiesen als auf einen PKW, insbesondere wenn es der alte nicht mehr tut.