Beiträge von popeinnot

    kosch! Ich stimme zu. Habe das gerade auch ähnlich im Meinungsfaden geschrieben. Nicht nur die Laien kaufen kaum, auch die Profis hier hatten im Januar kein Interesse an 999. Habe zweimal 5 oz ATB eingestellt jeweils etwas unter Mittelwert MP. Das erste Mal 70 Euro/oz beim zweiten Mal 80 Euro/oz. Niemand glaubte an steigende Kurse. Nur zum Vergleich: Aktuell ist der Mittelwert bei MP bei 91 Euro/oz und der Januar hat gerade mal 20 Tage. Und wenn ich sie jetzt zu 90 Euro/oz einstelle, wir wieder niemand kaufen, weil hier niemand (außer mir?) wirklich glaubt, dass der Kurs in diesem Jahr nicht mehr unter 90 Dollar gehen wird und eher über 100 - 150 stabilsiert.


    greetz anwir

    Reine Verhandlungssache und vor allem eine Vertrauensgeschichte.

    Ähnlich wie du habe ich es gemacht und ab den Weihnachtsfeiertagen probehalber einiges angeboten, von Junk -3% zum Spot angefangen bis 999 +10%.

    Manchen ist es immer zu teuer oder nicht gut genug, aber solche Leute kann man aussortieren, sie sind ohnehin keine guten Käufer, erst recht nicht auf Dauer.

    Gegangen ist alles, vor allem Lunare und solides Bullion, aber auch Schillinge/DM, ich hätte sogar ein Vielfaches binnen 2 Wochen davon losschlagen können, weil ein Drittel der Käufer Tage danach erneut fragten ob ich noch etwas anbiete. Bei keinem davon habe ich mehr als 3% nachgelassen, egal wie viel sie kauften, außer bei Einzelstücken die ich schlicht nur noch loshaben wollte um den Stack zu bereinigen. Schlussendlich konnte ich mir sozusagen meine Klientel aussuchen und habe sogar etwas mehr verkauft als ich ursprünglich vorhatte, schlicht weil sie mir ihr Geld regelrecht hinterher warfen. Keine Spur von Kaufzurückhaltung und ich wette heute wäre es nicht anders, insbesondere wenn es sich um gängigstes Material in 1 Oz und 1 kg handelt. Deswegen habe ich auch schon letzten August angefangen unzustrukturieren und konsequent auf Krüger und Philis umgeschichtet, weil sich diese Münzen extremst schnell verkaufen. Wenn es am Top fix gehen muss, hat man keine Zeit mehr für Sammlerkram oder Junk, der hält in Kleinmengen nur auf. "Wie viele Münzen, Tubes oder MBs willst du? Krüger oder Wiener? Preis?! Okay, Danke, Abflug!"

    Das Top wird keine 8 Tage andauern wenn es denn einmal kommt, da hat man keine Zeit mehr für zig Mails und Fotos, lange Romane und ewige Telefonate, da verkauft man dann XX% des Stacks innerhalb kürzester Zeit zum Spot +YY%, notfalls sogar an Händler, und der Drops ist gelutscht.

    Geht es primär nur um Werterhalt des investierten Geldes, so kauft man Sammlerkram weil man Spaß am Hobby hat, genießt die Schönheit bzw. Seltenheit der Teile, macht hie und da einen Extraeuro und die Erben haben hernach die Arbeit mit der Wertermittlung des übrig gebliebenen Bestandes.


    Wer dagegen mit EM Cash machen möchte, also ernsthaft sein Vermögen vermehren, dem bleibt nur Massenware, ergo gängige Standardmünzen und -barren, weil dies stets schnell und ohne großen Spread zu Geld gemacht werden kann bzw. umgeschichtet.


    Gegen 5...10% Exklusives spricht nichts, das ist das Salz in der Suppe. Das sind zumindest bei mir aber dann jene Teile, die ich nicht mal zwingend aus der Hand geben würde wenn sich der Preis von jetzt an verdoppelt oder gar noch höher steigt.


    Bullion wie Krüger, Maples oder Philis nimmt jeder Händler und so gut wie jeder Private ohne groß nachzudenken. Topt der Preis, dann muss es fix gehen und schnell viel Material weg, da kann ich nicht jedem Interessenten 1...2 DIN A4 Seiten Auflistung schicken aus der/denen er dann mimosenhaft aussortiert was er will oder nicht.

    XXXX Oz, YYY € per Oz - nehmen oder lassen - Feierabend.

    Der Rest ist Spielerei und zieht sich im ungünstigen Fall über Wochen hin, das kann man sich beim Top nicht erlauben.

    Arbeiten?

    Moment mal - war das was, was wir vor dem Anstieg immer machen mussten?


    [smilie_happy]

    Glaube schon.

    Früher machte man sich mit Arbeit nur die Freizeit kaputt, heute sind 35 Stunden die Woche im Medianarbeitsverhältnis nur noch ein mehr oder weniger schlecht bezahlter Vollzeitnebenjob.


    Was am Monatsende auf dem Lohnzettel steht, um das schwankt mittlerweile das EM-Depot nicht mehr täglich sondern fast stündlich. 😕

    Da kommt man schon ins Grübeln, ob es sich lohnt sich über eine Streichung des 13. Monatsgehalts zu ärgern, oder man lachen soll sofern an Tagen mit +5% beim POS mehr hängen bleibt als mit handwerklich solider Arbeit über mehrere Wochen hinweg verdient werden kann.


    Spätestens seit Mitte 2025 ist alles relativ geworden.

    Ich weiß nicht, wie das 'kontinuierlich' ablaufen soll. Spätestens bei der dritten Banken/Brokerpleite erkennen die Leute ein Muster und das Gerenne geht los. Dann wird doch sofort alles abgestoßen.


    Entweder gibt es zu den Zeitpunkt schon Kapitalverkehrskontrollen, oder es geht in einem Rutsch.


    Das alte System soll abgerissen werden. Die, die da voll integriert sind, die Unflexiblen, wurden ja auch schon weggespritzt.

    Abgerissen schon, aber nicht ersatzlos weg gesprengt.

    Darin liegt ein himmelweiter Unterschied, deswegen favorisieren sie auch die Totalkontrolle und CBDCs.

    Das Finanzkonstrukt braucht ein Gerüst, ein Haus in dem man Schrödingers Katze gemütlich betrachten kann, oder eine Art Museum bzw. Freizeitpark. Es wird nicht die eine Hütte restlos vernichtet ehe die andere steht bzw. eine neue Ausstellung/Attraktion unter interessierten Augen mit viel Schampus und Tamtam eröffnet, während parallel dazu andernorts leise entfernt wird was niemand mehr braucht oder sehen will.

    Wie die Einführung des T€uros auch schleichend ging, so wird über die Jahre ebenfalls der digitale € Schritt für Schritt implementiert und der alte sukzessive ausgeschleust.

    Banken und Sparkassen sind an der Sache nicht erst seit gestern dran, sondern seit Jahren, um möglichst viele Schlupflöcher zu stopfen, durch die die Masse evtl. huschen könnten.


    Was du nicht im unmittelbaren Zugriff oder notariell mit Durchschrift schwarz auf weiß hast, das gehört dir hernach nicht mehr bzw. wird per se wertlos sein. Mit 90% der Aktien und Wertpapiere konntest du in den 30ern wenigstens noch deine vier Wände tapezieren, mit Digits wird jedoch nicht mal das mehr funktionieren.

    Das wäre das mittel- bis langfristige Best Case Szenario, was aber wohl nicht ohne einen größeren Krieg einhergeht.


    Eher wahrscheinlich ist momentan jener Anstieg der sich nicht aus der Tasse sondern dem Henkel ergibt.

    High: $50

    Low: $11...12

    Das ergäbe bei identischer Größe der Kerzen kurz- bis mittelfristig ein neues ATH von $88...90.

    Ziel also mit $83 fast schon erreicht.

    Dazu passt auch das Straucheln/Durchatmen um die Jahreswende herum.

    Sehen wir die nächsten 30 Tage einen letzten relativ senkrechten Anstieg, dann war es das vorerst und es geht über mehrere Monate ohne großartige Unterstützung gen Süden, im schlimmsten Fall bis auf $60 oder gar noch ein bißchen weniger.

    Für $100 und deutlich darüber war der Anstieg 2025 viel zu steil. Ohne Durchatmen und Bodenbildung über mehrere Monate hinweg wird das nichts.

    Intelligenz ist, was übrig bleibt wenn alles Auswendiggelernte vergessen wurde.

    Die KI lernt nicht einmal auswendig, obwohl es Millionen kostenlos zugängliche EM-Charts auf der Welt gibt, die 24/7/365 online stehen.

    Ein 3 Tage alter Säugling verfügt über mehr Grips, denn er lernt effektiv von der ersten Minute an.

    Konsolidierung? Auf 2500 €? Yeaaahhh

    Nicht unmöglich. Eine ca. 40%ige Zwischenkorrektur gab es 1975 auch schon. Damals fiel der Preis von rund $180 nach anfänglicher Euphorie auf ca. $100, weil schwache Hände die Nerven verloren. Der Rest ist Geschichte, das Dumb Money machte die anschließende Rallye bis 1980 nicht mit und verzichtete dadurch auf einen Vervielfacher, da der Preis auf über $800 hochgeschraubt wurde.


    Geschichte wiederholt sich nicht 1:1, aber sie reimt sich.

    Die Fundamentaldaten ließen einen derartigen Abverkauf eigentlich nicht zu, trotzdem geschah er. Heute ist es nicht anders, die Bärenfalle wird ergo noch kommen, dessen bin ich mir sicher.

    Papiertitel kann man zweifellos traden, aber die physisch gehaltene Absicherung darf man niemals antasten, völlig egal wie tief der Preis dafür abtaucht.

    Fallen kann es, steigen muss es.

    Eine Brandschutzversicherung kündigt man schließlich auch nicht nur weil sie um 50% steigt, denn dafür steht zu viel im Feuer. Es sei denn man findet etwas besseres... aber das versuche mal bei Gold...

    Naja, nicht alle Chartisten.

    Viele, so auch ich, behaupten das Gegenteil und loben deutlich höhere Kurse aus, teils bis $1000 und mehr, was selbstredend utopisch ist.

    Aber allein die $50 aus 1980 waren kaufkraftbereinigt dreistellig, von daher ist noch genügend Luft nach oben ohne in irgendeiner Blase zu stecken welche alsbald platzt, wenngleich die Korrektur danach scharf ausfallen mag. Das liegt aber in der Natur des Silbers seit Entkopplung der Edelmetallstandards, es ist Gold auf Steroiden. Aber gut, andere Situation, damals war es reine Spekulation, heute stehen wir fundamentalen Problemen gegenüber.


    Mein persönliches Ziel liegt bei 117€, bei dem ich 6/7 abstoßen werde, alles andere ist mir ehrlich gesagt "zu konservativ". Wobei mir der Zeitrahmen relativ egal ist, schön wäre die nächsten 3 Jahre, und wenn es 5 werden ist es auch kein Beinbruch. Sollte sich jedoch die GSR Richtung 1:30 entwickeln wäre es mir noch lieber, dann ist auch jede Preismarke Makulatur, weil ich so ohne Umwege direkt zurück in Gold tauschen könnte. Konkrete Zielmarken beim Preis sind schlicht nichtig in diesem, unseren Beschiss-System, weil es keinen Sinn macht auszucashen wenn das Reinvest nicht aussichtsreich genug erscheint. Was nützen mir XXX.XXX€ auf dem Konto wenn ich mir dafür nichts Ordentliches kaufen kann um das Realvermögen weiterhin zu mehren!?

    Preise sind eben immer relativ.

    Edelmetalle brauchen kein Vitamin D, notfalls bleiben sie eben auch so lange im Dunkeln liegen, bis die Erben meinen sie ans Tageslicht zerren zu müssen.

    Schrieb ich an anderer Stelle schon, die KI ist dumm wie Bohnenstroh. Es ist ein Wunder, dass man sie nach Kobalt fragen kann und sie nicht auch von Kobolden redet.


    Beim Silber hat sie sich ebenfalls etwas verrechnet, so um den Faktor 1000, also nicht der Rede wert. 😂


    Schade um die viele Energie die dieses Tool frisst, man hätte besser in Toiletten in Dritte-Welt-Ländern investiert, denn deren Inhalt wäre um ein Vielfaches wertvoller gewesen.


    Sie ist eben von der selben Klientel programmiert worden, welche seit Jahr und Tag in Bild, Ton und Schrift versucht unsere Gehirne matschig zu machen, von der Warte aus braucht man sich über derlei Output nicht zu wundern.

    Daher verbessern auch 95% der Firmen ihre operativen Ergebnisse mit KI nicht, egal was sie tun. 🤭

    Man sollte nicht vergessen, die USA sind gerade dabei den Russland-Stellvertreter-Krieg zu verlieren, es sei denn sie greifen selbst noch aktiv militärisch ein. Natürlich drückt das massiv auf den Dollar, wir bekommen es nur nicht so direkt mit, weil der Vasallen-€ genauso gegen Gold abschmiert.


    Sie werden den Krieg aber auch nicht mehr gewinnen, BlackRock & Co.ergo einige ihre Pfründe in der Ukraine abschreiben dürfen, denn der Ami hat noch nie auf fremden Boden angegriffen und gewonnen wenn der Sieg per weitreichender Unterstützung nicht in absoluter Sichtweite war.

    Ganz abgesehen von A-Bomben, welche das Spiel schier ungewinnbar machen, hat es allein für das popelige Deutsche Reich damals die massive Beihilfe des UK mitsamt aller Kolonien bedurft. Warum? Weil sie solo nix drauf haben. Es reicht um ein paar Terroristen zu drohnen, welche sie selbst schlecht ausgebildet haben, und auch ein strukturell schwaches Land zu drangsalieren, aber gegen einen echten Gegner wie Russland oder China reicht es bei Weitem nicht. Auch nicht unter Zuhilfenahme der Vasallen, denn solche Länder sind wahre Endgegner.


    Sobald dieser Krieg endet, wird der Dollar ins Bodenlose fallen, wogegen 1929 wie ein Kindergeburtstag wirken wird, denn RUS bekommt man nicht geknackt, selbst wenn die USA unter Leitung von Otzenfritz bis zum letzten Deutschen für BR kämpft. Irgendwas wird sich Mutti Erika schon dabei gedacht haben Millionen Eierlose großzuziehen. Auf die EU braucht auf jeden Fall keiner zählen.


    Die USA steht bzw. stand vor einer Entscheidung, entweder Waterloo vor Stalingrad oder Bürgerkrieg auf heimischen Boden, wobei die Würfel mit Trumps Isolationspolitik längst gefallen sind. -> Es wir in Letzterem enden, damit erst Stagflation, dann Hyperinflation und am Ende der Kollaps des Dollars und dem Neuaufbau des Landes.


    Ignoriert man den Müll auf X und stellt das Genöhle aus dem Blöd Lagezentrum leiser, dann vernimmt man immer mehr das Lachen aus Moskau und Peking über einen Dackel, den man nicht mehr so leicht in den eigenen Vorgarten scheißen lässt, so wie er es sonst Jahrzehnte lang von Entwicklungsländern gewohnt war. Der Hund wird mit Gebelle abrücken, aber er wird sich zurückziehen, weil er weiß dass er mit den Lügen und Betrügereien dem Fangschuss recht nahe ist.


    Trump ist Profi-Bankrotteur mit deutschen Wurzeln. Wer bitte wäre besser geeignet im Amt des Dollar-Suizids als er? Es gibt auf der ganzen Welt keine bessere Besetzung als ihn, denn mit einem deutschen Maulwurf wieder Willen in den eigenen Reihen bekommt niemand in 100 Jahren Geschichte einen Krieg gewonnen, auch keinen monetären, zumal er ohnehin schon zu über 98% verloren ist. 😂

    1990 tüv 24 mark - 2025 tüv 320 mark

    1990 oz au 400 $ - 2025 oz au 4xxx $

    Passt schon. Macht gut 2700€ pro Oz Au.

    Selbst die Herren Inschinöre mussten ergo Federn lassen, obwohl eine massive Lobby hinter ihnen steht, ähnlich jener der Kaminkehrer. Jeder wird am Ende des Systems rasiert, es sei denn er ist systemrelevant, sprich er kreiert das System. Dazu reicht es bei den TÜVlern aber bei Weitem nicht, also müssen auch sie Lohneinbußen hinnehmen. In dem Fall ist es rund 1/3 weniger, trotz absoluter Systemtreue und aller möglichen Spagate dem Doofmichel maximal Geld abzupressen. Es wird ausnahmslos Jedem irgendwann ans Bein gepinkelt. 😂

    Soll der Markt, oder besser gesagt, sollen die Zocker und Manipulateure dem Chart ruhig nochmal einen Henkel hinzufügen, das macht die ganze Konstruktion nur noch stabiler.

    Ich würde das kein Abschmieren nennen, sondern eine Patentanmeldung auf eine Schnabeltasse, wobei solch Aktionen wie im echten Leben eine gewisse Zeit (min. 1...2 Jahre) in Anspruch nehmen.


    Für "to da moon" ist eine solide Startrampe unerlässlich.

    In der Zeit kann der Booster Gold auch gemütlich bis zum Rand gefüllt werden, der ist nämlich momentan etwas zu sehr gespannt (überkauft) und muss zuerst etwas Luft ablassen.

    Es gäbe nichts Schlimmeres als wenn der Rakete auf halbem Wege ($70...100) der Schwung ausgehen würde.


    Ruhig Blut, Vorfreude ist die schönste Freude.

    Den Kursverlauf stündlich zu beobachten ist wie eine


    Krankheit ständig aufs Handy schauen zu müssen.


    Legt mal ne Pause ein und holt tief Luft.

    Stündlich ist vielleicht etwas übertrieben, 1x pro Tag kann jedoch schon etwas zu wenig sein.

    Sollte wie bei Kryptos ein Drop von 10, 15 oder gar mehr % eintreten, was bei derzeitiger Situation durchaus im Rahmen der Möglichkeiten liegt, muss man schnell sein und ggf. kaufen.

    Morgens zum Kaffee, Mittags zur Eröffnung in den USA und ein letzter Blick Abends zu Handelsschluss sind momentan aus meiner Sicht Pflicht. Nicht der Buchgewinne wegen sondern um nochmals Fiat abladen zu können ehe es in die endgültige Maniephase geht.

    Diese Frage habe ich mir über das WE auch mal wieder gestellt, habe jedoch nichts physisch gekauft obwohl mein Pd-Bestand im Verhältnis zu sämtlichen anderen EMs recht gering ausfällt.


    Stattdessen wurden Impala Aktien im Depot aufgestockt, ich habe damit jedoch kein wirklich besseres Gefühl, bekomme sie aber schneller und leichter wieder verkauft, so der Schuss nach hinten losgeht.


    Physisch ist mir momentan schlicht alles zu teuer, allen voran natürlich Au. Die Ratios sprechen auch keine eindeutige Sprache, da z.B. Au/Pd nicht gerade für günstig bewertetes Pd spricht. Eher ist das Gegenteil der Fall, so zumindest sehe ich es, kann aber auch grandios falsch mit der Einschätzung liegen, weil nicht gewiss ist nach was der Markt die kommenden Monate verlangt.

    Fundamental scheint mir die Nachfrage allerdings nicht massiv hoch zu sein bzw. zu werden, weil der Automobilsektor lahmt, was sich nicht von heute auf morgen rasch verändern kann. Die Nachfrage könnte daher momentan nur von der Spekulationsseite her kommen, was aber ganz dünnes Eis bedeutet. Sollte nochmals ein Hype entstehen, was nach so kurzer Zeit nach den Corona-Highs seeehr ungewöhnlich wäre, landet man aller Wahrscheinlichkeit nach in der 1-jährigen Spekulationsfrist, zahlt ergo neben Aufpreisen beim Kauf und Abschlägen beim Verkauf auch noch Steuern auf die Gewinne.

    Ganz heißes Eisen, daher wohl lieber Aktien und kein Physisches. Letzteres hätte man bereits besser vor 1...2 Jahren kaufen sollen. Habe ich getan, aber eben nur eine kleine Position um zumindest ein bißchen zu besitzen. War vs. Au in Fiat gesehen jedoch auch nicht die tollste Entscheidung, obwohl der Preis selbst noch deutlich besser gewesen ist.

    Ach das konnte doch keiner ahnen. 🤭

    Nicht umsonst gründen Großhersteller ihre eigenen Banken, verleasen die Fahrzeuge und lassen unverkaufte auf sich selbst zu.

    Die Händler sind ergo nur die Spitze des Eisbergs.

    Wenn dieses System bricht, stirbt leider die Peripherie als erstes, also günstige Händler, Werkstätten und vor allem die Zulieferertriebe.

    Eine Art "Cuba-Krise" auf KFZ-Basis, nur global, bei der man dann darum ringt Bestandsfahrzeuge möglichst lange zu fahren und absolute Probleme hat Ersatzteile zu besorgen um die Fahrzeuge überhaupt am Laufen zu halten, weil sie kaum lieferbar sind.