Beiträge von popeinnot

    Zinsen und Goldpreis laufen nie zeitnah parallel, aber auch nicht entgegengesetzt. Zweifellos jedoch läuft Gold stets den fortschreitenden Geldmengenausweitungen hinterher.

    Der Markt kann machen was er will, scharfe Korrekturen inklusive, aber wir werden ein paar Jahre keine Preise mehr sehen, bei denen gewisse Leute sagen: "Ich kann nichts anderes tun als kaufen, kaufen, kaufen." Was den Charts von @fracti nach jedoch möglich scheint, ist eine Korrektur bis auf $35...40 hinunter, was zwar nach heutiger, allgemeiner Sicht kein Schnapper ist, aber durchaus ein Preis bei dem der Wiedereinstieg für die Silberbugs lohnt.

    Geht man zudem von einer beschleunigten Kursentwicklung aus, dann dürfte die Bodenbildung in ca. 2 Jahren abgefühstückt sein und das nächste Hoch bereits in 4...5 Jahren anstehen. Als abwegig empfinde ich das nicht, denn es steht uns zyklusgemäß nicht nur eine erneute Korrektur an den Börsen bevor, sondern auch mal wieder eine Schulden-/Finanzkrise, welche garantiert mit Krieg argumentativ erklärt wird.

    Solch ein Zeitraum wäre für echte EM-Horter ein wahrlich kleiner, sehr überschaubarer.

    In Zeiten stagnieren der Löhne und deutlich gestiegener Inflation können viele Leute kaum bis nichts mehr sparen, selbst jene nicht, die ab und an etwas EM kaufen. Die horrenden Energiepreise verschärfen den Umstand nun.

    Jene, die Gewinn mitnahmen oder generell auf etwas Cash setzten, warten derzeit ab ob die Volatilität abebbt und sich deflationäre Tendenzen ergeben. So mache ich es momentan auch, obwohl ich sonst nicht im Geringsten der Freund größerer Barbestände bin. Ob ich richtig damit liege weiß ich nicht, das wird die Zeit zeigen müssen, aber der allgemeine Markt suggeriert mir derzeit, dass er auf Abkühlung wartet.

    Deswegen schrieb ich ja auch Äquivalent.

    Wertemäßig etwa gleich viel aller 4 EMs, evtl. etwas Au- und auch Ag- Überhang je älter man ist, schlicht weil die beiden fungibler sind.

    Hauptsache man hat überhaupt so viel, was für die Meisten wohl eher nicht zutrifft, da die Masse seine Kohle eher bis zur ges. Rente im Hamaterrad schuftet um alles zu verkonsumieren, anstatt frühzeitig die Reißleine zu ziehen.

    Palladium gibt, wie eigentlich alle EMs, seit Tagen kurstechnisch nach.

    Praktisch ist davon fast nichts mehr zu bemerken, das physische Angebot gibt etwas nach, wenngleich auch nur dezent, aber die Preise stagnieren, die Aufgelder erhöhen sich ergo prozentual.

    Wir mögen vielleicht noch kein mittelfristiges Low gesehen haben, weit weg davon können wir allerdings nicht mehr sein.

    Ich habe bereits Ende letzter Woche wieder etwas geordert, denn Au, Ag und Pt sind mir derzeit im Verhältnis zu Pd zu teuer.

    Für Trader und andere Zettelzocker ist der Einstieg vielleicht noch verfrüht, als Freund des Physischen konnte ich jedoch bei einem Pd/Ag-Ratio von <1:20 nicht mehr wiederstehen, da es historisch gesehen so episch niedrig ist wie es seinerzeit bei Au/Pt mit ~1:3,5 episch hoch war. So etwas sieht man in seinem Leben nur ein Mal, sofern überhaupt.

    Klar bestünde die Möglichkeit, dass Pd im Zuge einer weltweiten Wirtschaftskrise aufgrund anhaltenden Krieges nochmals um 20, 30 oder gar 40% nachgibt, ich glaube persönlich jedoch nicht daran. Falls doch, dann bleibt immer noch die Option offen es bei Pd/Ag-Ratio von 1:80 in Silber zu tauschen.

    Bildlich der 3-Speichen-Regel nach gesehen, waren im Jahr 2000 Aktien ganz oben, Immos aufwärts gerichtet und EMs absteigend.

    Heute sind Immos am oberen Kipppunkt, Aktien (real, nicht nominell!) abwärts gerichtet und EM im Aufwärtstrend.

    Das ist ein +/-25-Jahre-Zyklus, also wahnsinnig lang und entsprechend behäbig.

    Das kann man temporär übergehen, denn zeitweise verhält es sich im kleinen Unterzyklus auch konträr, im Gesamtbild ändert sich trotzdem nichts. Trader sollen bzw. müssen dies ignorieren, Langzeitanleger fokussieren sich allerdings auf genau das, nämlich das Weiterdrehen des Rades aufs Top. Dort sind wir längst noch nicht, sondern erst wenn die Ratio EMs gegen Aktien gen Norden pfeilt.

    Nur alte Säcke hier?


    Ein paar Jährchen muss i no…..

    Kommt auf das genaue Alter an, die Anzahl Unzen und das jeweilige Metall.

    Mit 48 Lenzen und 15k Oz Silber(Äquivalent) bist in 2 Jahren Schneider frei, solange der Ag-Preis bzw. die sonstigen EM-Preise nicht mehr ins Bodenlose fallen, denn das reicht - Stand heute - für ein normales Auskommen bis zur gesetzlichen Rente.

    Das Schöne ist - vorausgesetzt man verfügt nebendem für später über noch etwas mehr Puffer - im Alter brauchst kaum mehr als die Gesetzliche, denn viel mehr weckt gleich wieder Begehrlichkeiten Dritter. Bis dahin ist Deutschland so abgehalftert, dass überdurchschnittlich Begüterte komisch angeschaut werden, also ist Durchschnittsmicheltum die Benchmark, welche gar nicht unbedingt überschritten werden sollten, zumindest nach außen hin nicht. Was braucht es dann noch viel, wenn man mit Mehr auffällt wie seinerzeit ein Ossi mit Levis-Jeans?!


    Persönlich mache ich mit 50 den Sack zu, sofern mich mein Arbeitgeber nicht geradezu dazu nötigt, weiterhin sein Geld gegen Vernichtung meiner Freizeit anzunehmen, denn der Staat hat bis dahin mehr als genug aus ihm und mir heraus gesaugt. Eher schraube ich den Lebensstandard herunter als läger wie nur irgend nötig zu malochen. Danach sollen die 25-jährigen Dauerstudenten, Sabbaticals, Work-Life-Balacers und andere Fachkräfte übernehmen, denn eins ist sicher: Mir reicht's, so oder so.

    Ich weiß nicht was Gold und Silber machen, aber ich habe vorhin Palladium physisch geordert.

    Trotz horrendem Aufgeld von fast 28% zum Spot fühle ich mich gut damit, denn die rund $1400 waren das Kaufziel.

    Wenn nur 3% der Testamente nicht so vollstreckt werden wie vom Erblasser erdacht, dann kann man es sich schenken, denn im Zweifelsfall stehen erhebliche Beträge im Feuer.

    Und ich denke, dass es sich bei mir um keinen Einzelfall handelte, zumal sich die Erben sogar noch einig waren, also nicht die Erbengemeinschaft das Problem darstellten, sondern einzig und allein die Bürokraten.


    Bezüglich Banken: Es sollte mittlerweile weithin bekannt sein wie diese Institutionen mit Abweichlern verfahren, Stichwort Politiker und Prominente, welche nicht dem Mainstream folgen. Sobald öffentlich der Duktus nicht stimmt, werden Zahlungen unterbunden und ganze Konten gesperrt bzw. gekündigt, nur um sie wieder auf Linie zu bringen.

    Das braucht man selbst als Unbescholtener nicht unterstützen, ergo werden bei mir seit Jahren nur noch Gelder dort deponiert, welche zum herkömmlichen Zahlungsverkehr benötigt werden, alles andere dagegen wird zeitnah abgezogen. Das meiste davon wandert natürlich in EM, wie sollte es auch anders sein, auch wenn dies nicht immer die bequemste Art ist Vermögen zu bunkern. Allerdings gibt die Zeit einem Recht, von daher lohnt der Aufwand. Hinsichtlich Bargeldverbote bzw. -beschränkungen, welche einzig und allein den Initiatoren der Banken zuzuschreiben sind, weil deren Fiatmoneysystem im Sterben liegt, ist dies ohnehin der beste Weg sich möglichst schadlos zu halten. Die Kombi Regierung/Banken braucht man nicht mehr als nötig zu unterstützen, denn egal ob gesetzestreuer Bürger oder Krimineller, man wird vom System immer geschröpft und im Zweifelsfall seiner Rechte beraubt, teils sogar rückwirkend, was in einem Rechtsstaat, so er bestünde, gänzlich ausgeschlossen wäre.


    goldbug1600 mag an das System glauben, aber eigene Erfahrung schlägt nun mal alle Theorie.

    Man versucht fehlendes Recht mit Bürokratie auszugleichen und schafft mit noch mehr Bürokratie noch weniger Recht, das ist der Status Quo.

    Nießbrauch, usw. dokumentieren nur Dumme in einem Vertrag bzw. Dokument, die Schlauen halten Vermögen zurück und teilen dies dem potentiellen Erben unverblümt mit. Motto: Pass auf welches Altenheim du mir aussuchst, was du sagst und wie du mich behandelst, sonst bekommst du einen Teil des Erbes nicht, weil du nicht erfährst wo es versteckt ist.

    So oder so ist es ziemlich irrelevant was jemand 1967 sagte... oder eben nicht.

    Wenn jedoch heute einer meint man solle kein Gold kaufen, dann würde ich raten zu Silber oder anderem Edlen zu greifen. 😁👍

    Evtl. hat Modi damit sogar absolut recht, denn ich sehe bei den weißen EMs ohnehin mehr kurz- bis mittelfristiges Potenzial. Pfiffiges Kerlchen also, man muss nur seine Worte korrekt interpretieren.

    Keinerlei Falschbehauptung dabei. Sogar im Zweifelsfall behördlich dokumentiert belegbar, dass sich Ämter höchstrichterlich nicht an testamentarisch klar formulierte Anweisungen halten, und Notaren, selbst wenn sie den letzten Willen nachkommen wollten, dies nicht können.


    Zumal vieles nicht nur unnötig lange dauert, man hie und da den Bittsteller spielen muss, sondern so manches auch noch unnötige Kosten verursacht.

    Deswegen: Sofern es sich nicht gerade um Häuser und Grundstücke handelt, welche im Grundbuch zwingend eingetragen werden sollten bzw. müssen, alles möglichst fernab der Öffentlichkeit abwickeln, solange sie nicht den Rahmen der Anzeigepflicht sprengen.

    Gerade bei Schenkungen an Kinder und nahen Verwandten (mit hohen Freibeträgen) lieber durch Dritte im Verwandten- und guten Bekanntenkreis mit Dokument und mehreren Unterschriften bezeugen lassen, dass Vermögenswerte übertragen wurden, als damit zu einem Notar zu gehen, der alles andere als loyal und unparteiisch ist. Zum Nachweis des Übertrags genügt ein handschriftlicher, formloser Wisch und ein paar glaubhafte, lebende Zeugen, deswegen nicht unbedingt gerade den Opa herbeizitieren, sondern besser einen geschäftsfähigen Enkel, denn der lebt vermutlich auch in 20 Jahren noch und kann notfalls eine eidesstattliche Erklärung abgeben.

    Auf jeden Fall niemals etwas freiwillig offenlegen, solange es keine rechtliche Verpflichtung dazu gibt es kund zu tun.


    Klar kann man auch Gold im Garten vergraben und die Koordinaten im www oder der lokalen Zeitung veröffentlichen, nur wie intelligent das ist, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

    Beamte sind die Journalisten des Staates, wer wollte denen freiwillig alles Nötige oder Unnötige aufs Auge drücken?!

    Wer so etwas tut, der lässt sich auch dutzendfach boostern, geht auf Klimademos und lässt den Hund auf die Wurst aufpassen.


    Keep ist simple and stupid. Ins Testament gehört nur das, was man selbst nicht mehr erledigen kann, schlicht weil man tot ist.

    Man kommt mit nichts, man geht mit nichts, deswegen muss alles was bis da hin vorhanden ist einen Abnehmer gefunden haben, sofern irgend möglich. Nicht erst danach, denn sonst halten alle möglichen Zecken die Hand auf, obwohl sie gar kein Stück vom Kuchen verdienen.

    Wenn du willst dass es gut wird, dann mach es selbst.

    Das gilt auch und insbesondere beim Testament, weil nur das zu 100% an den Erben geht an den es gehen soll, wenn man es ihm höchstselbst überträgt.


    Ich kenne es persönlich aus mehrmaliger Erfahrung, von daher wird es bei mir gehandhabt wie ich oben schrieb, egal was anderes dazu sagen, weil ein Rechtsstaat in diesem Land faktisch nicht mehr existent ist und jede Entscheidung des Erblassers gerichtlich angefochten werden kann.

    Zumal der Staat ein eigenes Interesse daran hat, stets zu wissen wie viel Vermögen im Umlauf ist und wer es besitzt, obwohl es ihn in vielen Fällen überhaupt nichts angeht. Stichwort anonymer Kauf von EM -> genau deswegen, denn es geht niemanden etwas an wer es besitzt und wo es sich befindet, Hauptsache es ist da wenn es die betreffende Person benötigt.

    Mit Freibeträgen hat das nur am Rande oder überhaupt nichts zu tun. Allein der Aufwand der Bank eine Sterbeurkunde und Testamentkopie zu übergeben ist ein unnötiger bürokratischer Aufwand, der mit vermeidbaren Fallstricken verbunden sein kann. Das Beste ist stets man ist seine eigene Bank, denn dann liegt die volle Verfügungsgewalt über sämtliche Vermögenswerte in den eigenen Händen, ohne den Zugriff (physisch sowie rechtlich) bei einem selbst.


    Überträgt man z.B. zu Lebzeiten seinen beiden Kindern nicht 50:50 sondern 60:40 oder gar 70:30, dann ist diese Entscheidung faktisch nicht mehr anfechtbar, erst recht nicht wenn Stillschweigen darob herrscht. Bei einem schriftlichen Dokument wie dem Testament liegen die Dinge offen, was nicht selten zum Streit führt. Allein schon der Möglichkeit gefühlter Ungerechtigkeit zu entgehen, würde ich niemals auf das schmale Brett kommen, meine Vermögensverhältnisse zu 100% vor Erben oder außenstehenden Dritten offenzulegen, und schon gar nicht die Verteilung dessen. Nach dem Tod ist man der vollen Kontrolle beraubt, ergo muss die Verantwortung zuvor übertragen werden, obgleich dies ebenfalls Risiken birgt, welche jedoch weniger schwer wiegen, da sich kein Außenstehender einmischen kann, sofern man das nicht möchte.

    Deswegen vererbt man Geld lieber rechtzeitig zu Lebzeiten oder verwahrt es an einem Ort auf den sowohl Erblasser als auch Erben direkten Zugriff haben.

    Es ist mittlerweile fast überall auf der Welt so, eine Bank ist keine Referenz mehr. Deswegen sollten auf Konten immer möglichst wenig Geld liegen, nur so viel wie für geplante Ausgaben in näherer Zukunft nötig ist.


    Auch mit anderen Dingen wie Immobilien sollte man so verfahren, also am besten immer noch zu Lebzeiten überschreiben. Kann zwar in die Hose gehen, z.B. wenn Kinder hernach abtrünnig werden, ein Testament ist jedoch immer nur so viel wert wie das Papier auf dem es verfasst wurde, ergo gar nichts.

    Ausnahme bildet lediglich eine Einzelperson als Erbe, denn dann sind die Fronten geklärt. Bei einer Erbengemeinschaft ist der Ärger fast immer vorprogrammiert.

    Wichtig ist auch, sofern die Hinterbliebenen knapp bei Kasse sind, die Kohle für eine standesgemäße Beerdigung stets cash parat zu haben, weil man sonst nur notdürftig verscharrt wird.

    Was wurde denn letzten Winter konkret entnommen ? Wenn wir momentan 1/3 im Speicher haben und pro Monat 16% dazu kommen, kommen bis September ja nochmal 80 % dazu. Das sollte doch selbst bei einem gleich kalten Winter eigentlich reichen.

    Dann verhält es sich bei den Gasreserven analog zu den Zustimmungswerten von Rotgrün, denn die liegen im Herbst auch bei über 100%.

    Börsencrash.

    Buffet würde nie im großen Stil EM kaufen, deswegen wartet er darauf auch nicht.

    Cash heißt bei ihm wirklich Cash, also Dollores.


    Wobei ich immer noch nicht ernsthaft glauben kann, dass er etliche Monate bis wenige Jahre an der Seitenlinie steht.

    Naja, bißchen viel Zaster für den Fährmann. [smilie_happy]

    Selbst die Hälfte an Cash hätte m.E. gereicht, denn er macht ohnehin höchstens noch 1 Crash mit, den Wiederanstieg erlebt er garantiert nicht mehr mit.

    Geht man nach Medienberichten, hält W. Buffet schon seit über 1 Jahr ziemlich viel Cash.

    Ob das bei der anhaltenden Inflation viel Sinn ergibt, wage ich zu bezweifeln.

    Zum einen sind die Börsen die letzten Jahre konstant gestiegen, zum anderen haben eben jene in Relation zu Gold und Silber verloren. Egal wie viel sie also verlieren (oder auch nicht), er ist außen vor und guckt zu wie die Kohle an Kaufkraft einbüßt.

    Richtig liegt er nur, wenn entweder Edelmetalle oder die Börsen ordentlich crashen. Er wartet auf Godot.

    Ich kenne hier viele Daimler Mitarbeiter, welche ohne Impfung und Negativen Test nicht ins


    Werk kamen. Und ich weiß, daß der Werksschutz sehr genau kontrolliert hat ! ! :cursing:

    Nicht "und" sondern "oder".

    Dafür durfte man sich dann jeden Tag ohne Impfung Stunden zuvor zum Test begeben, was zeitweise echt nervig werden konnte.


    Jene, die einknickten, ließen sich impfen. Schwache Hände sozusagen.

    Andere holten sich aus dem www etwas zweifelhafte Atteste, wiederum Andere ließen sich NaCl spritzen (oder gar nichts) und holten sich so den offiziellen Stempel fürs Impfbuch.


    Ausnahmen bestätigen die Regel, je kleiner der Betrieb jedoch war, desto laxer ging man meist mit der Situation um. Ich kenne zwar auch Hysteriker kleiner Klitschen, die gesetzestreu die restliche Belegschaft zur Weißglut brachten, diese waren aber eher überschaubar.


    Es ist wie immer, alles hat seinen Preis.

    Ein paar Frösche gab es zu schlucken, aber niemand musste bis zum Äußersten gehen und sich zwingend schlumpfen lassen. Konnte man dadurch nicht in Urlaub fahren oder an Events teilnehmen, dann musste einem das eben die Sache wert sein.


    Die Quintessenz war jedoch, dass die Demokratie nicht funktioniert. Kaum jemand denkt selbst, sondern lässt sich durch Politik und Medien lenken. Kaum einer leistet erbitterten Widerstand und die Masse stellt sich nicht geschlossen hinter die Grenzfälle und kämpft für sie. Im Gegenteil, sie denunziert sie sogar vehement und bereitwillig.

    Sobald es auch nur etwas unkomfortabel wird, folgt man eher im voreilenden Kadavergehorsam den Anweisungen, egal wie dummdreist oder stupide sie auch immer sein mögen. Siehe FFP2 bzw. zu Anfangs irgendwelche Gesichtslappen, welche erwiesenermaßen genau nichts brachten.

    Allein schon die Tatsache, dass man arbeiten und einkaufen gehen soll bzw. darf, als würden dort weniger Viren und Keime übertragen, ansonsten aber das private Leben möglichst einstellen muss, ist dermaßen grotesk grundgesetzwidrig, dass hier mit den ersten Tagen die Schwelle der Unzumutbarkeit hätte überschritten sein müssen.

    Aber nein, unveräußerliche Rechte, insbesondere jene der Freiheit und Selbstbestimmung, gelten für Viele mit dem Eintreten gewisser Rahmenereignisse nicht mehr. Die Intelligenz reicht somit nicht einmal aus um zu kapieren was "unveräußerlich" überhaupt bedeutet.


    Der Spruch: "Corinna ist ein Intelligenztest. Wer sich schlumpfen lässt ist durchgefallen." hat sich definitiv bewahrheitet.

    Kadavergehorsam hat eben auch seinen Preis, selbst wenn er nicht allzu hoch ist oder erst später bezahlt werden muss.