Schau doch wie es in Detroit gelaufen ist:
Diejenigen die sich Ansprüche gegenüber Staat, Pensionskassen etc. aus den Boomzeiten hatten, die Arbeiter in der Autoindustrie mit ihren exorbitant hohen Löhnen, Gewerkschaften etc. haben allesamt auf ihren im Grunde unbezahlbaren Ansprüchen bestanden.
Inzwischen ist die Autoindustrie abgewandert, alle mobilen Arbeitskräfte ebenfalls und die Stadt verlangt von den verbliebenen Immobilienbesitzern überhöhte Steuern auf ihren Besitz.
Was noch an Bevölkerung übrig ist sind im Wesentlichen mittellose alte Leute, Immobilenpreise sind im Keller und die Stadt verfällt.
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Hier in Deutschland kommt ja auch noch die Demografie dazu: Eine weitgehend autochtone christliche Bevölkerung die sich geschätzt alle zwei Generationen halbiert hat bisher den Laden geschmissen und für Steuereinnahmen gesorgt.
Ich glaube 10% davon leisten etwa 50% des Einkommensteueraufkommens. Und genau diese 10% sind weitgehend mobil. Von den Neuankömmlingen im Sozialsystem als systemstützende Arbeitskräfte reden wir mal garnicht: No way. Die werden eingebürgert und stimmen an der Urne für mehr Sozialleistungen und Umverteilung.
Jetzt marschiert mangels günstiger Energie, Umweltauflagen, Bürokratie plus zu hoher Löhne und Abgaben rapide die Grossindustrie ab: Autombobil, Elektro, Maschinenbau, Chemie & Pharma und damit die Arbeitsplätze und ein wesentlicher Teil der Steuer- und Sozialeinnahmen.
Bleibt den Kaspern da oben nur noch im Ausverkauf der Republik die Umverteilung der 'Vermögen' als Heilsbringer. um die wegbrechenden Steuereinnahmen zu kompensieren. 2025/2026 geht es schon nicht mehr ohne 'Sondervermögen' - 'Sonderschulden zur Stopfung der Löcher in den Sozialhaushalten des Bundes. Das EU Vermögensregister soll ja ab 2027ff dazu auch noch am Start sein. Eine wirklich tolle Perspektive.
Bleibt noch der Verkauf der Infrastruktur wie Verkehrswege, Bahn und Wasserversorgung an Geier wie Blackrock.
Wenn sich nichts ganz ganz Gravierendes ändert ist hier in ein, zwei Jahrzehnten iNeu Kalkutta. Das Geld reicht ja bald nicht mehr für die Instandhaltung der Infrastruktur.
Ich würd' sagen 'Rette sich wer kann' - Leider.
Die einzige, winzige Perspektive die mir einfiele ist es dass es sich Europa und Russland noch einmal anders überlegen, angesichts ihres Bevölkerungsschwundes eine sehr sehr familienfreundliche Politik zu Stande bekommen um das Ruder in ein, zwei Generationen noch einmal herumzureissen.
Denn auch in Russland ist man sich bewusst dass es mit China als Nachbar in 10 - 20 Jahren schwierig werden dürfte: Leider hat sich die Braut Europa aber in den vergangenen Jahrzehnten so etwas von unattraktiv gemacht dass Freunde von mir sogar nach Afrika (Namibia) ausgewandert sind.
Ich würde mich allerdings über ein paar Ideen wo man so Leben kann wie man es aus den 80er Jahren gewohnt war. Polen oder Ungarn ????