Ggf.wird die Comex mit Fiat Ausgleich verrechnen, falls ggf. Ende Februar nicht genug phys. Bestände vorhanden wären.
Um den Fiat Ausgleich zu drücken, könnte es dann zum Stichtag wieder einen heftigen Kursverfall geben.
17. August 2026, 12:24
Ggf.wird die Comex mit Fiat Ausgleich verrechnen, falls ggf. Ende Februar nicht genug phys. Bestände vorhanden wären.
Um den Fiat Ausgleich zu drücken, könnte es dann zum Stichtag wieder einen heftigen Kursverfall geben.
Der Don (Durrett) meint richtig, er wäre für eine Preisrange um die 80-85 Dollar für 1 Jahre, damit somit die Minen ordentlich CF erzeugen können. Das wäre mir auch sehr lieb. Aber.....
Anleger wegen Silber alarmiert: Silberpreis trotzt dem 2. Crash – Wendepunkt für Silber jetzt erreicht? - 08.02.2026 https://share.google/Zk1ab7xJxBc4O2m7n
Habe es auch gerade gelesen und lasse es mal durch Deepl laufen.....
Normalerweise sollte das Dein Browser direkt können, im Firefox z.B. im Hauptmenue Funktion "Seite übersetzen" auswählen, Sprache bestätigen und los geht's. Dann hast Du auch den Vorteil, dass die Formatierung erhalten bleibt und alle Grafiken direkt da stehen (bleiben), wo im Text auf diese Bezug genommen wird .
Anleger wegen Silber alarmiert: Silberpreis trotzt dem 2. Crash – Wendepunkt für Silber jetzt erreicht? - 08.02.2026 https://share.google/Zk1ab7xJxBc4O2m7n
Market commentary follows price action. Die Kinder sollten mal lieber hier mitlesen statt im Nachhinein Preisbewegungen zu erklären die ihre Ursache allein in Preismanipulationen durch Grossakteure beruhen.
Ggf.wird die Comex mit Fiat Ausgleich verrechnen, falls ggf. Ende Februar nicht genug phys. Bestände vorhanden wären.
Um den Fiat Ausgleich zu drücken, könnte es dann zum Stichtag wieder einen heftigen Kursverfall geben.
Ja - irgend so ein Spiel werden sie abziehen:
Ich traue den Banken zu den Börsenpreis auf ein Minimum herunterdrücken, sich gleichzeitig zum Dumpingpreis fett in den Minen einzukaufen und dann wegen force majeure alle offenen Terminlkontrakte auf Physisches Silber zu canceln.
Dann Neubewertung des Silberpreises auf das Zigfache und fetter Reibach bei den Minen die sie gleich im Anschluss wieder bei Pensionskassen etc. abladen können.
Pump and Dump par excellence ![]()
Und das erklärt dann vielleicht auch wieder, warum Jemand wie Rick Rule sein Silber verkauft hat.
Denn er hatte nur SLV oder Sprott-Silver, also physisch hinterlegt. deswegen leicht veräußerlich. Mag vielleicht nicht sein Hauptgrund sein, aber sicherlich auch nicht unbeachtet. Aber wie in dem Artikel beschrieben halte ich es auch für möglich, kritisches Metall, was ja wirklich kriegswichtig sein kann aus diesen Beständen abzuziehen. Wenn es einen Barausgleich gibt kann man den USA ja nicht mal den Vorwurf der Enteignung machen.Und der Begriff "Nationale Sicherheit" in den US wird ja derzeit inflationär benutzt. Wenn dann evtl. nicht mal hauptsächlich US-Investoren betroffen sind, weil man den großen Playern vorher den Wink mit dem Zaunpfahl gezeigt hat, ist es umso einfacher...
Um die europäischen Banken sollen sich mal schön die Europäer kümmern.
Rick Rule hat allerdings nur Umgeschichtet vom SLV in Silber Minen
Ich nehme an, dass deutsche EM Händler ähnliche Erfahrungen mach(t)en.
Wie wird es auf unseren Münzbörsen abgehen ? Bin gespannt.
------------Zitat---------------------
Das Video berichtet von einem Coin Show (Münzmesse) in Joplin, Missouri (kleine Stadt im Mittleren Westen der USA), wo plötzlich eine starke Nachfrage nach physischem Silber auftrat – entgegen dem Trend der Wochen davor.Wichtige Punkte des Videos:
Link
THIS Is Why People Were Buying Silver at a Coin Show!
2. Gleiches Thema auch beim Asia Man. Er beschreibt m.M. perfekt die aktuelle Psyche der Anleger auf der gleichen Coin Show. Dessen Video/Transcript ist m.M. sehr gut, leider viel zu lang für hier:
Link:
Video vom Asia Man über die Anleger in dieser coin show
---------------- kleiner Auszug: Zitat ----------------
Szenario eins:
Weiter fallender Kurs. Silber stabilisiert sich nicht bei 78 $. Der Preis fällt weiter. 70 $, 65 $, vielleicht sogar darunter. Die Prognose von 40 $ erweist sich als verfrüht, aber nicht falsch. Was passiert dann?
Mike erwartet Panik. Er hat es ganz klar gesagt.
Wenn der Silberpreis weiter fällt, geraten die Anleger in Panik. Sie beginnen zu verkaufen. Dieselben Käufer, die bei 82 $ noch zuversichtlich waren, werden bei 60 $ verzweifelt sein. Sie werden anrufen und Gebote abgeben. Sie werden Verluste in Kauf nehmen, nur um den Schmerz zu beenden. Und Händler, deren Lagerbestände ohnehin schon niedrig sind, werden plötzlich wieder überschwemmt. Der Zyklus wiederholt sich. Das Überangebot kehrt zurück. Die Prämien brechen ein. Das Vertrauen der Käufer schwindet....
Szenario zwei:
Stabilisierung und allmähliche Erholung. Silber hält sich zwischen 75 $ und 80 $. Es stürzt nicht ab, aber es gibt auch keine Rallye. Der Preis bewegt sich seitwärts, konsolidiert sich und bildet eine Basis. In diesem Szenario wird der Lagerbestand der Händler entscheidend. Keith liegt bereits 60 bis 80 Unzen unter seinem Ausgangsbestand. Mike hat 20.000 Unzen weniger als seinen Höchststand. Wenn die Nachfrage anhält, selbst bei moderatem Niveau, gehen die Vorräte zur Neige. Nicht irgendwann, sondern bald. Die Großhandelskanäle stoßen bereits an ihre Grenzen. Woher soll Keith das Rohr ersetzen, das er gekauft und fünf Minuten später wieder verkauft hat? Wenn sein Großhändler und andere Händler ausverkauft sind, steigen die Aufschläge. Aus 4 Dollar Aufschlag werden 6, dann 8, dann 10. Nicht weil der Silberpreis dramatisch steigt, sondern weil die physische Verfügbarkeit sinkt. Dieses Szenario erzeugt eine andere Art von Druck. Nicht Preisdruck, sondern Angebotsdruck, und Angebotsdruck auf den physischen Märkten kann monatelang anhalten.
Szenario drei:
Beschleunigte Aufwärtsbewegung. Silber stabilisiert sich nicht, sondern steigt rasant, aus 80 werden 90, aus 90 werden 100, aus 100 werden 120. Wieder einmal hatten die Käufer bei Joplain Recht. Ihr Timing, ihr Vertrauen, ihre aggressive Akkumulation haben sich bewährt, aber eine Bestätigung bedeutet nicht, dass die Geschichte gut ausgeht. Denn wenn der Silberpreis stark steigt, wird der Lagerbestand der Händler nicht nur knapp, er verschwindet komplett. Mike verkaufte seinen Bestand von 82 Dollar an drei Personen. Was passiert, wenn der Silberpreis bei 100 Dollar liegt und er nichts mehr zu verkaufen hat? Ein Kunde ruft an, will kaufen, kann aber nicht. Dieser Kunde sucht woanders und stößt auf dasselbe Problem.
Schließlich findet er jemanden mit Bestand, aber der Aufschlag beträgt nicht mehr 4 Dollar. Er liegt bei 15, 20, vielleicht sogar mehr, und er zahlt ihn, weil die Verfügbarkeit wichtiger ist als der Preis. Dieses Szenario gab es schon einmal. 2011 erreichten die Aufschläge auf Silberadler acht bis zehn Dollar – nicht während eines Crashs, sondern während eines Preisanstiegs –, weil die Produktion mit der Nachfrage nicht mithalten konnte. Dieselbe Dynamik könnte sich wiederholen, insbesondere wenn institutionelle Käufer in den physischen Markt einsteigen. Was die Händler wissen: Keith fuhr 12 Stunden aus Michigan zu einer eintägigen Messe. Das ist kein Zufall, das ist kalkuliert. Mike reduzierte seinen Bestand innerhalb weniger Tage von 40.000 Unzen auf unter 20.000. Das ist kein Glück, das ist Marktkenntnis. Raven verkaufte kanadisches Silber, panamaische Münzen, Morgan-Dollars und Peace-Dollars – allesamt zu fairen Preisen und nachgefragt. Diese Händler raten nicht. Sie beobachten den Orderfluss, das Kundenverhalten und die Prämienstrukturen. Sie erkennen Dinge, die in den Kursdiagrammen nicht sichtbar sind. Der Sigma Pro-Test – das ist ein neues Verhalten. Vor ein paar Jahren vertrauten die Leute ihren Händlern noch. Und jetzt?
Sie prüfen jede einzelne Münze. Das ist ein Vertrauensverlust. Und wenn das Vertrauen an den Märkten schwindet, steigt die Volatilität.
Die 10 Unzen Gold, die Mike auf einer Messe verkaufte, auf der er normalerweise nichts verkauft.
Das ist Portfolio-Umschichtung. Anleger wechseln von einem Metall zum anderen oder von Papiergeld zu physischem Gold. So oder so, es ist eine defensive Positionierung. Die Messe im Juni/Juli, wenn Mike seine nächste Veranstaltung ausrichtet, wird Aufschluss geben. Die Lagerbestände werden es zeigen. Wenn die Händler mit vollen Tischen, reichlich Angebot und wettbewerbsfähigen Prämien erscheinen, ist Szenario eingetreten. Wenn sie vorsichtig auftreten, mit begrenztem Angebot und höheren Prämien, dann ist Szenario zwei im Gange. Wenn sie mittags ausverkauft sind, sich Schlangen bilden und Käufer abgewiesen werden, dann ist Szenario drei eingetreten. Joplin war nicht das Ende von irgendetwas. Es war der Anfang. Eine Momentaufnahme der Marktpsychologie und des Übergangs von Angst zu Hoffnung, vom Verkaufen zum Kaufen, von Überangebot zu Knappheit. Ob sich dieser Übergang fortsetzt, umkehrt oder beschleunigt, wird die nächste Messe zeigen. Und für diejenigen, die aufmerksam sind, werden die Signale unmissverständlich sein. Lange bevor die breite Öffentlichkeit versteht, was vor sich geht, werden die Händler es wissen, die ersten Käufer werden es wissen und die Vorbereiteten werden bereits positioniert sein.
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.......VK: vier $ über Spott ....!
Wg. Ki Videos:
einige bekannte youtube Experten (im pos. Sinne!) benutzen lt. eigenen Angaben jetzt KI Videos um sich selbst zu entlasten. Allerdings auch unter ihrem Namen, d.H. auf gleichnamiger Seite.
Die Suspendierung des
UBS SDIC Silver Futures Fund (auch als SDIC Baiyin LOF bekannt)
am 30. Januar 2026 war ein signifikanter Vorfall im chinesischen Finanzmarkt, der mit der extremen Volatilität im Silbermarkt zusammenhing.
Der Fond wurde für die gesamte Handelssitzung am 30. Januar ausgesetzt, um Investoren zu schützen.
Der Fond wurde mehrmals suspendiert (z. B. auch am 5. Februar 2026) Der Fond hält kein physisches Silber, sondern investiert hauptsächlich in Silber-Futures-Kontrakte auf der Shanghai Futures Exchange (SHFE 63,48 %) und teilweise international (z. B. COMEX). Der "Inhalt" ist also rein papierbasiert – es geht um derivative Positionen, nicht um Lagerbestände an Metall.
Als Chinas einziges reines Silber-Produkt (Marktkapitalisierung ca. 17,3 Mrd. CNY) zog er massive spekulative Zuflüsse an, was zu Prämien von bis zu 60 % führte. Die Suspendierung schuf eine "Liquidity Trap": Chinesische Investoren konnten bei zwischenzeitlich noch hohen Preisen nicht aussteigen...
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HOTEL CALIFORNIA: alle konnten rein - und keiner mehr raus !
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..............bis zur
Wiedereröffnung des UBS SDIC Silver Futures Funds (oft als "Hotel California" bezeichnet, da Investoren während der Suspendierungen nicht aussteigen konnten) am 5. Februar 2026 um 10:30 Uhr CST (China Standard Time ).
5. Februar 2026 um 10:30 Uhr CST ist 5. Februar 02:30 in meinem Charttool
Was zu dieser Zeit geschah (alle konnten wieder raus) ist im Chart ablesbar.
Unmittelbar nach Wiedereröffnung (10:30–15:00 CST, Day-Session): Der Preis fiel vertikal, wie in Echtzeit-Beobachtungen beschrieben. Dies wurde als "vertical morning drop" auf dem SHFE charakterisiert.
Eine negative 2 Stundenkerze (ca 02:00 bis 03:45) von 89,61 $ auf 73,59 $
Minus 16 $
Es ist immer gut, wenn man logische Erklärungen für bestimmte Kerzen hat - oder ?
Für die Fond Betreiber waren sie vermutlich vorhersagbar.
Danke, damit sollten die größten Risiken abgebaut sein und der 100 steht nichts mehr im Wege.
Der März-Kontrakt wird der Showdown….ist auf 76.000 OI gefallen.
Ist doch okay, das ebnet die Bahn für Physisches.
Jene Glücksritter, die viel zu spät einstiegen und nur aufs Zocken aus waren, wurden gnadenlos gegrillt. Da soll mal jemand sagen es gäbe keine Gerechtigkeit auf der Welt... auch wenn sie menschengemacht ist, sprich durch Bankenderivate beeinflusst wurde.
Keine Ahnung von nichts, aber gierig sein wollen.
Mitleid wäre hier total fehl am Platze!
Eigentlich ist es gar nicht soooo schwer zu verstehen: Verknappe ich ein Gut, dann steigt es bei gleichzeitig unverändertem Angebot im Preis.
Wette ich dagegen nur auf höhere Preise, bleibt die Nachfrage indes konstant und somit bewegt sich auch der Preis nicht.
Hätte, hätte, Fahrradkette... Hätten sie also in Physisches anstatt Zettel investiert, stünde jetzt der Preis immer noch bei $120 oder sogar deutlich höher und die Buchverluste bzw. effektiv realisierten wären gar keine.
Eine schiere Masse hält sich heimlich für sonderlich schlau, ist jedoch unheimlich blöd.
Es ist als würde man glauben, der Nachbar würde einem das eigene Haus bauen, nur weil man es selbst geschafft hat einzig einen Architekten mit der Bauzeichnung zu beauftragen.
So läuft der Hase aber nicht!
so eine APP ist doch ach so super bequem - und man braucht nix schleppen:
Chinesische Investoren wählen den Fond oft aus Bequemlichkeit und Spekulationsgründen, trotz der hohen Prämien (die als "überteuert" gelten).
Bei reinen Privat-Investoren ist der Fond (Papier) in Volumen und Sichtbarkeit vergleichbar oder sogar größer als physische Retail-Käufe – trotz Überteuerung und Risiken. Viele Retail wählen den Fond wegen Einfachheit und Spekulationspotenzial, während physisch für "echte" Langfrist-Holder attraktiver ist (trotz höherer Kosten). Der Hype 2025/2026 hat Papier vorübergehend dominiert, aber physische Nachfrage bleibt strukturell stark (durch Knappheit).
J.Staiger: CRIMEX Betrüger ins Gefängnis
Selbst J. Staiger war von der scharfen Korrektur überrascht, er rechnete mit einem Rücksetzer bis 90/95$/oz. Interessant, das der COMEX-Spot Preis mittlerweile in der physischen Welt immer mehr ignoriert wird.
so eine APP ist doch ach so super bequem - und man braucht nix schleppen:
Chinesische Investoren wählen den Fond oft aus Bequemlichkeit und Spekulationsgründen, trotz der hohen Prämien (die als "überteuert" gelten).
Bei reinen Privat-Investoren ist der Fond (Papier) in Volumen und Sichtbarkeit vergleichbar oder sogar größer als physische Retail-Käufe – trotz Überteuerung und Risiken. Viele Retail wählen den Fond wegen Einfachheit und Spekulationspotenzial, während physisch für "echte" Langfrist-Holder attraktiver ist (trotz höherer Kosten). Der Hype 2025/2026 hat Papier vorübergehend dominiert, aber physische Nachfrage bleibt strukturell stark (durch Knappheit).
Sollen sie machen, denn am besten lernt man durch Schmerzen.
Sammelkarten, Sparbuch, Lebensversicherung, Hypeaktien, Kryptos,...
Hauptsache zunächst nichts real Greifbares...
... und wer danach immer noch nicht dazulernen will...
...volles Rohr mit Schulden in Immos, weil nach spätestens all diesen Fehlern keine Kohle mehr übrig ist sondern höchsten noch der verhasste Job, sofern man den Mut nicht aufbrachte sich rechtzeitig den Strick zu nehmen.
Aber einen Vorteil haben Schulden: Es sind die einzigen Zettel die relativ inflationsgeschützt sind und so gut wie nie vollständig entwertet werden. 😂
Alles anzeigenHabe es auch gerade gelesen und lasse es mal durch Deepl laufen.....
Die Hunt Brothers versuchten es 1980. Sie kauften ein Drittel der weltweiten Silbervorräte, sahen zu, wie der Preis von 6 auf 50 Dollar stieg, und dann... erfand die COMEX am 7. Januar 1980 die „Silberregel 7”. Die Positionslimits wurden von 5.000 Kontrakten auf 2.000 gekürzt. Die Margin-Anforderungen stiegen sprunghaft an – von der Möglichkeit, auf Margin zu kaufen, bis hin zu einer fast 100-prozentigen Barzahlung.
Aber das reichte nicht aus. Am 21. Januar 1980 – dem Tag, an dem Silber mit 50 Dollar seinen Höchststand erreichte – ging die COMEX mit einem „Liquidation Only”-Handel in die Offensive. Man konnte verkaufen, aber nicht kaufen. Nicht mit Margin, nicht mit Bargeld, überhaupt nicht. Der Markt war so manipuliert, dass er nur in eine Richtung gehen konnte. Nach unten.
Und um ganz sicher zu gehen, übte Fed-Chef Paul Volcker stillschweigend Druck auf die Banken aus, keine Kredite mehr für Edelmetallspekulationen zu vergeben. Keine Hebelwirkung für Sie. Die Hunt-Brüder wurden durch Margin Calls in den Ruin getrieben, verloren 1,7 Milliarden Dollar und benötigten eine Rettungsaktion in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar durch ein Bankenkonsortium, um zu verhindern, dass sie das gesamte Finanzsystem mit sich in den Abgrund rissen.
Und die COMEX-Vorstandsmitglieder, die für diese Regeländerungen gestimmt haben? Viele von ihnen hatten Short-Positionen in Silber. Sie verloren Geld durch den Kursanstieg. Also setzten sie ihre „Gouverneurskappen“ auf, stimmten für eine Änderung der Regeln zugunsten von Short-Positionen gegenüber Long-Positionen und retteten ihre eigenen Positionen. Genau die Leute, die unter Druck geraten waren, durften die Regeln schreiben, um den Druck zu stoppen.
Interessenkonflikt? Sicher. Rechtmäßig? Anscheinend. Die Gerichte haben alles bestätigt.
Der Silberpreis stürzte innerhalb von zwei Jahren von 50 Dollar auf unter 5 Dollar. Der kleine Mann, der zu 45 Dollar gekauft hatte? Er war am Boden zerstört. Zwanzig Jahre Bärenmarkt.
Schnellvorlauf ins Jahr 2011. Max Keiser startet seine Kampagne „Crash JP Morgan, Buy Silver” (JP Morgan zum Scheitern bringen, Silber kaufen). Die physische Nachfrage steigt sprunghaft an. Der Silberpreis steigt innerhalb weniger Monate von 8,50 $ auf 49,50 $. JPMorgan, das 2008 die massiven Silber-Short-Positionen von Bear Stearns übernommen hatte, wurde regelrecht vernichtet.
Was ist passiert? COMEX hat die Margenanforderungen erhöht. Fünf Mal. In neun Tagen. Vom 26. April bis zum 9. Mai 2011. Die Margen stiegen von etwa 5.000 Dollar pro Kontrakt auf über 21.000 Dollar. Das bedeutet eine mehr als vierfache Erhöhung der Kosten für das Halten einer Position.
Die Rallye kam zum Erliegen. Der Silberpreis brach ein. JPMorgan einigte sich schließlich mit dem US-Justizministerium auf eine Zahlung von 920 Millionen Dollar wegen Manipulationen im Edelmetallhandel. Zwei ihrer Händler mussten ins Gefängnis, aber erst nach Jahren der Marktmanipulation.
Wo ich immer noch keinen Knopf dran bringe ist:
Wenn es Liquidation only gibt, an wenn kann man denn dann verkaufen?
Wer kauft die Positionen, wenn doch ein Kauf verboten ist?
Wie schließt ein short seine Wette, wenn er keinen Long kaufen darf?
Wie bildet sich überhaupt ein Preis, wenn Käufer per Ordre de Mufti nicht kaufen dürfen, also völlig inexistent sind?
Bei Futures gibt’s zwei Arten von Kauforders:
Buy to open: neuer Long entsteht (Positionseröffnung) → verboten
Buy to close: Short wird reduziert/geschlossen → erlaubt
Man darf nicht „Long kaufen“ (als neue Long-Position), aber man darf kaufen, um seinen Short zu schließen/liquidieren. Es gibt also immer noch Käufer in Form der Shorts, die sich eindecken. Wenn „liquidation only“ auch Shorts beim Eindecken blockieren würde, wäre das Clearing praktisch tot. Deswegen läuft es fast immer so: beide Seiten dürfen trades schließen, aber niemand darf neu aufmachen.
Apropos Shorts ...
Silver miner short interest climbs to recent high; AG and DSVSF see covering
Short-Positionen bei Silberminenunternehmen steigen auf neues Hoch; AG und DSVSF verzeichnen Deckung
Die Branche ist maximal negativ bewertet – einige Short‑
Seller beginnen, Gewinne mitzunehmen oder Risiko zu reduzieren. Bei zwei wohl von Hedgefonds und/oder institutionellen Spekulanten stark geshorteten Titeln – First Majestic (AG) und Discovery Silver (DSVSF) – sieht man bereits Eindeckungen, was ein frühes Zeichen einer Trendwende sein könnte, bei dem das Risiko nach unten kleiner wird und das Potenzial nach oben größer.
Es ist zwar kein Kaufsignal, aber ein Stimmungsumschwung‑Signal.
Aktuelle Kursavancen in Silber bestätigen einen Stimmungsumschwung.
Wennauch ein Teil der gestrigen Gewinne heute Nacht in Asien wieder abgegeben wurden zeigte sich:
Der US ‑Move kam trotz Rekord‑Short‑Interest!
Silberbarren 1 kg
Im Bestand ist „NICHTS“ da ..
aber Bestellungen werden angenommen, mit Angabe:
„Lieferbar Mitte März / Anfang April“ …
woher diese Zuversicht, wenn nichts am Markt, und gar ein Squeeze drohen sollte … ???
Wobei z.B. Perth Mint auch eine völlige Ebbe im Bestand meldet:
Ist es denkbar, daß sie bis April die benötigten Liefermengen haben werden?
Beides scheint gleichzeitig wahr zu sein:
Händler können liefern, weil Langfristverträge ihnen Rohmaterial zusichert
aber der Markt ist angespannt und ein Squeeze ist nicht ausgeschlossen …
Hallo zusammen,
ich überlege derzeit, ob Gold langfristig vielleicht doch das sicherste Investment ist. Schließlich bleibt es auch nach 100 Jahren ein realer Rohstoff. Natürlich schwanken die Preise – mal hoch, mal tief – aber gerade in Krisenzeiten scheint Gold oft eine stabile und verlässliche Anlage zu sein.
Im Vergleich dazu fühlen sich Aktien und Fonds für mich manchmal wie ein Schwert mit zwei Klingen an. Ja, es gibt sichere Anlagen, aber ich selbst musste mit einer Kryptowährung bereits einen deutlichen Verlust hinnehmen – und dieser war leider nicht gering.
Daher möchte ich hier offen in die Runde fragen:
Kann mir jemand einen Rat geben, was eine wirklich sinnvolle und sichere Anlagestrategie für die Zukunft sein könnte?
Ich würde gerne aus meinen Fehlern lernen und künftig bessere Entscheidungen treffen.
Vielen Dank im Voraus für jeden Tipp oder jede Erfahrung, die ihr teilen könnt.
Also ich persönlich kaufe seit 15 Jahre nur Gold/Silber physisch und bin damit mehr als gut gefahren. Minenaktien hatte ich mal, mache ich aber nie wieder. Bitcoin habe ich leider verpasst. War kurz davor zu kaufen als der Kurs bei 250 € stand, aber mir kam es seinerzeit zu merkwürdig vor.
Einfach mal in Ruhe die zugänglichen Threads durchlesen.