Servus zusammen,
passt zwar nur indirekt in den Faden "Lebensmittelvorrat", aber vielleicht kann mir ja jemand trotzdem erklären, für welche Art von Krise/Notfall das Vorhalten eines Stromgenerators wichtig im Sinne von existenznotwendig sein kann.
Mir ist es nämlich nicht plausibel, was ein Stromgenerator mit einem Betriebsmittel- und Ersatzteilvorrat für sagen wir mal 4 Wochen (meinetwegen auch 3 Monaten) bringen soll, wenn man von dem Standardfall des Otto-Normalvorsorgers ausgeht (also nicht den Generator braucht, um Herzschrittmacher, Rollstuhl oder Milchkuhmelkanlage zu betreiben).
Okay, man kann dann in den 4 Wochen noch schön die Wäsche maschinell waschen, die Elektrorolläden bedienen, die E-Zahnbürste aufladen, leckere Algen-Lasagne oder Tomatenpizza im E-Ofen und Popcorn in der Mikrowelle machen. Auch die stromgesteuerte Ölheizung oder die Gasheizung (so Gas fließ) läuft dann noch. Aber was ist nach den 4 Wochen (3 Monaten)?
Und wenn die Krise/der Notfall (im Sinne von Netzstromausfall) nur 2-3 Wochen dauert, kann man dann nicht einfach solange auf das Wäschewaschen, das Popcorn usw. verzichten? Es ist dann ja "Not" - und zwar für alle.
Außerdem: Wieviele Haushalte haben (von abgelegenen Bergdörfern und Wochenendhäusern ohne Netzstromversorgung abgesehen) einen Generator? Von 100 Haushalten einer? Finde ich schon hochgegriffen, aber egal: Werden die 99 anderen Haushalte dann in der Krise etwa zuschauen, wie einer unter ihnen mit Licht lecker Lasagne macht usw.? Die werden dann auch mal fragen, ob sie ihre Zahnbürste aufladen dürfen. Christliches Teilen im Sinne der Nächstenliebe ist dann angesagt (das werden viele in der Not ohnehin wieder lernen müssen).
Also, mir ist nach solchen Überlegungen nicht klar, welchen entscheidenden, existenziellen Vorteil ein Stromgenerator haben soll. Wer weiss Rat?