Beiträge von vatapitta

    Moin moin,


    die Minen sind heute von den Preisschwankungen bei den EM weitgehend unbeeindruckt. Das interpretiere ich als Stärke. Die Probleme der Minen in Mexiko sind m.E. bisher nicht in den Kursen enthalten. - Weder bei den Minen (runter), noch beim Silber (hoch).


    Trump will der Mafia die Finanzmittel entziehen und hat sie deshalb als Terrororganisationen eingestuft. Damit sind jegliche Zuwendungen an die Mafia verboten. Da den Minengesellschaften nichts anderes übrig bleibt als - verdeckt - zu zahlen, könnten sie von US Anwaltskanzleien auf Schadenersatz für die Aktionäre verklagt werden.


    Bei Vizsla habe ich mich immer gewundert, dass sie es so leicht schaffen ihre Claims zu erweitern. Die Verkäufer wussten schon, warum sie die gerne an Vizsla abgegeben haben.8)


    Die Dinge in Mexiko dürften nach meiner Vermutung eher eskalieren. Da gibt es auch niemanden, der in diesem Umfeld VZLA übernehmen könnte, außer vielleicht die Chinesen. Aber da ist ein Veto der USA vor.

    Geologen und Ingenieure verlassen die Gegend. - Nächstes Kursziel für VZLA 3 US $. Bin gespannt, wie sich die Insideraktivitäten im kurzen Zeitfenster entwickeln. Aktuell 3 Monate:

    7 Käufe 1,111,150 Aktien

    5 Verkäufe 845,000 Aktien



    Southern Copper (= größter Kupferproduzent der Welt mit Minenlaufzeiten von über 40 Jahren) produziert den größeren Teil seines Kupfers in Mexiko. Sie werden vermutlich - wie die anderen 90% der Minen auch - ein Arrangement mit der Drogenmafia haben - aber Kupferbarren werden nicht gestohlen. Gut 40% der Kupfers kommen aus Peru. Die Aktie ist sauteuer, aber gefragt.



    Habe NEM und ABX verkauft, WPM und RGLD unverändert und CDE halbiert um den Energieanteil deutlich zu erhöhen.


    Wer fragt bei CDE nach, inwieweit die Situation in Mexiko ihr Geschäft beeinflusst? Sind immerhin - vor der Fusion mit NGD - ca. 50%.


    Bei WPM habe ich heute gefragt, aber bisher noch keine Antwort erhalten.


    Meine Tankeraktie DHT Holdings hat heute 6,2% zugelegt. Was möchte sie uns sagen?



    LG Vatapitta

    Die letzten Beiträge sind leider inhaltslos.

    Bedenkt bitte, dass ihr mit dem Müll interessierte Leser abschreckt.


    Wer kann kompetent berichten, was Trump darf. Ein Krieg erfordert normalerweise die Zustimmung des Kongresses. Deshalb gab es in der Geschichte so viele False Flags. Trump hat sich mit dem gewaltigen Aufmarsch in eine Falle manövriert. Er muss Ergebnisse liefern, wenn er sein Gesicht nicht verlieren will. Ansonsten heißt es wieder Taco.

    Droht Netanyahu dem Iran mit einem Atomschlag?


    Epoch Times


    Krise mit Iran: USA ziehen Botschaftspersonal aus Beirut ab


    Inmitten wachsender Spannungen mit dem Iran ziehen die USA den Großteil ihres Botschaftspersonals aus Beirut ab. Die Regierung in Washington spricht von einer vorübergehenden Maßnahme zum Schutz der Diplomaten. Parallel dazu bringt Präsident Trump einem begrenzten Angriff auf Teheran ins Spiel.


    Die USA ziehen vor dem Hintergrund der Spannungen mit dem Iran den Großteil ihres Botschaftspersonals aus der libanesischen Hauptstadt Beirut ab.
    Ein ranghoher Mitarbeiter des US-Außenministeriums sprach am Montag in Washington von einer „vorübergehenden Maßnahme“, die die Sicherheit des US-Personals gewährleisten solle. Nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen wurden rund 40 Botschaftsmitarbeiter ausgeflogen.
    US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag auf Nachfrage eines Journalisten gesagt, er erwäge einen „begrenzten“ Angriff auf den Iran, wenn Teheran nicht zu einem Abkommen mit den USA bereit sei.


    Netanjahu warnt vor „sehr schwierigen Tagen“

    Teheran erklärte daraufhin, es werde auch auf einen begrenzten Angriff „mit voller Härte reagieren“. Die Präsenz der US-Armee in der Golfregion wurde zuletzt massiv verstärkt.
    Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warnte unterdessen, dass sein Land vor „sehr schwierigen und herausfordernden Tagen“ stehe. „Wir halten unsere Augen offen und sind auf jedes Szenario vorbereitet“, sagte er vor Abgeordneten am Montag.


    Weiter erklärte Netanjahu, er habe der Führung im Iran eine Warnung übermittelt: „Wenn diese den schlimmsten Fehler in ihrer Geschichte begeht und den Staat Israel angreift, werden wir mit einer Härte reagieren, die sie sich nicht vorstellen können.“
    Netanjahu verwies auf die enge Beziehung zum Verbündeten USA: „Das Bündnis mit den USA war nie enger“, betonte er. Die Erzfeinde Iran und Israel hatten im Juni einen zwölftägigen Krieg gegeneinander geführt. Die USA beteiligten sich an der Seite Israels und griffen iranische Atomanlagen an.


    Rubios Besuch verschoben: Iran-Krise verändert Pläne

    Der Termin eines von US-Außenminister Marco Rubio in Israel geplanten Besuchs ist derweil angesichts eines möglichen Angriffs ungewiss.
    Rubio plane „immer noch, nach Israel zu reisen, aber der Zeitplan könnte noch geändert werden“, erklärte ein US-Beamter, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP am Montag.
    Rubio sollte Netanjahu eigentlich am Samstag besuchen. Israelische Medien hatten jedoch berichtet, der Besuch sei auf Montag verschoben worden. (afp/red)


    LG Vatapitta

    Übersetzung eines Teiles des von Katzenpirat verlinkten Artikels mit deepl :


    Die Regierung von Donald Trump hat den Druck erhöht, um die Einkommensquellen des organisierten Verbrechens zu unterbinden, und im Februar 2025 acht Kartelle und kriminelle Vereinigungen, darunter das Sinaloa-Kartell und das Jalisco New Generation Cartel, als terroristische Organisationen eingestuft. Aufgrund dieser Änderung könnten Unternehmen, die sich Erpressungen beugen, strafrechtlich verfolgt und wegen Geldwäsche oder Finanzierung krimineller Aktivitäten angeklagt werden. Dies hat bereits zur Sperrung von Bankkonten einiger Unternehmen sowie zur Intervention bei drei mexikanischen Finanzinstituten in Fällen von Geldwäsche geführt.


    Die mexikanische Regierung hat erklärt, dass die entführten Bergleute von Los Chapitos, einer der in der Region operierenden kriminellen Gruppen, für Rivalen gehalten wurden, obwohl berichtet wurde, dass sie innerhalb des Bergbaulagers entführt wurden. Darüber hinaus musste der Bergbau vor weniger als einem Jahr aus Sicherheitsgründen eingestellt werden. Die Entführung setzt auch die Sicherheitsstrategie der Regierung von Claudia Sheinbaum unter Druck, die Ende 2024 ihr Amt antrat, gerade als der Bürgerkrieg innerhalb des Sinaloa-Kartells zwischen den Söhnen von Joaquín „El Chapo“ Guzmán und den Nachfolgern von Ismael „El Mayo“ Zambada ausbrach.


    Dies ist nicht der einzige Fall aus jüngster Zeit. Im Juni letzten Jahres wurden drei Bergleute in der Gemeinde La Capilla del Taxte im Bezirk Concordia getötet, und im Februar 2025 stellte die Mine San Rafael im Bezirk Cosalá, Sinaloa, die ebenfalls einem kanadischen Unternehmen gehört, ihren Betrieb aufgrund der unsicheren Lage ein. Lokale Medien berichteten, dass seit 2017 sechs Minen – vier in Concordia und zwei in Cosalá – aufgrund von Gewalt vorübergehend den Betrieb einstellen mussten. Dieses Problem beschränkt sich auch nicht nur auf den Bundesstaat Sinaloa. Die mexikanische Bergbaukammer gibt in ihrem jüngsten Bericht an, dass 97 % der Bergbauunternehmen Opfer von Straftaten geworden sind, wobei es sich meist um Kleindiebstähle und Erpressungen handelt, die sich auf die Bundesstaaten Durango, Zacatecas und Guanajuato konzentrieren.


    Bemerkenswert ist auch das kanadische Unternehmen Telson Mining, das 2019 den Betrieb der Mine Campo Colorado in Arcelia, Guerrero (TXG, EQX), aufgrund von Erpressungen durch das Kartell Familia Michoacana eingestellt hat. Diese Situation spiegelt sich in Dokumenten des Nationalen Sekretariats wider, die von der Hackergruppe Guacamaya veröffentlicht wurden und aus denen hervorgeht, dass zumindest seit 2015 „Johnny Hurtado Olascoava, alias ‚El Pez‘, der oberste Anführer der kriminellen Organisation und verantwortlich für Entführungen und Erpressungen von Bergbauunternehmen und anderen Unternehmen in der Region ist“.


    Im Jahr 2016 wurden sechs Arbeiter der Mine Beneficiadora de Minerales Temixco, ebenfalls in Arcelia, entführt.


    „Eine sehr verbreitete Form der Zusammenarbeit mit dem organisierten Verbrechen – und das geschieht in ganz Mexiko – besteht darin, dass diese Gruppen wissen, dass sie Bergbauunternehmen nicht direkt erpressen können“, fügt der Berater Price hinzu. Unternehmen stehen vor dem Dilemma, ihre Zahlungen zu verschleiern, da sie unter dem Druck Washingtons stehen, die Finanzierung des „Narkoterrorismus“ einzustellen, und da sie andere Gesetze in den USA einhalten müssen, wo viele von ihnen über die Börse finanziert werden. „Deshalb kaufen sie verschiedene Unternehmen, die die Bergbauunternehmen beliefern: die Transportunternehmen, die die Arbeiter von den Lagern, in denen sie schlafen, abholen, die Lebensmittellieferanten, die Transportunternehmen, die das Erz zum Verarbeitungsbetrieb bringen ...“ Auf diese Weise, so behauptet er, können die Unternehmen die Bedrohungen durch das organisierte Verbrechen mindern, ohne direkt gegen Vorschriften oder ihre eigene Unternehmensführung zu verstoßen.


    Im August 2024 veröffentlichte Stratop Risk Consulting einen Bericht, in dem die Probleme analysiert wurden, die kriminelle Gruppen in der Bergbauindustrie in Mexiko verursachen. Allein zwischen 2021 und 2022 nahmen Fälle von Erpressung und Schutzgelderpressung um 16 % zu, und diese Zahlungen führen zu einem Anstieg der Produktionskosten um 3 % und erfordern darüber hinaus höhere Sicherheitsbudgets. Im Jahr 2015 erklärte ein leitender Angestellter des kanadischen Bergbauunternehmens McEwen Mining, das in Sinaloa tätig ist, dass sein Unternehmen „gute Beziehungen” zu mexikanischen Drogenkartellen unterhalte, die die Genehmigung zur Erschließung neuer Lagerstätten erteilen müssten. Diese Analyse hob auch einen weiteren Aspekt des Problems hervor: Kriminelle Gruppen zwingen Gemeinden, die sich gegen Projekte in Regionen mit hohen Bergbaukonflikten aussprechen, zur Umsiedlung.


    „Im Bergbau haben wir beobachtet, dass einige Unternehmen dieser Branche es für notwendig erachten, Kontakte zu kriminellen Gruppen zu knüpfen, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten“, erklärt Armando Vargas, Koordinator des Sicherheitsprogramms bei México Evalúa, einer Organisation, die diese Phänomene in ihrem Bericht „Unter Beschuss: Viktimisierung und Resilienz des Unternehmenssektors in Mexiko“ untersucht hat. „Das liegt daran, dass in einigen Regionen Mexikos das organisierte Verbrechen in bestimmten Teilen des Landes die Spielregeln festlegt. Dieser direkte Kontakt ist für sie weniger kostspielig als die Beteiligung an Erpressungen und Schutzgelderpressungen, die im Wesentlichen eine kriminelle Steuer darstellen“, fügt er hinzu.


    Dies betrifft nicht nur den Bergbausektor, sondern ist in allen Bereichen der mexikanischen Wirtschaft verbreitet. Fünfzig Prozent der Unternehmer im Arbeitgeberverband Coparmex geben an, Opfer von Straftaten geworden zu sein, und nur die Hälfte glaubt, dass die Investitionsbedingungen günstig sind. Somit stellt Erpressung – abgesehen davon, dass sie eine der wenigen schwerwiegenden Straftaten ist, die zunehmen – eine Gefahr für die Pläne des Präsidenten dar, die industrielle und wirtschaftliche Aktivität anzukurbeln.



    LG Vatapitta

    PS: Habe Minen und Regionen rot markiert. Wer kann zur Identifizierung der betroffenen Unternehmen beitragen?

    Moin moin,


    habe mich heute bei WPM für Infos angemeldet und gleich ein paar Fragen zu Mexiko gestellt.


    Dear Ms. Murray,


    What percentage of silver does Wheaton receive from Mexico after the stream with Antamina in Peru?


    Does the political situation—the drug war—affect silver deliveries from Mexico?


    To what extent is Wheaton protected against losses due to political risks in Mexico?


    Can I have my Wheaton Precious Metals shares entered in the WPM share register?


    Kind regards,


    Mal sehen was sie antworten.



    LG Vatapitta

    PS: Shanghai heute mit ordentlichem Sprung von ca. 10% auf 96,75 $/oz

    Ergänzung:


    Vermutlich werden die Kosten für die Sicherheit in Mexiko explodieren. An wen wird Schutzgeld gezahlt, wenn sich drei Kartelle um ein Gebiet streiten?


    Vor allem wird die Finanzierung von Explorern und Entwicklern einbrechen, wenn das Geld zu einem Teil an die Drogenmafia oder in die Sicherheit fließt. Die Drogenmafia hat großen politischen Einfluss in Mexiko. (War in Italien nicht anders.)


    China führt genauso einen Wirtschaftskrieg gegen die USA, wie umgekehrt. Vermutlich werden nicht nur die Grundstoffe für die Drogenproduktion an die Kartelle geliefert, sondern in erheblichem Umfang auch Waffen. So kann man ohne eigene Kosten die USA in Schwierigkeiten bringen. Die Probleme Mexikos könnten, so gesehen, eher noch zunehmen.


    Große Silberproduzenten außerhalb Mexikos: South 32, KGHM, HL?, ???

    Könnt ihr das bitte ergänzen?



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    Caldera schau Dir mal den Thread Länderrisiko an.


    Da gibt es einige Infos zu den Silberlieferungen aus Mexiko, die aktuell einbrechen wegen des Drogenkrieges. Geologen und Ingenieure fliehen aus den betroffenen Regionen. Wegen Überfällen auf die Transporte kommt keine/kaum physische Ware aus Mexiko an die Comex. - Silber long trotz RSI?


    Der Rückgang der EM kam so herrlich passend zum Liefertag - das wird nun wohl nichts.


    Im Viszla Thread gibt es weitere Infos zur Lage.


    Coeur ist mit knapp 50% des Umsatzes in Mexiko. Sie haben mit der Fusion ihr Länderrisiko auf ca. 25% gesenkt. Habe meine Position von CDE halbiert auf eine normale Größe. Möchte sowieso mehr Energie im Depot.


    Ergänzung WPM in Mexiko:

    Capstone Copper - Cozamin (AG)

    EQX - Los Filos (AG)

    NEM - Penasquito (AG)

    AG - San Dimas (AU)

    WPM hat mit dem neuen Deal mit BHP(+Glencore) den Silberanteil kräftig erhöht in Peru.


    Der hohe Anteil in Mexiko dürfte dennoch Auswirkungen haben.

    Wie die Risikoabsicherung in den Einzelfällen aussieht weiß ich nicht.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    die Situation in Mexiko erreicht auch die Medien. Epoch Times



    Bei dem Militäreinsatz gegen den mächtigsten Drogenboss Mexikos spielen eine Frau, eine Hütte am Waldrand und eine Flucht ins Gebüsch eine wichtige Rolle. Einen Tag nach der Tötung von Nemesio Oseguera Cervantes alias „El Mencho“ gewährte das Militär detaillierte Einblicke in sein Vorgehen.
    Mit Hilfe von US-Geheimdienstinformationen und eigener Überwachung war es dem mexikanischen Militär gelungen, den Anführer des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) aufzuspüren. An dem Einsatz waren nach Angaben von Präsidentin Claudia Sheinbaum ausschließlich mexikanische Sicherheitskräfte beteiligt.

    Ermittler heften sich Geliebter an die Fersen

    Bei den Ermittlungen wurde laut Verteidigungsminister Ricardo Trevilla zunächst ein Mann als Vertrauensperson einer Geliebten von „El Mencho“ identifiziert. Zwei Tage vor dem Militäreinsatz brachte der Mann die Frau zu dem Drogenboss in einen Hüttenkomplex am Wald nahe Tapalpa im Bundesstaat Jalisco. Die Frau verließ den Ort am nächsten Tag. „El Mencho“ blieb in der Hütte.


    Als das Militär ihn schließlich festnehmen wollte, leisteten die schwer bewaffneten Leibwächter des Drogenbosses erbitterten Widerstand und es kam zu heftigen Kämpfen.
    Mit seinem engsten Kreis an Gefolgsleuten floh „El Mencho“ schließlich in den Wald. Er habe sich im Gebüsch versteckt, sagte Trevilla. Dort sei es wieder zu einer Schießerei gekommen. Ein Militärhubschrauber sei von Schüssen getroffen worden.

    Verteidigungsminister bricht in Tränen aus

    Bei den Gefechten wurden den Angaben zufolge „El Mencho“ und zwei seiner Leibwächter schwer verletzt. Ein Helikopter sollte sie in eine Klinik in Jalisco bringen. Auf dem Weg erlag der Drogenboss allerdings seinen Verletzungen. Der Plan wurde daraufhin geändert, wie Trevilla sagte. Das Militär flog den toten Drogenboss nun nach Morelia im Bundesstaat Michoacán. Dort wartete ein Jagdflugzeug der Luftwaffe, das die Leiche schließlich nach Mexiko-Stadt transportierte.
    Angesichts der hohen Zahl der getöteten Soldaten brach General Trevilla bei der Pressekonferenz in Tränen aus. Mindestens 25 Angehörige der Nationalgarde kamen bei Angriffen von Bandenmitgliedern nach der Festnahme des Drogenbosses ums Leben. (dpa/red)



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    seit Gold durch die 5.200 $ ist und die 5.200 $ als Boden getestet hat, geht es erstmal weiter aufwärts.

    Das könnte sich beschleunigen. Auch Silber sieht stark aus. Caldera hatte sicher Stops bei seinen Short Versuchen.


    pumpingiron, ich halte meine Minen Blue Chips ebenfalls: WPM, RGLD, NEM, ABX, CDE und IVN.

    Die Dickschiffe sind recht stabil, bis auf Ivanhoe.


    Und habe über das Wochenende meine Kaiserreich Sammlung noch etwas (teuer) vergrößert.

    Dafür allerdings etwas Kleingold abgegeben.


    Seit ca. 3 Wochen halte ich zwei Nasdaq Shorts. Trotz wilden Hin und Hers habe ich die nicht verkauft.

    Eigentlich mein typischer Fehler. Bevor ihr fragt: DE000BY2H6P8 und DE000DU7RK80


    Ich betrachte den BTC als den Kanarienvogel in der Kohlenmine - aktuell minus 5,3%.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    China

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    Anstelle mit Baumwolle zu bezahlen, könnt ihr mir auch ein Angebot in Gold machen, natürlich ist der Kurs dann noch besser. ;)



    LG Vatapitta

    Chinesisches Neujahr - Erstmals, seit ich das verfolge, ist der Silber Spot in China niedriger als im Westen:



    Aber der Spot wird auch in China aktualisiert. ?)


    Korrektur: Stand unverändert = wird nicht aktualisiert!



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    Oberste Reisner zur Lage, die letzen 2 Minuten - vorgespult:


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    00:00 Darum geht es

    02:06 Wo die Rückeroberungen gelungen sind

    05:57 Wie wichtig war Starlink für Putins Armee?07:33 Statement von Elon Musk

    09:34 Wie Starlink funktioniert und wie Russland darauf zugreifen konnte
    14:28 Wie liefen die Friedensverhandlungen in Genf?

    18:18 Wie könnte der Wegfall von Starlink für Russland den Kriegsverlauf beeinflussen?

    (Reisner relativiert die Auswirkungen deutlich)
    26:30 Einschätzungen zu den aktuellen Verhandlungen von Oberst Reisner
    28:42 Worum es beim aktuellen Nato-Manöver an der Ostsee geht
    31:18 Wie steht es um die aktuelle Bedrohungslage?
    33:24 An welchem Punkt steht der Krieg gegen die Ukraine aktuell?


    Reisner spricht von 1917 und 1944. Was möchte er uns damit sagen?



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    unser "Freund" Torsten Heinrich berichtet ausführlich über die US Militärtechnik in der Region. Die Aufzählung ist wahrhaft beeindruckend. - Darüber hinaus gibt es seinen Kommentar zur politischen Lage im Iran.


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    Kapitel:
    0:00 Einleitung
    0:40 Ultimatum
    2:20 Diplomatische Lösung
    3:50 Irans Übung mit Ru und CN
    4:20 Umfang des Aufmarschs mit Erklärung
    7:59 Zusammenfassung
    10:28 Irans Fähigkeiten
    12:00 Wie wird Angriff aussehen?
    15:23 Regimechange?
    17:25 Fazit



    LG Vatapitta

    Moin Connor MacLeod,


    hatte ich schon im Iranfaden gepostet:


    Was ist die richtige Frage? - Sie schafft Klarheit!


    Die Frage mit der ich heute morgen - zu meiner Überraschung - aufgewacht bin:


    Warum verhandeln die USA mit dem Iran?


    1) Mediale Propaganda - man braucht schließlich einen Schuldigen.


    2) Der Iran ist durch diese Verhandlungen sozusagen gefangen und USA/Israel können sich in Ruhe vorbereiten, planen und in Stellung bringen, während sie gleichzeitig mit Terrorakten gegen Industrie und Infrastruktur den Krieg gegen den Iran weiter vorbereiten. Wer den USA und Israel ehrliche Absichten zutraut, dem ist nicht mehr zu helfen.


    Alexander Soworow (russischer General) hat seine Schlachten häufig durch seine überraschende Geschwindigkeit gewonnen - auch gegen eine mehrfache Übermacht.


    Russland hatte 2022 vor Kriegsbeginn ebenfalls Terrorakte von MI6 und CIA im Land und hat nicht gewartet bis die Ukraine angreift. Diese russische Darstellung ist, so betrachtet, also richtig!


    China und Russland wissen, dass die USA und Israel ein hinterhältiges Spiel treiben.

    Es ist vollkommen klar, dass sie den Iran angreifen werden.


    Die einzige Option des Irans/der Mullahs ist es, ihnen zuvor zukommen, um zumindest etwas Chaos zu erzeugen und den ein oder anderen Treffer zu landen, bevor die Amis ihnen ihre Elektronik ausschalten. Ansonsten dürfte ihnen der Erstschlag einen großen Teil ihrer Verteidigungsmöglichkeiten rauben. Am Ergebnis ändert das nichts. Es wird für den Gegner nur teurer.


    Es wäre schön, wenn es anders wäre.



    LG Vatapitta

    PS: Im Krieg gegen den Irak hat der Iran gezeigt zu was er fähig ist. Heute ist die Innenpolitische Lage anders. Dennoch könnte ein sich tapfer wehrender Iran China die Möglichkeit eröffnen rund um Taiwan aktiv zu werden. Es würde mich bei den hunderten täglich stattfindender Flüge zwischen China und Taiwan wundern, wenn China nicht schon längst eine große Truppe dort undercover installiert hätte. Die können durch entsprechende Abwürfe von Waffen und Munition bewaffnet werden und für ein ordentliches Chaos auf der Insel sorgen, während China ...


    Aktivitäten Chinas rund um Taiwan sind für die chinesische Flotte gesünder als im US Marinehauptquartier im Mittleren Osten, und die USA könnten sich veranlasst sehen wieder einen Träger Richtung Taiwan zu schicken. Wo befinden sich die anderen 7? US Flugzeugträger?

    Moin moin,


    der gewaltige Anstieg von Silber gestern um über 6 Dollar geschah anscheinend ohne Mitwirkung der Chinesen. Der Aufpreis in China liegt aktuell bei 2,77%. Die feiern anscheinend wirklich ihr Neujahr und die Börsen bleiben geschlossen?. :hae:


    Wenn es so wäre, dann könnte zu aller Überraschung ein neues Hoch kommen, anstelle der Korrektur zum Nachkaufen. 8)


    Mal schauen!



    LG Vatapitta

    Teil 4


    Die neue Transportstrategie für das asiatische Russland, einschließlich der möglichen Schaffung einer Luftschiff-Flotte, der Neuerschließung der großen sibirischen Flüsse und des Baus von Flachbauten und Vororten der Zukunft, mag derzeit noch unrealistisch erscheinen. Doch für ein Volk, dessen Vorfahren im 16. und 17. Jahrhundert nur 60 bis 70 Jahre benötigten, um vom Ural nach Kamtschatka zu gelangen, innerhalb von 25 Jahren (1891–1916) die Transsibirische Eisenbahn gebaut und den Großen Vaterländischen Krieg gewonnen haben, ist fast alles möglich. Sibirien verfügt über das beste Humankapital Russlands, das jedoch vervielfacht werden sollte. Dies ist eine Frage der richtigen, zukunftsorientierten Zielsetzung und des politischen Willens. Dafür gibt es in der russischen Geschichte unzählige Beispiele, die in den letzten fünfzig Jahren jedoch in Vergessenheit geraten sind. Aber der russische Geist beginnt wieder aufzuleben. Seine weitere Entwicklung hängt von der "Sibirisierung", der Entwicklung einer neuen postkapitalistischen Wirtschaftsform, einem ideologischen und geistigen Aufschwung, dem Bau neuer Verkehrswege und der Schaffung familienfreundlicher Städte und Vororte ab.


    Übersetzt aus dem Englischen. Der Artikel ist am 16. Februar 2026 zuerst auf der Homepage von "Russia in Global Affairs" erschienen.


    Professor Sergei Karaganow ist Ehrenvorsitzender des Russischen Rates für Außen- und Verteidigungspolitik und akademischer Leiter der Fakultät für Internationale Wirtschaft und Außenpolitik der Higher School of Economics (HSE) in Moskau.



    Am Ende des Artikels gibt es ein kurzes Interview von Tucker Carlson mit Kaganow - 5:20 Min..


    Hier noch mal der Link.



    LG Vatapitta

    Teil 3


    Seit Jahren plädieren wir für Multipolarität. Nun scheint sie endlich eingetreten zu sein und bringt den Ländern und ihren Völkern mehr Souveränität sowie die Freiheit, ihren eigenen Weg der ideologischen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklung zu wählen. Allerdings gibt es auch Nachteile, wie beispielsweise die Zunahme von Konflikten, die durch den Klimawandel und die damit einhergehende Wasserknappheit, Nahrungsmittel- und Energieengpässe sowie Migrationswellen noch verschärft werden. Wirtschaftskriege werden zur Normalität. Die bestehenden Institutionen sind diesen Herausforderungen nicht gewachsen; sie sind veraltet und werden von ihren eigenen Schöpfern zerstört, da ihre Existenz den dominierenden Staaten keine Vorteile mehr bringt.


    Dennoch sieht die Lage für die Politik Russlands in nicht-westlicher Richtung vielversprechend aus. Die Beziehungen zum mit Russland befreundeten China müssen in allen Bereichen gestärkt werden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass es nicht zu einer massiven Zuwanderung von Arbeitskräften kommt, dass es nicht wie in den 1990er Jahren zu einer Vernachlässigung strategischer Industriezweige führt und dass die Beziehungen unter einer neuen chinesischen Führung nicht zu einer Quelle der Anfälligkeit und Irritation werden. Es bedarf zudem systematischer Anstrengungen, um die wachsende wirtschaftliche und demografische Kluft zwischen den Ländern zu überbrücken.

    Eine Annäherung an Indien, einschließlich der kontrollierten Einwanderung von Arbeitskräften, ist ebenfalls erforderlich.

    Ebenso gibt es keine Alternative zu einer verstärkten Zusammenarbeit – sowohl in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, kultureller als auch in menschlicher Hinsicht – mit dem demografisch und wirtschaftlich wachsenden (und im Allgemeinen moralisch gesünderen) Teil der Menschheit: den Ländern der sogenannten Weltmehrheit. Dies betrifft in erster Linie Asien, wobei auch Afrika bald dazukommen wird.


    Der interne Vektor

    Wir müssen uns an die neue internationale Situation anpassen. Dafür brauchen wir jedoch eine proaktive Politik sowohl außerhalb als auch insbesondere innerhalb des Landes.

    In erster Linie bedeutet dies eine noch stärkere Konzentration auf Bildung und, was besonders wichtig ist, auf die Förderung von Kindern und Erwachsenen. Schulen, Universitäten und die gesamte Medienlandschaft müssen darauf ausgerichtet sein, Patrioten mit möglichst großem kreativen Potenzial heranzubilden. Dem demografischen Defizit muss durch Maßnahmen zur Steigerung der Geburtenrate, der Lebenserwartung und der Gesundheit begegnet werden. Gleichzeitig sollte das quantitative Defizit unserer Bevölkerung durch ihre Qualität ausgeglichen werden. Wie Ärzte und Soldaten sollten auch Lehrer ein gutes Gehalt garantiert bekommen. Sie sollten natürlich bereit sein, ihr Können im Bereich der Ausbildung und Erziehung kreativer und aufgeklärter Patrioten zu verbessern. Die künstliche Intelligenz sollte die menschliche Intelligenz zwar ergänzen, aber nicht ersetzen. Wir sollten einen anderen Weg einschlagen als der Westen, der bewusst die Korruption und Verdummung seiner Bevölkerung fördert.

    Besondere Aufmerksamkeit sollte darauf gelegt werden, die Sorge und Liebe für die Natur und unser Heimatland zu fördern.

    Wir sollten so schnell wie möglich Wege finden, um uns vom bestehenden kapitalistischen Modell zu befreien, das Menschen und Gesellschaften entmenschlicht. Die moderne Zivilisation, einschließlich ihrer digitalen Komponente, greift das Wesen des Menschen an und macht ihn zu einem mechanischen Anhängsel, das materielle Güter und unnötige Informationen konsumiert und nicht in der Lage ist, sinnvoll zu handeln. Wenn diesem Ansatz keine gut durchdachte Strategie entgegengesetzt wird, droht er das Menschliche im Menschen und damit die gesamte Menschheit zu zerstören, auch ohne einen globalen thermonuklearen Krieg. Dasselbe gilt für den Klimawandel, wenn ihm keine proaktive Strategie der Entwicklung und Anpassung entgegenwirkt.

    Der heutige Kapitalismus, der frei von ethischen Normen ist, transformiert den Menschen in ein Beiwerk des Computers, verschärft Ungleichheit und Klimawandel und – was am wichtigsten ist – entwertet das menschliche Leben. All dies sind Herausforderungen von höchster Bedeutung, die erkannt und entschlossen bekämpft werden müssen.


    Die offensichtliche Lösung für uns besteht darin, unsere Denkweise und die staatliche Politik in Richtung Erhaltung und Entwicklung des Menschen zu reformieren. Dabei soll insbesondere der sozial engagierte Mensch im Vordergrund stehen, der sich für seine Familie, die Gesellschaft, sein Land und seinen Staat einsetzt und durch moralische, intellektuelle und körperliche Selbstvervollkommnung das Göttliche in sich wiederherzustellen bestrebt ist.

    Wir müssen so schnell wie möglich zu einem postkapitalistischen Entwicklungsmodell übergehen, bei dem sich Unternehmenswelt, Unternehmer und die Wirtschaftspolitik des Staates weniger auf kurzfristige Gewinne oder gar mechanisches BIP-Wachstum konzentrieren, sondern vielmehr auf die Förderung des Menschen als Teil der Gesellschaft. Das Ziel muss die Steigerung des Wohlstands der Familien sein, jedoch keinesfalls übermäßiger oder gar zur Schau gestellter Konsum.

    Selbstverständlich sollten private Initiative und Unternehmertum unterstützt werden. Im 20. Jahrhundert konnte man beobachten, wie deren Unterdrückung dazu führte, dass die meisten Menschen ein karges oder sogar verarmtes Dasein führen mussten. Aber auch als ihnen völlige "Freiheit" gewährt wurde, war das Ergebnis negativ. Die Erfahrungen der 1990er Jahre sollte man dabei nicht außer Acht lassen.

    Wir benötigen eine staatlich unterstützte Ideologieplattform für den Menschen und die Nation. Dies wird auch unsere Botschaft an die Welt sein. Eine solche Plattform sollte sich am Gemeinwohl orientieren und sich an diejenigen richten, die bereit sind, ihren Beitrag zu leisten, und hierfür Anerkennung erwarten. Dies bedeutet nicht, dass die gesamte Gesellschaft einbezogen werden muss. Es ist akzeptabel und sogar lobenswert, ein anständiger, gesetzestreuer Bürger zu sein, jedoch sollten Führungspositionen von aktiven Menschen mit einer klaren gesellschaftlichen Haltung besetzt werden. Anstelle des Begriffs "Ideologie" mit seinen verschiedenen Assoziationen bezeichnet man eine solche Plattform als "Russlands Traum-Idee". Ihre Vorstellung hat eine öffentliche Diskussion ausgelöst und dazu beigetragen, dass sich das Land und die Gesellschaft nun selbst definieren.


    Viele kommen zu ähnlichen Konzepten wie wir. Eines davon wurde von einer Gruppe von Wissenschaftlern und Denkern, hauptsächlich aus St. Petersburg, unter der Leitung von Wiktor Jefimow vorgeschlagen. Dieses Konzept wird als "Ökosystem der Schöpfung" bezeichnet. Ähnlich wie unsere Plattform zielt es nicht nur darauf ab, das Leben der Menschen und die Biosphäre in unserem Heimatland zu schützen, sondern bietet auch ein alternatives Entwicklungsmodell – möglicherweise das einzig sinnvolle – für die Mehrheit der Menschheit. Denn wenn Russland der Welt nichts zu bieten hat, kann es nicht als "Großrussland" bezeichnet werden.

    Nun zu einem Thema, das mir sehr am Herzen liegt: Es ist notwendig, den Schwerpunkt der geistigen, kulturellen, wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung Russlands nach Osten zu verlagern – nämlich nach Sibirien. Schon heute ist dies ein großartiges, jedoch dünn besiedeltes und kaum erforschtes Land unserer Zukunft. Wir haben unsere Strategie als "Sibirisierung Russlands" oder "Ostwendung 2.0" bezeichnet. Der Klimawandel verschiebt die Zone des komfortablen Lebens in eine raue, aber herrliche Umgebung. Eine neue russische Verkehrsstrategie, die wir gemeinsam mit anderen ausarbeiten, soll zur "Sibirisierung" beitragen. Einer ihrer Grundsätze lautet: Nicht die Menschen folgen den Wegen, sondern die Wege führen die Menschen. Besonderes Augenmerk wird auf die Nord-Süd-Verkehrswege gelegt, die die Nordostpassage mit dem schnell wachsenden Asien (und darüber hinaus mit Afrika) verbinden und die Entwicklung entlang dieser Strecke fördern.

    Sibirien und das asiatische Russland erfordern eine neue, auf den Menschen ausgerichtete Urbanisierungspolitik. Diese soll das Bevölkerungswachstum beschleunigen, indem niedrig gebaute, überwiegend aus Holz errichtete Städte und Vororte entstehen (die für Familien und kreatives Leben besser geeignet sind), die sich um große Wissenschafts-, Kultur- und Industriezentren sowie entlang bestehender Verkehrswege gruppieren.

    Dabei kann die militärische Sonderoperation in der Ukraine zusätzliche Bedingungen und Anreize für die dringend notwendige "Sibirisierung" schaffen.

    Selbstverständlich ist es notwendig, einen Teil des zerstörten Wohnungsbestands wiederaufzubauen und normale Lebensbedingungen in den befreiten oder frontnahen Gebieten zu schaffen. Der Westen bietet jedoch keine Zukunftsperspektive, da von dort noch viele Jahre lang Instabilität und verschiedene Bedrohungen ausgehen werden. Aus diesem Grund sollte ein besonderer Schwerpunkt darauf gelegt werden, einen Teil der Menschen aus den betroffenen Gebieten und Veteranen der militärischen Sonderoperation in neue Städte östlich des Urals anzuziehen, wo das Leben noch komfortabler sein sollte als in Zentralrussland. Die Neubildung der Führungsschicht ist jetzt noch dringlicher als sonst, ebenso wie Megaprojekte zum Bau der Verkehrswege und Städte der Zukunft.


    Teil 4 folgt

    Teil 2



    Auf lange Sicht sollte man erwägen, Frankreich und Großbritannien ihres Nuklearwaffenarsenals zu entheben: Indem sie einen Krieg gegen Russland entfesseln, werden sie das moralische und politische Recht auf dessen Besitz verlieren. Die Eliten dieser Länder sowie andere Europäer, insbesondere die Deutschen, sollten sich bewusst sein, dass sie zu legitimen Zielen für Präventivschläge werden, wenn sie sich Nuklearwaffen oder deren Ausbau annähern.

    Europa – mit seiner Geschichte voller Kriege, Aggressionen, Völkermorde, Rassismus, Kolonialismus und seiner gegenwärtigen Leugnung normaler menschlicher Moralvorstellungen, des Glaubens an Gott (und an Gott im Menschen) –, das erneut einen Krieg gegen Russland anzettelt, sollte wissen: Es hat kein Recht auf solche Waffen.

    Selbst während der Regierungszeit von US-Präsident Joe Biden nahmen die USA die von Russland ausgehenden Signale wahr und erkannten, dass die Fortsetzung des Krieges in der Ukraine das Risiko einer nuklearen Eskalation birgt (Angriffe auf US-Stützpunkte in Europa und sogar auf die USA selbst eingeschlossen). Nun versuchen die USA, sich aus dem Konflikt zurückzuziehen. US-Präsident Donald Trump bietet scheinbar friedliche Lösungen an; diese sind einen Versuch wert, um der Welt eine Chance zu geben, die durch den langen Krieg verursachten Wunden zu heilen und dem Tod unserer heldenhaften Kämpfer ein Ende zu setzen.

    Man kann zwar versuchen, eine in begrenztem Umfang wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den USA aufzubauen, soweit dies offensichtlich vorteilhaft und verlässlich ist – aber ohne die Illusion, dass dies den Frieden fördern könnte. Entgegen den Mythen naiver Marxisten und ihrer intellektuellen Gesinnungsgenossen, den liberalen Ökonomen, spielen wirtschaftliche Interessen bei der Festlegung der nationalen Politik nur eine untergeordnete Rolle. In ernsthaften Konfrontationen, insbesondere im Krieg, treten sie zwangsläufig hinter geopolitische, militärstrategische und sogar ideologische Erwägungen zurück. Zumal die USA von einer anhaltenden Konfrontation in Europa wirtschaftlich profitieren: Die USA verkaufen Waffen, berauben ihre gemästeten Verbündeten und locken ihnen Industrie-, Finanz- und Humankapital ab.

    Trumps Friedensvorschläge zielen nicht auf einen dauerhaften Frieden ab. Stellen wir uns einmal vor, was mein Interesse als US-Präsident wäre: Es liegt auf der Hand, dass ich daran interessiert wäre, einen schwelenden Konflikt aufrechtzuerhalten, der Russland schwächt und es von seiner inneren Entwicklung und von Groß-Eurasien (insbesondere China) ablenkt. Denn die de facto bestehende Allianz zwischen Russland und China bildet bereits ein dominantes Machtzentrum in der Welt. Ich würde auch die noch vorhandenen prowestlichen und proeuropäischen Tendenzen in der russischen Elite und Gesellschaft ausnutzen, um zu verhindern, dass Russland zu einem in intellektueller, geistiger und wirtschaftlicher Hinsicht souveränen Land mit einer Schlüsselrolle auf diesem sich entwickelnden Superkontinent wird.

    Dieser Artikel dient nicht dazu, konkrete politische Maßnahmen hinsichtlich des Konflikts mit Europa und dem Westen in der Ukraine vorzuschlagen. Ich beschränke mich auf Ratschläge, deren Umsetzung meiner Meinung nach notwendig und längst überfällig ist. Wir können es uns nicht leisten, uns in einen endlosen Konflikt zu verstricken, der mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt vergleichbar, aber noch schlimmer wäre. Unsere Fehler der Vergangenheit müssen schnell korrigiert werden, und zwar durch eine drastische Verstärkung der nuklearen Abschreckung gegenüber Europa. Seine Eliten müssen nicht nur in Schach gehalten, sondern eingeschüchtert werden. Derzeit erwecken sie nur den Anschein, uns zu fürchten, um ihre Militärmacht aufzubauen. Aber sie müssen tatsächlich Angst vor uns haben. Wir müssen sie in Schrecken versetzen. Sie müssen verstehen, dass eine Eskalation oder sogar Fortsetzung des Konflikts ihre unmittelbare physische Vernichtung riskiert und dass eine militärische Aufrüstung sinnlos ist, da sie eine zerstörerische nukleare Reaktion nach sich ziehen würde.

    Unsere bisherige Zurückhaltung beim Einsatz von Nuklearwaffen hat sich als kontraproduktiv erwiesen und spielt denjenigen in die Hände, die militaristische Hysterie und Russophobie schüren und sich auf einen Krieg vorbereiten.


    Zurückhaltung bedeutet gleichzeitig, dass wir als Großmacht unserer Verantwortung nicht nachkommen, eskalierende Konflikte zu verhindern, die zu einem Dritten Weltkrieg führen könnten und das Ende der heutigen menschlichen Zivilisation bedeuten würden. Unsere Vorsicht grenzt mittlerweile an Verantwortungslosigkeit.

    Unsere Militärdoktrin sollte dahingehend geändert werden, dass sie den Einsatz von Nuklearwaffen bereits dann vorsieht, wenn ein Krieg von einem Gegner mit großem wirtschaftlichem und bevölkerungsmäßigem Potenzial ausgelöst wird. Es ist längst an der Zeit – zumindest auf Expertenebene –, von der in der Ära Gorbatschow-Reagan vertretenen Ansicht abzurücken, dass "es in einem Nuklearkrieg keinen Sieger geben kann." Diese widerspricht jeglicher militärischen Logik und hat unter anderem zum heißen Krieg der NATO gegen Russland geführt.

    Selbstverständlich plädiere ich nicht für einen Nuklearkrieg. Selbst wenn er siegreich wäre, wäre er eine große Sünde. Aber man muss vollständig darauf vorbereitet sein, um zu verhindern, dass Untätigkeit und Unentschlossenheit den Weg für ein "Verbrechen" ebnen – nämlich die Fortsetzung der das Land und das Volk erschöpfenden Militäraktion, die zu einer weltweiten thermonuklearen Katastrophe eskalieren könnte. Es wäre nicht nur eine unverzeihliche Sünde, sondern vor allem auch ein fataler Fehler.


    Echte Multipolarität

    Selbst dann, wenn es uns gelingt, Europa strategisch zu besiegen, bleibt der größte Teil davon weiterhin von Stagnation, Ungleichheit und sozialen Spannungen geprägt und wird somit in eine rechts- und linksgerichtete Form des Faschismus abgleiten. Der Zerfall der EU und der Austritt der USA werden die Europäer wieder in ihre historische Rolle als Verursacher von Kriegen, Instabilität und anderen Katastrophen zurückversetzen. Glücklicherweise werden sie jedoch nicht mehr in der Lage sein, Kolonialismus zu betreiben, da sie in der Neuen Welt nicht mehr über die dafür erforderlichen Kräfte verfügen werden. Die Ukraine war hoffentlich ihr letzter Versuch, neues Territorium zu erobern.

    Unabhängig davon, wie sich die Lage entwickelt, wird in den kommenden Jahrzehnten eine selektive Isolation von Europa unvermeidlich sein. Die Handelsbeziehungen könnten unter Umständen zwar teilweise wiederhergestellt werden, jedoch ohne die zuvor bestehenden Erwartungen. Wir sollten indes unter keinen Umständen nachgeben, was die Forderung (auch aus unserem eigenen Land) betrifft, die Diskussion über ein europäisches Sicherheitssystem wieder aufzunehmen. Ich wiederhole noch einmal einen unangenehmen Gedanken, den ich bereits in früheren Artikeln geäußert habe: Die anhaltende Fokussierung auf Europa ist heute ein Zeichen intellektueller Begrenztheit und sogar moralischer Unreinheit. Jedes System der Sicherheit und Entwicklung ist nur im Rahmen eines Großraums Eurasien vorstellbar.


    Die Situation in den USA ist schwieriger vorherzusagen. Dieses Land ist von einer Art "europäischer Krankheit" befallen. Gleichzeitig verfügt es jedoch über eine starke Widerstandsfähigkeit, die sich in der sogenannten "Make America Great Again"-Bewegung (MAGA) und in gewissem Maße auch in der Innenpolitik von US-Präsident Trump manifestiert. Die USA haben ihr Bildungs- und Wissenschaftspotenzial bewahrt, das sie zum Teil aus Europa abziehen. Auch wenn die USA, wie oben erwähnt, begonnen haben, auf ihre Hegemonie zu verzichten, versuchen sie dennoch, die Regionen, aus denen sie sich zurückziehen, zu destabilisieren, und hegen neoimperiale Ambitionen. Und diese Ambitionen werden immer deutlicher und gefährlicher.

    Die USA bleiben ein gefährlicher Gegner der Welt und Russlands. Wir dürfen uns keinen Illusionen hingeben.

    Daher sollten wir die Politik der Abschreckung fortsetzen, gegebenenfalls auch durch die Stärkung der nuklearen Komponente. Alle Diskussionen nach weiteren Abrüstungen im Bereich der Nuklearwaffen, einschließlich strategischer, widersprechen jeglicher Vernunft. Offenbar arbeiten die USA mit Hochdruck an der Entwicklung nationaler Raketenabwehr- und U-Boot-Abwehrsysteme. Das erklärt ihr Bestreben, Grönland zu besetzen und damit die Abschreckungsfähigkeit Russlands zu schwächen.

    Das Hauptmotiv dieser ablehnenden Haltung gegen Nuklearwaffen ist Pazifismus, der zwar gut nachvollziehbar, jedoch kontraproduktiv ist. Auch die mit der Herstellung konventioneller Waffen verbundenen Kreise der Rüstungsindustrie und ausländische Mächte, die den noch bestehenden Vorsprung in den Bereichen Wissenschaft, Technik und Wirtschaft in politische Vorteile umwandeln wollen, tragen dazu bei: Denn Nuklearwaffen machen ein konventionelles Wettrüsten sinnlos und neutralisieren damit die Überlegenheit des Westens.


    Die partielle wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den USA wäre von Vorteil, jedoch sollte man sich auch hier keine Illusionen machen. Denn diese ehemalige Weltmacht versucht, die Stabilität in den Regionen zu untergraben, aus denen sie sich zurückzieht. Sie schürt heimlich Spannungen rund um Taiwan, im Nahen Osten, in Zentralasien, Transkaukasien und Europa. Sie instrumentalisiert ihre wirtschaftlichen Beziehungen in einem historisch beispiellosen Ausmaß, um Druck auszuüben und Krieg zu führen (selbst wenn sie von einer Waffenruhe spricht). Das Land ist daran interessiert, die Beziehungen zu Russland teilweise wiederherzustellen, jedoch nur, um damit unser Bündnis mit China zu schwächen. Dieses Interesse sollten wir zwar nutzen, da die Diversifizierung der wirtschaftlichen Beziehungen von Vorteil ist; allerdings ist dabei große Vorsicht geboten, um die Beziehungen zu Peking nicht zu beeinträchtigen.


    Teil 3 folgt

    RTDE


    Karaganow: Müssen bereit sein für begrenzte nukleare Schläge gegen den Westen


    Der russische Politikwissenschaftler Sergei Karaganow analysiert, dass Westeuropa das vorsichtige militärische Vorgehen Russlands als Schwäche auslege. Er fordert daher, Stärke zu zeigen. Zudem fordert er, Russland müsse sich von Westeuropa ab und Asien zuwenden. Westeuropa soll isoliert werden.


    Von Sergei Karaganow

    Die aktuelle Phase des Krieges des Westens gegen Russland neigt sich zwar dem Ende zu, aber sie hat länger gedauert, als sie hätte dauern sollen. Bisher hat Russland die Entschlossenheit gefehlt, zu einer aktiven nuklearen Abschreckung zu greifen – der einzigen Option zur Lösung des "europäischen Problems", das erneut zu einer Bedrohung für uns geworden ist.

    Dennoch hat die militärische Sonderoperation in der Ukraine der Entwicklung Russlands neuen Schwung verliehen. Das Land ist erwacht. Patriotismus und Nationalstolz haben enorm zugenommen und der Wert, dem Vaterland zu dienen, hat Anerkennung gefunden. Die Menschen zeigen ihre besten Eigenschaften, während Wirtschaft und Forschung einen Aufschwung erleben. Die wichtigsten Berufe – Ingenieure, Wissenschaftler, Offiziere, Facharbeiter, Mediziner und Lehrer – werden endlich als solche wertgeschätzt (mit Ausnahme von "Lehrern", auf die weiter unten eingegangen wird).

    Indem wir das Augenmerk des Westens auf uns gezogen haben, konnten wir dadurch die Position der "Kompradorenbourgeoisie" und ihrer Anhänger in der Intellektuellenszene erheblich schwächen. Zur Erinnerung: Als "Kompradoren" bezeichneten die portugiesischen Kolonisatoren die lokalen Händler, die für sie arbeiteten. Die Reformen der 1990er Jahre haben dazu geführt, dass diese Schicht an Größe und Einfluss gewonnen hat. Glücklicherweise ist es gelungen, den Prozess der Säuberung Russlands von westlichem "Abschaum", Verrätern und Schädlingen durch die militärische Sonderoperation ohne harte Repressionen in Gang zu setzen.

    Bedauerlicherweise kostet uns diese beginnende gesellschaftliche und wirtschaftliche Genesung das Leben von Zehntausenden tapferen Soldaten. Ihnen gebührt ewige Dankbarkeit und Erinnerung. Und wenn, oder besser gesagt, sobald diese unvollendete Schlacht erneut entflammt, dürfen wir uns solche Opfer nicht mehr leisten.


    Wohin bewegt man sich? Der externe Vektor

    Etwas aus meinen persönlichen Erinnerungen: Im Jahr 2013 versuchte ich erneut (viel entschlossener und eindringlicher als zuvor), eine Gruppe europäischer Staats- und Regierungschefs zu warnen, dass ihre Politik, die Ukraine in die EU und die NATO zu integrieren, zu einem Krieg und Millionen von Opfern führen würde. Ich erinnere mich noch genau daran, wie sie es nicht wagten, mir in die Augen zu schauen, sondern stattdessen auf den Boden starrten. Und dann plapperten sie weiter über die Vorteile der Ausweitung des "Raums der Demokratie, des Vertrauens und der Menschenrechte". Sie wollten weitere vierzig Millionen weiße Sklaven bekommen (was ihnen teilweise, wenn auch in kleinerem Umfang – durch mehrere Millionen ukrainische Flüchtlinge –, auch gelang).

    Es wurde über die Notwendigkeit gesprochen, das damals noch loyale Russland in Schach zu halten. Bedauerlicherweise haben wir auf die Aggression der NATO in Libyen im Jahr 2011 nur zurückhaltend reagiert. Nun zahlen wir den Preis für unsere langjährige Beschwichtigungspolitik, unsere Bemühungen, allen zu gefallen, und die "Kompradorenmentalität" eines Teils unserer Elite.

    Durch die Wiedereingliederung der Krim im Jahr 2014 und die Entsendung von Truppen nach Syrien im Jahr 2015 konnten wir das militärische Abenteuer der EU vorerst bremsen. Doch dann haben wir uns unvorsichtigerweise zurückgelehnt. Hätten wir in den Jahren 2018–2020 ein Ultimatum für ein Ende der NATO-Erweiterung gestellt und dies mit einer verstärkten nuklearen Abschreckung untermauert, hätte der aktuelle Krieg vermieden werden können; oder er wäre weit weniger blutig und langwierig gewesen. Im Jahr 2022 wurde deutlich, dass der Westen und die ukrainische Junta sich intensiv auf diesen Krieg vorbereitet hatten.

    In der Ukraine, vor allem in den östlichen und südlichen Regionen, leben viele Menschen, die wir als uns verwandtes Volk bezeichnen können. Der Kern der ukrainischen Bevölkerung – hauptsächlich westlich des Dnjepr – gehört jedoch zu einer anderen Volksgruppe. Sie haben eine andere Geschichte, andere kulturelle Codes und eine starke antirussische Ausrichtung, die jahrelang zuerst von Österreich-Ungarn und Polen und später von anderen westlichen Ländern kultiviert wurde, was die Ukrainer schließlich gegen Russland aufgehetzt hat. Wir sollten uns in sinnvoller Weise von den ukrainischen und europäischen Problemen distanzieren und unseren eigenen Weg einer gesunden und vernünftigen Entwicklung einschlagen und verfolgen.


    Obwohl wir in diesem Krieg derzeit siegreich sind, reagieren wir weiterhin zurückhaltend auf offene Aggressionen. Dazu gehören die Piratenüberfälle auf unsere Schiffe, die Drohungen, die Meerengen zu sperren, die Versuche, eine De-facto-Wirtschaftsblockade zu organisieren, die Angriffe auf Ölterminals und die Versuche (auf Anregung oder zumindest mit verdeckter Billigung der europäischen Eliten), unsere Öltanker zu torpedieren. Auf diese und ähnliche Provokationen sowie auf Angriffe auf unsere Städte reagieren wir lediglich mit dem verstärkten Beschuss von Zielen in der Ukraine. Doch dies wird das Problem nicht lösen. Die Ukraine wurde absichtlich ins Feuer des Krieges geworfen, damit ihre Flammen auch uns verbrennen. Das ukrainische Volk interessiert die Europäer gar nicht. Und dieser Krieg wird mit mehr oder weniger großer Intensität so lange weitergehen, bis die Ursache dieses und anderer Konflikte beseitigt wird – also die europäischen Eliten, die intellektuell, moralisch und materiell degradiert sind. In ihrem Bestreben, den unvermeidlichen Zusammenbruch des für sie vorteilhaften Status quo zu verhindern, schüren sie den Krieg auf dem Kontinent, ohne zu begreifen, dass sie damit dessen Zerstörung riskieren.

    Es ist uns noch nicht gelungen, die uns feindlich gesinnte Koalition zu zerstören, wie wir es in den Jahren 1812–1815 und 1941–1945 getan haben. Auch ihren Aggressionswillen konnten wir noch nicht brechen. Der Kampf ist in eine Zwischenphase eingetreten, die man im Schachjargon als Mittelspiel bezeichnet. Die vom Westen unterstützten Überreste der Ukraine werden weiterhin für Instabilität und Terrorismus sorgen, wenn auch mit etwas geringerer Intensität. Auch der Wirtschaftskrieg gegen uns ist noch nicht vorbei.

    Europa bereitet sich auf eine neue Konfrontation vor und wird wahrscheinlich (nicht unbedingt unter ukrainischer Flagge) die Überreste der ukrainischen Armee, verstärkt und neu ausgerüstet, zusammen mit Landsknechten aus den ärmeren Ländern Europas einsetzen.


    Trotz neuer Fassade wird das derzeitige kompradorische, ultranationalistische (de facto nazistische) Regime der Ukraine, das von der EU in unterschiedlicher Weise unterstützt wird, aller Voraussicht nach weiterhin über beträchtliche militärische Kapazitäten verfügen.


    Auf provokative Handlungen und Verstöße gegen jegliche Abkommen – die zu erwarten sind – werden wir militärisch reagieren müssen. Dabei ist davon auszugehen, dass gerade uns Aggression und Verstöße gegen Friedensabkommen vorgeworfen werden. Aber in Wirklichkeit ist mit einer erneuten offenen Aggression gegen uns zu rechnen. Die meisten Sanktionen werden bestehen bleiben.

    Unsere Strategie in dieser neuen Konfrontation sollte sich jedoch grundlegend von der bisherigen unterscheiden: Den fortgesetzten Rückzug der USA aus Europa und ihren vollständigen Ausstieg aus diesem Konflikt sollten wir durch entschlossene Abschreckungsmaßnahmen und die Zerschlagung der derzeitigen Elite Europas (die sich an ihre schwindende Macht zu klammern versucht, indem sie Feindseligkeiten gegenüber Russland schürt, ihr eigenes Volk in die Irre führt und den Konflikt eskalieren lässt) fördern.


    Das Nuklearargument

    Nur wenn wir unsere tatsächliche Bereitschaft demonstrieren, (zunächst konventionelle) Schläge gegen die Kommandozentralen, die kritische Infrastruktur und Militärstützpunkte jener europäischen Länder zu führen, die eine Schlüsselrolle bei der Vorbereitung und Durchführung militärischer Operationen gegen Russland spielen, können wir die europäische Elite zum Nachdenken bewegen. Zu den vorrangigen Zielen sollten auch die Orte gehören, an denen die Eliten (einschließlich jener der Nuklearmächte) ansässig sind und ihre Aktivitäten ausüben. Nur dies könnte ihre Hauptstädte dazu veranlassen, endlich zur Vernunft zu kommen.

    Wenn konventionelle Angriffe keine Wirkung zeigen und Europa nicht zurückweicht oder, besser gesagt, nicht kapituliert, müssen wir in jeder Hinsicht (militärisch und vor allem politisch und psychologisch) bereit sein, begrenzte (aber für die Erzielung politischer Wirkung ausreichende) Schläge mit strategischen Nuklearwaffen durchzuführen. Unsere nichtstrategischen und strategischen Nuklearstreitkräfte müssen entsprechend ausgebaut werden. Selbstverständlich sollten vor dem Einsatz der Nuklearwaffen zunächst mehrere Salven mit operativ-taktischen Raketen in nicht-nuklearer Ausführung erfolgen.


    Teil 2 folgt

    Teil 2


    Die Umsatzkosten von Kipushi pro Pfund (lb.) verkauftem Zink beliefen sich 2025 auf 1,12 US-Dollar/lb., die Cash-Kosten (C1) pro Pfund verkauftem Zink auf 0,92 US-Dollar/lb., was dem unteren Ende der Prognosespanne entspricht. Im vierten Quartal sanken die Cash-Kosten (C1) von Kipushi auf 0,86 US-Dollar/lb.

    Kipushi erzielte 2025 ein EBITDA von 91 Millionen US-Dollar, was einer EBITDA-Marge von 21 % entspricht. Darin enthalten sind 44 Millionen US-Dollar EBITDA allein im vierten Quartal mit einer Marge von 32 %.

    Ivanhoe Mines gibt die Prognose für die Cash-Kosten (C1) von Kipushi im Jahr 2026 mit 0,85 bis 0,95 US-Dollar/lb verkauftem Zink bekannt.

    Die Investitionsausgaben von Kipushi beliefen sich 2026 auf 86 Millionen US-Dollar und lagen damit nahe an der Prognose von 80 Millionen US-Dollar. Darin enthalten war der Abschluss des Projekts zur Beseitigung von Engpässen. Die Prognose für Kipushi sieht für 2026 nun Investitionen in Höhe von 60 Millionen US-Dollar vor, die 2027 auf 35 Millionen US-Dollar sinken werden. Die Investitionsausgaben von Platreef für 2025 beliefen sich auf 252 Millionen US-Dollar und lagen damit am unteren Ende der Prognose, da Phase 1 unter Budget abgeschlossen wurde. Ivanhoe Mines bestätigt die Prognose für die Investitionsausgaben von Platreef für 2026 in Höhe von 350 bis 380 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus wurde die Prognose für die Investitionsausgaben für 2027 auf 380 bis 420 Millionen US-Dollar festgelegt, da die Umsetzung der Phase-2-Erweiterung weiter voranschreitet. Die Investitionsausgaben von Platreef in den Jahren 2026 und 2027 konzentrieren sich hauptsächlich auf die Phase-2-Erweiterung, die teilweise durch die am 12. Januar 2026 angekündigte Projektfinanzierungsfazilität in Höhe von 700 Millionen US-Dollar finanziert wird. Die neue Projektfinanzierungsfazilität für Phase 2 wurde am 18. Februar 2026 unterzeichnet; der Finanzierungsabschluss wird für Ende des ersten Quartals angestrebt. Die Mittel werden in Tranchen bereitgestellt, vorbehaltlich der Erfüllung bestimmter Vorbedingungen.


    Ivanhoe Mines verfügt über eine solide Bilanz mit liquiden Mitteln und kurzfristigen Einlagen in Höhe von 885 Millionen US-Dollar zum 31. Dezember 2025.

    BETRIEBSHIGHLIGHTS


    Die Aufbereitungsanlagen von Kamoa-Kakula verarbeiteten 2025 insgesamt 14,3 Millionen Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Kupfergehalt von 3,14 % und produzierten dabei 388.841 Tonnen Kupfer. Darin enthalten ist ein Rekordbeitrag der Aufbereitungsanlage Phase 3, die 6,4 Millionen Tonnen Erz verarbeitete – rund 30 % über der geplanten Kapazität – mit einem durchschnittlichen Kupfergehalt von 2,62 % und einer Rekordproduktion von 144.489 Tonnen Kupfer.

    Ivanhoe Mines hält an seiner Produktionsprognose für Kamoa-Kakula von 380.000 bis 420.000 Tonnen Kupfer im Jahr 2026 und für die zweite Phase von 500.000 bis 540.000 Tonnen Kupfer fest. Wie bereits am 3. Dezember 2025 angekündigt, soll die zweite Phase der Entwässerung der Kakula-Mine im Dezember 2027 abgeschlossen werden. Mit dem Abschluss dieser Phase liegen die Entwässerungsarbeiten nun nicht mehr im kritischen Pfad, und der selektive Abbau auf der Ostseite der Kakula-Mine wurde wieder aufgenommen. Die Entwässerung unterhalb der Pumpen der zweiten Phase wird bis ins zweite Quartal 2026 fortgesetzt. Dabei kommt die modernisierte, zuvor durch Wasser beschädigte Untertage-Pumpeninfrastruktur zum Einsatz (Entwässerung der dritten Phase). Ein aktualisierter Minenlebensdauerplan für Kamoa-Kakula soll planmäßig Ende März 2026 fertiggestellt werden. Dieser Plan wird die Reserven- und Ressourcenschätzungen aktualisieren.


    Weiterlesen über den Link oben in Teil 1



    LG Vatapitta

    Ein schöner Happen für Rio