Trump dreht die Märkte und es würde mich nicht wundern, wenn die Eingeweihten kräftig daran verdienen.
Markus Koch (aus einer Mail):
Die Nachrichtenlage am Montag überschlägt sich. Sorgte am Wochenende Donald Trump mit seinem 48-Stunden-Ultimatum noch für Endzeitstimmung, drehte er die Lage am Montagvormittag deutscher Zeit mit der Ankündigung „produktiver“ Gespräche zwischen dem Iran und den USA und der gleichzeitigen Absage von entsprechenden Angriffen auf die Energieinfrastruktur im Iran. Die Reaktion an den Märkten ist wenig überraschend: Der Dow Jones-Future sprang binnen Minuten um 1.200 Punkte nach oben und die Preise für Öl gingen in den Keller. Auch Gold konnte sich erholen. Doch wie bei allen Aussagen von Donald Trump in diesem Krieg, ist Vorsicht angesagt. Niemand kann sagen, ob diese Gespräche tatsächlich zu einem Frieden führen oder ob damit nur die nächste Eskalation vorbereitet wird. Klar ist: Wir wissen eigentlich nur, dass wir nichts wissen. |
ERFOLGREICHE VERHANDLUNGSTAKTIK? |
Trump signalisierte am Wochenende klar den Wunsch nach Deeskalation und seine scharfen Drohungen waren wohl eher Verhandlungstaktik. Aus Sicht der USA sind die wichtigsten militärischen Ziele weitgehend erreicht und konventionell betrachtet liegt Trump nicht falsch, wenn er sagt: „Wir haben gewonnen“. Genau deshalb, und wegen der zunehmenden wirtschaftlichen Kollateralschäden, einhergehend mit einer Destabilisierung der globalen und amerikanischen Anleihe- und Aktienmärkte, scheint das Weiße Haus einen Ausweg aus dem Konflikt zu suchen. |
Mein Kommentar:
Jetzt spielt er wieder Friedenstaube. Doch nur, um morgen dem Iran die Schuld für die erneute Eskalation in die Schuhe zu schieben. Und jedesmal verdient er am Trendwechsel an den Märkten. Und er findet das Spiel geil, weil es ihn reicher macht.
Die Inseln Kharg und Qeshm im Persischen Golf liegen rund pasted-from-clipboard.gif700 bis pasted-from-clipboard.gif750 Kilometer Luftlinie auseinander. Während Kharg im nordwestlichen Teil des Persischen Golfs vor der Küste Buschehrs liegt, befindet sich Qeshm im Südosten, direkt in der Straße von Hormus.
Donald kann mir nicht weiß machen, dass seine Landetruppen mit ihren Landungsbooten durch die Straße von Hormus fahren um die Insel Kharg anzugreifen und die Iraner schauen zu. ![]()
LG Vatapitta