Wenns in dem Tempo weitergeht, ist eh für die nächsten 500 Jahre die Produktion von 100 € Gedenkmünzen und 20 € Hosenknöpfen sichergestellt. ![]()
Beiträge von Wurschtler
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Ich bin auch der Meinung, dass die Aufschuldung dann sein Ende hat, wenn sich keiner mehr verschulden kann oder will.
Aber wo ist dieser Punkt?
Wenn man nach Japan schaut, kann eine Aufschuldung noch deutlich weiter getrieben werden.
Es ist aber fraglich, ob das bei uns auch in diesem Umfang möglich ist.
Ich denke nicht, aber ausschließen würde ich es jetzt auch nicht.Soviel zur staatlichen Aufschuldung.
Dann sind da noch die Unternehmen. Die sind sowieso größtenteils bis ans Limit verschuldet, alleine schon wegen dem tollen „Leverage Effekt“.
Da geht also auch nichts mehr und es bleiben nur noch die Privatpersonen. In Ländern wie den USA oder den PIIGS ist der Zenit schon längst überschritten.
Aber auch bei uns sehe ich immer mehr das Limit kommen. Heutzutage sind immerhin schon 90% aller Neuwägen fremdfinanziert (Kredit oder Leasing). Immobilien waren das schon immer. Aber heute wird ja auch jeglicher kurzlebige Konsum-Schrott dank unzähliger 0%-Finanzierungs-Angebote vom Blöd-Markt & Co. auf Pump finanziert. Aber das alles reicht nicht mal mehr, die Wirtschaft aufrecht zu erhalten.
Diejenigen, die jetzt schuldenfrei sind, sind das aus gutem Grund und werden sich vermutlich nicht freiwillig weiter verschulden.
Da ist also auch kein Potenzial mehr.
Einziges Potenzial sehe ich noch durch Zwangsmaßnahmen, also wenn z.B. eine staatliche Pflicht zur „energetischen Zwangssanierung“ von Immobilien kommt, um das böse CO2 und den bösen menschgemachten Klimawandel zu bekämpfen.
Sowas in der Art könnte ich mir noch vorstellen. Das dürfte aber auch nicht allzulange herhalten.Dann kommt zwangsweise der schmerzhafte Schuldenabbau, was eine Deflation ist.
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Als Ereignis definierten die Professoren schwammig: „ein zunächst unbedeutendes Ereignis, das aus dem Volk kommt“.
Ich meine: das „Ereignis“ wird ein kaskadeartiger Zusammenbruch von Banken sein, der innerhalb weniger Tage oder Wochen vonstatten geht.Ob es wirklich ein kaskadierender Bankenzusammenbruch sein wird?
Solange die Zentralbanken innerhalb von Milisekunden unbegrenzt Geld in die Bankenwelt pumpen können?
Ich weiß nicht...
Ich halte es zwar für möglich, aber es kommen auch andere Ereignisse in Frage.
Ein Internetzusammenbruch, ein großflächiger Stromausfall (Sonnensturm), oder die eichelburgsche Version: Die Masse flüchtet aus allem Papier.
Wie auch immer. Sofern es zur Kaskade kommt, wird dann Gold vielleicht nominell abwerten, aber das spielt keine Rolle. Gold wird dann das einzige Geld sein, für das man Lebensmittel beziehen kann. Wenn ihr dann mit dem Euroschein oder euerer Kreditkarte beim Bauer auftaucht, dann wird der entweder lachen oder euch gleich die Doppelläufige vors Gesicht halten.
Jeder, der seine Sinne beisammen hat, sollte diese Möglichkeit nicht außer acht lassen.Gold wird in der Deflation mit Sicherheit abwerten, trotzdem halte ich Gold für sinnvoll, weil in so einer Zeit auch das Papiergeld höchst gefährdet ist. Wenn es so schlimm kommt, dann kann eine Währungsreform oder was anderes jeden Moment kommen.
Die Vorstellung, beim Bauer mit Gold zu zahlen halte ich aber für unwahrscheinlich.
Der Bauer wird vorher staatlich enteignet, um die Bevölkerung nicht verhungern zu lassen.
Und solange die Währung nur deflationiert und nicht völlig zerstört ist, dann wird auch der (nicht selten durch seine Kredit-Immos und Kredit-Photovoltaik-Anlagen hochverschuldete) Bauer am liebsten Cash nehmen, weil er das zum Schuldentilgen braucht. -
Und was ist jetzt mit all euren Cent-Bestellungen passiert?
Gabs eine Entschädigung? -
Am besten die führen sowas wie eine Verzichtserklärung ein und wenn man die unterschreibt, hat man unwiderruflich und lebenslänglich keinen Anspruch mehr auf Hartz4 bzw. Grundsicherung, dafür entfällt der Rentenversicherungszwang.
Würde ich als Lohnsklave auch sofort unterschreiben.
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XiBalba: Zumindest der Anspruch auf Hartz4 bzw. Grundsicherung (steuerfinanziert) ist da. Dort landen doch so manche Selbstständige, die keinerlei Vorsorge betrieben haben.
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In der kommenden Depression braucht man keinen Zentner Gold für die Miete.
Die Mietpreise werden mit den Immobilenpreisen in den Keller fallen.
Die Miete bekommt man also für ein paar wertlose Papierzettel oder ein paar Naturalien mit Leichtigkeit bezahlt.Bei zukünftig gefährlichen Lagen wie in den Kültürbereicherer-Vierteln in Großsstädten wird der Mietwert sogar bei Null liegen. Da darf man wahrscheinlich gratis drin wohnen, sofern man alle Nebenkosten zahlen kann und nicht so aussieht, als würde man die ganze Wohnung versiffen.
Gold wird man sicher nicht zum Mieten brauchen. Auch sicher nicht dafür, um beim Bäcker einkaufen zu gehen.
Gold ist nur für größere Investitionen und sonst für nichts gut. -
ich mache meine Lebensqualität nicht von einem Arbeitgeber oder Konzern abhängig. Langfristig werden schöne Landschaften, Seen, nähe zu Frankreich,Schwiz, sicherlich mehr zum Erhalt des Wertes einer Immobilie beitragen als ein Konzern.
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Es geht auch nicht nur um Lebensqualität, wenns nur das wäre, dann würden die Leute nicht wie in Scharen z.B. Ostdeutschland verlassen. Da gibts genauso schöne Gegenden.
De Punkt ist eben doch, dass die Leute den Arbeitsplätzen folgen.Und da sehe ich bei den heute angeblich so "wertstabilen Lagen" die größten Risiken.
Meiner Meinung nach wird sich das Immobilienpreisgefüge die nächsten Jahre umkehren.
Soll heißen, die heute sauteuren Städte (z.B. MUC, Stuttgart, Zürich etc.) oder auch ländlichen Tourismus-Hochburgen (z.B. Kitzbühel) werden einen dramatischen Preisverfall hinlegen (wirtschaftliche Depression), während ländliche und bäuerliche Immobilien sich stabil halten dürften.
Die Schweiz wird meiner Meinung nach einen noch größeren Preisverfall hinlegen, weil dort die Preise nicht nur extrem viel höher sind, sondern auch noch zu einem größeren Teil rein kreditfinanziert sind. Diese Kreditblase wird 100%ig platzen. Dann wars das mit den hohen Preisen dort."Lage, Lage, Lage" wird sicher immer wichtig sein, bloß die Kriterien, die eine gute Lage ausmachen, werden sich ändern.

Auch wird es radikale Änderungen in Sachen Lage geben. Stellt euch nur mal vor, BMW und Siemens gehen pleite. (was ich nicht für unmöglich halte)
Dann gibts in und um München eine Massenarbeitslosigkeit und Wegzüge, was die Immobilienpreise auf das Niveau von Leipzig zurückfallen lässt.Aber ich sehe das keineswegs negativ, sondern als Chance.

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http://info.kopp-verlag.de/med…562D21E4481D50C41F9D17C97
Erzählen Sie irgendwem, Sie seien über 100 Jahre alt – und jeder
wird sofort das Schlimmste vermuten: An Ihrem Bett stünden ein Dutzend
Medizinfläschchen, Ihre Gesundheit verschlechtere sich zusehends. Wie
sollte es auch möglich sein, dass ein Mann, der bald 111 Jahre alt wird
und keine Medikamente einnimmt, sondern einfach nur frisches Gemüse, Olivenöl, Honig, Zimt, Knoblauch und Schokolade isst, in seiner Küche herumspringt, als wäre er nicht einmal halb so alt?und alles ohne Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte
Wichtig ist garnicht, irgendwas Spezielles zu essen oder es irgendwie speziell zuzubereiten, sondern einfach nur die Tatsache, dass man hauptsächlich Rohkost isst. Was genau und in welcher Form das ist, ist nebensächlich.
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Markus: Mein Beileid mit deinen Nachbarn.
Im Großen und Ganzen ist es bei mir auch nicht anders, aber ein paar Lichtblicke gibt es dennoch.
Ich wohne in einem 1500-Einwohner-Ort.
Die massig ausgewiesenen Neubaugebiete im Ort sind sie bis ca. 2008 nie losgeworden, aber seit ca. 2009 haben sie denen alles aus den Händen gerissen. Ist heute fast alles vollgebaut mit Kredithäusern.
Ich wohne aber noch in einer Altbausiedlung.
Mein direkter Nachbar zu meiner Linken hat es zwar mittlerweile geschafft, sein Haus abzubezahlen, aber dafür hat er zwei nagelneue Bonzen-Leasing-Karren vor seiner Haustür stehn.
Übrigens: Viele hier im Ort sind auch von einem großen Autobauer direkt oder indirekt abhängig.
(inklusive mir)
Aber ich bin wenigsten schuldenfrei und habe meine Verpflichtungen auf ein Minimum heruntergeschraubt.Die Bauern hier im Ort habens auch nicht wirklich kapiert. Die haben fast alle ihre Dächer mit Solarmüll vollgestopft. Kreditfinanziert natürlich. ("zahlt sich ja selbst ab")
Die Nachbarn zu meiner Rechten sind ebenfalls schuldenfrei, haben aber aus Inflationsangst ihr Geld noch für neue Autos usw. verprasst.
Naja, sind trotzdem besser dran als so manch andere dank Schuldenfreiheit.Jedenfalls gibts hier keinen Gasanschluss, Fernwärme ode anderen derartigen Luxus. Hier hat also jeder eine Ölheizung und auch fast ausnahslos jeder einen Holzofen mit einem Mehrjahresvorrat an Holz dastehen. Das ist schon mal positiv.
Vor ein paar Wochen ist es mir sogar passiert, da hat ein flüchtig Bekannter aus dem Ort mir urplötzlich geraten, ich solle mir einen Lebensmittelvorrat anschaffen, da er mit einer sehr große Krise rechnet.

Ich bin also nicht völlig alleine und das macht Hoffnung.Ich hoffe jedenfalls nicht flüchten zu müssen.
Außer Landes zu flüchten ist auch kaum eine Option für mich.
Wenn alle Stricke reißen, dann ist mein Fluchtort der Bauenhof meines Onkels, der sich in der Nähe des Oberpfälzer Walds befindet. Der "Ort" hat unter 20 Einwohner. (sind nur drei Bauernhöfe halb nebeneinander) -
@goldmeier: Na dann passt ja alles.
Alles anzeigen
,Das grosse Buch vom Leben auf dem Lande‘ von John Seymour (geschenkt bekommen)
‚Selbsversorgung aus dem Garten‘ von John Seymour (geschenkt bekommen)
‚Handbuch Samengärtnerei‘ Andrea Heistinger
‚Lexikon des Überlebens‘
‚Das Handbuch der Selbstversorgung‘ (Marion und Michael Grandt) – naja... Nummer eins und zwei der Liste würde ich empfehlen.
,Hühner‘ aus der Reihe ‚Ratgeber Nutztiere‘ (geschenkt bekommen – die als Geschenk angebotetenen drei Hühner habe ich abgelehnt)
Weck – Einkochbuch (von der Fa. Weck)Die Bücher von Seymour hatte ich mir auch mal angeschaut, haben mir aber nicht so zugesagt. Ich fand sie etwas zu oberflächlich geschrieben, sodass man die Tipps nur schwer in die Praxis umsetzen kann.
Eine Empfehlung möchte ich noch untermauern:
‚Handbuch Samengärtnerei‘ Andrea Heistinge
Das Buch ist absolute Pflichtlektüre für den Eigenanbau.Zu diesem Buch:
‚Lexikon des Überlebens‘
Wer sich schon zu Beginn des Fadens hier mitliest, der wird dieses Buch wohl kaum mehr brauchen.
Für blutige Anfänger in Sachen Krisenvorsorge würde ich es zum Einstieg empfehlen.PS: Allgemein halte ich es für sehr wichtig, alles an wichtigen Informationen in papierhafter Form vorliegen zu haben.
Das Internet ist aus meine Sicht ein Wunderwerk, aber entgegen manch anderer Meinungen ist es nicht "atomwaffensicher", sondern extrem fehleranfällig.
Ich bin mir sicher, dass der Informationsfluss früher oder später versiegen wird oder zumindest für längere Zeit unterbrochen wird und zwar genau dann, wenn man es am meisten bräuchte.
Man sollte daher den Luxus des Internets heute nutzen, um soviele nützliche Informationen zu beschaffen, wie nur möglich.
Wichtige Informationen kaufe ich in Form von Büchern. Wichtige Internetartikel oder Texte (auch hier aus dem Forum) werden ausgedruckt und archiviert.
Auch die lokale Datenspeicherung zuhause bietet keine Sicherheit, weil der Strom schnell mal weg sein kann.
Zur papierhaften Informationskonservierung gibt es also keine Alternative. (beruflich bin ich übrigens Informatiker) -
ich finde es recht amüsant hier....was nützen all die Tipps, Tricks und Lager wenn nicht mal die einfachsten Dinge hinsichtlich der eigenen Seelenhygiene
beherzigt werden? Das was auf uns zukommen wird, braucht mehr als Dosen im Keller und einen Colt am Gürtel. Es braucht vorallem körperliche und
geistige Gesundheit gepaart mit einem spirituellen Selbstverständnis über Leben und Tod. Ansonsten seh ich schwarz, daß es so einige auch nur ein paar Tage
durchhalten, wenn es drauf ankommt, selbst wenn alles "materielle" perfekt vorbereitet wurde.Da bin ich mir dir einer Meinung.
Was mit aber nicht gefällt ist, dass du manchen hier anscheinend unterstellst, sie wären geistig und körperlich nicht darauf vorbereitet.
Ich achte schon die ganze Zeit darauf, geistig und körperlich vorbereitet zu sein.
Ich bin immerhin derjenige in der Familie, der für alle Vorbereitungen sorgt, da werde ich im Krisenfall auch der psychisch stabile und Kraft gebende Anker für die anderen sein müssen.
Krankheiten kann man sich im Krienfall auch nicht leisten. Ich bunkere daher auch keine aus meiner Sicht hochgiftigen der hier genannten Medikamente.
Ich habe Wissen über Naturheilkunde, halte meinen Körper fit und mittlerweile gehört auch Abhärtung dazu. Dann sind >90% alle heutigen Krankheiten, was reine Zivilisationskrankheiten sind, kein Problem mehr.
Sowas wie z.B. Aspirin ist aus meiner Sicht völlig unnötig und sogar mehr schädlich als nützlich. Hab ich nie gebraucht und werd ich nie brauchen.PS: Aber auch die beste geistige und körperliche Vorbereitung ist wertlos, wenn man das Materielle völlig vernachlässigt.
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Natürlich kann man auch nicht mit Hunderten seine Vorräte teilen, weil dann so wenig zur Verfügung ist, dass keiner was davon hat. Aber man sollte doch schon mit einigen Handvoll Menschen das wenige teilen, was man hat. Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt von kleinzelligen (Schicksals-)Gemeinschaften wird m.E. in einem Großkrisenumfeld existenziell sein. Und: solche kleinen Gemeinschaften funktionieren am besten, wenn dort freiwilliger Urkommunismus herrscht. Was würdet ihr tun, wenn ein Nachbar in einer Hungerkatastrophe offeriert, dass eure Kinder nur dann eine Handvoll Reis aus "seinen" Vorräten bekommen, wenn ihr euch bedingungslos unterwerft oder dies oder jenes ihm gebt, was ihr genauso dringend braucht. Den Hochmut nachts mit einem Kantholz oder Zündholz lösen? Ich glaube deshalb nicht, dass z.B. Eichelburgs Beherrschungs- und Versklavungsphantasien für einige Handvoll Edles funktionieren können. Es sei denn, er hat eine die Unterworfenen tyrannisierende, gewalttätige Schutztruppe um sich. Ala Mad Max eben, bloß ohne einen "gerechten" Widersacher ala Mad Max.
Ich glaube auch nicht, dass das eichelburgsche Gold-Herrschaft so einfach funktioniert.
Robert Klima schreibt dazu auch einen guten Artikel:
http://hartgeld.com/filesadmin…-Ihrer-Krisenvorsorge.pdfAuch er ist der Meinung, dass selbst wenn sich Gold/Silber als Zahlungsmittel etabliert, zuvor noch eine längere Phase (> 2 Jahre) ist, wo EM erstmal unbrauchbar sein könnte.
Außerdem hält er Gemeinschaften und soziale Netzwerke für wichtig - ich ebenfalls.
Aber das heißt ja nicht, dass man "alles und jeden retten müsse".Soziale Netzwerke sind im Endeffekt auch nur ein eigennützliches "Geben und Nehmen".
Aber auch hier wird für Mildtätigkeit und Moral im Krisenfall kein Platz übrig sein.
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Hatten wir schon mehrmals das Thema.
Meine Meinung: FINGER WEG VON JEGLICHEM KREDIT, VÖLLIG EGAL FÜR WAS! -
Finde ihn aber trotzdem gut. Solch authentische Beispiele des Bunzel-Wutbürgers sind sonst selten auf GS. Vorratshaltung selbst offensichtlich für unnötig halten und dann schimpfen, wenn die bösen Vorsorger nicht mit einem teilen wollen

Genau von solchen Leuten wird man (außerhalb vom GS-Forum) dann auch noch als verrückter Verschwörungstheoretiker beschimpft.
Gleichzeitig hat man aber so eine Erwartungshaltung, dass man im Fall der Fälle alles teilen müsste - noch unverschämter gehts eigentlich nicht mehr.Diese maßlose und unersättliche Anspruchshaltung (gilt auch für andere Bereiche, z.B. Unterhaltsansprüche) in unserem sozialistischen Land geht mir dermaßen auf den Sack.

Eigenverantwortung ist für die meisten heute ein Fremdwort. -
Was heißt da geringe Beliebtheit?
Ich mag die Dinger! -
Henning82: Wenn es um Vorräte für den Ernstfall angeht, dann ist Gutmenschen-Denke nicht wirklich hilfreich.
Blackpearl hat es doch auf den Punkt gebracht. Sobald man großzügig wird, wird aus einem X-Monats-Vorrat ein 2 Tagesvorrat.
Das ist der springende Punkt. Man kann nicht alle retten! Das sollte doch gerade jetzt in Zeiten des Euro-Rettungswahnsinns umso mehr bekannt sein.
99% aller Leute sind eben nicht vorbereitet!
Wenn du zu dem anderen 1% gehörst, dann kannst du entweder versuchen, alle zu retten und wirst dabei selbst sterben (wie alle anderen auch) oder du behaltest alles für dich selbst und hast eine Chance auf ein Überleben. Eine Gutmenschenlösung führt zum Tod aller und bringt genau GARNICHTS, außer dass du dich bis zum Tod moralisch überlegen fühlen kannst. Aber ich kaufe mir sicher keinen Lebensmittelvorrat, um mich als Moralapostel fühlen zu können.Ich selbst hab in meine Vorräte sogar noch einige andere Personen mit einberechnet. Aber auch das reicht nur für engste Familienangehörige.
Fremden kann man nur helfen, wenn diese eine benötigte Gegenleistung erbringen können.
Ansonsten: Pech gehabt und selbst schuld. -
Ein Eigenheim ist genaus ein Konsumgut. Man "wohnt" es ja ab. (=Abschreibung)
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hegele: Man muss dazu sagen, dass ich auch mit einer deflationären Phase bzw. einem deflationären Schock rechne. Da ist jeder Kredit tödlich. Und der einzige wirksame Schutz davor ist es, keinen Kredit zu haben.
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Das ist aber eine sehr gewagte Aussage.Du gehst vermutluch davon aus, dass es immer so bleibt wie jetzt. Aber das kann gewaltig ins Auge gehen.
Ich habe auch schon andere Zeiten mit gemacht.Eben NICHT!
Aber das klassische Modell, sich ein Eigenheim auf Pump zu kaufen und dann spätestens bis zur Rente abbezahlt zu haben ist ein Modell, das nur zu „normalen Zeiten“ funktioniert!
Sobald es größere Änderungen oder Umbrüche gibt und die erwarte ich für die nächsten Jahre, dann kann alles anders kommen.
Schulden sind dabei eine tickende Zeitbombe.
Ich würde mit Schrecken daran denken, im Alter von meiner schmalen Rente auch noch die Miete zahlen zu müssen.
Ich habe zwei gute langjährige Freunde, bei denen das so ist, und die heute sagen, "hätten wir doch damals, als Du das gesagt hattest....."Das Argument zählt nicht. Ich sage ja nichts gegen ein Eigenheim, sondern nur gegen ein Eigenheim auf Pump.
Du tust ja so, als könnte man ein Eigenheim nur durch Schulden finanzieren, was aber nicht stimmt.
Man kann genauso gut darauf sparen und es nach einigen Jahren dann mit Cash zahlen.
Dazu fehlt den meisten Leute nur die nötige Selbstdisziplin.
Geld, das automatisch für die Kreditrate abgebucht wird, kann man eben nicht ausgeben. Wenn man verfügbares Geld sparen muss, ist die Versuchung höher, es für unnötigen Konsum zu verprassen.Aber eine Finanzierung durch 100% Eigenkapital ist trotz Mietkosten sicher nicht teuer als eine (teilweise) Fremdfinanzierung.
Man braucht eben Selbstdisziplin, man muss warten können und man sollte früh anfangen.