ich werde den Tipp mal weiterreichen: Missbrauch des "vertraulichen Wortes"ist ein feststehender Begriff ?
Wenn der Anwalt gut genug ist, kann er vermutlich was draus machen ...
Was hat der Nachbar noch begangen:
==> Er erkundigte sich nach den Heizkosten etc. ...
==> bei einem anscheinend normalen Gespraech ...
Er hat seine GespraechsPartner getaeuscht ..., ihnen quasi den nachbarlichen Schwatz vorgespiegelt ...
==> ... in Anbetracht des VertrauensVerhaeltnisses und unter dem Eindruck der truegerischen Vertrautheit gaben sie ihm Informationen Preis, die nur unter Aufwand beschafft worden waren ...
==> ... der Nachbar kann zu dem Zeitpunkt, da er ja detailliert und zielgerichtet fragte, schon gewusst haben, dass er sie quasi betrog ...
Betrug ist ca. so definiert, dass dem Betrogenen ein VermoegensSchaden entsteht ...; ein solcher duerfte entstanden sein, aber es koennte sich der Nachbar vielleicht auch herausreden, weil ebensogut ein anderer Kaeufer auftauchen haette koennen ... ;
==> Auf jeden Fall ist es auch "sittenwidrig", das ist ein fester Begriff ...
Wenn eine Sache ungerecht ist, dann kann der Uebeltaeter auch verurteilt werden ... ; oft sind Anwaelte & Richter aber nicht bereit oder in der Lage, vom schnoeden Standard abzuweichen ... : Was am Ende rauskommt ist auf jeden Fall ungewiss ..., aber versucht gehoert es ...