P.S.: Klimawandel schon wieder vorbei?
Tja, das wird jetzt vermutlich in den Medien nicht so hochgekocht, nehme ich an.
Aber ich halte diese Messungen des Antarktischen Eises sowieso für nicht aussagekräftig bezüglich des Klimas und zwar überhaupt nicht, denn eine Abnahme von Jahr zu Jahr beruht auf vermehrtem Abrutschen der Gletscher auf das und ins Meer (Schelf). Das geschieht manchmal schneller, manchmal langsamer.
Und umgekehrt, bei einer Zunahme des Eises, dafür sind AUSSCHLIESSLICH SCHNEEFÄLLE verantwortlich.
Resultate der GRACE Satelliten:
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2002–2010: Moderater Eisverlust von -73,79 ± 56,27 Gigatonnen pro Jahr, was jährlich zu einem Anstieg des globalen Meeresspiegels um 0,20 ± 0,16 mm beiträgt.
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2011–2020: Fast doppelt so hoher Eisverlust von -142,06 ± 56,12 Gigatonnen pro Jahr, was jährlich 0,39 ± 0,15 mm zum globalen Meeresspiegelanstieg beiträgt
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2021–2023: Überraschende Umkehr mit einer Massenzunahme von 107,79 ± 74,90 Gigatonnen pro Jahr, wodurch der globale Meeresspiegelanstieg um 0,30 ± 0,21 mm pro Jahr ausgeglichen wird
Im Sommer 2017 löste sich ein riesiger Eisberg von der Antarktis, der wurde auf 1 Billion Tonnen geschätzt. Dieser entsprach also fast dem Eisversust dieses ganzen Jahrzehnts! 100 Gigatonnen pro Jahr sind nichts, ganz zu schweigen davon, dass die Temperatur auf diese Schwankungen kaum Einfluss hat. Es sind in erster Linie die Schneefälle oder eben grosse Schelfeis-Abbrüche, die zu den jährlichen Schwankungen führen.
Was wir allerdings sehen ist, dass der Meeresspiegel in der "schlimmsten Zeit" (also in dem Jahrzehnt mit dem riesigen Eisberg
) pro Jahr um sage und schreibe 0,4 mm angestiegen sein soll. Das wären dann fabulöse 4 cm in 100 Jahren und das als absolutes, sehr unwahrscheinliches Worst Case Szenario.
Und von 2002 bis 2023 betrachtet, sind es 0,29 Millimeter, hochgerechnet auf 100 Jahre bleibt dann eine Erhöhung des Meeresspiegels von 1,38 Millimeter! 