Beiträge von Mithras

    erinnert die Abbildung der Münze im onlineshop eher an eine Art Keramik-Medaille...ist die wirklich so matt oder glänzt die richtig? Ein original Foto wäre da hilfreich :)


    Erstens gab's hier schon eines, zweitens haste aber völlig recht: Mich erstaunt immer wieder, daß die OFFIZIELLEN Abbildungen der Prägestätten selbst oftmals von besch....eidenster Qualität sind. Oder allenfalls von QUALität (komt von "Qual"). :wall:


    Nein, die Münze ist proof - und für mich war am Rande folgendes interessant: "Eigentlich" habe ich die vor allem wegen des Löwen gekauft (aufgrund meiner Antike-Liebhaberei mag ich eben moderne Sachen mit antiken Motiven drauf), aber der wirkt "in der Hand" dann eher kitschig. Dafür aber ist die Vorderseite, also der Davidsturm, einfach nur geiiiiil! :)


    PS: Ich habe mir eine bestellt (Lieferanschrift ein Dritter) und eine direkt mitbringen lassen. Keine Lust, mich mit dem BRD-Zoll rumzuärgern. Im übrigen gibt es sie im Lande z.T. etwas(!) billiger als offiziell über die Münzstätte. Aber unter 15% Aufschlag geht kaum. Die bestellte ist vorigen Donnerstag gekommen.

    Hallo Goldmeier,


    beinahe hätte ich Dir ollem Antisemiten (und das trotz Deiner avatarischen Indien-Bezugnahme... erstaunlich! :wall: ) doch jetzt fast Mexikanische Goldpesos empfohlen, weil die Mexikaner doch traditionell voll antiamerikanisch und ganz tolle katholisch sind und damit "chrrr, dä Jodden..." bestimmt nur als "Volk der Herrenmörder" sehen ... ;(


    Aber dann fiel mir noch was viel besseres ein: Kauf Dir am besten Dinare und Dirhams! Mit ganz viel arabischer Schrift und Anrufungen d(ein)es "Propheten" drauf. Die sind dann sicher toll, oder nicht?! ;)


    PS: Obwohl mir die israelischen Silberlinge eher kaum gefallen: Dieser güldene Löwe von Megiddo ist einfach nur wunderschöööön!!! [smilie_love] :) Okay, ich bin halt ein GOLDbug und Israelfreund (wie hier u.a. Auch Blackpearl), aber trotzdem siehst Du an meinen Ausführungen eben zu den Silbermünzen, daß ich nicht kritiklos alles toll finde, bloß weil's aus Israel ist... Aber diese Münze wird von ihrer Prägequalität her nur noch vom 2003er Kangaroo getopt. Meine Meinung! :)


    Nööö! :) :P


    War ein "echt gelaufener" (1917! - keine Nachprägung), sowas nehme ich aus Prinzip SOFORT mit, wenn mich die Fiatzettel jucken... ;) 475,- €. Der Krügi kam 1002,- €. Aus deren Preisbildung wird eh keiner mehr schlau. Jetzt haben die offenbar für Handelsgold wieder 'nen Abschlag gegen den Unzenpreis - denn bezogen auf den KR müßte das Ding mit 15,0g fein ca. 483,- € kosten.

    Irgendwie hatte ich das heute früh in meinem Morgenurin :) (den kann ich, wie früher die "Hexen" den ihren als Heilmittel, bald als "Wahrsagemedium" und Glaskugelersatz verkaufen ;) ;) !); deshalb war ich ja gleich noch heute früh mal ein bißchen "gründeln" (steht ja hier etwas weiter oben im Thread).


    Wer hat das vorher GEWUSZT, daß die Fuhre jetzt so abgeht?!? - denn es herrschte recht gähnende Leere in der Frankfurter ExchangeAG am Hbf; ich habe nur "aus Gaggsch", wie wir Sachsen sagen, 'n 20-Peso-Stück gekauft... Besser als nüscht! :P

    Ergänzend noch:
    EuroChange und ExchangeAG haben den Krügi jetzt wieder 3,- € billiger als die anderen Anlageunzen - und vor allem: der Spread ist von 50,- auf 45,- € gefallen. "Normalerweise" machen die das nur wenn sie entweder in Ware schwimmen oder sie radikal FALLENDE Preise erwarten. Gleichzeitig ist aktuell aber von einem "Überangebot" nichts zu sehen - zumindest nicht in Frankfurt. Eher im Gegenteil...


    Was steckt dahinter?

    und überhaupt, derjenige, der den
    threadseröffnerspost
    beantworten könnte ist eh millionär und
    würd hier nicht mit uns reden.


    gruss max


    Wann ist ein SAMMLER "ein Millionär"? Diese Frage ist jetzt nicht rhetorisch gemeint.


    Antwortmöglichkeiten:


    a) Der "Buchwert" seiner Sammlung ist größer 1 Mio. EZB-Zetteleinheiten. Berechnet wird er als Wiederbeschaffungspreis auf dem freien Sammlermarkt; also z.B. auf Auktionen (inkl. Aufgeld und MWSt).


    b) Bei einem VERKAUF können KURZFRISTIG >1 Mio. Papiergeleinheiten erzielt werden; also bei einer Auktionseinlieferung ABZÜGLICH Bearbeitungs- und Auktionsgebühr.


    Bei einundderselben Sammlung liegen zwischen a) und b) Welten! Faustformel: b) ist im günstigsten Fall 60% von a) - eher um 50% (und dann muß man ca. 1 Jahr auf das Geld warten) - wenn's mit dem Verkaufen ganz fix gehen soll, bis hinunter zu ca. 30% oder gar nur 20% vom "Buchwert" gemäß a) ... :wall:

    Der einzige, der bis jetzt sinnvoll geantwortet hat, war UNCLE SAM.


    Betrachten wir das ergänzend mal von einer Metaebene aus:


    Warum sind viele Goldbugs eigentlich Goldbugs? Eben: Weil dieses Edelmetall SEIT 5000 JAHREN seinen Wert behalten, d.h. es die Menschen immer als Wertaufbewahrungsmittel gesehen haben. Das interpoliert man nun in die Zukunft und denkt sich: Das düfte(!) deshalb auch noch "eine Weile" so bleiben. ;)


    Der Onkel Mithras sammelt seit über 30 Jahren (oh je, wie die Zeit vergeht ;( !!!) antike Münzen. Ich kenne mich damit also entsprechend aus, und wußte schon von Anfang an, daß das SEIT DER RENAISSANCEZEIT Tradition hat. Die Schlußfolgerung daraus: Siehe Ende voriger Absatz. Die "Überrachungsei-Überraschung" oder der "Telefonkarten-Effekt" sind hier also eher nicht wirklich zu erwarten. ;) Natürlich sind die Preise auch auf diesem Markt hochvolatil (hier vor allem abhängig von ggf. auftauchenden Neufunden, die dann die Preise für die in einem aktuell gerade auf den Markt gekommenen Großfund enthaltenen Typen kurz aber sehr heftig einbrechen lassen: ideal fürs "Nachkaufen") - aber insgesamt sieht es da eher so aus, wie mit dem Goldpreis die letzten 10 Jahre: letztlich nur EINE Richtung: gen Norden! :) Aber wer hier was kaufen will, ohne sich zuvor INTENSIVST mit der Materie befaßt zu haben, hat keine Chance. Und damit ist gemeint: Man muß auch als "Nur-Autodidakt" notfalls einen Archäologie-Prof. wissensmäßig an die Wand spielen können. Nur dann kann man wirklich einschätzen, was man hat (oder nicht). ;) Ich empfehle das also niemandem wirklich, sich da zu versuchen... :P

    Edel, das mit den Charts ist doch nur Spökenkiekerei.


    Guckmal hier:



    Das war allerdings 'ne WIRKLICHE Blase: 10.000,- $ für 'ne Unze Silberfarbmetall, das man allenfalls braucht, um Oberflächen zu veredeln (z.B. Billiguhren aus China "wertiger" aussehen zu lassen) ...

    Hi Ulrike,


    danke für diese interessante Ergänzung. Ich stamme ja aus "Ostzonien" ;) und hatte damals 0,00 Kontakt in die Freie Welt (außer per Radio und TV). Ich sprach von heute, also ab den 90ern.


    Haben die damals (zum Goldpeak) in den Staaten auch Tscherwonzen gekauft?? Die waren ja in der BRD der große Renner - bis der feige Überfall auf Afghanistan kam, und die Leute diese Nachprägungen boykottierten (weshalb die Jahrgänge 1980 und 1981 so selten sind). Derzeit liegen die wieder mal in Massen in den Wechselstuben rum, weil viele sie zu EZB-Papier machen, jetzt, wo die phys. Unze im VK über 1000,- € kostet...

    Robin,


    ich kenne beruflich ein paar Leute von jenseits des "Teiches", die in landläufigem Sinne "Goldbugs" sind. Die hängen das aber a) nicht an die große Glocke und b) sind die mehr numismatisch orientiert. Sie sammeln also Golddollars (nach Jahrgängen, Münzzeichen und so), ganz "ausgeflippte" ;) Typen auch Münzen vom "Erbfeind" (mex. Goldpesos); manche z.T. auch LMU, Sovereigns, deutsche Goldmark, Islam, .... (Die gelten dann als die "voll durchgedrehten Nerds" ;) !)


    Wie von Goldene Bratwurst hier schon geschrieben: Der Grund dafür ist DAS diesbezügliche Trauma der Yankees: das GOLDVERBOT, das ja für "wissenschaftlich orientierte SAMMLUNGEN" nur eingeschränkt galt. Diesen Aspekt hatte ich oben leider vergessen. Mit Krügi und Phili kommste dort jedenfalls nicht weit; und Eagle-Unzen/Buffalos werden eher wie moderne Golddollar-Nachprägungen gesehen... Aber mein Bekanntenkreis ist sicher nicht repräsentativ...

    Robin, privater Goldbesitz scheint in den USA noch sehr viel weniger verbreitet zu sein als in der BRD. Die hatten dort auch noch keine Hochinflation und keine drei bzw. vier Währungsreformen wie in Deutschland West und Ost im den letzten hundert Jahren. Deren Dollar ist formal immer noch der von vor 150 Jahren...

    Nimm NIE einen Kredit auf!


    Was man haben will, bezahlt man "auf einen Rutsch" mit Erspartem in bar. Wenn nicht genug davon da ist, lebt man, bis es soweit ist, halt von der Vorfreude ... Bis man sich Objekt "X" eben LEISTEN kann! :D ("X" kann sein: Auto, Haus, technisches Gerät, Goldbarren, ... eben alles was "gut und teuer" ist...)

    Stimmt, Tut, ich habe auch kein Gold. Ich habe nur Fremdwährungen: Ein paar ...zig GBP, ein paar MXP, ein paar USD, ein paar CHF, GRD, ITL, ... Jeweils in Münzen, nix Papiergeld! (Bin doch arm - "große Scheine" kann ich mir nicht leisten...) Sind das denn jetzt barbarische Relikte? ;) ;) Okay, meine altrömischen Sesterzen und Denare sind das vielleicht wirklich... :P

    Wer nicht den Rechenstift (oder Excel) in die Hand genommen hat sondern auf dieses dämliche Geschwätz eingegangen ist, der konnte schon ziemlich in Probleme kommen, denn die Zinsen damals waren ziemlich hoch. Als sie bei 8 % lagen schreiben die Zeitungen dass man sich "unbedingt" diese günstigen Zinsen sichern sollte.


    Ich weiß natürlich, daß Du das jetzt auf KREDITzinsen bezogen meinst - aber SCNR: Ich HABE das damals gemacht und mit meinem "ersten Westgeld", das ich 1993 angespart hatte, einen 6-jährigen Sparbrief mit Zinseszins und ca. 7% Zinsen oder so ähnlich aufgemacht. Am Ende (also in 1999) waren aus den 20.000,- DM von 1993 jedenfalls etwa das Doppelte geworden, wovon ich mir dann neben ein paar sehr wertvollen antiken Sammlermünzen meinen ersten "richtigen" Posten EM gekauft habe (leider aus heutiger Sicht viel zu wenig: nur 6 Anlageunzen a la Krügi und Käguruh sowie ein paar Sovereigns).

    Huhu, Bettel, das Gelbmetall wird aber in FED-Einheiten (aka $) WIRKLICH gehandelt, nicht etwa in €... ;) Und da ist der Preis seit Tagen verdammt stabil. "Schwankungen" im POG betreffen nur den in "unseren" Euros. Warum fällt der Euro zum Dollar derzeit so? Nur Bad News für den €? Wenn ja: welche? (Denn gäbe es Good News für den $, würde ja der $-POG sinken - tut er aber nicht; ich nehme also meine Aussage von vorhin insoweit zurück.)

    Cheffe,


    ich meinte vor allem die ziemlich perfekt wie bei "normalen" Good Delivery Gußbarren aussehenden Abrundungen der Kantenzonen. Wäre der Barren aufgesägt, sähe das anders aus: viel "gratiger". Und die Dicke der Goldschicht, die man da "drumherum" sieht, läßt ein simples Aufschleifen nur am Rand nicht zu - und dann gäbe es an der Schleifstelle (hier silber- und goldfarbig) ja auch echte SCHLEIFspuren (die in beiden Fällen sehr ähnlich wären) und nicht so tolle (individuell aussehende) ERSTARRUNGSLINIEN wie hier zu sehen.


    Das "echte" Vorbild ist offenbar ein Foto von/aus einem Barrenlager (siehe die drunter liegenden Barren), wo der Barrenrand der oben liegenden etwas "gephotoshopped" wurde. :wall: Meine Meinung! Bin aber kein Bild-Forensiker... :!:

    Hallo Nachtwächter,


    alter Angeber! ;)


    Ich habe mal DIESE Münze (ja, genau DIESES Exemplar) für ... Moment ... Liste rauskram ... genau 132,46 € (Tageskurs POG + 2% oder so) in der EuroChange Berlin erworben: http://www.coinarchives.com/w/…8645a189e03753d4ad98b0938 War mein mit Abstand größter Schnapp in einer Wechselstube. Für die zählt nur: wiegt knapp 8 g, und hinten ist St. Georg drauf. :P


    Die Münze habe ich leider nicht behalten können, denn ein Sovereign-Bug war affengeil darauf und bot mir ENDLICH eine antike Münze an, auf die ich schon lange scharf war. Da mußte ich mich von dem Georg IV trennen. :wacko: Und wie es so kam, zufällig fiel diesem Freak dann knapp 1/2 Jahr später ein noch etwas besser erhaltenes Exemplar in die Hände, und mein Wechselstubenfund landete bei Künker. Preis beachten! Dazu kommen für den Käufer nochmal ca. 25%... :)