Beiträge von Nachtwächter

    Alles gut.

    Hab mich letzte Woche mit "Gewinnmitnahmen" beschäftigt (kleiner Zock)). Genial, konnte eben ne Woche Teneriffa für umme buchen. Für was Gold so alles gut ist, aber immer das Leben im Auge behalten.

    Eine römische fast bankfrische, unzerfressene, gut zentrierte Silbermünze des Trajanus Decius, um 2002 etwa 80 Euro wert, also 8 Gramm; in den 70ern waren es bis zu 200 DM, also über 10 Gramm Feingold - Heute für knapp unter 1 Gramm - wenn man eine kriegt und keine Wucherpreise zahlt. Das gleiche als Follis von Deocletian mit wunderschöner Tönung: in den 90ern 60 bis 80 DM also gute zwei bis drei Gramm Gold - letztes Jahr 60 Euro, 0,7 Gramm.

    Dieses Beispiel ist gut, taugt aber nur bedingt.

    Die Soldatenkaiser sind Massenware. Ein Stück mit beitseitig scharfen Stempeln ist schon besser. Evtl, kann man Phillipus und die Stücke zur 1000 Jahrfeier als Parameter nehmen. Folles der Spätantike (nach der Münzreform des Diokletian) sind nicht gleich Folles. Bei beiden Münzsorten ist nicht mal die antike Bezeichnung bekannt. Egal!

    Deiner Kernaussage, dass die Kaufkraft des Goldes massiv zugenommen hat stimme ich vorbehaltlos zu!

    Hast du evtl. auch ein Beispiel für einen Goldstater von Alexander II ? ?

    (sieht nach dem dritten und großen aus)

    Die hat es zu DM Zeiten für 2500 und 3500 Märker gegeben. Heute zahlt man das in Euro.

    Man muß halt nicht beim Sonntag oder anderen Apotheken kaufen.

    Allein Gold Zahnkronen aus Gebisstresor reichen um Schuldenfrei zu werden 8o

    Man könnte auch die Goldstückchen verkaufen, die uns seit 2015 geschenkt wurden.

    Auch dafür gibt es einen Markt, UN hin oder her.

    Spass bei Seite, ohne der sich im Sinkflug befindeten Papierfetzen, wäre der Goldpreis da, wo er zu frühen D-Markzeiten war. Nur hat man damals nen Einkaufswagen für nen Hunni kaum nach Hause bekommen. Auto war nicht, aber ne pünktliche Bundesbahn trotz Dampflok und manuellen Stellbetrieb.

    Eines weiß ich aber jetzt schon - am Ende wird Europa wieder mit runtergelassenen Hosen und einer dicken Rübe im Arsch dastehen.

    Macht nix, was ist schon Europa ausser einem geographischen Begriff?

    Da gehört auch Russland dazu. Wem es an die Eier geht ist der "Wertewesten"

    Macht aber auch nichts. Habe da andere Werte.

    Gold steht glänzend da, trotz untergehender Ukraine, oder deshalb.

    Die versickerten Milliarden haben sich nicht aufgelöst, sie haben nur den Besitzer und die Form gewechselt.

    Ein kleines realistisches Aufgeld sollte es dem Käufer wert sein.

    Wenn man was Gescheites hat, sind auch große Aufgelder drin. Wenn die Erhaltung bestens ist, sogar exorbitente Aufgelder.

    Nur verschwendet man mit solcher Ware keinen Gedanken ans Forum, sondern geht zum passenden Auktionshaus. Mit Krimskram (mod. Numismatik) ist man in der Bucht gut aufgehoben. Nachteil, ab 2 K Umsatz geht ne Meldung ans Finanzamt raus.

    Egal, muß jeder selbst wissen, wie es für ihn passt.

    Man kann natürlich auch immer alles unter Wert verkaufen und damit jeglichen Sammlergedanken und Sammlerpreis zerstören, nur um jemanden für eine Handvoll Euro zu unterbieten. Erbärmlich!

    Wie bzw. zu welchem Kurs man verkauft, bleibt dem Verkäufer vorbehalten. Sammlerwert ist ein vornehmer Ausdruck für Überbezahlt! Der Sammlergedanke ist pathologisch und rational nicht greifbar.

    Sammelserien, Sammeltassen usw. haben findige Verkäufer erfunden um dem Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Betrifft auf jeden Fall die "moderne" Numismatik.

    BRD-Gepräge werden i.d.Regel unter Spot auf Münzbörsen gehandelt. Ausnahme die 200,-€. Moderne Franzosen sind wie Sauerbier usw.

    Viele meinen, der Sammler ist ein unterbelichtetes Wesen!!!

    Das Horn ist wieder da.

    Die Preisrakete hat schon gezündet.

    Weit über Händler VK.

    (Vom AK reden wir erst gar nicht)

    Ist sein Zeitvertreib. Sei`s ihm gegönnt.

    Andere steigen Kindern nach, werden Politiker, oder besuchen den Weihnachtsmarkt mit dem Auto.

    Leutchen mit einer verschobenen Wahrnehmung sind nicht nur bei den Grünen unterwegs.

    Und das allerbeste, man muß ihn nicht auch noch wählen.

    Egal, auch wenn viele aus Sorge verkaufen: Ich nicht!

    Ich sags mal vorsichtig.

    Gewinnmitnahmen haben noch nie geschadet. Bei aller Sammelleidenschaft hab ich das Rechnen nicht vergessen. Denke, es ist an der Zeit sich von Zweitstücken zu trennen und die Sammlung zu straffen. Sollte es wirklich runter gehen, nimmt man die Knete um sich günstig einzudecken. Wenn nicht investiert man die Knete in sich selbst und gönnt sich mal was Aussergewöhnliches.Man nimmt nichts mit!

    Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, daß (fast) alles wieder einmal angeboten wird,


    und manchmal sogar billiger (allerdings meisten nicht !)

    So ist es, egal ob Münze, Barren oder andere Sachen.

    Da vergleicht man, wälzt alte Kataloge, lässt das Internet glühen. Dann legt man sich das Objekt der Begierde zu und stellt nach dem Kauf fest, man hat doch zu viel bezahlt, oder zu schlecht recherchiert hat.

    Selbst bei vermeindlich, extrem seltenen Teilen. Hat man son Stück, sieht man es plötzlich öfter.

    Scheint nicht nur mir so zu gehen.

    Macht aber nichts, dann schlag ich halt noch mal zu. Dadurch wird das erste Stück im Schnitt günstiger. Nur weil man sammelt muss man nicht mit dem Geld rumblödeln, sondern kann auch kaufmännisch an die Sache ran gehen.

    Beste Grüße

    R.

    Wenn die Entwicklung so weiter läuft, wird folgendes eintreten:

    Sammler werden noch weniger kaufen!

    Natürlich kaufen die weiter, nur ohne Aufschläge.

    Analog bei güldenen Münzlein. Selbst beim schnöden Kaiserreich. Wenn einem der Willi zu profan ist, gibts für ne Mark mehr Ottos, Ludwige, Gelbfüßler. Freches Aufgeld ade.

    Klar, mit mehren 100 Tsd. Exemplaren sind die nicht selten, nur vor nicht langer Zeit hat sich der Handel noch dreist bedient. Es kehrt halt alles zu seinem inneren Wert zurück.

    Ich, als Ausbilder, würde alles mitmachen und alles zeigen bei Wind und Wetter bis zur Kotzgrenze…..aber die heutigen Ausbilder….haben wahrscheinlich selber das Handy die ganze Zeit in der Hand.

    So einen hatte ich bei den Jägern. Der war im größten Matsch zu Hause.

    Natürlich hat es bei den rückwärtigen Diensten Unmengen Vögel gegeben, mit denen man kein Scheißhaus stürmen konnte. Meist waren die Wehrpflichtigen die fittesten.

    Das ist in jeder Armee das Gleiche. Von ein paar Frontschweinen sollte man sich nicht täuschen lassen. Auf einen Vorne kommen zehn hinten.

    Wie Du sagst, das mit der Schönheit und dem Betrachter.

    Persönlich ist mir Gold von den hiesigen Nativen lieber wie ein Nativer aus Übersee. Zu mal der Hiesige vor über 2000 Jahren geschlagen wurde.

    Und damit es keinen Streit über das Motiv gibt, hat man selbiges weg gelassen.

    Ist halt das erste Gold aus heimischer Produktion, was bei uns als Münze unterwegs ward.

    Wenn wirklich die Apokalypse über uns hereinbrechen sollte, bist Du mit bekannten Bullion besser aufgehoben

    Was solls?

    Man kann durch aus zweigleisig fahren. Ein Kistchen mit Handelsgold, bei dem Wurst ist, wer einen von der Münze anschaut. Dann ein paar Schieber mit seinen Lieblingen, wo einen der Preis nicht weiter juckt. Man muß nicht alles monitär sehen. Macht man beim Auto oder der Wohnungseinrichtung bzw. Gartengestalltung auch nicht.

    In Gringo Dinieros ist es mir eigentlich egal ! ! :love: :love:

    Dito, wenn ich kaufe oder andersrum, benutze ich EZB-Zettel.

    Zur grünen Kretze möchte ich anmerken, dass diese auf Kuba mit 10% Abschlag genommen wird. Ich bin da Realist und nehme die mit 20% Abschlag, wenn überhaupt. Die EZB-Zettel funktionieren , warum soll man sich Dollars antuen?

    Wie immer, Ausnahmen bestätigen die Regel und Eagles, Morgen, Peace sind trotz dem gerne gesehen.

    Durch die "Abstimmungen/Wahlen" wird dort lupenreiner Imperialismus um die Gebiete kaschiert.

    Was von "Wahlen" zu halten ist, sollte hinreichend bekannt sein.

    Imperialismus betreiben so ziemlich alle. Sei es v.d.L. mit ihren Erweiterungen der EU, Trump mit Grönland, Rotchina mit Taiwan, die Polen in den dt. Ostgebieten und die Musels nicht zu vergessen.

    Fängt aber auch im kleinen an, wenn man dem Nachbar ein Grundstück abluchst. Erweiterung der eigenen Macht ist biologisch in den Genen angelegt. Analog, Rudelbildung im Tierreich oder die Besiedlung eines vergessenen Käsebrotes mit einem Schimmelrasen..

    Ergo ist Imperialismus ein Naturgesetz der Aminosäuren. Man muß es nur als solches erkennen. Ist eine philosophische Betrachtung meinerseits.

    Beste Grüße

    R.

    Aufhebung gewisser Sanktionen könnte doch die Brieftaschen füllen ..... jene von Russland natürlich!

    Unter Anderem kann auch D-Land profitieren. Man (die Ampel) hat den Ast abgesägt auf dem man sitzt. Die Frage ist, Vorsatz oder Fahrlässigkeit?

    Auf jeden Fall kann man das von Heute auf Morgen lösen. Man muß nur gar nichts machen. Braucht man diplomatische Beziehungen zum Naziregime in Kiev. Muss man Ukros aus friedlichen Gebieten mit Bürgergeld zuscheißen? Deutsches Volksvermögen an Nazis verschenken?

    Unsere Freiheit wurde bereits erfolgreich am Hindukush verteidigt [smilie_happy]

    Weitere Erfolge können wir uns nicht leisten :!: