Beiträge von Patou

    Der größte Exportmarkt für Deutschland ist nunmal die...
    EU !


    ... jep.... zum attraktiven Preis (!) und zu welchem Preis?


    Zitat

    Das Argument, dass die Tarifparteien in Deutschland durch maßvolle Lohnpolitik Arbeitsplätze erhalten, lässt Flassbeck nicht gelten: Deutschland sichere sich durch stagnierende Löhne zwar einen stolzen Überschuss in der Leistungsbilanz und zeitweise auch den Titel eines Exportweltmeisters. Doch der Preis dafür sei eine chronisch schwache Binnennachfrage, die den Arbeitsmarkt bremse.


    Auch die EU-Kommission hat die Bundesregierung bereits mehrfach ermahnt, künftig mehr für die Ankurbelung des Binnenkonsums zu tun


    http://www.manager-magazin.de/…l/0,2828,678880-2,00.html


    ... und 3 Zeilen tiefer unterhalten wir uns über einen sittenwidrigen Lohn, den die Regierung in Höhe von 3 Euro brutto fixieren möchte... Zufall?


    Zitat

    Die Lohnstückkosten, welche die Arbeitskosten in Relation zur Produktivitätsentwicklung setzen, stagnierten in der Bundesrepublik zwischen 1998 und Mitte 2008, während sie in EU-Ländern wie den Niederlanden, Frankreich, Polen, Spanien oder Dänemark um 20 bis 35 Prozent gestiegen seien. Der internationale Nachfrageeinbruch in der Wirtschaftskrise habe zwar dazu geführt, dass zum Jahreswechsel 2008/2009 auch die deutschen Lohnstückkosten erstmals deutlich angewachsen sind - in der Spitze um gut acht Prozent gegenüber dem Vorjahr im ersten Quartal 2009. Dieser Anstieg sei aber zu einem großen Teil nur vorübergehend und bilde sich seitdem schon zurück


    http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/1525139.html


    Ebenfalls interessant: http://www.nachdenkseiten.de/?p=4229#h12

    Hier einmal eine andere Betrachtungsmethode:



    Quelle und vollständiger Artikel: http://www.manager-magazin.de/…kel/0,2828,678880,00.html

    Das sind zwei paar Bundschuhe, was du meinst ist wohl nicht mit der ukrainischen Hungersnot von Bademeister Paul zu vergleichen. Du meinst die Hamstertouren der Städter zu den Bauerngehöften nch 1945.


    ... ich habe nicht geschrieben, dass es sich um gleiche Sachverhalte handelt - letztlich sind die Auswirkungen aber ähnlich... Verlust von Gold - und um Gold (vor allem als Sicherheit in Krisenzeiten und um dessen Wert) geht es doch in diesem Forum, oder?

    ... ich kenne ähnliche Erzählungen, wie die von Bademeister Paul berichteten, von meiner Urgroßmutter... wobei sie meinte, Gold und Schmuck wären vielfach bei jedwedem Bauern gegen etwas zu Essen eingetauscht worden - dies allerdings weiter westlich und kurz vor Kriegsende bzw. nach dem Krieg...

    ... und besonders perfide wird es dann hier:


    http://www.welt.de/wirtschaft/…undenlohn-verurteilt.html


    Auszug:


    Zitat

    Wegweisendes Urteil: Ein Ex-Pizzabäcker muss Tausende Euro nachzahlen, weil er seinen Beschäftigten einen sittenwidrigen Stundenlohn von 1,32 Euro überwiesen hatte. Dadurch hatte er auch dem zuständigen Jobcenter geschadet – denn das musste die niedrigen Löhne aufstocken. Die CDU hat die Behörden nun zu weiteren Klagen aufgefordert


    ... 8|

    Die "Anreize" sind doch klar definiert:


    hier:


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__2.html


    ... und hier:


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__10.html


    sowie hier:


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__15a.html


    ... und hier auch:


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__16d.html


    ... ja, und hier ebenfalls:


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__15.html


    ... und hier (von wegen Lohnabstand):


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__30.html


    ... und hier:


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__31.html



    ... und für diejenigen, die noch ein Jahr Schonfrist haben (man beachte die Rahmenfrist und die Anwartschaftszeit):


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__121.html


    und... http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__144.html



    ... so hat man die Reservearmee (zwischen 5 und 7 Millionen Menschen) natürlich hervorragend im "Griff". Wirklich reizend...

    FDP-Experte dementiert
    Hartz-IV-Kürzung kein Thema


    Sie haben noch Zeit bis zum Jahresende 2010 - ganz bestimmt aber nehmen sie sich Zeit bis nach der Wahl in NRW! Und natürlich werden sie die Leistungen nicht direkt kürzen, man wird mit indirekten Kürzungen arbeiten, indem man z.B. die Pauschalierung der Regelsätze aufhebt, was u.a. die Wirkung hätte, dass die Scham der Menschen sie davon abhält bestimmte Hilfen zu beantragen.


    Weiterhin ist die Kürzung ob nun direkt oder indirekt - nur ein Faktor - der viel entscheidendere Faktor sind die Zumutbarkeiten u.a. § 10 SGB II, aber auch die Regularien für Bezieher von Arbeitslosengeld nach SGB III - das muss man sich wie eine gute Lagerhaltung in einem Unternehmen vorstellen, da wird auch nichts dazu gekauft, wenn ein Zubehörteil viel günstiger im Lager stünde und natürlich wird man sich von uneffektiven Lagern trennen... Darüber wird der Druck aufgebaut, der nötig ist, um Löhne zu senken.


    Diese Entwicklung lässt sich belegen:



    Quelle: http://www.scharf-links.de/43.…Pid%5D=8&cHash=5cdc96428d


    Ein anderer Artikel:



    Quelle und vollständiger Artikel: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/530/493872/text/


    ... und zu den Planungen bezüglich Mindestlohn:


    Zitat

    In den Koalitionsverhandlungen der schwarz-gelben Koalition werden zurzeit Überlegungen für die gesetzliche Festlegung einer Grenze für sittenwidrige Löhne angestellt. Danach sollen möglicherweise alle Löhne, die ein Drittel unterhalb des branchenspezifischen Durchschnitts liegen, als sittenwidrig erklärt werden. Nach Berechnungen des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung wären danach aber in einer Reihe von Branchen Löhne im Bereich zwischen zwei und sechs Euro nicht sittenwidrig.


    Quelle und vollständiger Artikel: http://www.boeckler.de/320_99655.html?cis_mode


    Und abschließend zur sozialen Situation in Deutschland - Stand 2005:


    http://www.bpb.de/wissen/8SE20…E4quivalenzeinkommen.html

    Zitat

    Während ein Durchschnittsverdiener heute 28 Beitragsjahre benötigt, um mit der daraus resultierenden Nettorente seinen Grundsicherungsbedarf von 664 € im Monat5 decken zu können, werden es infolge der Rentenniveausenkung (Info-Grafik »Generationengerechte Rentenpolitik?«) im Jahre 2030 – nach heutigen Werten – bereits 34 Jahre
    sein. Wer auf nur 75% des Durchschnittsentgelts kommt, braucht heute gut 37 Jahre, 2030 sind es schon 45 Jahre. Wohlgemerkt: Das ist politisch so gewollt. Seit der »Riester-Reform« wird die soziale Rentenversicherung sehenden Auges gegen die Wand gefahren. Denn ein Pflichtsystem, dessen Leistungen trotz erwerbslebenslanger Beitragszahlung in der Nähe oder gar unterhalb des Fürsorgeniveaus liegen, verliert unweigerlich seine politische Legitimation. Warum Pflichtbeiträge zahlen, wenn am Ende nicht mehr als Sozialhilfe raus kommt? Arbeitgeber und private Finanzdienstleister haben den Sekt schon kalt gestellt.


    (...)


    Dies aber wird auf absehbare Zeit nicht gelingen; auch
    das geht aus dem Rentenbericht hervor: Wer als Durchschnittsverdiener immer voll »geriestert« hat und im Jahre 2021 mit 45 EP in Rente geht, erreicht ein Gesamtsicherungsniveau vor Steuern von lediglich 50,2%. Das ist deutlich weniger als die gesetzliche Rente vor dem Systemwechsel alleine geleistet hat.


    Quelle und vollständiger Artikel: http://www.arbeitnehmerkammer.…20und%20Riester-Rente.pdf


    ... sehr lesenswert!

    Nicht, dass es untergeht...


    Geschätzt: mindestens 7 Millionen Menschen - Ausbildungsplatzsuchende, die in irgendwelchen EQJ/BGJ "geparkt" werden sind auch noch nicht enthalten. Geschätzt die Hälfte der Kurzarbeiter wird nach Auslaufen der Kurzarbeit vermutlich auch betroffen sein.


    ... die andere Seite: Offene Stellen: nach IAB (Erfassung sämtlicher Stellenanzeigen und über BA gemeldeter offener Stellen) um die 940.000


    Fazit: .......................................................


    (ich weiß, die Zahlen nach IAB und BA sind schwer zu widerlegen - vielleicht mag ja deshalb niemand etwas dazu schreiben...)

    Der ftd-Artikel bezeichnet die Entscheidung als "nicht mehr anfechtbar". Demzufolge kann es eigentlich auch keine einstweilige Verfügung sein. Wenn unanfechtbar stimmt, muss mit Eilverfahren einfach eine besonders flott durchgezogene Entscheidung gemeint sein, denn eine einstweilige Verfügung wäre ja nicht mal eine wirkliche Entscheidung.....


    Jep und hier: http://www.tagesschau.de/inland/hartziv138.html wird von einem Urteil geschrieben.


    Zitat

    Auch das Sozialgericht Marburg hatte im Oktober vergangenen Jahres schon so entschieden. Gegen diesen Beschluss hatte die zuständige Hartz-IV-Behörde allerdings Beschwerde eingelegt.


    http://www.hr-online.de/websit…tandard_document_38719825


    Zitat

    Solange das Auto aus den Freibeträgen/Schonvermögen bezahlt wurde, ist aber auch garnicht einzusehen, warum es die Prämie nicht geben sollte.


    Das sehe ich ebenso.

    Können jetzt Har4 Empfänger auf Schadenersatz klagen?


    Nein! Aber es bedeutet, dass alle diejenigen, die im Bundesland Hessen (!) einen entsprechenden Widerspruch eingereicht haben und die Klagefrist (4 Wochen nach Widerspruchsbescheid) nicht versäumten, Anspruch darauf haben, dass die unzulässige Anrechnung zurückfließt, so sie denn ihre eigene Klage dahingehend verfolgen...


    .... aber auch nur dann, wenn in der Hauptsache (es handelt sich ja bislang lediglich um einen Beschluss im einstweiligen Verfahren) jeweils auch so entschieden würde (Urteil) und dieses Urteil rechtskräftig würde...


    .... und sofern das ggf. nachfolgende BSG (wäre das Urteil nicht rechtskräftig = bestimmt das jeweilige LSG - Revisionsverfahren) ebenfalls gleichlautend entscheidet.

    :D :thumbup: :D Da bietet sich die Sahara gerade an, das Problem mit vorhandener Straßenglätte gibt es dort mit dem Überschuß an biologischen Streusand nicht, Stellenweise ist auch genügend Salz vorhanden! :D :thumbup: :D


    Im Ernst... wenn man sich mit den Nomaden gut stellt und sich ihnen anschließen mag (überlebenswichtig), wäre das eine gute Möglichkeit, wenn in Europa alles "überläuft" und im Anschluss ggf. anfriert... Lassen wir doch den Bankenrun beiseite... was passiert denn, wenn der Golfstrom nicht mehr funktioniert? Oder die ehem. Eisberge in deutsche Flüsse "drücken"... sich Kontinentalplatten ungünstig verschieben usw. usf.?


    Nein, ich mag ebenfalls keine Klimadiskussionen... Das sich allerdings etwas verändert, ist doch bereits nachgewiesen. Goldbarren, Papiergeld und Natodraht dürften zum Überleben eher nicht ausreichen...