Das 1989er Szenario, diesmal mit dem Niedergang des Westblocks, steht vor der Tür. Demnach sollte man raus aus den Luftnummern und rein in tangible Güter. Für mich ist das seit mehr als 20 Jahren überhaupt gar keine Frage. Die Frage ist, zu welchem Preis kauft man. Und wieviel Zeit hat man bzw. gibt einem die Lage absehbar noch, um auf tiefere Preise zu warten?
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Die jetzigen "sehr hohen" Goldpreise und relativ hohen Silberpreisen führen dazu das Gold/Münzhändler mit Verkäufen regelrecht geflutet werden....
Ein Großteil geht direkt in die Schmelze, aber wer sich die Mühe macht mal ein paar Stunden beim Münzhändler zu sitzen und das Sortiment durchzuschauen wird merken das man jetzt Perlen zum PillePalle Preis bekommt, ganz einfach weil sich der Chef nur um die wirklich teuren Münzen kümmert und die Vermarktung der großen Masse der Münzen dem Personal überlässt.
"Fundstücke": Das reicht von Kaiserreich Bayern in PP bis zu USA Morgan Dollars in Proof Like und Deep Mirror Proof Like...
Glücksgriffe sind bei Gold schwieriger, da Gold häufig über den Webshop bzw. MA Shops angeboten wird...
Letztlich wird es auf eine digitale Zentralbank Währung hinauslaufen, wo man höchstwahrscheinlich maximal 3000 digitale Euros in der Wallet halten darf. Und der Rest auf dem Konto/ETFs wird in einem rasenden Tempo verfallen wenn jeder in digitale Euros wechseln will.
Und dann ist es egal ob man vor 20 Jahren für 325 Euro die Unze Gold gekauft hat, oder jetzt für 3000 Euro. Man darf sich nur nicht aus dem Gold durch die stets höheren Preise rauslocken lassen.
Ich habe solches bei chinesischen Münzen schon erlebt: Vor 20 Jahren einen chinesischen Silberdollar für circa 650 Euro gekauft. Und? Vor 2 Jahren stand er bei 100.000 Euro und Heritage bat mich zu verkaufen? Warum? Solch ein Stück werde ich wohl NIE wieder im Leben in Hände bekommen....