Verfall des Hegemon USA

  • Helmut Kohl hat übrigens auch gerne mal was vergessen und der Schäuble gleich 100 000 Mark in der Schublade, der Kaiser Franz Beckenbauer hat das Sommermärchen vergessen und der Platter das ganze UEFA Zeug.
    Wenn das so weiter geht, ist bald halb Europa dement.
    Aber wahrscheinlich ist es in Amerika schlimmer.
    Ich weiß es nicht! Und das ist auch gut so.

    • Offizieller Beitrag

    In diesem Thread geht es um den Verfall der USA und nicht den von Europa.


    Europäische Nationen haben in der Vergangenheit entsetzliche Verbrechen begangen, von Hexenverfolgungen, Glaubenskriegen bis zum Kolonialismus und Weltriegen.... Unter Stalin bestand eine Schreckensherrschaft, selbst nach WWI wurden Nationen im Kommunismus unterjocht.


    Aber in den letzten Jahrzehnten hat sich das Bild gewandelt : Das Sowjetreich ist zerfallen, bis auf einige Ausnahmen demokratisiert.


    Die einzige Nation weltweit, die andere nach ihrem Willen zwingt, ausraubt und erpreßt ist nun mal in der Gegenwart die USA, die in wichtigen Institutionen wie Weltbank und UNO ihre Sperrminorität nutzt, aber internationale Gerichtsbarkeiten ignoriert.
    Und dieses Verhalten wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Selbst der "Friedensnobelpreisträger" Obama führte einen mörderischen Drohnenkrieg, auch der vorgeblich friedensliebe Trump ließ hochrangie Menschen ermorden und provozierte im Nahen Osten einen Krieg, von den vielen schwachsinnigen "Bestrafungen" = Sanktionen gegen nicht unterwürfige Nationen ganz abgesehen.


    Das ist Hochmut, Hybris, die sich rächen wird, wie die Geschichte aller Hegemone lehrt.


    Grüsse
    Edel

  • @Edel Man


    Vergiss bitte nicht, dass die USA auch nicht mehr sind, als ein Erfüllungsgehilfe der City of London. Aber die Karawane zieht weiter...

  • Edel, Edel, ich wünsch Dir von Herzen, daß Du irgendwann mal zu einer differenziertereren Sichtweise findest. Du beweist es doch in den anderen Fäden auch, daß Du es kannst.


    Wenn ich Deine Tiraden über die Amis so lese - das könnte alles von mir selbst sein, wenn auch vor längerer Zeit. Nebenan im Regal steht das Buch "Ami go home" von Rolf Winter aus den 90ern. Das hat mich auf Jahre geprägt. Und auf den ersten Blick stimmt das ja auch alles. Aber eben nur, wenn man Staaten als homogene Gebilde sieht.


    Die Sowjetunion (ich sage nicht, daß man ihr nachtrauern muß) ist nicht "zerfallen". Sie wurde von einem gewissen Gorbi verraten, genauso wie D von seiner jetzigen Kanzlette. Wobei beide nur den krönenden Abschluß in der Reihe ihrer Vorgänger sind. Die Hegemonen, die sich in den letzten Jahrhunderten die Klinke in die Hand gegeben haben, handelten allesamt nicht aus sich selbst heraus, sondern als Werkzeuge. Bin gespannt, ob sich dieser Faden noch zu solchen Feinheiten entwickelt.


    Aber mal abwarten, was sich in den nächsten Monaten tut. Evtl. gibts dann ja Aha-Effekte.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • Die Sowjetunion (ich sage nicht, daß man ihr nachtrauern muß) ist nicht "zerfallen". Sie wurde von einem gewissen Gorbi verraten, genauso wie D von seiner jetzigen Kanzlette.


    Die Sowjetunion ist durch Perestroika zerfallen.


    Die EU wird durch die Transformation (Umbau, Perestroika 2.0 / CO2, Klima) ebenso zerfallen.

    🤮 🤡 💩 🡄 Die 3 meistvermissten Emojis zum Kopieren

  • @Edel Man


    Vergiss bitte nicht, dass die USA auch nicht mehr sind, als ein Erfüllungsgehilfe der City of London. Aber die Karawane zieht weiter..

    Erfüllungshilfe von Rom, meine ich. Die Symbole, die die USA verwendet scheinen meist römisch oder ägyptisch zu sein. Die Flagge der USA deutet aber in Richtung "London" das ist schon richtig. Ich meine die east india company natürlich :) Edit, zu Rom passt auch eher dass Trump (und andere Politiker dort natürlich) auf einer Jesuiten Uni waren. Aber ich ich schätze, da hat jeder seine eigenen - wohl auch berechtigten - Ansichten, wer oder was nun an der Spitze der NWO steht.

    Einmal editiert, zuletzt von Alpha667 ()

  • @Edel Man
    Du hast ja Recht, ich wollte nur mal veranschaulichen, das man ab und an auch vor der eigenen Türe kehren sollte.
    Mit Imperien verhält es sich in der Regel fast immer so. Ein Reich wird groß und dominant, erreicht seinen höchsten Punkt und wenn dann etwas am System nicht geändert wird, dann zerfällt es.
    Das wird bei den USA wohl nicht anders kommen.
    Das letzte Jahrhundert gehörte dem Westen und das zukünftige wohl dem Osten. Das Macht nicht gerne einfach so abgegeben wird ist wohl menschlich ersichtlich.

  • Früher mussten die Armeen aber mit Pferdekarren in den Krieg.....heute reichen ein paar space x.....oder der Cyberblitz trifft dich beim scheißen.


    cu DL.....wir...damit meine ich Europa haben fertig.....Flasche leer.....was erlauben Strunz.....wo bleibt Behle :sleeping: :sleeping: :sleeping:

    • Offizieller Beitrag

    Europa ist nicht "fertig". Es ist auch nicht ferig, war es nie. Viele unterschiedliche Kulturen und Mentaltäten lassen sich nicht unter Büroklammern vereingen.
    Es ist abrer nicht das Thema hier, um mich zu wiedetrholen.


    Bei den USA war es anders, Abenteurer und Siedler, die die Feudalsysteme in Europa überdrüssig waren, hatten gemeinsame Feinde, auch Arbeitslose und Entrechtete und fanden sich zusammen, aber auch da mit Poblemen,sh. Sklaverei, Bürgerkrieg.


    Die USA hat nach ihrem Aufstieg zur Weltmacht viele ethische und moralische Maßstäbe verloren, das ist der Punkt und geht den Weg aller verfallenen Imperien.


    Begleitet und letzlich mit innerem Verfall: Wenn eine bedeutende US Politikerin zum Miltäreinsatz und quasi Bürgerkrieg aufruft, nur weil bei einer Wahl Betrügereien stattfanden, ist das ein Menetekel. Und wenn mehrere US Bundessstaaten eine neue Staatengemeinschaft gründen wollen, ist die Zerrissenheit der kranken Nation der zusammengewürfelten Staaten offensichtlich.


    Ob div. Mächte die USA steuern / beherrschen, ob von der Mittelmeerküste (wie oft behauptet wird) oder Nordsseküste, ist im Kontext des Themas m.E. weniger bedeutend...


    Grüsse
    Edel

  • ... nur weil bei einer Wahl Betrügereien stattfanden, ist das ein Menetekel...

    Bitte?


    Was wäre in Deutschland los ...., bei solch offensichtlichen Betrügereien...?

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Dollar-Index (DX-Y.NYB) unter 90. Das hatten wir lange nicht, zuletzt wohl im ersten Quartal 2018. Wie weit geht es diesmal runter? Auch ein Aspekt des Machtverfalls der USA.


    Gruß! Fritz

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ — Paul Sethe. Leserbrief SPIEGEL, 5. Mai 1965.

  • @Edel Man
    Und was machen wir jetzt?
    Es ist nicht abzusehen das der kommende Hegemon besser ist.
    Richtige Unabhängigkeit werden die Europäer jedenfalls mit dem Gewurstel niemals schaffen.
    England geht in den Brexit und ich glaube die Angelsachsen werden sich schon Richtung USA orientieren.
    Etwas sollte man die Welt auch im gesamten sehen.

  • Begleitet und letzlich mit innerem Verfall: Wenn eine bedeutende US Politikerin zum Miltäreinsatz und quasi Bürgerkrieg aufruft, nur weil bei einer Wahl Betrügereien stattfanden, ist das ein Menetekel. Und wenn mehrere US Bundessstaaten eine neue Staatengemeinschaft gründen wollen, ist die Zerrissenheit der kranken Nation der zusammengewürfelten Staaten offensichtlich.

    Wie sich die Wahrnehmungen ein und desselben Vorgangs doch unterscheiden können.


    Der Militäreinsatz (vor der Einschwörung Bidens) wäre tatsächlich die letzte Chance den Bürgerkrieg zu verhindern. Vergleichsweise vielen Amis ist eine faire Wahl bzw. wenigstens der Anschein einer solchen heilig. Und sie sind nicht zahnlos, wie die sich moralisch höher wähnenden aber unbewaffneten Europäer. Wer das als inneren Verfall sieht, meinetwegen. Ich sehe das anders, nämlich so, daß es dort noch einen unveräußerlichen Kern von Werten gibt.


    Die sind in Europa längst über den Jordan gegangen und zwar ohne daß es groß jemand zu jucken scheint.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

    • Offizieller Beitrag

    "Eine US-Senatorin hat den US-Präsidenten aufgerufen, das Kriegsrecht zu verhängen und Neuwahlen auszurufen. Dabei schloss sie sich der Idee des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters Michael Flynn an, der vorschlug, Soldaten zur Überwachung von Neuwahlen einzusetzen...."


    Das ist Schwachsinn. Die Justiz und das Oberste Gericht sind schon involviert, Kriegsrecht darüber hinaus mit Neuwahlen ist im weiteren Sinne Aufstand und Despotie und hat mit "Kern von Werten" wenig gemein.


    Die korrekte Flagge
    ...


    Hatte ich auch zuvor angedeutet "..von der Mittelmeerküste aus."


    Hier wurde bereits zitiert, daß selbst Trump diesbezüglich "pimped" / gekuppelt sei....

    • Offizieller Beitrag

    Die Vermögensungerechtigkeit / Umverteilung ist hier öfter abgehandelt worden. Hier Auszüge aus einer Studie:


    Das ist Verfall von innen, eindeutig. Ähnliches geschah, geschieht in anderen Industriesstaaten auch, aber kaum so gravierend wie in
    "Wonderland" ...
    Es sind echte 50 Billionen $, und wir regen uns in D auf, weil unsere ReGIERungen 1 Bio € aus den Rentenkassen gestohlen / zweckentfremdet hat.


    Was hier nicht erwähnt wird: In Europa, namentlich D, gibt es Kranken und Altersicherungen, die in dieser Form für Amerika traumhaft sind, aber der US Bürger revoltiert bei derartigen Mißständen nicht einmal. Während sich die Zahl der Milliardäre verzigfacht hat, steigt die Alterarmut hüben wie drüben.....


    " Laut einem bahnbrechenden neuen Arbeitspapier von Carter C. Price und Kathryn Edwards von der RAND Corporation wäre das jährliche Gesamteinkommen der Amerikaner, die unter dem 90. Perzentil verdienen, allein im Jahr 2018 um 2,5 Billionen Dollar höher gewesen, wenn die gerechtere Einkommensverteilung der drei Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg (1945 bis 1974) einfach gleich geblieben wäre. Das ist ein Betrag, der fast 12 Prozent des BIP entspricht - genug, um das Medianeinkommen mehr als zu verdoppeln - genug, um jedem einzelnen arbeitenden Amerikaner in den unteren neun Dezilen zusätzlich 1.144 Dollar pro Monat zu zahlen. Jeden Monat. Jedes einzelne Jahr....


    ....Das sind 50 Billionen Dollar, die in die Gehaltsschecks der arbeitenden Amerikaner geflossen wären, wenn die Ungleichheit konstant geblieben wäre - 50 Billionen Dollar, die eine viel größere und wohlhabendere Wirtschaft aufgebaut hätten - 50 Billionen Dollar, die es der großen Mehrheit der Amerikaner ermöglicht hätten, viel gesünder, widerstandsfähiger und finanziell abgesichert in diese Pandemie einzutreten.....


    Natürlich ist Amerikas chronischer Fall von extremer Ungleichheit eine alte Nachricht. Viele andere Studien haben diesen Trend dokumentiert, seine Auswirkungen aufgezeichnet und seine Ursachen analysiert....


    Auf jeder Einkommensstufe bis zum 90. Perzentil erhalten die Lohnempfänger nur noch einen Bruchteil dessen, was sie bei gleichbleibender Ungleichheit erhalten würden. Bei einem Medianeinkommen von 36.000 Dollar beispielsweise werden die Arbeitnehmer um 21.000 Dollar pro Jahr unterboten - 28.000 Dollar, wenn man die CPI zugrunde llegt....


    Die Ergebnisse sind sogar noch krasser: "Im Gegensatz zu den Wachstumsmustern in den 50er und 60er Jahren", schreiben Price und Edwards, "hatte die Mehrheit der Vollzeitbeschäftigten keinen Anteil am Wirtschaftswachstum der letzten vierzig Jahre."


    https://time.com/5888024/50-tr…ncome-inequality-america/
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Grüsse
    Edel

Schriftgröße:  A A A A A