Verfall des Hegemon USA

  • Edel Man, ich lese zwar gern die Beiträge, die Du in Sachen Fracking einstellst und hoffe auch (aus anderen Motiven als Du zwar, aber dennoch,) dass sie stimmen.


    Mein Problem ist aber, dass die Berichte, die ich aus den Staaten von Freunden/Verwandten bekomme und das, was ich so kritisch lese einfach nicht kompatibel sind.


    Aufbruchstimmung, positive Einstellung zum Boom, niedrige Gaspreise (leider, den das cancelt die Regenerativen massiv) usw usw

    Ich bin Groot


  • Aufbruchstimmung, positive Einstellung zum Boom


    Widerspricht sich nicht imho. Die Leute haben tatsächlich das Gefühl, dass es vorwärts geht, dass sie reich sind, und dass alles in Butter ist. Stimmt ja so irgendwie auch. Das Problem ist, dass dies, natürlich meine Sicht, keine "wahre, innere Stärke" ist, sondern einzig und allein vom Staat geschaffen bzw. gedruckt und damit geborgt ist. Die Frage stellt sich natürlich, ob dies endlos so weitergeht oder ob dies zusammenbricht.


    Wenn ich eine Million kriege und investiere in inflationäre Aktien und mir Sachen gönne geht es mir auch gut und ich bin optimistisch. ... Problem beginnt, wenn ich die Million plus Zinsen zurückzahlen muss....

  • Ist das bewusste Fehlinformation oder fallt ihr wirklich auf reisserische Überschriften rein? Bloomberg postet das, was Leser bringt. Im Artikel kommen auch kritische Stimmen zu Wort, weil Fracking Energie teurer ist, als Öl aus dem Irak z.B.. Zusammenfassend ist der Artikel aber PRO FRACKING!!
    Wie wäre es mal mit lesen?


    “The U.S. oil and natural gas renaissance is receiving significant investment because return on investment is good and competitive with other opportunities,” Rick Bott, president and chief operating officer of Oklahoma City-based Continental Resources Inc., a pioneer of shale drilling, said in an e-mail. “We’re confident that continued technological advancements will keep the Bakken and other plays at the forefront of investment for the foreseeable future.”


    Harold Hamm, the chairman and chief executive officer of Continental Resources who became a billionaire drilling in North Dakota, told U.S. lawmakers Jan. 30 that the country, which U.S. Energy Information Administration data show supplied 86 percent of its own energy last year, can drill its way to energy independence by 2020. Hamm is leading an effort to get Congress to allow crude exports for the first time since the 1970s.


    U.S. oil production will average 9.2 million barrels a day in 2015, up from 7.4 million last year, according to the EIA, the statistical arm of the U.S. Energy Department. Colorado boosted output by 11 percent in the first 11 months of last year, Wyoming was up 12 percent and Oklahoma added 24 percent.


    “I don’t see the shale boom coming to an end,” said Andy Lipow, president of Lipow Oil Associates, an energy consulting firm in Houston. “We’re just getting started in places like Colorado, Wyoming and Oklahoma.”

    • Offizieller Beitrag

    So Prof.Dr.Hans Bocker in einem Artikel, in dem er u.a. auf die Fracking Hype eingeht.


    Ist das bewusste Fehlinformation oder fallt ihr wirklich auf reisserische Überschriften rein?.... Wie wäre es mal mit lesen?...


    Ja, letzteres empfiehlt sich stets, lesenswert stets Prof. Bocker zB.!


    Es ist schon eine Unterstellung, daß hier bewußt fehlinformiert wird, zumal vzw. Zitate weitergegeben werden. X(


    Es bestehen wenig Zweifel bei mir zumindest, daß derartige Informationen aus den USA weitgehend interessegesteuert bis verfremdet werden.
    Was mich anbetrifft, ist mir das Tun in den USA ziemlich egal, weniger der Einfluß, den die USA stets auf uns ausüben, und ich hoffe als Niedersachse nur, daß wir nicht wie so oft auf die Sirenenklänge der Industrie + Politik hereinfallen bzw. von letzterer vergewaltigt werden....
    Wie bei der Kernindustrie z.B, wo jahrzehntelang alle indirekten Kosten und Folgekosten (Entsorgung) verschwiegen bzw. subventioniert wurden oder den erneuerbaren Energien, wo der „kleine Mann“ letztlich zur Kasse gebeten wird, immer dasselbe Spiel.


    Bei den Amis unterstelle ich, ohne nähere Kenntnis, daß Subventionen, Abschreibungen und Nebenkosten herausgerechnet werden , steuerliche Anreize bestehen, um aus politischen Gründen (die tw. verständlich sind im Sinnen höherer Unabhängigkeit) gut da zu stehen, alles nicht Neues unter der Sonne.



    http://www.goldseiten.de/artik…-Saudamerika.html?seite=1


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    ...ist immer schwierig! Und wenn es "0ffizielle" oder "offiziöse" Info's sind, noch schwieriger, und was die Tante in den USA meint....sie darf meinen.


    Und: Wenn derart gelogen wird, wie es die "offiziellen" USA seit Jahren tun, wird es schwierig, "schwierigen" offiziellen Verlautbarungen Glauben zu schenken! Wie zwyss schreibt, wenn mit der grossen Kelle investiert wird, gibt es einen lokalen Boom, egal wie profitabel das ganze am Ende dann ist!


    Soviel scheint klar: Riesige Resourcen, Abbau heute nicht rentabel. Es braucht wesentlich höhere Öl- und Gaspreise als heute, damit das "Fracking" rentabel wir, und damit muss ja ein Grosskonzern, der Miliarden verlocht, wohl rechnen, sonst würde er es nicht tun. Und staatliche Förderung jeder Art ist wohl auch gewiss.


    Gruss,
    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Na ja, ich selbst gehe durchaus nicht unvoreingenommen an die Sache heran, weil ich niedrige Energiepreise grundsätzlich für gefährlich halte, zumal in den USA, wo kein hoher Steuersockel wie in D die Preise hochhält.
    Niedrige Preise verä dern eben die Verbrauchsstruktur eines Landes schnell in Richtung Ineffizienz und das führt mittelfristig zu unangenehmen Abhängigkeiten..


    Den USA gönne ich aus durchaus persönlichen Gründen, dass sie diesen steinigen Weg nicht nochmal gehen.


    Ich erinnere nur nochmal an den Auslöser (nicht die Ursache) für die Subprime Krise, wo die Kreditnehmer der weit von den Städten entfernt liegenden billigen kreditfinanzierten Siedlungen sich den Sprit für die Fahrten zum Arbeitsplatz plötzlich nicht mehr leisten konnten.

    Ich bin Groot

    • Offizieller Beitrag

    Ich finde Prof. Prof. Prof. Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. Bocker gelinde gesagt überhaupt nicht lesenswert. .....


    Dann besteht auch keine Veranlassung, diesen renommierten und von vielen hier geschätzten Mann (http://www.goldseiten.de/profil/56--Prof.-Dr.-Hans-J.-Bocker) zu diskreditieren.


    Inhaltlosen Spam bitte ich künftig zu unterlassen, im Wiederholfalle wird er herausgenommen.


    Für die Moderation
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    ...ist immer schwierig! Und wenn es "0ffizielle" oder "offiziöse" Info's sind, noch schwieriger, und was die Tante in den USA meint....sie darf meinen.


    Und: Wenn derart gelogen wird, wie es die "offiziellen" USA seit Jahren tun, wird es schwierig, "schwierigen" offiziellen Verlautbarungen Glauben zu schenken! Wie zwyss schreibt, wenn mit der grossen Kelle investiert wird, gibt es einen lokalen Boom, egal wie profitabel das ganze am Ende dann ist!.....


    Dazu fallen einige Industrien ein: Flugzeugbau und Rüstungsindustrie, wo lange auf Teufel komm raus subventioniert und Konkurrenz ver/behindert wurde, auch die wundersam auferstandene ztw. bankrotte Autoindustrie......


    Daß offizielle Statistiken vielfach dreist manipuliert werden, ist hier oftmals aufgezeigt worden. Noch schärfer gehen zunehmend einige Intellektuelle der USA mit ihrem Land ins Gericht, wie der ehem. stv. Finanzminister Dr. Craig Roberts, hier im Zusammenhang mit Politik, er ist aber auch anderweitig nicht zimperlich, auch Männer wie Russell oder Sinclair u.a. sind sehr systemkritisch:


    Zitat

    ....Für Demokratie und Freiheit sind unabhängige und aggressive Medien nötig, ein unabhängiges und aggressives Rechtswesen und ein unabhängiger und aggressiver Kongress. All das fehlt den Vereinigten Staaten.

    Die US-Medien lügen ständig für die Regierung....


    http://info.kopp-verlag.de/hin…feind-als-washington.html ?)


    Daß auch D kein Waisenkind ist, wurde zuvor an Beispielen der Atomindustrie und Windenergie gezeigt, auch gab es den „Kohlepfennig“ und es gibt noch den ominösen „Solidaritätszuschlag" und Förderung Ost. Wie sonst ist es möglich, daß zB. Intel in der ehem. DDR den „Neuen Ländern Ost“ Milliardeninvestitionen letztlich für nen Appel und Ei tätigt und nicht in den USA?.....


    Politische Beine sind extrem kurz, und die Wahrheit ist bei Politikern seltener Gast...


    Grüsse
    Edel

  • Ich finde Prof. Prof. Prof. Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. Bocker gelinde gesagt überhaupt nicht lesenswert. Aber die Erdölkonzerne und die chinesischen Investoren wären bestimmt scharf auf sein Königswissen, vielleicht hören die dann auf Geld zu versenken.
    Fracking ganz ohne Chemikalien ist nur noch eine Frage der Zeit, siehe z.B.:
    http://www.sonnenseite.com/Int…chiefergas,20,a22927.html


    Guter link jedenfalls....Bocker ist mit seinen Ansichten in der Hinsicht etwas zurückgeblieben...


    Exxon soll schon seit 2013 ohne giftige Flüssigkeiten Fracking betreiben.
    http://www.wiwo.de/unternehmen…ift-foerdern/6959888.html

  • Die Meinungen über die längerfristige Wirtschaftlichkeit von Fracking gehen naturgemäß auseinander, aber in Zusammenhang mit dem Thread-Thema" Verfall des USD" ist das weniger interessant und außerdem kaum jetzt schon zu entscheiden, auch und gerade nicht nicht von Herrn Dr. Bocker. Viel wesentlicher für die nächsten Jahre/Jahrzehnte wird sein, ob die Gaspreise in USA weiterhin derart niedrig bleiben werden (während sie in Europa und Fernost hoch bleiben), dass es deswegen zu wesentlichen Investitions- und Kapitalflüssen in Richtung USA kommen wird. Damit würde sich das hochnotorische Außenhandelsbilanzdefizit der USA merklich entspannen und dies wiederum wäre in der Tat eine kräftige Stütze für den USD - trotz der weiterhin hohen Schulden. Aber die Perspektive würde sich dadurch ändern, die Perspektive auf die Schuldentragfähigkeit.


    Dies scheint mir die entscheidende Frage in diesem Zusammenhang zu sein, und ich gebe gerne zu, dass mich die Meinung von Goldpublizisten zum Fracking dabei nicht so besonders interessiert. Was die zum Thema zu wissen glauben, kann sich jeder selbst ohne großen Aufwand erarbeiten. Aber wenn es stimmt, dass es nun in etlichen US-Bundesstaaten zu signifikanten Investitionen in energieintensive Branchen durch internationale Konzerne kommt und dies alles erst am Anfang stehen soll: Hier wären reale Zahlen dringend erwünscht. Wenn die USA als Industriestandort wieder in größerem Stile attraktiv werden sollten, hat das selbstredend eine Bedeutung für die Zukunft der dazugehörenden Währung.


    Grüße
    auratico

    • Offizieller Beitrag

    .... Aber wenn es stimmt, dass es nun in etlichen US-Bundesstaaten zu signifikanten Investitionen in energieintensive Branchen durch internationale Konzerne kommt und dies alles erst am Anfang stehen soll: Hier wären reale Zahlen dringend erwünscht. Wenn die USA als Industriestandort wieder in größerem Stile attraktiv werden sollten, hat das selbstredend eine Bedeutung für die Zukunft der dazugehörenden Währung.....


    Das ist das eine, auf der anderen Seite steht die Behauptung, daß die USA energieunabhängig würden und letztlich Öl bzw. Gas exportieren könnten durch die neuen Techniken.


    Bereits vor einem guten Jahr hatte ich einige Beiträge zum Ölschiefer in den Ölthread verschoben.
    Hier ein Hinweis auf einen Beitrag, in dem eine Studie mit vielen Zahlen und Grafiken hereingestellt wurde. Wen es interessiert, kann diese dataillierter auswerten.....
    Angehängt ist ein Scan des Schlußabsatzes...


    Informationen über Öl


    "„..Im Gold Diskussionsfaden wurde kürzlich berichtet, daß die USA durch stark ansteigende Ölgewinnung aus Ölschiefer und Sanden einen Exportüberschuß und Rückführung der immensen Schulden erzielten u.a.mit Auswirkungenauf den Goldpreis....


    "..Arthur Berman, an oil analyst with Labyrinth Consulting Services, says the promise of America's shale reserves have been vastly overstated.
    His main argument: shale is too expensive to drill, and shale wells usually don't last longer than a couple of years
    Last year, he laid out his case at a gathering of the Association for the Study of Peak Oil and Gas in Austin Texas.....“"

    http://www.businessinsider.com…ical-thinking-2013-1?op=1


    Grüsse
    Edel


  • "„..Im Gold Diskussionsfaden wurde kürzlich berichtet, daß die USA durch stark ansteigende Ölgewinnung aus Ölschiefer und Sanden einen Exportüberschuß und Rückführung der immensen Schulden erzielten u.a.mit Auswirkungenauf den Goldpreis....
    l


    Edel, es geht dabei aktuell weniger um die seit Jahren in USA und Kanada praktizierte Ölgewinnung aus Ölsand und Ölschiefer, als vielmehr um die Frage, ob die USA weiterhin, so wie gegenwärtig, mit in der westlichen Welt konkurrenzlos billigem Industriegas aufwarten werden können. Industriebetriebe brauchen Gas bzw. Strom daraus als Hauptenergie, Öl ist in der Großindustrie schon lange eher ein Grundstoff zur Weiterverarbeitung in den Chemiebranchen von Plastik, Reifen bis Pharma denn ein Energieträger.


    Kein internationaler Industriekonzern würde seine Produktion nach USA verlagern, weil das Benzin für die Fahrzeugflotte dort billiger ist. Auch eine eventuell gänzlich autonom mögliche Ölselbstversorgung durch die USA ist hierbei nicht der entscheidende Punkt, wenn auch politisch-militärisch sehr wohl von Bedeutung.


    Die interessante Frage - natürlich gerade mit Blick auf das mögliche Schicksal des USD - ergibt sich aus diesem Umstand: Werden die USA hinkünftig wieder, statt nur kurzfristiges Spekulationskapital, wie in den letzten Jahren, langfristige Industrieinvestitionen aus dem Nichtdollar-Ausland anziehen können aufgrund von hochattraktiven Energiepreisen (nochmals: es geht um Gas), die mitunter bei einem Drittel der westlichen und fernöstlichen Industrieländer liegen ? Wer dazu etwas beitragen kann, ist herzlich eingeladen, die Sachlage etwas zu beleuchten.


    Grüße
    auratico

    • Offizieller Beitrag

    Das Wachstum Chinas Wirtschaft ist atemberaubend hoch vs der Noch Nr.1. Wieviel Unsinn wurde seit Jahren über das Zusammenbrechen Chinas Wirtschaft in den Medien und Foren verbreitet....
    Dabei ist deren GDP pro Einwohner noch extrem niedrig im Vergleich, sh.Übersicht im Artikel...


    World Bank: China to overtake US as biggest economy THIS YEAR


    A new study by the World Bank predicts that the US will lose its status as the world's largest economy later this year....


    That gap should disappear this year thanks to the rapid growth in China where the economy is thought to have grown roughly 24% since 2011 while the US economy's expected expansion through 2014 is pegged at less than 8%....“


    http://www.mining.com/world-ba…-economy-this-year-32539/


    Grüsse
    Edel


  • Edel, es geht dabei aktuell weniger um die seit Jahren in USA und Kanada praktizierte Ölgewinnung aus Ölsand und Ölschiefer, als vielmehr um die Frage, ob die USA weiterhin, so wie gegenwärtig, mit in der westlichen Welt konkurrenzlos billigem Industriegas aufwarten werden können.


    Dazu passend eine Meldung von heute - interessiert mich auch als Langzeitaktionär von denen, aber eben auch in Bezug auf einen möglichen Großtrend, der sehr viel zu tun haben könnte mit der industriellen Zukunft der USA und der monetären des USD. Es ist die bislang größte Investition von BASF, und sie findet ausgerechnet in USA statt und nicht in irgendwelchen BRICS-Ländern, wie man noch vor wenigen Jahren hätte vermuten können:

    Fracking: Billiges Erdgas lockt BASF in die USA


    BASF baut in den USA eine Großanlage, die durch Fracking gewonnenes Erdgas weiterverarbeiten soll. Mit mehr als einer Milliarden Euro ist dies die bisher größte Investition des Chemiekonzerns. Erdgas ist in Europa dreimal so teuer wie in den USA, wo das Fracking boomt.


    http://deutsche-wirtschafts-na…as-lockt-basf-in-die-usa/


    Grüße
    auratico

  • Zitat

    China überholt USA als größte Wirtschaft in DIESEM JAHR

    Ich muss mal bei Wiki nach schauen, ob China schon in G7 (wichtigste Industrienationen) dabei ist...


    ...nö...


    Wie kann es denn sein, dass die wichtigste und stärkste Industrienation (also #1) nicht bei G7 dabei ist...
    Es sei, man will China wie RU weg-kicken... wie ein Wegwerfprodukt...

    🤮 🤡 💩 🡄 Die 3 meistvermissten Emojis zum Kopieren

    • Offizieller Beitrag

    Obwohl mehrere Dollarcharts mit leicht pessimistischer Tendenz im Net kursieren,(sh.mittlerer 20 Jahres Chart), hier ein eigener, sh.linker Chart, als P&F: Kursziel 75....


    Zurzeit notiert der USDX bei etwa 79,5 kl.Chart..... In letzerem ist erkennbar, wie der $ ähnlich Gold hin und her gespielt wird...
    Letzteres ist im kleinen Goldchart rechts erkennbar, zeitgleich.....


    Grüsse

  • Ist schon jemals eine Deutsch Großinvestition in USA gelaufen? denke nur an Telekoms US Handysparte / Daimler- Crysler/ Auch das letzte Stahlwerk ging wohl voll in die Hose

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

    • Offizieller Beitrag

    Dieser Beitrag paß auch in andere Threads, zB. "Der Niedergang..", schließt aber an vorherige in diesem Thread an.

    The US economy is a house of cards. Every aspect of it is fraudulent, and the illusion of recovery is created with fraudulent statistics. – Dr. Paul Craig Roberts"


    „Die US Wirtschaft ist ein Kartenhaus. Jede Seite von ihr ist falsch und die Illusion der Erholung ist erschaffen mit betrügerischen Statistiken“


    Die Propaganda der US wird immer unverständlicher, weil offenkundig. Die Beschäftigungsquote hat den Niedrigstand von 1978 erreicht....
    Dr. Craig Roberts mit finsteren Gedanken:


    "...The thick smoke of Orwellian lies billowing out of Washington, DC - i.e. the White House, Capitol Hill and the Federal Reserve – has become so noxiously thick that it leads me to believe that the House of Cards referred to as “the United States” is getting close to being blown away...“ ?)


    Tatsächlich ist es ein Trauerspiel, daß die Nation, die eine Führungsrolle in der Weltwirtschaft und Politik beansprucht, zu immer plumperer, zudem widerlegbarer Propaganda greift...
    Ob da einige Milliardeninvestitionen optimistischer Investoren -- sh. den vorherigen Bericht über BASF zur Schiefergasverarbeitung -- den Niedergang aufhalten??


    Btw: Die USA verschuldet sich jeden Tag mit knapp 3 Mrd $ zusätzlich.....


    [Blockierte Grafik: http://investmentresearchdynam…oads/2014/05/Untitled.png]


    http://investmentresearchdynam…ing-down-the-rabbit-hole/


    Grüsse
    Edel

  • Zitat

    quote Edel Man:
    Dr. Craig Roberts mit finsteren Gedanken


    Craig Roberts ist seit Jahrzehnten ein engagierter Kritiker des industriellen Niedergangs der USA und der damit verbundenen Abwanderung von zuvor gut bezahlten Industriearbeitsplätzen ins Ausland - obwohl dieser Trend durch die mit ihm als Vizeminister agierende Reagan-Administration ja erst so recht mitverursacht wurde.
    Gerade deshalb wäre es interessant, seine Meinung zu den jüngsten, gerade einmal erst beginnenden Tendenzen zur Reindustrialisierung im Gefolge niedriger Energiepreise zu hören.


    Dass die offiziellen Zahlen der Regierung zu Wirtschaftsdaten gefälscht und geschönt sind, wird keiner mit einem Funken ökonomischen Restverstands leugnen. Diese Zahlen werden von allen Regierungen überall so behandelt. Und die echte „Labor Participation Rate", auf europäische Verhältnisse ausgedehnt, ist in weiten Teilen der EU eine ausgemachte Katastrophe, die sich in nichts von jener in den USA unterscheidet.


    Wichtig ist, wohin sich das Kapital auf globaler Ebene bewegt, und zwar in Zukunft. Davon hängt der Blick auf die Währung ab. Weniger ist entscheidend, was war, obwohl freilich in einer an die Wand gefahrenen Schuldenökonomie immer von eklatanter Bedeutung, als vielmehr die Erwartung, ob sich in Zukunft eine deutliche Besserung erwarten lässt. Auf Jahre hin, nicht hinsichtlich der nächsten paar Monate.


    Man müsste also genau wissen, in welchem Ausmaß die aus dem Ausland stammenden Investitionen in die USA zunehmen, wobei vor allem die erst geplanten, in den nächsten Jahren spruchreifen, die entscheidende Rolle spielen. Für mich eine offene Frage, deshalb bringe ich sie immer wieder mal hier zwischen all den wohlfeilen Untergangsphantasien zur Sprache.


    Grüße
    auratico

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