Kurz und Mittelfristige Spekulationen

  • Bildlich der 3-Speichen-Regel nach gesehen, waren im Jahr 2000 Aktien ganz oben, Immos aufwärts gerichtet und EMs absteigend.

    Heute sind Immos am oberen Kipppunkt, Aktien (real, nicht nominell!) abwärts gerichtet und EM im Aufwärtstrend.

    Das ist ein +/-25-Jahre-Zyklus, also wahnsinnig lang und entsprechend behäbig.

    Das kann man temporär übergehen, denn zeitweise verhält es sich im kleinen Unterzyklus auch konträr, im Gesamtbild ändert sich trotzdem nichts. Trader sollen bzw. müssen dies ignorieren, Langzeitanleger fokussieren sich allerdings auf genau das, nämlich das Weiterdrehen des Rades aufs Top. Dort sind wir längst noch nicht, sondern erst wenn die Ratio EMs gegen Aktien gen Norden pfeilt.

  • Moin, hab heute meinen letzten verbliebenen Öl/Energiewert verkauft und bin kurz- bis mittelfristig Short.

    Der von Caldera mal ins Spiel gebrachte 7x Long auf Erdgas hat sich prima entwickelt. Da warte ich den morgigen Tag für einen evtl. Verkauf ab.

  • Zykliche EW-Betrachtung von mir

    Meine Zählung für Brent, mit der einzigen Frage ob die Welle e bereits fertig ist oder nicht, unten mit KI-zusammengefasst erläutert.



    SILBER, XAGUSD: Favorisiere ein 1-2 jähriges Triangle welches noch nicht eingezeichnet ist, nochmaliger Anlauf der 100 USD bis Ende Juni möglich, bei Ölkorrektur.


    Die aktuelle Marktphase bei Brent Crude Oil, Gold und Silver wirkt aus Elliott-Wave- und Intermarket-Sicht zunehmend wie eine späte Rohstoff- und Inflationszyklusphase. Besonders spannend ist, dass sich die Strukturen der Märkte gegenseitig immer besser bestätigen.

    Beim BRENT-Chart bleibt die impulsive Hauptzählung seit dem Tief im Bereich 58–65 USD plausibel:

    • Welle 1 bis ~70,5 USD
    • Welle 2 zurück auf ~65 USD
    • explosive Welle 3 bis ~114 USD
    • aktuell laufende Welle 4 als mögliches Barrier Triangle
    • danach potenzielle finale Welle 5 nach oben

    Die aktuelle Triangle-Struktur wirkt derzeit am plausibelsten mit:

    • A bei ~79 USD
    • B bei ~113,9 USD
    • C bei ~84 USD
    • D bei ~113,5 USD
    • laufender E-Welle

    Innerhalb der E-Welle könnte der Rückgang von 113,5 auf ~94,5 USD bereits die Welle A gewesen sein. Der aktuelle Anstieg Richtung 109 USD wirkt bislang eher korrektiv und überlappend, weshalb noch eine abschließende Welle C der E Richtung 95–90 USD möglich bleibt. Gerade bei Rohstoffen können E-Wellen allerdings verkürzt enden, weshalb auch ein bereits fertiges Triangle nicht ausgeschlossen ist.

    Nach Abschluss der Welle 4 wäre eine finale Welle 5 denkbar. Zielbereiche von 120–135 USD erscheinen realistisch, während im Extremfall geopolitischer Eskalation sogar 150–200 USD möglich wären.

    Intermarket-technisch passt dazu aktuell das Verhalten von Gold und Silber:

    • Gold wirkt eher wie eine komplexe WXY-/Triangle-Korrektur
    • Silber bleibt langfristig bullischer, korrigiert aber deutlich aggressiver und volatiler

    Das würde gut dazu passen, dass BRENT zunächst nochmals Richtung 95–90 USD korrigiert, während Gold und Silber eine trügerische ABC-/WXY-Erholung nach oben laufen. Erst danach könnte BRENT in eine finale Welle 5 starten.

    Historisch erinnert das Umfeld teilweise an:

    • die Ölkrisen der 1970er,
    • die Rohstoffrotation vor dem Tech-Top 2000,
    • sowie den Ölspike auf 147 USD vor der Finanzkrise 2008.

    Damals gingen starke Öl- und Inflationsphasen häufig zeitlich mit großen zyklischen Tops bei Aktienmärkten einher.

    Fazit

    • BRENT wirkt weiterhin eher impulsiv bullish als korrektiv
    • laufende Welle 4 als Barrier Triangle aktuell am plausibelsten
    • möglicher letzter Rücklauf Richtung 95–90 USD noch denkbar
    • danach potenzielle finale Welle 5 Richtung 120–135 USD oder höher
    • Gold und Silber wirken aktuell noch eher korrektiv als impulsiv bullish
    • ein später Öl-Blowoff könnte zeitgleich große zyklische Tops bei SPX/NASDAQ begleite, passend zu sell in May and go away, obwohl noch ein finales Tech-/Aktien-Top kommen sollte.
    • das Gesamtbild passt aktuell eher zu einer späten Rohstoff-/Inflationsphase als zu einem klassischen Bärenmarkt bei Rohstoffen


    Rohstoffe und Aktien toppen oft zeitversetzt langfristig.

    Typisch:

    MarktTiming
    Aktientoppen zuerst
    Ölspike später final
    Gold/Silbermonetärer letzter Move noch später
  • Hatte das schon bei Woernie eingestellt:




    Das nominale Optionsvolumen auf den S&P - Markus Koch


    Das dürfte Kredit getrieben sein. Diejenigen, die auf dem falschen Fuß erwischt werden, müssen ihre Sicherheiten verkaufen, um ihren Kredit zu decken. Als Sicherheit kann auch Gold dienen.

    TLT Bonds in der Nähe des 5 Jahres Tiefs. - Krieg kostet!


    Ergänzung: M. E. sind Trump auf Grund der verletzlichen Lage am Bondmarkt und am Aktienmarkt eigentlich die Hände gebunden die Lage im Nahen Osten militärisch zu eskalieren. Jede Eskalation ist ein hohes Risiko für beide Märkte. Und seine Täuschungsmanöver zur Manipulation der Märkte nehmen ihm immer weniger Leute ab. - Trump hat keine guten Optionen mehr.


    Wenn er am Wochenende zuschlägt, weil die Börsen dann geschlossen sind, gibt es die Quittung am Montag, auch wenn er sich dann wieder in "Friedensverhandlungen" befinden sollte. - Er wird es herausfinden.:!:


    Ölwerte und Puts auf den Nasdaq bleiben im Depot. Ich hatte mich von meinen drei Minenwerten rechtzeitig wieder - mit Minigewinn - verabschiedet. Die Volatilität ist irre!


    ++++++


    Russland baut glaubwürdige Abschreckung auf. Die Sarmnat 2 wurde erfolgreich getestet und dabei festgestellt, dass zwei davon für England und Wales ausreichen. Immerhin gehen die Grüße aus Moskau endlich an die richtige Adresse. Mit Belarus gab es gemeinsame atomare Übungen. Und auf das Geschwurbel über die leichte Einnahme von Königsberg gab es einen passenden Kommentar aus dem Kreml. Mehr davon ist zu erwarten.


    ++++++


    Diesen extrem langen Artikel in Englisch hatte Berrak eingestellt. [smilie_blume] [smilie_blume] [smilie_blume]

    Richard Medhurst beschreibt m. E. exakt richtig die strategischen Pläne der USA!


    Habe ihn zum größten Teil übersetzt und gelesen. Kann bitte jemand mit KI eine Zusammenfassung erstellen? - Man sollte sich auf alle Fälle die Grafiken dort ansehen. Die USA kontrollieren 70% der globalen Kohlenwasserstoffe. Europa wird in Zukunft von Chevron aus der Levante beliefert.

    Dann braucht es weder das Öl/Gas aus Katar noch die Nordstreampipeline - und überall halten die Amis die Hände auf.


    Ein "Kollateralschaden" in Katar gehört zum Plan! Um das zu erreichen, ist ein weiterer Angriff der USA/Israel auf den Iran zwingend notwendig. Und man hofft, dass der Iran dann den Kollateralschaden verursacht. Wenn nicht, wird das von 3. Seite erledigt.


    Es gibt laut Seeadler immer wieder Explosionen auf Qeschm 1.500 km2. Sabotageteams auf der Insel?



    LG Vatapitta

    Mir fehlt ein Zertifikat für die österreichische Goldmünze 50 € Johanneum, 2011. Wer kann - gegen Vergütung - helfen?

    7 Mal editiert, zuletzt von vatapitta ()

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    Heute kommen die Fed Minutes vom Meeting im April... um 20 Uhr MESZ.

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

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    Heute am Abend kommt der detailierte Bericht der letzten Sitzung raus, da kommt es stark auf die Betonungen an umd ich rechne dass die Zinsen heuer nicht mehr gesenkt werden, also eher fallende Preise, so meine Theorie.

    Higher for longer..... genau!

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • Denke nicht, dass irgend jemand noch mit sinkenden Zinsen rechnet. Die Erwartung der Marktteilnehmer signalisiert mittelfristig moderat steigende Zinsen. Unveränderte Zinsen, mit einem stabilen Ausblick sind das Beste was wir erwarten können. Die Märkte werden jetzt erst einmal, mit steigenden Anleihezinsen, den neuen Vorsitzenden testen. Machen die immer so 8)


    Gruß


    Magelllan

    Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen.

    Fjodor Dostojewski

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    Breaking: Fed-Protokoll bestätigt Narrative von länger anhaltend höheren Zinsen


    Das Protokoll der Federal Reserve-Sitzung vom 28. bis 29. April offenbarte unter der Oberfläche einen deutlich restriktiven Ton, wobei viele Entscheidungsträger signalisierten, sie hätten es vorgezogen, die Lockerungsneigung aus der geldpolitischen Erklärung ganz zu entfernen.


    Die Beamten waren sich weitgehend einig, dass die Inflationsrisiken weiterhin nach oben geneigt sind, insbesondere vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen im Nahen Osten, steigender Energiepreise und anhaltender Zollbelastungen. Laut dem Protokoll sagten die meisten Teilnehmer, dass eine zusätzliche Straffung der Geldpolitik wahrscheinlich angemessen wäre, falls die Inflation weiterhin hartnäckig über dem 2%-Ziel der Fed liegen sollte.


    Die Entscheidungsträger räumten auch ein, dass der Konflikt im Nahen Osten das Risikogleichgewicht erheblich verändern und den angemessenen geldpolitischen Kurs künftig erschweren könnte. Mehrere Mitglieder warnten, dass erhöhte Ölpreise und Zölle schließlich dazu führen könnten, dass Inflationsdruck tiefer in der Gesamtwirtschaft verankert wird, was es der Fed erschweren würde, eine Lockerung der Geldpolitik in naher Zukunft zu rechtfertigen.


    Gleichzeitig ließ das Protokoll die Tür für Zinssenkungen später im Jahr unter einem günstigeren Szenario offen. Einige Teilnehmer stellten fest, dass Zinssenkungen gerechtfertigt sein könnten, wenn sich die geopolitische Lage schnell stabilisiert und der Inflationsdruck auf überzeugende Weise nachlässt.


    Dennoch tendiert die übergeordnete Botschaft des Protokolls klar zur Vorsicht. Die Teilnehmer beurteilten allgemein, dass anhaltende Inflation und geopolitische Unsicherheit erfordern könnten, dass die derzeit restriktive Geldpolitik länger aufrechterhalten wird als zuvor erwartet.


    Das Dokument zeigte auch, dass nur eine kleinere Gruppe von Beamten der Ansicht war, dass Zinssenkungen bei klareren Belegen für eine nachhaltige Disinflation angemessen wären.


    Wichtig für die Märkte ist, dass der wirtschaftliche Ausblick des Fed-Personals im Vergleich zur März-Sitzung leicht nach oben korrigiert wurde, was die Vorstellung untermauert, dass die Entscheidungsträger die US-Wirtschaft trotz strengerer Finanzbedingungen und geopolitischer Gegenwinde weiterhin als widerstandsfähig ansehen.


    Zusammenfassung


    Das Fed-Protokoll stärkte die wachsende Markterwartung eines länger anhaltenden höheren Zinsniveaus. Die Entscheidungsträger wirken zunehmend unwohl angesichts anhaltender Inflationsrisiken, insbesondere da höhere Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten den Disinflationsprozess verzögern könnten. Sofern die Inflation nicht deutlich nachlässt oder die Spannungen im Nahen Osten nicht stark abklingen, scheint die Fed noch weit davon entfernt, eine baldige geldpolitische Lockerung anzukündigen.


    Marktreaktion


    Der Greenback bleibt am Mittwoch unter Druck, was den US-Dollar-Index DXY dazu veranlasst, die Unterstützung bei 99,00 zu testen, während die Anleger weiterhin die Wahrscheinlichkeit eines US-Iran-Abkommens bewerten und vorübergehend die stabilen Wetten auf eine länger anhaltende restriktive Fed beiseitelegen.

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • Beitrag von Neo ()

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