Kurz und Mittelfristige Spekulationen

  • Neo, Du weißt doch, wann es eine 62%-Korrektur gibt...., in einer Welle 2.

    Dann bist Du also der Meinung, daß wir eine große Welle 1 bei 5600/122 $ beendet haben.


    Wo fängt dann Deine Welle 1 eigentlich an ? Bei 254 $ um das Jahr 2000 rum ? Dann müßten wir auf ca. 2040 $ fallen.... (so ähnlich sieht es übrigens auch der Hopf).

    Was glaubst DU wie lange ein 26 jähriger Anstieg korrigieren müßte...?

    Antwort: ca. 10 Jahre !


    Also ich glaube nicht daran, daß wir Anfang des Jahres den Hochpunkt für viele,viele Jahre gesehen haben.

    Die kommenden EM-Hochs werden zusammenfallen mit dem abzusehenden Systemkollaps, alle großen Korrekturen auf dem Wege dahin sind 4er Korrekturen (i.d.R. 38,2 %, in Ausnahmen bis 50 %):!:

    :)

    Gold’s/ Silver`s value is not determined by world events, political turmoil, or industrial demand. The only thing that you need to know in order to understand and appreciate gold / Silver for what it is, is to know and understand what is happening to the US dollar.

  • Bei den letzten beiden zyklischen Hochs im Gold und Silber (1980 und 2011) sank das GSR stets auf ein zyklischen Tief. Da wir dort noch nicht sind (es müsste auf <1:30 sinken), haben wir die absoluten Tops auch noch nicht gesehen.

  • Ich bin kein EW Experte wie Du. Und Du hast recht es sieht bei den Minen im Moment eher nach einer 4 aus.

    Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass die Manipulateure auf dem jetzigen Niveau das Schiff schon wieder aus dem Hafen lassen. Und sich schon gar nicht für EW Regeln interessieren - im Gegenteil vielleicht sogar bewusst Formfehler produzieren.


    Was AU angeht könnte ich mir vorstellen, dass wir vielleicht in einer 4 der 3 seit 2000 sind.

    Aber in solchen Zeithorizonten denke ich nicht. Mir geht es überhaupt sowieso nur um die Minenaktien auf Sicht der 9-12 Monate.


    Das spuckt die KI auf Deine Aussage hin aus, keine Ahnung ob das stimmt. Ich nehme an Du hast da 100 x mehr Ahnung.

    "Nach den Regeln der Elliott-Wellen-Theorie korrigieren vierte Wellen (Welle 4) im Durchschnitt $38,2 % bis $50 % der vorherigen Welle 3. Bei volatilen Edelmetall-Minen (PM-Minen) können Korrekturen jedoch bis zu $61,8 % betragen. Absolute Höchstgrenze ist dabei die Regel, dass Welle 4 niemals in den Kursbereich von Welle 1 eintauchen darf (Überlappungsregel)."


    So könnte ich mir das aus jetziger Sicht vorstellen:




    Im Übrigen schätze ich Deine Kommentare und Prognosen sehr und ich habe mir nur erlaubt diesmal darauf etwas zu antworten, da es mir um die Sache geht.


    Hättest Du mich vor einem Monat gefragt, hätte ich es wahrscheinlich genauso gesehen wie Du.

    GDX 73 = fertig.


    Nur für mich fühlt sich immer noch alles sehr bullisch an.


    Herzliche Grüße


    Neo


    PS: Von Herrn Hopf möchte ich mich hiermit distanzieren.

    Der ist ein bewusster Irreführer - zumindest im PM Bereich.

  • Ich gehe fast überall mit. Womit ich Probleme habe ist, dass alle anderen Korrekturen 0,38er oder maximal 0,5er sein müssen.


    Wir haben vor 5 Jahren schon Dinge erlebt, die alles konterkarieren. Und im Zuge des great taking wird es noch verrückter werden. Doppelschwör!


    Da hält sich nichts und niemand an irgend welche Retracements. Eine Flatulenz vom Donny hier, eine Harsche Aussage vom Warsh und schon ist Party. Es ist auch rein von der sich immer weiter aufschaukelnden Dynamik nicht zu erwarten, dass Fibs oder andere Dinge an Verlässlichkeit zunehmen. Eher im Gegenteil.


    Es ist nur eins Gewiss ... Will der Laden weiterleben, MUSS die Gesamtbilanz steigen. Und da wird's halt schwer, sowas wie den Goldmarkt auszuradieren. Dann fehlt hinten und vorne Kreditkollateral, was anderweitig bereitgestellt werden müsste. Und selbst dann würden sich aus dem immer weiter steigenden Gesamtpool an Buchgeld einige Prozente ins zu billige ewige Geld flüchten.


    Es ist und bleibt nun einmal der letzte Hafen. In den am Ende alle einlaufen wollen, wenn der Sturm losbricht.

  • Moin moin,


    habe mir ein die großen Royaltys und große Minen angesehen. Sehr viele haben auf 3 Monatsbasis ihr Tief zumindest Intraday unterboten. Das scheint mir kein Zeichen für Stärke zu sein.


    Bin nach wie vor in meinen Ölwerten und meine Puts haben sich die letzten Tage gut erholt.

    Die nicht beendeten Kriege kosten Geld und entsprechend steigen die langfristigen Zinsen für Staatsanleihen. Deutschland könnte in naher Zukunft sein Tripple A Rating verlieren. Der Haushaltsentwurf befeuert die Annahme, dass die Schulden nie zurückgezahlt werden sollen. Merz scheint bei dem Wahnsinn völlig schmerzfrei zu sein. Das dürfte den europäischen Aktienmärkten gar nicht gut bekommen.


    Lars Erichsen hat heute CoreWeave vorgestellt. M.E. erfüllt der Wert die Aufgabe des Kanarienvogels in der Kohlenmine. Das Geschäftsmodell hebelt über Schulden, die durch take or pay Verträge und die Infrastruktur des Unternehmens "gesichert" sind. Wenn es an der Stelle bricht, dann ist es definitiv vorbei mit dem KI Hype. Schaut bitte selber:


    Zitat:



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    Eine heiße KI-Wette!
    Liebe Leserin, lieber Leser,

    die Künstliche Intelligenz ist weiterhin ein beherrschendes Investment-Thema an den Aktien-Märkten. Milliarden-Investitionen in Rechenzentren, Chips, Stromversorgung und Cloud-Infrastruktur zeigen, dass die großen Technologie-Konzerne ihre KI-Strategien konsequent weiter ausbauen. Gleichzeitig richtet sich der Blick der Investoren zunehmend auf die Unternehmen, die diese Infrastruktur überhaupt erst ermöglichen.

    Genau hier setzt auch mein heutiges Investment-Thema an. Während Namen wie Nvidia, Microsoft oder Meta inzwischen jedem Anleger ein Begriff sind, rücken immer stärker die Unternehmen in den Fokus, die im Hintergrund die technische Grundlage für den KI-Boom liefern. Eines dieser Unternehmen ist CoreWeave, ein Konzern, der in kurzer Zeit zu einem wichtigen Partner vieler führender KI-Unternehmen geworden ist. Deshalb möchte ich mir CoreWeave heute einmal genauer ansehen.

    Was macht CoreWeave?

    CoreWeave unterscheidet sich grundlegend von klassischen Hyperscalern wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure oder Google Cloud. Während diese Anbieter ein breites Spektrum an IT-Diensten für Unternehmen abbilden, betreibt CoreWeave eine sogenannte „Purpose-Built AI Cloud“. Das Unternehmen vermietet hochspezialisierte Rechenzentrumskapazitäten, die von Beginn an auf die massiv parallele Rechenleistung von Grafikprozessoren (GPUs) ausgelegt sind.

    Das Kerngeschäft basiert darauf, großflächig Hochleistungs-GPUs von NVIDIA aufzukaufen, diese in eigenen oder angemieteten Rechenzentren zu bündeln und die Rechenleistung über langfristige Verträge an Entwickler von KI-Modellen sowie Großkonzerne zu vermieten. CoreWeave agiert hierbei als eine Art „AI Factory“ und profitiert von einer tiefen strategischen Partnerschaft mit NVIDIA, die sich unter anderem in direkten Kapitalbeteiligungen des Chip-Giganten an CoreWeave widerspiegelt.

    So lief das 1. Quartal:

    • Umsatz: Im 1. Quartal 2026 kletterte der Umsatz auf 2,08 Mrd. US-Dollar – ein Plus von 111,6% gegenüber dem Vorjahresquartal (982 Mio. US-Dollar).

    • Nettoverlust: Der Quartalsverlust weitete sich auf 740 Mio. US-Dollar aus. Haupttreiber waren die immensen Investitionen sowie ein Netto-Zinsaufwand von 536 Mio. US-Dollar allein in diesen drei Monaten.

    • Capex: Für den Kauf von Immobilien, Maschinen und Server-Infrastruktur gab CoreWeave im 1. Quartal 2026 rund 7,7 Mrd. US-Dollar aus.

    Die Kundenstruktur

    Die gesamte Wachstumsstory von CoreWeave stützt sich auf einen gigantischen Auftragsbestand. Zum 31. März 2026 wies das Unternehmen einen vertraglich zugesicherten Umsatz-Backlog (Remaining Performance Obligations, RPO) von 99,4 Mrd. US-Dollar aus.

    Die Analyse dieses Backlogs offenbart jedoch ein erhebliches Klumpenrisiko, da die Einnahmen fast ausschließlich von einer Handvoll Großkunden getragen werden. Zu den größten und wichtigsten Partnern, deren Verträge den Großteil der künftigen Erlöse sichern, gehören:

    • Microsoft: Der Software-Riese nutzt CoreWeave-Infrastrukturen als strategische Ergänzung zu seiner eigenen Azure-Cloud, um den enormen Rechenbedarf seiner KI-Projekte zu decken. Schätzungen und Marktdaten beziffern das kumulierte Vertragsvolumen von Microsoft bei CoreWeave und vergleichbaren Neoclouds auf rund 60 Mrd. US-Dollar.

    • Meta Platforms: Der Facebook-Mutterkonzern schloss jüngst eine massive, auf 5 Jahre ausgelegte Rahmenvereinbarung ab, die ein fest zugesagtes Kapazitätsvolumen von mindestens 12 Mrd. US-Dollar beinhaltet und über Optionen auf bis zu 27 Mrd. US-Dollar anwachsen kann.

    • OpenAI: Als führender Entwickler von Foundation-Modellen hält OpenAI direkte Zusagen über Rechenkapazitäten im Wert von rund 22,4 Mrd. US-Dollar im CoreWeave-Netzwerk.

    Ergänzt wird dieser Kundenkreis durch führende KI-Pioniere und Tech-Unternehmen wie Anthropic, Cognition, Cursor, Midjourney und Runway.

    Analysten-Schätzungen
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    Quelle: MarketScreener
    Der zweiseitige Hebel

    Das Geschäftsmodell setzt auf eine schnelle Expansion, die zu einem großen Teil über Fremdkapital finanziert wird. Das Prinzip dahinter: CoreWeave schließt langfristige, unkündbare Abnahmeverträge („Take-or-Pay-Verträge“) mit den Modellbauern und Hyperscalern ab. Diese Verträge dienen als Kreditsicherheit. Auf Basis dieser zukünftigen Einnahmen nimmt das Unternehmen in enormem Umfang Fremdkapital auf, oft besichert durch die physischen GPUs selbst.

    Per 31. März 2026 beliefen sich die Gesamtschulden des Unternehmens auf rund 25,1 Mrd. US-Dollar. Um die Expansion weiter voranzutreiben, wurden allein im Frühjahr 2026 zusätzliche Kreditlinien über insgesamt mehr als 11 Mrd. US-Dollar sowie hochverzinsliche Anleihen begeben, deren Zinssätze im Bereich von 8,5% bis 9,6% liegen.

    Daraus ergibt sich eine massive Hebelwirkung:

    1. Das bullische Szenario: Solange die Nachfrage nach GPU-Rechenleistung in den nächsten Jahren ungebrochen hoch bleibt und Kunden wie Meta, Microsoft und OpenAI ihre Zahlungsverpflichtungen plangemäß bedienen, wandelt sich der 99-Milliarden-Backlog sukzessive in hochrentablen Umsatz um. Das Unternehmen wächst aus seinen Schulden heraus.

    2. Das bärische Szenario: Sollten die großen KI-Konzerne ihre Investitionen drosseln müssen oder fundamentale wirtschaftliche Schwierigkeiten bekommen, bricht das Kartenhaus zusammen. Da CoreWeave die Kredite gegen die Rechenzentren und Serverstrukturen aufgenommen hat, droht eine klassische Überschuldungssituation, falls der reale Marktwert dieser Hardware bei einem Nachfrageeinbruch unter den Wert der besicherten Kredite fällt („Stressed Debt“).

    Chart



    Wie seht ihr die Angelegenheit?



    LG Vatapitta

    Mir fehlt ein Zertifikat für die österreichische Goldmünze 50 € Johanneum, 2011. Wer kann - gegen Vergütung - helfen?

  • Ein Klasse Artikel auf Finanzmarktwelt von Oliver Stalzer  :thumbup:

    (stark gekürzt)

    ....

    Der News-Flow als digitaler Treibstoff der Marktmanipulation

    Und nun kommen wir zum entscheidenden Teil der Architektur: der Einbindung des allgemeinen Newsflows. Algos können längst „lesen“. Sie durchforsten in Echtzeit Tweets von als wichtig eingestuften Playern am Finanzmarkt, Bloomberg-Meldungen und Reden von Notenbankern mittels Natural Language Processing auf semantische Ladungen.

    Da sieht man auch nun besonders aus den Erfahrungen der letzten Zeit, wie „intelligent“ KI wirklich ist – sie macht ja nur, was programmiert wurde. Ein HFT-Algorithmus, der auf den Wortlaut der Tagesschau konditioniert ist, hat kein Konzept von Wahrheit. Er hat kein Modul für „Eindeutige Lüge in Manipulationsabsicht“. Er hat ein Lexikon. In diesem Lexikon steht: „Satz mit ‚Zölle werden ausgesetzt‘ = Positiv-Score +0.8“. „Satz mit ‚Handelskrieg‘ = Negativ-Score -0.9“. Ob diese Sätze von Trump – also einem narzisstischen Präsidenten mit Selbstbereicherungsabsicht – stammen, der auf seiner autistischen Social-Media-Plattform um 3 Uhr morgens die nächste intellektuelle Flatulenz ablässt, oder von einem besonnenen Staatsmann, der eine durchdachte Exekutivorder verkündet: der Algorithmus macht da keinen Unterschied. Der Score ändert sich, das Signal geht auf Grün oder Rot, die Orderwand wird aufgebaut oder eingerissen.

    Und hier betritt auch das Plunge Protection Team und das Media Team in der Trump-Administration die Bühne als eine Art deus ex machina der Marktmanipulation. Die Grundlage für einen manipulierten Newsflow ist denkbar einfach und erschreckend effektiv. Man muss die Parameter der Algorithmen kennen – und das scheint in den großen Investmenthäusern durchaus gewollt zu sein. Das ist kein Bug, es ist ein Feature. Wenn Sie wissen, dass die Trendfolge-Herden auf bestimmte Signalwörter wie „great“, „beautiful“, „very strong economy“ oder „trade deal“ so zuverlässig anspringen wie ein Hund auf die Futterdose, dann halten Sie den Schlüssel zum S&P 500 in der Hand.

    Die Mechanik des „Fake-News-Pumps“ ist ein mehrstufiger Raketenantrieb für die Aktienmärkte. Zunächst der präsidiale Impuls: Ein Trump-Tweet kurz vor Börseneröffnung à la „Big trade deal coming. Talks are going GREAT!“. Die semantischen Analyse-Algos der Hochfrequenzhändler schlagen sofort an, der Score für Risiko-Assets springt ins Positive. Die Trendfolge-Algos erkennen den Impuls, die ersten Widerstände werden mit Market Orders plattgewalzt. Die Volumina kommen, die institutionellen Risk-Parity-Fonds werden mechanisch aus ihren Bonds in Aktien umgeschichtet, weil ihre Volatilitätsmodelle aufgrund der steigenden Kurse Entwarnung geben. Der S&P 500 macht einen Satz nach oben. Dass der „Big Deal“ zwölf Stunden später von sämtlichen Unterhändlern dementiert wird und sich als reine Erfindung des Präsidenten entpuppt, ist völlig irrelevant. Der Pump-and-Dump der Administration hat seinen Zweck erfüllt: Die Vermögenspreise wurden an einem kritischen Tag gestützt, die Verbraucherstimmung gedopt, der politische Druck reduziert. Das Algo-Rudel wurde als willfähriger Erfüllungsgehilfe genutzt.


    Trump und die Zerstörung der Funktionsfähigkeit des Marktes durch Fake-Realitäten


    Der Einfluss dieser toxischen Melange aus Hochfrequenz-Automaten und politischen Lügen auf die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte wird das Vertrauen in den scheinbar rationalen Preisbildungsprozess weiter erodieren. Ein Markt hat klassischerweise drei zentrale Funktionen: Kapitalallokation, Risikotransfer und vor allem Preisfindung. Die Preisfindung wird durch diese Algos, die auf den manipulierten Newsflow der Trump-Administration dressiert sind – und dahingehend nicht korrigiert werden – ad absurdum geführt. Der Zinsmarkt, der Aktienmarkt, der Ölmarkt – sie alle büßen massiv ihre Signalfunktion für die Realwirtschaft ein.

    ....


    Gleiches gilt für den Risikotransfer. Die Algos, geschult an der Volatilitätslandschaft der Fake-News, unterdrücken die Risikoprämien auf ein grotesk niedriges Niveau. Der VIX, der sogenannte Angstindex, wird zur Farce. Warum sollte ein Algo auch Angst haben? Er hat keine Existenzängste. Er hat keinen Job, den er verlieren könnte, keine Familie zu ernähren. Er rechnet nur. Und wenn der Newsflow-Score hoch genug ist, wird die Volatilität aufgrund mathematischer Modelle heruntergeschrieben, die keine Kategorie für „systematischen politischen Betrug“ besitzen. Das Ergebnis ist, dass sich eine immense, ungesicherte Risikoposition in den Büchern der Marktteilnehmer aufbaut, die sich in der scheinbaren Sicherheit des impliziten Fed-Puts und der Trump-Tweets wähnen.

    Der digitale schwarze Schwan: wann fliegt das Konstrukt auseinander, weil Realität und Fake-Realität zu weit auseinanderklaffen?

    Der Kollaps ist endogen in komplexen Systemen angelegt. Er wird dann eintreten, wenn ein Ereignis eine Wucht entfaltet, die selbst die semantische Manipulationskapazität der Trump-Administration übersteigt. Wenn etwa eine Schattenbank ins Straucheln gerät oder eine physische Lieferkrise wie die Hormus-Blockade so eklatant wird, dass selbst der ignorantest programmierte Trendfolge-Algo einen fundamentalen Datenpunkt nicht mehr ignorieren kann, weil der Spot-Preis für Treibstoff plötzlich einen Sigma-Score erreicht, der außerhalb jedes historischen Modells liegt.

    In diesem Moment wird der Algorithmus nicht etwa intelligent und fängt an, die Wahrheit zu suchen. Er wird einfach in den Off-Limit-Modus schalten, weil das Regelwerk für diese Situation nicht existiert. Die Volumina werden in der einen Millisekunde noch den letzten Fake-News-Tweet gekauft, um in der nächsten, wenn der reale Schmerz der Kontrahenten in den Orderbüchern sichtbar wird, das gesamte Risiko in einem Rutsch zu dumpen – und das werden viele Handelssysteme gleichzeitig versuchen. Abhängig von den weiteren digitalen Sicherungssystemen in einem solchen Fall, wird ein Algo-Kaskaden-Crash eher kein langsamer, geordneter Ausverkauf sein. Es wird ein Flash-Crash, ein Kaskadeneffekt von Margin Calls, ausgelöst von Maschinen, die nur emotionslos umsetzen.

    Die Hochfrequenzmärkte, ursprünglich angetreten, um rational Liquidität zu traden, haben beim Auftauchen des „digitalen schwarzen Schwans“ in Form eines unbedachten Off-Limit-Parameters in einer inszenierten und hochgehebelten „Fake-Finanzwelt“ das Potential verbrannte Erde aus wertlosen Buchforderungen zu hinterlassen. Die finale Antwort auf die Frage nach der Intelligenz der KI ist dann eine Abwärtsspirale, die schneller beschleunigt, als irgendein noch so schneller Tweet sie aufhalten könnte.



    LG Vatapitta

    Mir fehlt ein Zertifikat für die österreichische Goldmünze 50 € Johanneum, 2011. Wer kann - gegen Vergütung - helfen?


  • Für mich ist Coreweave ab ca 75 ein lukrativer Kauf. Ob ich es mache, werde ich sehen, da es wahrscheinlich auch zeitlich im ?August? viele andere Raketen zum Kauf geben dürfte.

    Ich nehme an sie halten die Blase mit Zwischenkorrektur irgendwie am Laufen bis sie Ihre OpenAi IPOs etc alle durchhaben - evtl bis Q1 27. Der KI Staubsauger braucht weiter Unmengen Geld. Und irgendwie hat das Thema nationale Bedeutung.

    Alles was Neo in seinen Posting wiedergibt ist natürliche Satire.


    Neo ist eine einzige Witzfigur. :S

    Einmal editiert, zuletzt von Neo ()

  • Agnico gestern noch zu 125 Euro bekommen, RGLD verkauft und zurück erworben um Gewinne abzusenken.WPM mit Sparplan versehen.

    Für die Agnico habe ich aus dem langfristigen Portfolio Constellation Energy verkauft.

    Die 4 Positionen reichen mir nun. Kupfer wird durch Teck Res. und Ivanhoe abgedeckt, Uran von Cameco.

    Ölwerte bleiben unverändert drin, maximal Wiederanlage der Dividenden.

    "Auro loquente omnis oratio inanis est."- Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt.


    -------------------------------------------- CRASH J.P.MORGAN - BUY SILVER----------------------------------------------

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