Alles anzeigenMal ein Bericht zum heutigen Tag. Meine Mutter ist über 80, beginnende Demenz und hat seit 13 Jahren eine Spenderniere.
Heute war sie bei einer Routineuntersuchung im Krankenhaus, wegen der Niere muss sie das 2x im Jahr und die haben ihr dringend zum Impfen geraten. Gott sei Dank machen die das im KH selbst nicht, sonst hätte sie wahrscheinlich schon die Spritze gekriegt.
Also haben die sie mit irgendeinem Wisch, der sie als priorisiert ausweist, wieder nachhause geschickt. Sie erst mal voll durch den Wind und ruft mich an, ich soll sie zum Impfzentrum fahren.
Konnte ihr das erst mal ausreden und meinte das wir das vorher noch mit ihrem Hausarzt besprechen, auf den hört sie zum Glück.
Hab dann gerade eben unseren Hausarzt abgepasst, weil ich weiß wo und wann der Spätabends noch mit seinem Dackel unterwegs ist. Ist noch ein Arzt vom alten Schlag, der leider kurz vor der Rente steht.
Der meinte wir sollen jetzt auf keinen Fall impfen, die Infektionen würden im Frühjahr ohnehin auslaufen (so wie letztes Jahr) und Zitat "über den Sommer sieht man dann vielleicht schon, was mit den ganzen geimpften passiert".
Kommenden Herbst will er nochmal drüber reden, er hofft das bis dahin eventuell noch verträglichere Impfstoffe am Markt sind.
Auf die Ärzte im Krankenhaus ist er stinksauer. Er meint, dass er in seinem Patientenstamm Leute mit Impfreaktionen sowohl bei Astra Zeneca als auch bei Biontech hat, die meine Mutter in der Ausprägung wahrscheinlich nicht überleben würde.
Mein Credo ist immer, wenn man etwas nicht weiß, einfach nicht machen.
Durch die Spenderniere wird sie mit Sicherheit Immunsuppressiva etc. bekommen. Kenn da die Datenlage nicht, inwieweit der Impfstoff wirkt. Nicht zu vergessen, kann die herbeigeführte Immunreaktion, zu einer Abstoßungsreaktion des Organs kommen.
Wenn impfen, welchen Impfstoff....
Evtl. muss die Medikation bzw. Dosierung umgestellt werden.
Prinzipiell muss man in so einem Fall mit dem Nephrologen reden.
Daumen * pi geht bei Transplantierten nicht mehr - da hört sich der Spaß auf.
Zitat meines früheren Arbeitskollegen:
"Bitte nicht mehr hin- als herrichten..."
https://www.dgfn.eu/nierentransplantation-und-covid-19.html
"Die Datenlage zum Einsatz der aktuell verfügbaren mRNA- und Vektorimpfstoffe (Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer, AstraZeneca) ist in Hinsicht auf Patienten/-innen, die therapeutisch immunsupprimiert sind oder mit fortgeschrittenen Organschäden in den Wartelisten sind, weiterhin schwach. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) und andere Fachgesellschaften haben keine anderen Erkenntnisse zur Effektivität der zugelassenen Impfstoffe. Bezüglich der Sicherheit wird darauf verwiesen, dass diese noch nicht untersucht sei."