entweder die hatten seinerzeit nur die mittel welche ihnen zur verfügung standen und haben das beste daraus gemacht und dies zur meisterschaft entwickelt oder die ganze geschichtsschreibung und das "wissen" über die antike ist kompletter bs.
Die Geschichtsschreibung will uns- etwas überspitzt gesagt- weismachen, dass es in der Stenzeit, also bis vor ca. 5000 Jahren, nichts gab und dass dann innerhalb kürzester Zeit alles kam, also das Rad, die Schrift, die Mathematik, die Baukunst, Astronomie, Bier, Butter, Käse...... usw., sowie das Glaubens- und Herrschaftssystem. Staat, Heer, Getreidespeicher, Tempel, Handwerk, Bronze, alles ist offenbar gleichzeitig erfunden worden.
Aber dann tauchen Anachronismen auf, die man näher erforschen sollte. Dazu gehört zum Beispiel der Zustand der Sphynx, der hemdsärmlig durch mehrfache Renovationen weitgehend, aber nicht ganz, vertuscht wurde. Und es gibt weitere Anhaltspunkte dafür, dass die Geschichte menschlicher Hochkulturen bedeutend länger ist als gemeinhin angenommen, etwa den Zustand von gewissen Pyramidenresten oder auch Kunstwerken wie den Kolossen von Memnon. Ich kann damit leben, es darf jeder glauben, was er will, ob es jetzt 5'000 Jahre oder 100'000 Jahre sind, das tangiert mich ja nicht wirklich. ich finde es einfach befremdlich, wie strikt man an gewissen Dogmen festhält, und wie man Abweichler schnell als ketzerisch beurteilt, so als wäre Wissenschaft eine Religion. Dabei lebt die Wissenschaft doch vom Disput und keinesfalls vom Dogma.