Hallo Kaufrausch,
das mit dem Dollar- und Goldkurs versteh' ich auch nicht völlig.
Das übliche Börsen"experten"dummgedaddle ist, daß es bei fallendem Dollar für die Nicht-Dollar-Länder "billiger" würde und sie deshalb zuschlägen würden.
Dem widerspricht u.a. die unterschiedliche Volatilität, so wird ein halber Cent beim Dollar, 1,28 auf 1,275 zum Beispiel, = 0,4%, immer schon als bemerkenswerte Kursänderung wahrgenommen, beim Gold sind hingegen 0,4% gar nichts, allenfalls ist das eine kleine Intradaywelle.
Außerdem, wenn diese "Theorie" stimmen tät', müßte das Gold in Euro ja dann immer praktisch gleich bleiben - tut es aber nicht.
Die verschiedenen Kursstellungen auf verschiedenen Plattformen könnten Arbitrageure auf den Plan rufen, zumal man auf professionellen Accounts mit ziemlich wenig Spread agieren kann (zugleich short auf der einen und long auf der anderen Plattform gehen, bis es sich irgendwann zwangsläufig wieder angleicht - nicht für KR, für den Rest :D).
Oder ist es vielleicht umgekehrt so, daß (erst) die Arbitrageure dafür sorgen, daß es nicht zuweit auseinandergeht?
Ich bin übrigens auch skeptisch gegenüber zuviel Verschwörungstheorie bei der kurzfristigen Kursfestsetzung. Da stünde zuviel auf dem Spiel; es wären Gelddruckmaschinen für Intraday-Insider. Die langfristige Manipulation ist eine andere Geschichte.
Nichtsdestotrotz, ich kaufe nur Optionsscheine, nie Ko-Zertifikate, da macht es (mir) nichts aus, wenn der Kurs für 5 Minuten mal ganz unten in der Schachtgrube ist.