@ Mesodor
weil das "Gelbe" so ist wie es ist, lese ich nur manchmal einen reingestellten Link- ansonnsten ignoriere ich diese Schreiberlinge.
Aber bei Walter von unzensiert auszugehen ist auch gefährlich, er veröffentlicht nur was in seine Lienie passt. Das muß man schon beachten.
Gold und Silber... Informationen und Vermutungen I
- Eldorado
- Geschlossen
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Wie hier richtig bemerkt wurde, kann man m.E. einfach zusammenfassen:
Solange Geld, das in Edelmetalle will, eher in Papier angelegt wird und der physische Markt noch funktioniert, gibt es kein Grund, dass die "Papier-Manipulation" aufhört.
Klar kann es Engpässe bei gewissen Bullions geben, aber hier in der Schweiz bekommt man die vorhandene Ware (noch) zum (vorher) bezahlten Preis.
Ich glaube, man wird nochmals tiefere Preise sehen, bevor es dann evtl. wieder nach oben geht. Die meisten, die dann kaufen würden, wenn sie könnten (kein Geld
), denken dann eher ans verkaufen... 
-> Manipulation geglückt.
Alles klar?
P.S.: Und damit es funktioniert, muss jemand bluten, und zwar sind das Papiertiger, Vollinvestierte Hasardeure, Gehebelte, Verschuldete, Zentralbanken, Minen, Lemminge, ungehedge Händler... davon gibt es m.E. immer noch genug.
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Moin moin,
diesen etwas provokanten Beitrag habe ich ins Gelbe gestellt und bin auf die Diskussion gespannt.
Hier ist er:ZitatAlles anzeigenAus dem GodemodeTrader (liegen oft richtig):
> In ausnahmslos JEDEM
> Bullenmarkt sorgen scharfe Korrekturen dafür, dass die Masse der Anleger
> in Angst und Schrecken versetzt wird."
> siggiDie Masse der Anleger hat am Freitag geordert, dass sich die Balken biegen!
Während die angestellten Fondsmanager größere Positionen glattgestellt haben - so liest man.
Wenn dieser Trend sich fortsetzt, könnte tatsächlich das physische knapp werden - aus welchen
Gründen auch immer.
Und trotzdem kann Elli mit Elliot an den Märkten Geld verdienen, bis - ja bis der schwarze
Schwan ihn frisst.
Der schwarze Schwan von weissgarnixZitat:
Da wären zB mal “Fat Tony” und “Dr. Elli”. Fat Tony ist ein hemdsärmeliger Broker aus Brooklyn, “streetsmart”,
wie es so schön heisst, der keiner der Ivy-League-Universitäten entstammt, sondern sich seine Karriere durch
Bauernschläue und Pragmatismus erarbeitete. Dr. Elli, andererseits, ist ein Statistik-Experte mit Prädikatsabschluss,
arbeitet bei einer Versicherungsgesellschaft im Risikomanagement und sieht die Welt in Form von Modellen und
Zeitreihen. Mit beiden macht Taleb einen Test: eine Münze wird 99mal geworfen und zeigt dabei jedesmal “Kopf”.
Frage an beide: “Wie hoch liegt meine Chance, beim nächsten Wurf ”Zahl” zu sehen?”. Darauf Dr. Elli, der
Statistik-Profi: “Natürlich 50%”. Daraufhin Fat Tony: “Also du mußt ja ein ziemlicher Trottel sein, Dr. Elli,
bei 99mal Kopf hintereinander, gibt es für mich keinen Zweifel, dass die Münze manipuliert ist.
Die Chance auf “Zahl” liegt für den nächsten Wurf daher bei maximal 1%!”.Es gibt noch ein besseres Beispiel für den schwarzen Schwan, der Elli fressen könnte:
Ich muss das Beispiel aus der Erinnerung "zitieren", da ich es leider nicht wiedergefunden habe.Es geht um das durchschnittliche Vermögen der Gäste einer Kneipe.
Dieses ändert sich in dem Moment sehr deutlich, in dem Bill Gates die Kneipe betritt oder verlässt.Damit möchte ich sagen, wenn das Vertrauen der Masse verloren geht -
und darauf hebt explizit auch GEAB in den Ausgaben 25 und 26 ab!
( Nichts ist in der Massenpsychologie verheerender, als wenn die Menge feststellt, dass sie vorsätzlich belogen wurde.)
- dann betritt eben diese Masse die Kneipe, um Gold zu kaufen und gleichzeitig entziehen die gleichen Menschen ihren
Vermögens-/Fondsverwaltern ihr Vertrauen, in dem sie dort Gelder abziehen.Die Zusammenfassung von Tiberius nach ihrer umfassenden Marktanalyse vom 20.05.2008
Gold überbewertet?Pro Gold:
1 Gold bietet einen gewissen Schutz vor Schwäche in anderen Assetklassen
2 Niedrige Zinsen verringern Opportunitätskosten der Goldanlage
3 Investoreninteresse weiterhin auf hohem Niveau, ETFs vereinfachen physische AnlageContra Gold:
4 Aufwertung des Euros bereits sehr weit fortgeschritten, Goldhausse im siebten Jahr
5 Fundamentale Marktlage ungünstig, hohe physische Marktüberschüsse
6 Gold ist nicht mehr „billig“, auch gemessen an Inflationsmaßstäben1 ok
2 ich würde niedrige durch negative Zinsen ersetzen - und schon gibt es Opportunitätskosten
beim Tagesgeld oder sonstigen Anleihen
3 Die 700 Tonnen "Überschuss", die nach Tiberius die Anleger pro Jahr aufnehmen müssen,
entsprechen weniger als 18 Mrd. $ (785$/Unze) - Was hat der Bailout der IKB gekotztet?4 Da wird unterstellt, dass Gold nur steigt , wenn der Dollar fällt.
5 Physische Überschüsse siehe Punkt 3
6 Welcher Inflations- oder evt. Geldmengen Maßstab wird da angelegt?
Anscheinend der offiziell verschönerte!Keine Sorge, der schwarze Schwan wird Elli natürlich nicht fressen, da er sich an Nassim Nicholas Taleb hält:
"Analog dazu lautet seine Strategie für die Vermögensanlage, den Großteil seines Geldes, sprich 90%, in absolut
sichere Papiere wie zB Staatsanleien ??? zu stecken, dafür aber die restlichen 10% möglichst vielen schwarzen Schwänen,
mit nach oben offenen Ertragsaussichten auszusetzen. Sprich Venture Capital, Hedge Fonds oder out-of-the-Money-Optionen.
Mit letzteren machte Taleb selbst übrigens sein eigenes “fuck off-Money”, wie er es nennt, rund 40 Millionen Dollar Gewinn
aus Wetten auf den Börsencrash 1987, die ihn all die Jahre davor nur geringes Geld und das verächtliche Gelächter seiner
Wallstreet-Kollegen kosteten, am Black Monday aber den Grundstein für seine finanzielle Unabhängigkeit und damit die
Voraussetzung für sein jetziges Leben als Schriftsteller und Philosoph legten."
Zur Diskussion im Gelben
Sollen wir daraus schließen, dass wir mit 90% in physische EM gehen und mit dem Rest im Papiermarkt zocken?
Das wird jeder anders sehen.Herzliche Grüße
Vatapitta -
Gaukler, das ist der richtige Ausdruck fuer diese pessimistische Rasselbande.
Wie Bergmann schon erwaehnt hat ist Gold/Silber und die Minenaktien nichts fuer ein Krischperl.
Die Vorrausagen werden immer laecherlicher, die Preise und Aktienkurse sind es schon lange.
Es hat sich doch Fundamental bei den Edelmetallen gar nichts geaendert, die Inflation geht nicht so schnell weg oder merkt ihr schon Preisnachlaesse ?
Die Banken und der Haus sowie Creditcrunch sind nach wie vor da, was hier gespielt, gezeigt, und gedruckt wird koennen nur Idioten fuer bare Muenze annehmen.
Reden wir doch in 6 Wochen weiter, bis dort hin koennen diese Kasperl einen POG von mir aus von 500 USD oder 7 USD POS schreiben wenn es sie aufgeilt.
Die koennen mich nun alle gern haben, ich kaufe in 24 Stunden SLV's weil es physisch eh nichts in der Menge zum kaufen gibt.
Gruss von Nizza, hier sind Preise die sich gewaschen haben, die haben mit der Terrorbekaempfung gar nichts zu tun, der naechste Cheeseburger den man hier verteilen will.
Eldo
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Durch den Erwerb von Gold zum Dienstmädchen werden oder irgendwann Dienstmädchen einstellen können...Gold wird derzeit wieder mächtig heruntergeschrieben, diesmal von der FAZ:
17. August 2008 Es müssen ziemlich arrogante Banker gewesen sein, die einst den Begriff der "Dienstmädchenhausse" erfanden. Gemeint waren die oft nicht besonders gut informierten Privatanleger, die versuchen, am Aktienmarkt viel Geld zu machen, wenn die Profis gerade aussteigen und die Hausse sich dem Ende nähert. Der Begriff "Dienstmädchenhausse" mag arrogant klingen, aber ganz unzutreffend ist er in der Börsengeschichte nicht gewesen. Geprägt wurde er in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts, als die Privatanleger vor dem Börsenkrach von 1929 ihre Gelder in Aktien anlegten. Zuletzt konnte man ihn in der Euphorie um die "New Economy" vor rund zehn Jahren antreffen. Als damals Privatanleger wie die Wilden Aktien von Technologieunternehmen kauften, deren Geschäftsmodell sie oft gar nicht verstanden, war dies ein deutliches Zeichen für ein baldiges Ende der Hausse, an die sich - wie erinnerlich - eine schlimme Baisse anschloss.
Die Frage nach dem Verhalten der "Dienstmädchen" stellt sich derzeit mit Blick auf den Goldmarkt. Dort sind, wie an anderen Rohstoffmärkten, die Kurse sehr deutlich zurückgegangen; zuletzt kostete die Unze weniger als 800 Dollar. Der Verkaufsdruck kam - wie zuvor der Kaufdruck in der Hausse - wesentlich vom Terminmarkt. Finanzinvestoren, die in der jüngeren Vergangenheit auf der Suche nach neuen Ertragsquellen die Rohstoffmärkte entdeckt hatten und dort groß eingestiegen waren, gehen aus diesen Märkten wieder heraus - vermutlich in der Mehrzahl mit stattlichen Gewinnen.
Private Nachfrage so hoch wie kaum je zuvor
Während die Finanzprofis ihre Gewinne mitnehmen und sich verabschieden, kaufen die Privatanleger wie kaum je zuvor. Die Nachfrage nach Goldmünzen in den Vereinigten Staaten (für Silbermünzen gilt Ähnliches) ist derzeit so hoch, dass die amerikanische Münzanstalt sogar die Prägung der beliebten Goldmünze "American Eagle" suspendiert hat. Sie kam mit dem Prägen einfach nicht mehr nach. In Deutschland gibt es Lieferverzögerungen beim Krüger-Rand und einzelnen anderen Münzen.
Diejenigen, die von Berufs wegen zum Kauf von Gold trommeln, sehen die Käufe der Privatanleger als weise an. Ihr Argument lautet, dass man den deutlichen Preisrückgang nur als vorübergehend und damit als eine hervorragende Kaufgelegenheit ansehen sollte. Das ist die optimistische Prognose, aber es gibt auch eine wahrscheinlichere: Momentan sind gerade wieder "Dienstmädchen" am Werk: Die Privatanleger tun genau das Gegenteil von dem, was die Profis machen. Sich gegen einen Trend zu stemmen war in der Vergangenheit aber höchst selten eine weise Anlagestrategie
http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Scontent.html
mfg Goldcore
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das ist wirklich eine ungeheuerlich abenteuerliche Argumentation!
Punkt ist einfach, dass die Masse noch gar nicht drin ist. Das ist aber das Entscheidende einer Dienstmädchenhausse. Außerdem geht es in einer Dienstmädchenhausse mit dem PReis aufwärts und nicht abwärts. Mann oh Mann, wie kann man nur so ein Blödsinn schreiben!
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Zitat
Momentan sind gerade wieder "Dienstmädchen" am Werk: Die Privatanleger tun genau das Gegenteil von dem, was die Profis machen. Sich gegen einen Trend zu stemmen war in der Vergangenheit aber höchst selten eine weise Anlagestrategie
1. Wer sind die Profis, die sogenannten.
2. Die Nicht-Profis erstaunten in den Jahren zuvor mit respektabelen (Buch-) Gewinnen.
Reicht das?

Gruß
Prophet -
Wie immer wird erst dann negativ geschrieben bzw. prognostiziert, wenn die Kurse schon sehr weit gefallen sind, wie aktuell. Vorher hat kaum einer bzw. so gut wie keiner sich so etwas vorstellen können. Viele labern nur nach dem Markt bzw. der Masse und die liegt ja bekanntlich zu 99% falsch! Vor allem Analysten tun das. Die hinken immer hinterher und das ist halt der beste Kontraindikator!
Daher sollte man sich nicht jeden Quatsch durchlesen.Einfaches Beispiel: Über Jahre wurde Silber schlecht geredet bzw. gemacht. Dann stieg es bis auf 21$ und viele mussten ihre Fehleinschätzung korrigieren und waren dann bullisch................jetzt wo es so schlecht gelaufen ist, müssen sie wieder ihre bullische haltung korrigieren. Immer das gleiche gelaber. Ich schau mir den quatsch schon lange nicht mehr an.....................selber denken und sich fragen, ob diese Preise fair sind................dabei die minenförderungskosten beachten, die nachfrage des marktes, rahmenbedingungen wie inflation, krise, industrielle nachfrage usw. und sich dann ne meinung bilden................
LG
ADERA -
Die Nachfrage nach Goldmünzen in den Vereinigten Staaten (für Silbermünzen gilt Ähnliches) ist derzeit so hoch, dass die amerikanische Münzanstalt sogar die Prägung der beliebten Goldmünze "American Eagle" suspendiert hat. Sie kam mit dem Prägen einfach nicht mehr nach. In Deutschland gibt es Lieferverzögerungen beim Krüger-Rand und einzelnen anderen Münzen.
mfg Goldcore
LOL das ist der beste Teil der Argumentation. Da die Nachfrage nach Münzen zu gross ist, hat die Münzanstalt die Prägung suspendiert. Klar, wenn ich etwas verkaufe, wo ich die Nachfrage gar nicht erst befriedigen kann, dann ist es am Besten, gar nichts mehr zu verkaufen, das bringt ja so viel mehr als nur "so viel wie möglich zu verkaufen".

Andillo
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Hallo Prophet,
1. Wer sind die Profis, die sogenannten.
ja genau, und vor allem: was ist denn der Trend, wenn alle wie verrückt kaufen?

Grüße
Clarius -
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Also EW-Analyse lächerlich zu machen hilft ja niemandem. Jede Prognose, von Eldo, Elli, Sinclair, Hommel, Börsenastrologen und wem auch immer [b]sind unsicher und schon Lügen gestraft worden/b].
Aber um Umkehrpunkte für's Trading zu festzulegen, sind verschiedene Chartmethoden brauchbar; EW in Kombination mit Candlesticks möchte ich nicht missen.
Der Pfeil in Jürgen Küssner's Gold-Chart nach unten ist gestrichelt. d.h. nichts ist fix ausser dass noch tiefere Kurse kommen werden, spätestens, wenn die deflationären Tendenzen mehr und mehr in die Realwirtschaft durchschlagen. Es soll niemand sagen, im Immo-Bereich z.B. hätte die Defla noch nicht begonnen! Weitere Bereiche sind schon dazu gekommen und weitere werden folgen. Wenn den Betrieben Kreditlinien gekürzt oder gestrichen werden, müssen die auf Teufel komm raus verkaufen, und das gibt Druck auf die Preise! Die letzten, die es merken werden, könnten die Gewerkschaften sein, wenn sie zu den ausgehandelten Tarifen von den Betrieben nicht mehr bezahlt werden können und die Arbeitslosigkeit zunimmt.
Der Charme des physischen Metalls besteht darin, dass es sich durch Wirtschaftszyklen nicht verändert. In der Infla steigt es im Preis, in der Defla in Kaufkraft (jeweils in gesetzl. Zahlungsmittel umgerechnet).
Gruss,
Lucky -
...
es ist, als ob ein Zauberer einen Spiegel biegt, mal nach innen, mal nach außen, und um ihn rumtobt das CHAOS!!!
Keiner merkts, und dennoch glauben alle dem SPIEGELBILD.
Fatal.
Bleibt auf dem Boden der Tatsachen und schaut darüber hinweg, kauft zu, wenn ihr Fiat-Geld übrig habt und tauscht es wenn möglich in GoldSilber.
Mehr kann ich Euch leider nicht raten.
Denn die kommenden Jahre werden sehr hart.
Gruß
Prophet -
LOL das ist der beste Teil der Argumentation. Da die Nachfrage nach Münzen zu gross ist, hat die Münzanstalt die Prägung suspendiert. Klar, wenn ich etwas verkaufe, wo ich die Nachfrage gar nicht erst befriedigen kann, dann ist es am Besten, gar nichts mehr zu verkaufen, das bringt ja so viel mehr als nur "so viel wie möglich zu verkaufen".

Andillo
<Wirklich köstlich, die Passage! Allerdings gibt es aktuell keine offizielle Bestätigung seitens der US.Mint !!!!! Vorsicht ist also geboten!
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das ist wirklich eine ungeheuerlich abenteuerliche Argumentation!
Für Gold mag es - hoffentlich - stimmen, bei den Rohstoffen jedoch, vor allem zuletzt bei den Agrarrohstoffen und natürlich auch bei König Öl, sind in den letzten Monaten zahllose Privatinvestoren bei bereits sehr stark angestiegenen Notierungen mit allerlei Anlagevehikeln in die weit geöffnete Falle getappt und werden nun gewaltig abkassiert. Fakt bleibt, ob es einem nun gefällt oder nicht, dass die üblichen Adressen wie Goldman Sachs wieder einmal gross abgeräumt haben mit ihren Shortpositionen. Die machen einfach immer ihre Kohle im Rohstoffbereich, man kann es schon gar nicht mehr glauben.Es ist unglaublich viel Aufregung im Markt, wobei mich die nun überall auf Seite der Gold-Community gespielte Karte mit den hohen Spreads für Physisches noch nicht so recht überzeugt. Welcher Edelmetallhändler, der regelmässig sein meistens recht bescheidenes Lager auffüllt, wird denn jetzt in dieser Situation zu Preisen verkaufen, die weit unter seinem Einkaufspreis liegen? Daran ist vorerst nichts Ungewöhnliches - ich würde als Edelmetallhändler auch eher die Jalousie runterlassen und in Urlaub fahren, als sich mit einer Horde von Schnäppchenjägern herumzuägern. Wer von solchen Preiskaskaden unmittelbarin vollem Umfang profitieren will, muss sich eben doch auf den Papiermärkten bewegen.
Ob da mehr dahinter steckt als nur dieser offenkundige Zusammenhang nach einem gravierenden Kursrutsch in kürzester Zeit, wird sich erst noch zeigen müssen.Mit ziemlicher Sicherheit ist DAS (sieh unten) zumindest die richtige Frage in dieser Zeit. Jetzt erst, angesichts einer solchen Bedrohung, kann man sehen, was es mit dem Bullenmarkt bei Gold und Silber wirklich auf sich hat.
Either This Is the Greatest Silver- and Gold-Buying Opportunity of All Time, or the End of a Bull Market
Twenty-eight years of brokering silver and gold have not prepared me for what I met this morning.
One of my wholesalers said he was not selling anything, only buying, until further notice.
Another refused to give any prices until he adjusted his spreads.
Another was spreading one-ounce gold coins, normally at $7-$8, at $25.
Another said he was making no sales for immediate delivery or deferred payment, only sales for 30 days' delivery paid at once (...)
Look at the numbers. Even with gold down to $787.50 today, that's only a 21.5 percent correction, while always more volatile silver is down 37.4 percent. Friends, these are normal, not outlandish corrections. Sober up.
Out with the worst of it: If the silver price is correcting its entire rise from November 2001 at $4.025, a 38.2 percent correction would carry to $14.253; a 50 percent correction to $12.30 (nearly seen today); a 61.8 percent correction to $10.35.
Assuming that the gold price is correcting the move from $255.1 in February 2001 to $1,003.2 last March, 38.2 percent correction carries it to $717.43, 50 percent to $629.15, 61.8 percent to $540.87. Carefully mark that these are not my projections, only what is possible at those commonly seen correction percentages.
On the other hand, if silver and gold prices are correcting the 2006 to 2008 moves, then gold hit its 50 percent correction level today at $782.60, and silver finished its correction today to the 75 percent level.
Crazy, am I? Five years into a bull market in 1987 the Dow plunged more than 30 percent in just four days. Was the bull dead? Hardly, since it rose more than 10 times in the next 12 years.
Bottom line: Silver and gold remain in a powerful bull market with another seven or more years to run. The bull market is handing you a gift: Buy. The bottom was probably seen today, but recovery will take a while. The dollar rally may carry to 82 but will peter out in three months at most, probably sooner. Stocks may reach 12,500 but will come down hard thereafter.
grüsse
auratico -
Für Gold mag es - hoffentlich - stimmen,Lasst euch doch nicht verrückt machen. Der Artikel war der dümmste - oder verlogenste- den ich seit langem gelesen habe. Die Profis, die dieses Käsblatt meint, hat nie eine Unze Gold oder Silber in Händen gehalten. Nur Papier, sonst nichts. Nur zur Erinnerung: Als die Aktienblase ihren Höhepunkt hatte, hat doch tatsächlich jeder, ob Millionär oder kleinster Angstellter von Aktien geredet. Die allermeisten in meinem Umfeld hatten irgendwo ein Depot.Damals war die Zeit, als die Volksaktie geboren wurde(n). Telekom oder Postaktien waren in aller Munde. Ich kenne aber in meinem Umfeld keinen Einzigen, der Gold oder Silber erworben hat - ich weiss nicht mal ob sie diese Metalle kennen würden, wenn ich sie nicht öfters angesprochen hätte. Soviel zur vergleichbaren Dienstmädchenhause.

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Es sei mal erwähnt, dass der Aufschlag auf den Spot am Freitag bei einer 1oz-Goldmünze bei 6 bis 7% liegt, egal welchen internet-Händler man aufruft.
Ich denke mal, gut die Hälfte war vorher üblich.
Immerhin wird überhaupt noch verkauft!

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Ich denke mal, gut die Hälfte war vorher üblich.
Nicht im Tafelgeschäft.
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das ganze tam tam zur zeit ist nur "noise" (1) der vom grundton ablenken soll.
der grundton ist das die kreditblase aufgeplatzt ist (2) und jetzt sackt sie zusammen, aber vorerst noch langsam da die zentralbanken gegensteuern, wir werden es noch erleben da müssen die zentralbanken, wie auch immer sie es verschleiern wollen, große firmen unterstützen, wie z.b. General Motors!
das soll dazu führen das es zu keinem allgemeinen preisverfall (3) kommen soll. d.h. wir werden mind. in einer best case=stagflation enden, worst case=hyperinflation.
die blase wird aber nicht zerplatzen da die zentralbanken einfach eine neue megablase erzeugen müssen, die die alten einnimmt. das geht nur mit mehr mehr und nochmal mehr geld als bei den alten blasen zuvor. dies drückt die inflation hoch so das immer mehr leute ein problem haben an der wirtschaft teilzunehmen, was schlussendlich der wirtschaft schadet.irgendwann ist also die inflation so hoch das die wirtschaft dadurch nicht mehr wächst sondern schrumpft, wenn man aber die inflation bekämpfen muss (4), da muss man zur deflation schauen, aber ups, bei einer deflation wächst die wirtschaft auch nicht mehr... tja, warum muss die wirtschaft dann wachsen? wegen dem zins um die stetig wachsenden schulden abzuzahlen...
hier sind wir als wieder beim zins, dem urproblem des ganzen (5) irgendwann kann man nicht mehr wachsen weil man das maximum des theoretisch möglichen erreicht hat, das aber interessiert den zins nicht da der dazu verdammt ist alles wachsen zu lassen. dies führt schlussendlich dazu das man wohl oder übel die schulden einfach streichen muss!, geld=schuld, also eine geldreform machen muss bei der einfach einige nuller gestrichen werden.
einfach gesagt, alles treibt in wellen und jetzt flacht die welle ab, aber die richtung der welle ist weiter nach oben (inflations-"welle). d.h. der neue höhepunkt wird höher sein als der alte höhepunkt der alten welle, die inflation schauckelt sich hoch, wer natürlich diese wellen reiten will, der kann das probieren, aber sicherer und einfacher dafür aber mit weniger gewinn, ist es einfach den grund trend zu erkennen und diesen auszusitzen.
das ist wie z.b. beim DAX, dort konnte man auch bei 8000 punkten short gehen und warten bis er bei 6400 punkten ankommt, glatte 1600 punkte gewinn, allerdings wenn man die wellen reiten würde dann hätte man vielleicht 3000 punkte gewinn gemacht, nur mit dem risiko das man nie genau weiß wann eine neue welle kommt und somit ist man vielleicht zum falschen zeitpunkt shortgegangen.. usw... naja
diesen ganzen "noise" muss man für sich einfach abschalten, den grundton verstehen und diesen aussitzen. wenn man ganz hart ist, dann schaut man sich einfach den goldkurs nichtmehr an bis zur währungsreform die aufgrund der inflation kommen wird.
(1) (lärm )
(2)(weil sie an ihrem technischen maximum angekommen ist)
(3) (deflation)(4) globalisierung ist hier schon aufgebraucht und kann nicht
mehr weiter helfen, es ist sogar eine zurückentwicklung der
globalisierung zu sehen, da die löhne der billigarbeiter steigen und
die lebenserhaltungskosten z.b. china, desweiteren muss man immer mehr
die transportkosten mit einkalkulieren, das war früher fast nicht nötig.(5) ,geldsystems, der goldstandard hat wenigsten das wachstums im rahmen gehalten, (das passt natürlich den leuten nicht die sofort sehr schnell wachsen wollen und somit extrem viel geld verdienen wollen, deshalb ist denen ein goldstandart ein problem, aber das zügellose wachstum zeigt sich als fehlerfördernd und hat solche ausmasse angenommen das die gesamt wirtschaft nun vor einer explosion steht und somit das gesellschaftssystem zusammenbrechen kann.
was macht man wenn man eine effizienz von 100% erreicht hat und trotzdem gezwungen wird weiter zu wachsen?wenn man für immer in einem zins-geldsystem leben muss/will, dann muss man dieses system anpassen um selbst entstehende zusammenbrüche abzuwenden
ich könnte mir da folgendes vorstellen
- Schulden werden spätestens nach 50 Jahren glattgestellt ob das dem Gläubiger passt oder nicht (er wird dann genau schauen wem er geld gibt und wieviel, fehlerhafte geschäftsideen können sich somit nur noch schwer ausbreiten, d.h. dieses system kontrolliert sich selbst.)
- kredite dürfen nur zu einem bestimmten verhältniss zum eigenkapital des kreditnehmers ausgegeben werden, hier müssten wirtschaftswissenschaftler theoretische spielchen durchrechnen und schauen wie das verhältniss sein müsste, dadurch wird sichergestellt das alte kredite nicht mit neuen abgelöst werden und somit das glattstellen von schulden umgangen wird.das ganze hat den selben effekt wie eingoldstandard, nur ist es gerechter da beim goldstandart manche länder benachteiligt sind und manche vorteile haben, ausserdem könnte ein goldstandard , kriege schüren.
(das ganze würde übrigens dazu führen dass gold zu seinem materialwert zurückkehrt und wahrscheinlich seinen monetären charackter verliert, aber da die geschichte zeigt dass die gier die entscheidungen von politikern und wirtschaftsbossen lenkt, kann man sich relativ sicher sein, dass wir uns zu einer geldreform wenden werden. diese wird erst kommen wenn die inflation unerträglich ist, also müssten wir eigentlich darauf hoffen das die zentralbanken(der ursprung des geldes) soviel wie möglich monetarisieren!, je mehr sie monetarisieren und frisches geld schaffen desto näher kommen wir zur geldreform! und bis es soweit ist versuchen weiterzuleben/arbeiten und hier und da gold/silber kaufen, relativ egal zu welchem preis.)wenn ich in meinen überlegungen einen fehler habe, dann bitte mich aufklären.
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Damit möchte ich sagen, wenn das Vertrauen der Masse verloren geht -
und darauf hebt explizit auch GEAB in den Ausgaben 25 und 26 ab!
( Nichts ist in der Massenpsychologie verheerender, als wenn die Menge feststellt, dass sie vorsätzlich belogen wurde.)
- dann betritt eben diese Masse die Kneipe, um Gold zu kaufen und gleichzeitig entziehen die gleichen Menschen ihren
Vermögens-/Fondsverwaltern ihr Vertrauen, in dem sie dort Gelder abziehen.Finde ich sehr treffend. Und wenn das dann passiert, kann und wird sich der Preis für Gold/Silber in kürzester Zeit ver-x-fachen!
Wer weiss, vielleicht waren die Aktionen der letzten Wochen nur eine Vorbereitung auf irgendein Großereignis (komplette Übernahme von Fanny und/oder Freddy, einer Großbank, General Motors, etc.) welches in kürzester Zeit zu einem Anstieg des POG von 50-200 % führt?
An eine Wiederholung der 1975/76er Korrektur glaube ich nicht, denn da waren damals ja auch spezielle Umstände verantwortlich (Endes des US-Goldverbots).
Wahrscheinlich ist man zumindest die letzten 30 Jahre dabei den Goldpreis manipulativ zu beeinflussen. Somit kann man hier sicher definitiv noch von keinen massenpsychologischen Bewegungen sprechen. Die werden sicher noch kommen aber auch eindeutig als solche zu erkennen sein.
Gruß
der DAU
Gruß
der DAU
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