Sicherheit von Offenen Immobilienfonds?

  • http://www.faz.net/aktuell/fin…ondsbranche-11506027.html

    Zitat

    SEB Immoinvest mit einem Fondsvolumen von 6,3 Milliarden Euro, den CS Euroreal mit 6,1 Milliarden Euro und den Kanam Grundinvest mit knapp 4 Milliarden Euro. Bis Mai kommenden Jahres müssen diese drei Fonds genügend Immobilien abstoßen, um alle verkaufswilligen Anleger auszubezahlen, ohne gleich wieder in eine Schieflage zu geraten. Gelingt es ihnen nicht, bis dahin die Fonds zu öffnen, müssen sie ebenfalls in die Abwicklung überführt werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Fragezeichen ()

  • Die Fonds wurden mal als jederzeit handelbar und als Alternative zu Geldmarktfonds propagiert. Ich mußte mich bei der SEB mal mit Händen und Füssen im Rahmen einer Zwangsberatung bei der Eröffnung eines Tagesgeld-Kontos dagegen wehren, einen solchen aufgehalst zu bekommen. Der Verkäufer war richtig sauer. :rolleyes: Derzeit ist es ein Zocker-Investment.


    http://www.faz.net/aktuell/fin…tionsobjekt-11683121.html

    Zitat

    Der Handel mit Anteilen an eingefrorenen Fonds an der Börse Hamburg ist rege. Die Käufer hoffen offenbar auf höhere Verkaufserlöse der Fonds SEB Immoinvest und CS Euroreal.

  • "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat


  • Der Artikel ist nicht sauber recherchiert oder lässt bewusst etwas weg. Zumindest von einem geschlossenen Fonds weiß ich, dass die Anleger, die direkt bei dem Fondsinitiator zeichneten, ihre Anteile jederzeit zurück geben können zum ausgewiesenen Rücknahmekurs. Das beschriebene Debakel betrifft Anleger die diesen Fonds über einen Drittanbieter ( z.B. dab usw. ) kauften, für die ist die Rücknahme derzeit ausgeschschlossen und ein Verkauf nur über die Börse möglich.

  • SEB Immoinvest: Crashen jetzt alle Immobilienfonds?


    Nach SEB Immoinvest Auflösung: sind Immobilienfonds noch sicher? Anlegerschützer halten es nun für nicht mehr ausgeschlossen, dass die gesamte Anlageklasse der offenen Immobilienfonds in Schieflage gerät.


    http://www.mmnews.de/index.php…etzt-alle-immobilienfonds


    :!:


    ich dachte diese Fonds wären schon gecrashed! Bei so vielen Meldungen wer soll da noch den Überblick behalten :hae:

  • Nach SEB Immoinvest Auflösung...


    ...würde ich gern mal jetzt die dummen Gesichter der Banker sehen, die mich im Herbst 2010 vehement davon abhalten wollten diesen
    Fonds über die Börse abzustoßen. " Was für einen Verlust ich machen würde, ich sollte doch warten bis er wieder in einem halben Jahr geöffnet wird"
    Nun ja, Verlust habe ich damit gemacht, die Banker sind nicht mehr da und dumme Gesichter haben sie damals auch gemacht als ich ihnen sagte ich kaufe
    physisches Silber dafür. [smilie_happy]


    Jetzt warte ich noch auf diejenigen, die sagen hätte ich gehalten und heute zurückgegeben als das Zeitfenster offen war, hätte ich keinen Verlust...
    1. sind nicht alle Rückgabewünsche heute bedient worden
    2. sehe man sich mal den POS vom Herbst 2010 an ^^

    Beiträge sind persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Hedge-Fonds in der Krise


    Hedge-Fonds haben die Anleger enttäuscht. Ganz besonders trifft diese Misere Dach-Hedge-Fonds. Die Investoren ziehen reihenweise Geld ab. Einer der großen Stars der Branche sieht inzwischen ganz alt aus


    http://www.handelsblatt.com/fi…in-der-krise/6877374.html

    in einer ausweitenden Finanzkrise von diesen Betrügern Geld zurück zu bekommen dürfte fast unmöglich sein!


    :!: :!:


    der wo zuletzt kommt, den bestraft das Leben!

  • Quelle: Haufe Immobilien

    "Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“


    Einmal editiert, zuletzt von ECU ()

  • „Bei vielen geschlossenen Immobilienfonds droht ein Totalverlust“


    Bei vielen der von uns analysierten geschlossenen Immobilienfonds drohen in den kommenden Jahren eine Rückzahlung der bereits erhaltenen Ausschüttungen oder gar ein Totalverlust. Die in den Zeichnungsprospekten genannten optimistischen Renditeversprechungen erweisen sich immer öfter als Fata Morgana. Oft werden Fonds zu hohe Kosten aufgebürdet oder es fehlt schlichtweg an Aussichten auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung.


    Zudem werden die Zeichner von ins Strudeln geratenen geschlossenen Fonds immer häufiger aufgefordert, bereits erhaltene Ausschüttungen zurückzuzahlen. Und das oft verbunden mit dem Warnhinweis, dass bei Weigerung die Insolvenz drohe und spätestens dann der Insolvenzverwalter einen Rückzahlungsanspruch geltend machen werde. Immer mehr Anleger schreckt ein Investment in geschlossene Fonds ab. Die geschlossenen Fonds werden damit allmählich zur aussterbenden Spezies.


    http://www.dasinvestment.com/i…s-droht-ein-totalverlust/


    :wacko: :wacko:

  • Handelsblatt


    Offene Immobilienfonds

    Rekordabflüsse – Top-Manager sieht keine schnelle Trendwende

    09.09.2025

    Frankfurt. Investoren ziehen immer mehr Geld aus offenen Immobilienfonds ab. Allein im Juli verloren die Fonds unter dem Strich 889 Millionen Euro Anlegergeld. Das geht aus einer neuen Auswertung der Zahlen der Bundesbank durch das Beraterhaus Barkow Consulting hervor, die am Montag veröffentlicht wurden.

    Im Juli verzeichneten offene Immobilienfonds damit die höchsten monatlichen Nettoabflüsse seit 2017. Insgesamt haben die Anleger in den vergangenen zwölf Monaten netto knapp 7,6 Milliarden Euro aus offenen Immobilien-Publikumsfonds abgezogen. Laut dem Fondsverband BVI verwalteten die Produkte in Deutschland Ende Juni noch etwa 118 Milliarden Euro.

  • Habe mir mal bei den bekanntesten OIFs den KVG-NAV gegenüber dem Börsenkurs angeschaut ...


    |KVGNAV|BÖRSE |ABSCHLAG|FONDS

    |48,12€|44,35€| 8%|DE0009809566 Deka-Immobilien Europa

    |55,09€|49,93€| 9%|DE0007483612 Deka-Immobilien Global

    |34,56€|22,82€|34%|DE0009807008 grundbesitz europa

    |44,07€|30,87€|30%|DE0009807057 grundbesitz global

    |44,01€|38,65€|12%|DE0009807016 hausInvest

    |91,96€|84,02€| 9%|DE0009805507 UniImmo Deutschland

    |46,13€|39,00€|15%|DE0009805515 UniImmo Europa


    Es sind also Leute bereit eher heute mit teils großem Abschlag zu verkaufen, als die Anteile zu kündigen und zu hoffen, dass man in einem Jahre (Kündigunsfrist) tatsächlich die Anteile auch zu einem Kurs zurück geben kann, der höher ist, als der heutige Börsenkurs + Ausschüttungen + angenommenen Marktzins.


    Die Käufer spekulieren eher darauf heute zu kaufen, zu kündigen und dann die Anteile in zwei Jahren (Mindesthaltedauer) zu einem NAV zurück geben zu können, der in etwa der heutigen Höhe entspricht.

  • Wer noch OIFs im Portfolio hat sollte sich überlegen, ob ein zeitnaher Verkauf über die Börse wohlmöglich nicht das kleinere Übel ist, als die Anteile weiter zu halten oder diese über eine Kündigung zurück zu geben.

    Es besteht die Befürchtung, dass für bestimmte Anlegergruppen aufgrund der veränderten Risikoeinstufung eine Rückgabe nicht in Frage kommt und diese zu Verkäufen gezwungen werden, sowie dass wohlmöglich ein weniger geglätteter NAV-Kursverlauf und ggf. marktnähere NAV-Kurse zu zittrigen Händen bei Privatinvestoren führt.


    dasinvestment.com

    Kein Plan B für offene Immobilienfonds?

    Der EuGH entscheidet bald über die Risikoeinstufung offener Immobilienfonds – es steht viel auf dem Spiel. [...]

    [...] In wenigen Monaten entscheidet der Europäische Gerichtshof (EuGH) darüber, wie der Begriff „Preise“ in der sogenannten PRIIP-Verordnung auszulegen ist. Konkret: Ob die bisherige Praxis, die Immobilien in den Fonds quartalsweise zu bewerten, für die Einstufung in eine niedrige Risikoklasse ausreicht. [...] Sollten die Luxemburger Richter der Rechtsauffassung folgen, müssten die Anbieter ihre offenen Immobilienfonds in die zweithöchste Risikoklasse 6 eingruppieren oder die Bewertungspraxis anpassen. Dafür wäre „eine monatliche Bewertung der Immobilien über einen Zeit raum von fünf Jahren notwendig“, erklärt Sonja Knorr, die beim Rating-Haus Scope den Bereich alternative Investments leitet. Diese Zeitreihe müsste erst aufgebaut werden – „entweder tatsächlich über fünf Jahre hinweg, oder sie müsste rückwirkend konstruiert werden“. [...] Immer mehr Anleger wollen aussteigen. Allein aus den zehn größten offenen Immobilienfonds flossen auf ein Jahr gesehen knapp 6 Milliarden Euro ab. Ein Ende ist dabei nicht in Sicht: Seit Jahresbeginn liegen die Abflüsse – Stand Ende Juli – bei fast 4 Milliarden Euro und legten jüngst nochmal zu. Vier Fonds haben bereits die Rücknahmen ausgesetzt. [...]

  • kurze Verständnisfrage:


    Wie soll ein Offener Immobilienfonds in der Praxis funktionieren?


    Ein Aktienfonds kann ja jederzeit ein paar Aktien an der Börse verkaufen, wenn Anteile zurückgegeben werden ...

    Wie kommt der Offene Immobilienfonds nach Tageslaune der Anleger an Cash, um diese auszuzahlen?

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

  • Indem sie eine Cashqoute halten, wie übrigens auch Aktienfonds. Wenn es dann strukturell schlecht läuft hat man hoffentlich ein großes Vertriebsteam, welches dann gegensteuert oder man muss die Rücknahme aussetzen...

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