GOLD : Märkte und Informationen

  • Hallo auratico,
    hier gibt es etwas ähnliches zu lesen:

    Zitat

    Konkret würde dies bedeuten, Geschäftsbanken hätten sich Gold für einen geringen Zinssatz geliehen, um es sofort am Markt (gegen US-Dollar) zu verkaufen. In diesem Fall muss es jedoch einen großen Gold-Anbieter gegeben haben, der das Gold zur Verfügung gestellt hat. Wer sonst als eine Zentralbank könnte hier eingesprungen sein?
    "Wir glauben, es ist wahrscheinlicher, dass Goldverleihgeschäfte von europäischen Privatbanken als Zentralbankverkäufe interpretiert wurden. Das ist auch vereinbar mit den anhaltend negativen Gold-Leasing-Raten, die auf substanzielle Goldleihgeschäfte von Banken im Tausch gegen US-Dollar hinweisen.“
    HSBC sieht noch kein Ende der kurzfristigen Goldverleihgeschäfte, solange die Liquiditätsprobleme europäischer Banken nicht gelöst seien. Das könne den Goldpreis weiter unter Druck bringen.
    Erkenntnis: Mit der Bilanzierungspolitik der Zentralbanken ließe sich eine solche Aktion mühelos verschleiern. Die Goldbestände der Notenbanken werden in der Position “Gold und Goldforderungen” ausgewiesen. Hat eine Zentralbank also bei einem solchen Verleihgeschäft mitgewirkt, dann ist dies nicht in ihrem Geschäftsbericht ersichtlich.
    http://www.goldreporter.de/war…erantwortlich/gold/16680/


    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Es gibt Geschäftsmodelle, mit deren Hilfe Banken ihre Goldbestände vermieten können.
    Der Mieter "arbeitet" mit dem Gold, bzw. läßt das Gold "arbeiten" und zahlt eine vorher vereinbarte Miete in Jahres- oder Monatsraten an die vermietende Bank.


    Meist handelt es sich bei den Mietfirmen um Tochtergesellschaften von Banken, so daß ein prinzipiell interner Kreislauf in Gang kommt, der von außen kaum zu kontrollieren ist.
    Das betrifft sowohl Fiskalfragen als auch die Möglichkeit konzertierter Preismanipulationen.


    Daß Gold keine Zinsen bringt, dürfte allgemein bekannt sein.


    Deshalb kann man Gold nicht arbeiten lassen, es sei denn, Gold könne sich durch überzeugende "Arbeitsleistungen" vermehren.


    Es ist demnach nichts weiter, als ein Bilanztäuschertrick, bei dem nach der linke Tasche-rechte Tasche Masche, Wachstum vorgegaukelt wird.


    Das ist letztlich alles Zettelwirtschaft, völlig unglaubwürdig.


    Obwohl die internen Marktorakel dem Erstvermieter, dem mittleren Vermieter und dem Letztvermieter maximale Erfolgsaussichten prophezeihen.
    Erfolgreich dürfte die Bank sein, die sämtliche Mietbewegungen kontrolliert, also diejenige, die dieses Geschäftsmodell publik gemacht hat.

  • Gold Verleihgeschaefte: es ist soweit, keiner weiss mehr genau wem was gehoert :thumbsup:
    http://www.sfgate.com/cgi-bin/…_articlesLVYL5W0D9L35.DTL

    Zitat

    An HSBC Holdings Plc unit sued the MF Global Inc. brokerage trustee to establish whether he or another person is the rightful owner of gold bars worth about $850,000 and silver bars underlying contracts between the brokerage and a client.


    Zitat

    Both parties have asserted claims to the bars, creating difficulties for HSBC, which is storing them, the bank said.

  • Zitat

    quote='tut.anch.amun','index.php?page=Thread&postID=753868#post753868']Hallo auratico,
    hier gibt es etwas ähnliches zu lesen ...


    Danke tut, genau so etwas habe ich gesucht, weil meine Vermutungen in diese Richtung gingen. Der Goldpreis läßt sich mit echten oder vermuteten Verkäufen bzw. Verleihungen durch Zentralbanken im Moment wieder einigermaßen kontrollieren, die Leasingraten sind so niedrig wie seit 1998 nicht mehr. Die Frage wird sein, wie viel güldene Firepower noch vorhanden ist. Sollen doch die Asiaten sich ihr Engagement für die Eurozone mit Gold absichern lassen, anstatt dass bankrotte Euro-Geschäftsbanken mit geleastem Gold künstlich aufgepäppelt werden.


    „Der Goldpreisrückgang verlief so schnell und heftig, so dass einige Investoren spekulierten, dass Zentralbanken inklusive der Federal Reserve aktiv Gold verkauft haben."


    Dass allerdings die Fed nicht direkt Gold verkaufen kann, sondern nur Herr Geithner, wissen wir - wird in dem Artikel auch noch erwähnt. Interessant daran aber bleibt, dass man den Goldpreis damit wieder (mit Gerüchten oder echten Handlungen der Notenbanken) saftig bei Bedarf nach unten treiben kann. Diesmal nur kurzfristig ?


    Grüße
    auratico

  • Hallo GSF-Gemeinde,


    nur ganz kurz aber dennoch nicht unwichtig, damit es nicht verloren/gelöscht/verboten geht/wird ... :!:


    Montag 12.12.2011: Gold: „Manipulative“ Goldverkäufe um 4:28 Uhr? (link inside from boerse-go)

    Zitat

    London (BoerseGo.de) – Nach Einschätzung der Analysten vom Börsenbrief „Der Goldreport“ ist im asiatischen Handel in der Nacht zum dritten Mal innerhalb einer Woche ein Goldverkauf der US-Notenbank Fed erfolgt, der einen weiteren Anstieg bei den Goldkursen verhindern soll. Um 4:28 Uhr ist es innerhalb von drei Minuten zu einem wasserfallartigen Rücksetzer um gut 25 US-Dollar gekommen, der nicht anders erklärbar sei.
    Zu dieser Uhrzeit seien nur die Asiaten und Australier am Markt tätig. Dies sei ein Zeichen dafür, dass die Notenbanken derzeit gegen einen Anstieg der Goldkurse ankämpfen und unterhalb der Marke von 1.700 US-Dollar auf Anschlussverkäufe des Marktes setzen, so die Meinung.
    Bereits in der letzten Woche hatten die Experten den Verdacht geäußert, dass die BIS (Bank für Zahlungsausgleich), die US-Notenbank Fed und die Bank of England in einer konzertierten Aktion Gold verkauft haben, um das Vertrauen in die Papiergeldwährungen nicht weiter schwinden zu lassen.
    Technisch sehe man jetzt die nächsten Unterstützungen bei 1.675, 1.625 und 1.600 US-Dollar je Unze. Ein erneuter Test des Intraday-Korrekturtiefs bei 1.527 US-Dollar wäre aus technischer Sicht gefährlich, so die Einschätzung der aktuellen Chartsituation.

    Beeinflusst zumindest meine Endscheidung, nicht im geringsten! -Ich wähle die Freiheit durch EM!-


    Gruss und Glückauf ...


    bettel

    Important information of the German "Propaganda Ministry":


    - Gold ist ein barbarisches Relikt und man kann es nicht essen!
    - Gold bringt keine Rendite und auch keine Zinsen!
    - Gold kann fallen und außerdem ist Gold böse!
    - Gold kann verboten werden, um das Volk zu schützen!


    - Mehr als 1000 Gründe die für Geld sprechen: "Hier ist Ihr Geld sicher (FBL)!" :D

    • Offizieller Beitrag


    Eine Vermutung, die berechtigt erscheint. In Ergänzung und Korrektur dieser Meldung muß angemerkt werden, daß die US Kabal nahezu "rund um die Uhr" tätig sein kann. Nach meiner Erinnerung wurde vor Jahren die New York Globex gerade deshalb mit großem Zeitrahmen etabliert, sh. den Kitcochart, Fußspalte.


    Wie so oft erwähnt, kann und wird die Goldkabal den säkularen Anstieg der Edelmetalle nur temporär beeinflussen können, aber keinesfalls auf Dauer beherrschen....


    Grüsse

    • Offizieller Beitrag

    ...haben zudem fast unbegrenzt gesetzliche Zahlungsmittel zur Verfügung, da sie solche herstellen können. Sie können jederzeit die Regeln ändern, die vorgesehenen gesetzlichen Kontrollen aussetzen, kriminelle Handlungen NICHT gemäss geltenden Gesetzen ahnden (MF Global aktuelles Beispiel :whistling: :wall: X( ?) ) u.a.m. In diesen Kreisen sind alle mit dem selben Wasser gewaschen, man kennt und deckt sich.


    Bis mal wirklich der Deckel hoch fliegt, muss es meiner Meinung nach noch viel, viel krasser werden. Vielleicht braucht es eine Meuterei des Militärs in 'diesem' Land, weil die Löhne nicht mehr zeitgerecht bezahlt werden...


    Leider,


    Lucky


    "Das einzige Geld, auf welches ich vertrauen kann, ist das Gold, das ich besitze" (J.Sinclair)
    Es scheint, die wollen uns partout zu Weihnachten grosszügig beschenken....

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Beispiel avion, Zahlen aus M. Siegels Analyse entnommen:


    Verkaufspreis 1.674 $/oz, operativer Gewinn 227$/oz, also Kosten 1447 $/oz. Die daneben genannten "Nettoproduktionskosten von 799 $/oz" sind m.E. nicht hilfreich. "Abschreibungen, Pachtausgaben und Verwaltungskosten" sind eben auch Kosten. Der Erlös zerfällt in Kosten und Gewinn.


    Ähnlich habe ich schon bei anderen Gesellschaften gerechnet (aber nicht gepostet), kam immer auf vierstellige Beträge.


    Gruß! Fritz

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ — Paul Sethe. Leserbrief SPIEGEL, 5. Mai 1965.

  • sorry, falls schon mal gepostet...


    URL: http://www.manager-magazin.de/…aft/0,2828,801742,00.html


    US-Goldreserven - Angriff auf den Goldschatz von Fort Knox
    Von Markus Gärtner


    Nicht nur Euro-Land droht in Schulden zu ersticken: Auch in den USA wächst die Versuchung, den Tresor von Fort Knox zu knacken und einen Teil der Reserven zu verkaufen. Doch viele Zentralbanken kaufen derzeit Gold - weil sie Dollar und Euro misstrauen und eine Rückkehr zum Goldstandard für möglich halten.
    Geht es nach Ron Paul, dann würde US-Präsident Barack Obama demnächst die Notenbank schließen und die Goldvorräte der USA verkaufen. Die USA sitzen mit 8.133 Tonnen Gold auf der weltweit größten strategischen Reserve des Edelmetalls, vor Deutschland und den Internationalen Währungsfonds. Das geht aus der November-Statistik des World Gold Council hervor.
    Ron Paul führt seit Jahren einen fast wütenden Feldzug gegen die Fed. Im Sommer brachte er deren Boss, Ben Bernanke, bei einer Kongress-Anhörung aus der Fassung, als er ihn fragte, ob Gold in den Augen des Geldhüters auch Geld sei. Bernanke verneinte. Die Verlegenheit des Notenbankchefs amüsierte viele in Amerika. Doch Ron Paul, der Republikanische Abgeordnete aus Texas - der sich um die Kandidatur seiner Partei für die Präsidentenwahl 2012 bewirbt -, ist seitdem nicht weitergekommen. Zumindest was die Goldverkäufe angeht.
    Die lagern seit 1937 in einer Festung aus meterdicken Granitwänden - und abgeschirmt von einer bombensicheren Stahltür mit 22 Tonnen Gewicht - in Fort Knox, auf einem Militärgelände im Bundesstaat Kentucky. Insgesamt sollen 5.046 Tonnen Gold dort verwahrt werden. Die übrigen Goldbestände der USA lagern in Manhattan im Keller der New York Fed sowie in Denver und West Point.
    Je weiter der Schuldenberg der USA wächst - aktuell 15.068 Milliarden Dollar -, desto größer wird die Versuchung, zumindest einen Teil dieser Goldvorräte zu verkaufen.


    Raus aus dem Schuldensumpf: Gold zu Höchstpreisen verkaufen


    Denn auch die USA müssen sich aus dem Schuldensumpf befreien, nicht nur das Euro-Land. Verschiedene Abgeordnete der Republikanischen Partei fordern schon seit Langem, zumindest einen Teil der Goldes zu veräußern. Gold verbucht seit Jahresbeginn auf Dollarbasis 22,5 Prozent Kursgewinn. Damit es das Metall andere Anlegerlieblinge wie US-Anleihen, Silber, Öl und Schweinebäuche deutlich auf die Ränge verwiesen. Einige Rohstoffexperten und Hedgefonds-Ikonen wie John Paulson fangen an, ihre Goldbestände zu reduzieren. Warum nicht auch die USA ?
    Mit ihrer Forderung nach Goldverkäufen bekommen die Republikaner Schützenhilfe aus einigen konservativen Think Tanks, wie der Heritage Foundation. "Die Regierung sitzt ja nur auf dem Gold", sagte im Frühjahr deren Analyst Ron Utt, "beim aktuellen Goldpreis - und unserem immensen Schuldenberg - sollten wir bei solchen Rekordpreisen verkaufen."
    Seitdem ist der Goldpreis um weitere 17 Prozent gestiegen, auf knapp 1.750 Dollar je Feinunze. Und die Schuldenuhr der USA zeigt im Internet einen um über 5 Prozent größeren Fehlbetrag an.
    Die Heritage Foundation hatte im Mai der Obama-Administration vorgerechnet, wie sie durch Veräußerung von Immobilien, Bergbau-Lizenzen, das elektromagnetische Spektrum und einige Energie-Unternehmen über 15 Jahre hinweg 260 Milliarden Dollar erlösen könnte. Der Bericht erwähnte nicht ausdrücklich Goldverkäufe. Doch viele Beobachter wollen auch den Goldschatz der USA heben.
    Aus dem Weißen Haus folgte ein rasches Dementi. Die für Finanzmärkte zuständige Staatssekretärin im Finanzministerium, Mary Miller, erklärte das Losschlagen von Tafelsilber der US-Regierung als "keine vernünftige Option". Die Washington Post zitierte einen hohen Mitarbeiter der Obama-Administration mit den Worten, "da könnte man ja gleich den Mount Rushmore verkaufen." Das ist jener Berg in South Dakota, in den die 18 Meter hohen Portraits der Ex-Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln eingemeißelt sind.
    Aber wenn schon nicht verkaufen, dann wenigstens klären, ob die Goldbestände überhaupt da sind. Denn auch daran zweifelt der Republikaner Ron Paul. "Wenn wir uns je durchringen sollten, von dem Gold Gebrauch zu machen, dann wollen wir ja wenigstens genau wissen, wie viel davon da ist", sagt er.
    Es habe in den vergangenen 50 Jahren nur eine einzige Überprüfung der US-Goldbestände gegeben, klagt Ron Paul. Der letzte Präsident, der die Goldvorräte in Fort Knox mit eigenen Augen gesehen haben soll, war Harry Truman vor 61 Jahren.
    Um Licht in die Angelegenheit zu bringen, berief er als Vorsitzender des zuständigen Unterausschusses des Repräsentantenhauses im Juni eine Anhörung ein. Einer der Zeugen war der Generalinspekteur des US-Finanzministeriums, Eric Thorson. Thorson war im September 2010 der erste "Außenseiter" in 37 Jahren, dem Zutritt zum "Bullion Depository" - wie der Bunker in Fort Knox offiziell bezeichnet wird - gewährt wurde.


    Zutritt zum "Bullion Depository" in Fort Knox


    Thorson muss jedes Jahr den Goldbestand überprüfen. Doch dieses Audit erschöpft sich in der Überprüfung der Siegel an den Eingängen zu den Goldkammern. Sind diese unverletzt, ist der Goldbestand gleich geblieben, so die Logik der Gold-Prüfer. "Ich kann Ihnen zweifelsfrei versichern, dass die Goldreserven in der berichteten Menge existieren", schrieb Thorson im Anschluss an die Inspektion in Fort Knox an Ron Paul.
    Doch der lässt nicht locker, weil die 700.000 Goldbarren in der hermetisch versiegelten Festung in Kentucky nicht von einem einzelnen Besucher durchgezählt werden können. Paulson weiß auch, dass es zwar einen unabhängigen Prüfer für die Goldbestände gibt, die Prüfungsgesellschaft KPMG, doch die prüft nur den Prüfbericht des Finanzministeriums. Dafür bekommt sie keinen Zutritt zu Fort Knox.
    Seit die USA 1971 aus dem Goldstandard ausgestiegen sind, müssen die Vorräte in Fort Knox nicht mehr als Deckung für den Geldumlauf herhalten. Das macht sie entbehrlich, finden jene, die zumindest einen Teilverkauf fordern.
    Doch die nackten Zahlen lassen einen Verkauf fraglich erscheinen. Er könnte nicht annähernd die Schuldensituation der USA entspannen. Die USA könnten für ihre 261 Millionen Feinunzen Gold bei aktuellen Notierungen knapp 460 Milliarden Dollar erlösen. Allein das Budgetdefizit im laufenden Haushalt ist drei Mal so groß. Und die Gesamtschuld des Landes ist 33 Mal so groß. Zum Vergleich: Würden die Zinsen auf die Schulden der USA um 3 Prozentpunkte steigen, wäre diese Mehrbelastung für den Haushalt größer, als die Einnahmen aus dem Verkauf des kompletten Goldvorrats.
    Die meisten Notenbanken wollen ihr Gold derzeit nicht verkaufen, das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Laut dem jüngsten Bericht des World Gold Council haben sich die Goldkäufe der Notenbanken im dritten Quartal 2011 mengenmäßig mehr als verdoppelt. Gegenüber dem Vorjahresquartal fielen sie sieben Mal so hoch aus.
    Der wichtigste Grund: Die Zentralbanken diversifizieren ihre Reserven. Mit 148 metrischen Tonnen Gold kauften die Notenbanken mehr als zu irgendeinem Zeitpunkt, seit sie im zweiten Quartal 2009 ein Nettokäufer wurden. "Die Käufe der Zentralbanken waren eines der Highlights im jüngsten Quartal", bestätigt auch Marcus Grubb, der Investmentchef beim World Gold Council.
    In der Liste der Käufer und Verkäufer des Gold Council - ein Industrieverband, der 22 Goldschürfer vertritt - tauchen die USA seit mindestens Anfang 2008 nicht auf. Im dritten Quartal 2011 fallen lediglich Bolivien und Thailands als Käufer von mehreren Tonnen Gold auf, die Philippinen durch einen größeren Verkauf von 29 Tonnen. Im ersten Halbjahr 2011 verzeichnet der Gold Council Mexiko, Südkorea, Russland und Thailand als größere Käufer.


    Vor allem Zentralbanken der Schwellenländer kaufen Gold


    Die Liste der Zentralbanken, die ihren Goldbestand seit Jahresbeginn verändert haben, enthält etwa vier Mal so viele Käufer wie Verkäufer. Auf der Käuferseite tauchen prominent vor allem Zentralbanken aus den Schwellenländern auf. Handelsüberschüsse und expandierende Devisenreserven sowie wachsende Zweifel an der Leitrolle des Dollars sorgen für steigende Käufe durch die Notenbanken.
    "Unter den Käufern sind vor allem Notenbanken aus Ostasien, Zentralasien und Lateinamerika", bestätigt Marcus Grubb. Auch auf dem Goldsektor verstärkt diese Aktivität die zunehmende Verschiebung im globalen Ost-West-Verhältnis. Laut dem World Gold Council hatten Nordamerika und Europa noch 1970 einen Anteil von 47 Prozent an der globalen Goldnachfrage. Dieser Anteil stieg in der Spitze - 1980 - auf 68 Prozent an. Seitdem sank er auf 27 Prozent. Dafür ist der globale Anteil Indiens und Ostasiens seit 1970 von 35 auf jetzt 58 Prozent angestiegen.
    In Zeiten drohender Staatspleiten und einer satten Goldrally, die seit Jahresbeginn ein Plus von 22,5 Prozent bescherte, macht das auch Sinn. Zumal wegen der anhaltenden Diskussion über die mögliche Rückkehr zu einem Goldstandard. Abgesehen von der Hauptstadt Washington scheint man auch im amerikanischen Hinterland stark auf das Gold zu setzen, nicht zuletzt wegen wachsender Zweifel an der eigenen Währung, dem Greenback.
    Im März führte der Bundesstaat Utah in seinem Verwaltungsbereich den Goldstandard wieder ein. Das Regionalparlament beschloss, die von der Bundesregierung in Washington ausgegebenen Gold- und Silbermünzen als gesetzliches Zahlungsmittel anzuerkennen. Ein klares Misstrauensvotum gegen den US-Dollar.

    • Offizieller Beitrag

    Was im Fort Knax sicher vorhanden ist, sind enorme Mengen von Staub, sodass zum Betreten Staubschutzanzüge getragen werden müssen.
    Hatte das schon mal gepostet. Es gibt ein youtube Video von der letzten Person, die noch ganz drin gewesen war.


    Ein Siegel ist nichts!


    Lucky

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  • The Land of Anti-Gold Propaganda


    When it comes to “realms of fantasy”, the title to this commentary doesn’t flow nearly as smoothly from the lips as “The Land of Oz”. However, the two fantasy realms share so much in common that I felt somewhat compelled to use this allegory.


    To begin with, in both realms we regularly witness the most fantastic events; events not even slightly constrained by the laws of science (or economics) or simple common sense. Illustrating this concept beautifully is another piece of gibberish churned out by the anti-gold propaganda mill.


    “Gold posts weekly loss as EU jitters boost dollar”, reads the title; immediately identifying this piece as more nonsensical propaganda. As I have noted in many previous commentaries, all of our governments have declared us to be living in a world of “competitive devaluation”: where our governments “compete” to see who can destroy the value of their banker-paper the fastest.


    In such a world it is absolute nonsense to talk of any currency being “boosted” – easily illustrated with a simple analogy. Two people jump off a 100-storey building at the same time. On the way down, one person climbs on top of the shoulders of the other. Obviously the dominant fact of this hypothetical example is not that one person has “boosted” himself, but merely that he will go “splat” on the pavement a millisecond later.


    This is a constant illusion from the propaganda machine, because it is their chief means of deception in delaying hyperinflation – i.e. the final collapse of the paper currencies and the reassertion of “good money” (gold and/or silver). Being in the final death-throes of the collapse of yet another paper-currency Ponzi scheme, competitive devaluation is the perfect bankster smoke-screen.


    Getting all governments to devalue their currencies simultaneously is the most effective means to hide the total destruction of our currencies from the near-comatose sheep. Returning to the analogy of two people jumping off a tall building, to each other neither appears to be moving – or at the very least it drastically reduces their perception of the speed at which both are falling.


    It is only those who are standing on the ground who are capable of perceiving how fast the two jumpers are plummeting. However, in an era of competitive devaluation, then by definition there is no one “standing on the ground”; we are all falling – together...


    Full commentary: http://www.bullionbullscanada.…old-commentary&Itemid=131

    • Offizieller Beitrag

    keepitshort, genau das ist das Video - Brad Melzers....unfortunately he doesn't keep it short!
    Danke!


    LF

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    • Offizieller Beitrag

    JPM, FED, CFTC,COMEX


    siehe hier:
    http://www.investorvillage.com…87693&pt=msg&mid=11236893
    ist leider english


    Die Manipulation ist abenteuerlich, eigentlich Diebstahl. Wenn das so weitergeht, werden bald Kundengelder in Investmentfonds "verschwinden"


    Lucky

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  • "Die letzte Unruhe hier um den Goldpreis kann ich nicht so recht nachvollziehen, naja kommt jedenfalls bei mir nicht an. Zu viele wenn und aber, auch Konjunktive neben Charttechnik."

    Dazu was zum Gruseln von heute, sozusagen offtopic abseits der Charttechnik:


    http://www.zerohedge.com/news/…-plunge-q3-shadow-banking


    Ansonsten kann ich nicht nachvollziehen, was an einem zwischenzeitlich stärkeren Einbruch des Goldpreises so schlimm oder ungewöhnlich sein soll - falls es überhaupt dazu kommt. Im September ging es rasant um 400$ runter. Wenn das nochmal passiert, ändert das doch absolut gar nichts am übergeordneten Bullenmarkt. Als Goldbesitzer kann man sich dann freuen und aufstocken.
    Das einzige, was mich nachdenklich stimmt ist die Tatsache, dass anscheinend wirklich jeder davon überzeugt ist, dass Gold mittelfristig steigen muss, so ein Sentiment ist ja eigentlich ein Kontraindikator. Wie war das bei anderen langjährigen "intakten" Haussen in der Vergangenheit?


  • Die Manipulation ist abenteuerlich....


    Allerdings stellt sich die Frage, wo denn die Käufer bleiben? Findet da ein realer Handel statt oder werden die Preise nur runtergetickert.....

    Joh. 19, 22
    *********************************************************************************************
    "Als der Teufel das Geld erfunden hatte, konnte er sich getrost zur Ruhe setzen."


  • Allerdings stellt sich die Frage, wo denn die Käufer bleiben? Findet da ein realer Handel statt oder werden die Preise nur runtergetickert.....

    Knöpfchendrücken genügt.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Mit der Drückerei sollen so viele wie möglich kalte Füße bekommen. Ich frage mich immer nur wie und wer so massiv in den Markt eingreifen kann. Wie verhaltet Ihr Euch im Moment? Metalle halten und ruhig weiter zusehen, mit Pulver warten auf "den" günstigen Einstieg oder bereits sukzessive Verkäufe tätigen? Meiner Meinung sehen wir einen Pullback der in einem Bullenmarkt ganz normal passiert um dann wieder Richtung USD 2.000,00 + zu starten.


    Die monetären Probleme weltweit existieren weiterhin. Ob mit oder ohne Gipfel, ob mit oder ohne England etc. Was hat sich die letzten Monate geändert um Gold nachhaltig nach Süden zu schicken? Eigentlich gar nichts...

  • Mit der Drückerei sollen so viele wie möglich kalte Füße bekommen. Ich frage mich immer nur wie und wer so massiv in den Markt eingreifen kann. Wie verhaltet Ihr Euch im Moment? Metalle halten und ruhig weiter zusehen, mit Pulver warten auf "den" günstigen Einstieg oder bereits sukzessive Verkäufe tätigen? Meiner Meinung sehen wir einen Pullback der in einem Bullenmarkt ganz normal passiert um dann wieder Richtung USD 2.000,00 + zu starten.


    Die monetären Probleme weltweit existieren weiterhin. Ob mit oder ohne Gipfel, ob mit oder ohne England etc. Was hat sich die letzten Monate geändert um Gold nachhaltig nach Süden zu schicken? Eigentlich gar nichts...

    Jetzt ein leckerer Euroanstieg und dann nachladen.Woher der Euroanstieg kommen soll weiß ich nicht :)

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