Mein erster Hinweis bezog sich darauf, dass sich zwar einfach nachweisen lässt, dass sich die Comex-Lagerbestände in den beiden Kategorien registered und eligible weitgehend analog zum Verlauf des Goldpreises entwickeln...
... und das ist völlig Wurst
Nochmals: Die Frage ist nicht ob eine Korrelation zwischen Lagerbeständen und Preisbewegungen besteht sondern ob dies der Punkt von BBs Beitrag ist
Wenn nicht, dann war deine Kritik an ihm völlig Fehl am Platz (der Ton sowieso)
Und da eine solche Korrelation eben nicht sein Punkt war, war deine Kritik an ihm völlig Fehl am Platz (der Ton sowieso)
Aus den schwankenden inventories läßt sich eben nicht verläßlich ein "physical buying/selling behaviour" herauslesen. Der Goldpreis stieg jahrelang an und die Comex-Lagerbestände mit ihm und umgekehrt.
Merkst du nicht dass du von einer Fragestellung zur nächsten springst?
Nochmals: Eine Sache ist die Frage nach einer möglichen Korrelation zwischen inventories und physical buying/selling behaviour; eine andere Sache ist die Frage nach einer möglichen Korrelation zwischen inventories und Goldpreis.
BB stellt eine These über eine mögliche Korrelation zwischen inventories und physical buying/selling behaviour auf.
Du kritisierst ihn als ob er etwas behauptet hätte über eine mögliche Korrelation zwischen inventories und Goldpreis.
D.h. zunächst stellst du ihm eine These in den Mund, die er nie behauptet hat, und dann greifst du ihn in dieser Weise an.
Und du findest es anmaßend wenn jemand dich darauf hinweist
Abnehmende Lagerbestände an der Comex heißt allem zuvor erst einmal, dass die zugelassenen Einlagerer (z.B. im Kundenauftrag eingelagertes Gold von Minenbetreibern) ihre dort gelagerten Bestände abziehen wollen oder müssen bzw. nicht weiter aufstocken - ob sie sich diese dann unter das Kopfkissen legen oder außerbörslich an die Chinesen verkaufen, um dann ihr Geld in die Aktienmärkte zu stecken, weiß man nicht. Die Spur verliert sich außerhalb des Comex-Warenhaussystems. Sinkende inventories sind, anders als beim Goldhändler um die Ecke, kein Beweis für echtes „physical buying“. Kein Goldkommentator kann das von seinem Schreibtisch aus wissen. Die Comex-Inventories sagen darüber nichts aus, außer dass eben weniger Gold eingelagert wird, aus welchen Gründen auch immer. In den meisten Fällen wohl, weil es für die Einlagerer unrentabel ist, weil es ihnen nichts bringt in einer bestimmten Phase, z.B. in einer Phase rapide sinkender Preise ihres eingelagerten und zertifizierten Goldes, bei dem sie zuvor noch bereit waren, es zur physischen Erfüllung von Future-Kontrakten zur Verfügung zu stellen.
Hier hast du BBs These (sinkende inventories = physisches buying>selling) endlich mal getroffen und mit überzeugenden Argumenten (und vor allem dankbarerweise ohne Hinweise auf Preisbewegungen) infrage gestellt.
Hättest du dies getan in deiner ersten Replik an BB, hätte ich mir den englischen Crashkurs erspart
Grüße
Dein Milchmädchen
PS
„Ich nehme mir sehr wohl die Freiheit, zu bestimmten Sachverhalten Stellung zu nehmen, und das in einem Tonfall, der ... Und Du bleib auch lieber sachlich, bevor Du mich ... Als nächstes erwarte ich nach einem solch anmaßenden Posting ...“
Wer jemandem irgendeine These in den Mund stellt und dann ihn wegen derselben angreift, den nehme ich mir genauso wie du es tust die Freiheit einen arrogant prick zu nennen.
Auratico, du verlangst so locker von anderen, dass sie deine herablassende Kritik einstecken sollen ("Milchmädchenrechnungen...", „Bullionbulls/Jeff ... der hält das schon aus.“), reagierst aber äußerst pikiert wenn man mit dir in der gleichen Weise umgeht.
Heuchelei?