GOLD : Märkte und Informationen

  • Die meisten meiner Aktien werden an den Börsen Kanadas in kanadischen Dollar gehandelt. Der CAD entwickelt sich meist analog zum USD.


    Seht ihr darin perspektivisch eher Chance oder Risiko, wenn ich die Gutschriften aus Aktienverkäufen vom Broker dann wieder in Euro erhalte? Rein rechnerisch eher ein zusätzlicher Devisen-Umrechnungs-Gewinn, oder?

  • Ein Beitrag gesehen im Wallstreet-Online-Forum, der mir gut gefallen hat, weil er einen "etwas anderen" Blick auf die große Lage wirft. Alles unterschrieben würde ich aber dennoch nicht.
    Hier wiedergegeben:


    Gold ist in erster Linie eine Krisenwährung. Gold lag im September 2011 bei seinem Allzeithoch bei ca. 1.900 Dollar. Das waren die Nachwehen der Banken-Krise.


    Was ist danach ab 2011 passiert? Gold wurde abverkauft bis auf 1.050 Dollar im Dezember 2015. Das sind mehr als 40 % (!!) runter.
    Wir stehen wieder in der Krise. Daher der hohe Stand beim Gold. Wenn die Nachwehen der Corona-Krise durch sind, wird Gold einen ähnlichen Weg gehen wie von 2012 bis 2015. Wenn die nächste Krise kommt, geht Gold wieder hoch. Aber es wird langfristig damit nicht mehr wert.


    Was ist denn passiert seit 2011? - Neun Jahre gingen ins Land und Gold hat keinen Mehrwert. Der Kurs beim Gold ist gleich zu 2011. Rechne die Inflation gegen und man hat sein Geld (Wert) effektiv vernichtet. Super.


    Gold macht eben keine (!!) Performance. Schau dir bitte mal den Dax-Kurs-Index an und vergleiche diesen mit dem "normalen" Dax, also dem Performance-Index. Vielleicht fällt dir dann was auf. Vielleicht erkennst du dann den Unterschied. Gold hat nur einen "Kurs-Index". Da ist nach oben ein Deckel drauf. Bei einem Performance-Index ist das anders. Und das ist der Unterschied.


    Gold ist schon toll, denn Gold macht einen nicht arm. Das ist in der Krise gut, da will man nicht noch mehr verlieren. Aber reich macht Gold einen auch nicht. Und wenn ich langfristig nicht mal die Inflation schlagen kann, dann ist das für mich keine Alternative zu einem Performance-Index.

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    Frage an die Bundespolitiker: "Habt ihr eigentlich eine Ahnung wie irre ihr seid?"

  • Alles in A oder alles fürn A, das ist hier die Frage um es mit Shakespeare zu sagen. Werde mich da mal beim Broker schlau machen, jedenfalls danke für die Infos.

    In AT wird auf Spekulations oder Kursgewinne bei Aktien und Derivaten die Kapitalertragssteuer von 27,5% fällig. Diese wird von Brokern meist automatisch innerhalb eines Jahres mit Verlusten unbegrenzt gegengerechnet. Ich bin bei Hellobank (BNP Paribas) und dort geht das Einwandfrei.


    Prinzipiell finde ich aber auch jetzt nicht die Zeit zum Traden mit Minenaktien, zu schwierig und führt aus Ungeduld zu niedrigerer Gesamtperformance.


    Geldmarie sagt:
    http://www.geldmarie.at/aktien…uer-tax-loss-selling.html
    zudem die Erläuterung zum Tax-loss-selling wo man im Verlust Verkauft um anschließend durch Verlustgegenrechung, eine früher gezahlte Kapitalsteuer zurückzubekommen. Funktioniert gut, wenn man Verluste realisieren kann.

  • "Gold ist in erster Linie eine Krisenwährung"
    Die Asiaten sehen das meist etwas anders.
    Lovetrade vs feartrade, interessantes Thema..
    Die einen verstehen Gold, andere halt nicht.


    Edel, du hast lang nicht mehr die Dame gepostet... :rolleyes: Indiens Zahlen sind nicht so prickelnd hab ich kürzlich irgendwo gesehen..

  • Die meisten meiner Aktien werden an den Börsen Kanadas in kanadischen Dollar gehandelt. Der CAD entwickelt sich meist analog zum USD.


    Seht ihr darin perspektivisch eher Chance oder Risiko, wenn ich die Gutschriften aus Aktienverkäufen vom Broker dann wieder in Euro erhalte? Rein rechnerisch eher ein zusätzlicher Devisen-Umrechnungs-Gewinn, oder?

    Naja, wenn du weniger EUR für Deine CAD bekommst (was ja das gegenwärtige Szenario ist, wenn ich Deiner Prämisse des gleichlaufenden USD/CAD folge), dann ist das eher ein Verlustgeschäft. Besser wäre es, der CAD ist stark zum Zeitpunkt des Verkaufs, denn dann gibt es mehr Euronen.


    Aber da in diesem Falle der Goldpreis wahrscheinlich nicht so hoch wäre, wenn der USD nicht so fatal abgefallen wäre in den letzten Tagen (zumindest ist das ja nach der reinen Lehre so), ist das reichlich hypothetisch. Einen Tod muss man da halt sterben. Sieh das Währungsrisiko einfach nur als zusätzliche Würze in der ganzen Suppe. Mach ich auch so.

  • Die ausländischen Börsen wählen meiner Erfahrung nach jedoch stets einen ungünstigen Umrechnungskurs und bereichern sich nochmal auf diese Weise neben den ihnen eigenen hohen Gebühren
    im Vergleich zu Tradegate beispielsweise.
    Sobald ein Wert an einer deutschen Börse gut handelbar ist, wozu natürlich auch der Spread gehört, bevorzuge ich sicherlich diese.


    Ist halt so gut wie nie der Fall bei den nur wenig bekannten Geheimtipps, nach denen die Könner unter den Minentrüffelschweinen stets suchen, bei denen ich hier dankbar mit am "Katzentisch" sitzen darf [smilie_blume]

    Wird zugelassen, dass Geld auch anderweitig als durch Arbeit geschöpft wird,
    wird jeder Tätige seiner Wertschöpfung genau insoweit beraubt, als die anderweitige Geldschöpfung an der insgesamten Geldentstehung beteiligt ist.

  • Interessant. Wusste ich nicht, dass die Umrechnung von den Börsen gemacht wird und nicht von der "Heimatbank". Habe ich bisher auch nicht wirklich drüber nachgedacht, sondern das war eher so eine im Raume stehende Ahnung, dass die Umrechnung schon irgendwie korrekt läuft.


    Man lernt nie aus. Gerade hier im GS-Forum. Was für ein wertvolles Medium!


  • Aktuelle Datenlage




    Die 10 jährige Anleihe ist erstmal wieder unter die 0,60 % gefallen und der Dollarindex ist unter 94 Punkten aktuell, was besonders für den Silberpreis sehr unterstützend ist.
    Desweiteren kommen heute vor allem Daten aus der Eurozone und ein paar Daten aus den USA. Der wichtigste Termin jedoch ist die FED Sitzung heute Abend und die Verkündung der Sitzung ab 20 Uhr unsere Zeit. Wir werden sehen können wie bewegend die Sitzung für den Goldpreis sein wird.

  • the atlantis report kurz und knackig

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  • Die fiskalische Klippe

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  • Bin bei der DADAT, also wird das am Jahresende automatisch wieder gutgeschrieben?

    In AT wird auf Spekulations oder Kursgewinne bei Aktien und Derivaten die Kapitalertragssteuer von 27,5% fällig. Diese wird von Brokern meist automatisch innerhalb eines Jahres mit Verlusten unbegrenzt gegengerechnet. Ich bin bei Hellobank (BNP Paribas) und dort geht das Einwandfrei.
    Prinzipiell finde ich aber auch jetzt nicht die Zeit zum Traden mit Minenaktien, zu schwierig und führt aus Ungeduld zu niedrigerer Gesamtperformance.


    Geldmarie sagt:
    http://www.geldmarie.at/aktien…uer-tax-loss-selling.html
    zudem die Erläuterung zum Tax-loss-selling wo man im Verlust Verkauft um anschließend durch Verlustgegenrechung, eine früher gezahlte Kapitalsteuer zurückzubekommen. Funktioniert gut, wenn man Verluste realisieren kann.

  • Darf ich vorstellen: Der dummbaddeligste Anti-Gold-Artikel des Jahres - vom dummbaddeligsten, ultralinks-grün-versifften Schmierblatt Deutschlands:


    Rekordpreis bei Gold:Die perfekte Blase
    Anleger stürzen sich auf Gold: Das Edelmetall ist so teuer wie nie zuvor. Dabei hat es längst keinen Nutzen mehr. :tired:




    Die Anleger flüchten in Gold: Am Montag kostete eine Feinunze 1.944,20 Dollar – und war damit so teuer wie noch nie zuvor. Goldbesitzer werden reich, jedenfalls auf dem Papier, denn seit der Jahrtausendwende ist der Goldpreis um etwa 550 Prozent gestiegen. Ein besseres Geschäft war gar nicht denkbar.
    Sollte man also weiter Gold kaufen? Viele Deutsche sind davon fest überzeugt. Kein europäisches Volk bunkert so viel Edelmetall wie die Deutschen – nur die Italiener horten noch mehr Gold pro Kopf. Auf den ersten Blick wirkt das Kalkül rational: Gold soll angeblich vor Inflationen, Finanzkrisen und sonstigen Turbulenzen schützen. Die Anleger glauben, dass sie sich auf eine Art virtuelle Insel zurückziehen könnten, fernab vom lästigen Staat.
    Diese Sicht ist jedoch völlig falsch. Gold hat nur Wert, weil der Staat es künstlich knapp hält. :hae:


    Ein relevanter Teil lagert nämlich gar nicht bei Privatleuten, sondern bei den staatlichen Notenbanken. Allein die Bundesbank besitzt 3.364 Tonnen; die USA verfügen über 8.133 Tonnen. Würden die Zentralbanken ihr Gold veräußern, würde der Preis sofort in die Tiefe rauschen. :hae:


    So paradox es ist: Gold hat nur Wert, solange es nicht in Massen verkauft wird. Denn einen echten Nutzen gibt es nicht. Früher wurde wenigstens Zahngold benötigt, doch inzwischen ist die Dentaltechnik längst auf andere Füllungen umgestiegen. Auch die Elektroindus­trie behilft sich meist mit Ersatzstoffen, und selbst Eheringe werden jetzt oft aus anderen Metallen hergestellt. Die einzige Rettung für die Gold-Spekulanten sind die Heiratsbräuche in Indien und China, die oft noch eine goldene Mitgift vorsehen. :hae:


    Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Gold neigt zur perfekten Blase. Sein Preis steigt genau so lange, wie die Anleger glauben, dass sein Preis steigt. :hae:


    Zum Artikel

    "Blinder Glaube an die Obrigkeit ist der schlimmste Feind der Wahrheit"
    Albert Einstein

  • Moin moin,


    aktuell von Dr. Markus Krall - 14 Minuten: Steigende Edelmetalle sind Misstrauen gegen die Währungen.


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    LG Vatapitta

    Mir fehlt ein Zertifikat für die österreichische Goldmünze 50 € Johanneum, 2011. Wer kann - gegen Vergütung - helfen?

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