GOLD : Märkte und Informationen

  • Meine Gedanken:


    Vor Zinserhöhungen schneidet Gold immer extrem schlecht ab und steigt meist mit der ersten Zinserhöhung. So war es 2015 und auch in den 70ern ging der Anstieg mit Zinserhöhungen einher.


    Also fällt Gold jetzt bis Ende 2023 ?
    Je nachhaltiger die Inflation, desto schlechter für Gold lustigerweise..


    Der eigentliche bullish-case für Gold war und ist für mich:
    Inflation und eine nicht genug falkische Geldpolitik, aufgrund der hohen Schulden.
    Sonst würde man einen deflationären Schock auslösen.
    Aber das würde man erst sehen, wenn die Inflation nachhaltig steigt und bei Vermögenswerten war sie ja schon die ganzen letzten Jahre recht stark. Bei Verbrauchsgütern eben weniger und leider scheint Gold nur darauf anzuspringen.
    Sehe es auf ein paar Jahre nicht so rosarot... Seitwärts 1500 bis 2000 wären für mich ok auf 2 Jahre...

  • Wen es los geht, werden die, welche heute lachen, alles verlieren, innheralb von Sekunden. Wird unschön für einige Zeitgenossen.

    Besonders die, welche ihr EM verticken um ihr Himmelreich in bunten Zetteln zu finden.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:


  • Vor einigen Tagen waren angeblich die "hohen" Renditen [~1,7] bei den 10 jhrg. US Bonds der Grund für den schwachen POG. Heuer ist die Rendite der 10ender bei 1,5. Auswirkung auf den POG = 0. Die mögliche Zinserhöhung in 1,5 Jahren ist verbale Akrobatik, die den dann neuen Amtsinhaber der FED sicherlich wenig interessieren wird.
    Raider heißt jetzt Twix aber sonst ändert sich nix. Die Druckerpressen müssen und werden weiterhin laufen.

  • Wirklich sehr hörenswert [smilie_blume]
    Erstaunlich präzise Aussagen, viele Daten, Charts - auch seltene, hochinteressante Chart-Konstellationen, die er bringt. B.Deutsch ist im deutschsprachigen Raum langsam eine Klasse für sich, soweit ich das beurteilen kann.

    Wird zugelassen, dass Geld auch anderweitig als durch Arbeit geschöpft wird,
    wird jeder Tätige seiner Wertschöpfung genau insoweit beraubt, als die anderweitige Geldschöpfung an der insgesamten Geldentstehung beteiligt ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Goldkense ()

  • Bis die Juni Futures auslaufen und die ein oder andere Bullionbank Shortpositionen noch günstig glatt stellen möchte wird es eher schwach beleiben. Ich denke mal das ist auch zum Teil ein Basel III event. Die Freude liegt für alle EM Fans in der etwas weiteren Zukunft wenn der Einfluß des Papiermarkts dauerhaft sinken sollte.

    Ende gut alles gut.

  • Dieses Wochenende werden sich einige draußen - wohl weniger hier im Forum - ihre Wunden lecken.
    Der Artikel geht ein wenig auf grundsätzliches Investieren ein. Er enthält aber auch einige Gründe, die eher für einen Anstieg von Gold in nächster Zeit sprechen.


    Could Gold go even lower - Buy When There’s Blood on the Streets
    Aus dem Artikel:

    • Zeiten wie diese verdeutlichen, warum es so wichtig ist, in einer Krise einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Fähigkeit, objektiv zu sein und sich auf die Daten zu konzentrieren, während andere um Sie herum das Handtuch werfen, ist der Schlüssel zum Investieren.
    • Gold ist seit dem 11. Juni, als es seinen Höchststand von 1906 erreichte, unter den Hammer gekommen. Es ist bisher um $138 oder über 7% in nur fünf Tagen gefallen. Solche schockartige Bewegungen in einer so kurzen Zeitspanne - basierend auf Nichts und vor und nach einem Ereignis wie der FOMC-Sitzung - sind typisch für die Manipulation durch die Bullion Banks.
    • Wenn Sie keinerlei Position in Gold halten und die Daten objektiv betrachten, sieht es sicher nach einem guten Zeitpunkt zum Kauf aus:
      Gold ist in nur wenigen Tagen von seinem Höchststand von 1919 bereits um $150 oder 8% gefallen


      Das Sentiment ist extrem bearish.
      Gold ist extrem überverkauft mit einem Tages-RSI von 27.
      1770 repräsentiert das 61,8%-Retracement des gesamten Anstiegs von 1673 bis 1919.
      Es gibt ein mögliches inverses Kopf-Schulter-Formation auf dem Wochenchart, das, wenn es sich bewahrheitet, neue Rekordhochs erwarten lässt


    • Wenn Gold extrem überverkauft und bearish wird - könnte es noch tiefer gehen? Sicher, alles ist möglich. Aber die Chancen, die Wahrscheinlichkeiten, sind stark zu Ihren Gunsten gewichtet, dass Gold sich erholen wird. Das ist es, was wir jetzt sehen.
    • Schließlich glaube ich immer noch, dass wir entweder später in diesem Jahr oder Anfang 2022 neue Höchststände erreichen werden, und dieser Ausverkauf, ob beabsichtigt oder nicht, liefert den Treibstoff für diese Rallye.
      Wir haben das schon einmal vor jeder größeren Rallye gesehen. Denken Sie an März 2020, August 2018, Dezember 2016 und Dezember 2015, um nur einige zu nennen. Nur ein Bruch von 1673 negiert diesen Ausblick.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

  • Szenario jetzt:
    sich abschwächende Inflation ,die nur aufgrund Probleme mit den Lieferketten so hoch war/ist.


    Eine FED die über Zinserhöhungen spricht....


    Das ist kombiniertes Gift für Gold. Ich gehe da eher von 2 schwachen Jahren aus bei Rohstoffen allgemein.
    Gold seh ich bei 1500 bzw knapp darunter vor der Trendwende.


    Minen sind gegenüber Gold recht billig, werden aber vermutlich auch nochmals abrauschen.
    TSX Gold sehr ich bei 200, grob 30% Verlust bei den Minen.


    Ich glaube wir sollten uns da auf 1,5-2 Jahre nichts vormachen und vorsichtig sein.

  • Die Begründung macht keinen Sinn. In 2 Jahren bzw. Gold bei 1500 gibt's dann plötzlich wieder hohe Inflation und sinkende Zinsen?

  • Gilt immer nur so lange wie die Markterwartungen sind...
    Sollte die Inflation nachhaltig sein, haben die Notenbannken kaum Handlungsspielraum dagegenzuwirken, da der Schuldenstand zu hoch ist und sie mit Gegesteuern zu viel zuerstören würden.


    Also Stagflation... was für Gold fantastisch wäre... 70er Jahre....
    damals waren die 10 Jährigen bei 10% Zinsen in etwa und die Zinsen stiegen mit Gold gemeinsam, bis die Inflation dann doch abgewürgt werden konnte... diesmal wurde man einen exorbitanten Crash damit auslösen.


    Die einzige Frage ist halt, ob die Inflation nachhaltig sein wird... wenn nicht haben wir das Szenario wie 2012-2015 und das war übel für Rohstoffe...

  • die nur aufgrund Probleme mit den Lieferketten so hoch war/ist.

    fundamentaler fehler deines researches! dazu habe ich ein paar seiter vorne im thread schonmal was geschrieben.
    GOLD : Märkte und Informationen


    bg bh

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    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • wenn man mal grob die umsätze an der comex akkumuliert zwischen fed meeting und hexensabatt komme ich auf über 870.000 kontrakte, das sind mal eben 87.000.000 Unzen! nie im leben physisch.... nsfr lässt grüssen!


    cmegroup.com/trading/metals/pr…i.html#tradeDate=20210618


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    david morgan hat sich die meisten trading desks angesehen, papierhandel only


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  • Die heutige Ausgabe meines Börsenbriefes....


    FOMC und die Marktreaktionen!


    Liebe Leserin, lieber Leser,

    Marktreaktionen auf Nicht-Events sind immer wieder interessant, zumal diese langfristige Perspektiven nicht nur verzerren, sondern Investoren ebenso verunsichern können. So am vergangenen Mittwoch nach dem Meeting des US-Offenmarkt- ausschusses (FOMC). Die Mehrheit der FOMC-Mitglieder kann sich gegen Ende 2023 eine, vielleicht sogar zwei Leitzinserhöhungen vorstellen. Die Ansage „keine Leitzinserhöhungen vor 2023“ war nicht neu, da dies Bestandteil der sogenannten Forward Guidance der US-Notenbank (Fed) ist.


    Mögliche US-Leitzinserhöhungen gegen Ende 2023


    Die Märkte reagierten dann aber so, als würden noch in diesem Jahr ein bis zwei Leitzinsanhebungen folgen. Dies betraf alle Bereiche und Sektoren, die zuvor als „inflationssensibel“ eingestuft wurden. Bereits dieser Aspekt ist in vielen Fällen fehlerhaft, wie ich Ihnen in der aktuellen VI-Juli-Ausgabe geschildert habe. So sind die Preise für Bauholz (Lumber) nicht aufgrund höherer Inflationserwartungen explodiert (und inzwischen gecrasht), sondern aufgrund der hohen Nachfrage nach Eigenheimen. Holz ist bei Eigenheimen in den USA nach wie vor der wesentliche Baustoff. Die Niedrigzinspolitik der Fed wirkt sich auf den Hypothekenmarkt aus, wodurch die Nachfrage nach Eigenheimen befeuert wurde. Die anderen Beispiele gehe ich nicht nochmal durch, da in der Juli-Ausgabe bereits erwähnt.


    Das Thema Inflation hat mittlerweile auch die Titelseiten einiger Finanz- und Wirtschaftsmagazine erreicht. Ich bewerte dies aber nicht aus konträrer Sicht, da es sich die Empfehlungen nicht nur auf einen Markt beziehen. Dennoch ist es ein Stimmungsbild, da diese Titelstorys zum Höhepunkt der jüngsten Inflations- erwartungen kommen. Eine Abkühlung dieser Erwartungen zeichnet sich ab, die Ansätze dafür sind zumindest vorhanden.


    Inflation: Momentan eher ein Thema in den Medien


    Das bedeutet aber nicht, dass sich das Thema Inflation damit erledigt hat. Das wünschen sich zwar Fed-Chef Jerome Powell und seine Mitstreiter des FOMC. Denn dies wäre für die Notenbanken die komfortabelste Variante: Einfach weitermachen wie bisher und unablässig (virtuelles) Geld drucken – ohne jegliche Konsequenzen. Die Wall Street folgt der Fed, hier vor allem die Big Player. Noch!


    So wird inzwischen zwar viel über Inflation gesprochen und geschrieben, aber da, wo sie sich in den Märkten auswirken würde, ist nicht viel zu erkennen. Dies betrifft sowohl die US-Anleihenmärkte als auch die Edelmetalle. Im Verlauf von Herbst 2010 bis Herbst 2011 gab es ebenfalls hohe Inflationserwartungen. Diese tobten sich im Frühjahr 2011 am Silbermarkt aus. Danach folgte Gold mit einer neuen Rekordserie. Später fielen die Erwartungen in sich zusammen. An den Edelmetallmärkten folgte eine jahrelange Baisse. Die Marktstruktur ist aber mit jener von 2011 nicht zu vergleichen. Der Inflationshype ist momentan mehr ein Medienereignis, als das dieser in den Märkten zum Ausdruck kommt.


    Gold und HUI werden derzeit stärker vom Dollar als von der Inflation beeinflusst


    Um dies nochmals zu verdeutlichen. Es gab Anfang März für Goldaktien über den „Gold Miners Bulllish Percent Index“ ein Kaufsignal, da er in die Kaufzone gesunken war. Parallel stabilisierte sich der Gold-Bugs-Index (HUI) um 250 Punkte. Mein Kaufhinweis war somit gut getimt, enthielt aber ebenso den Hinweis, dass Sie Cash für den Fall eines weiteren Rücksetzers vorhalten sollten.


    Die nachfolgende Rally führte den HUI in Richtung 325 Punkte, das war ganz ordentlich. Gold stieg bis über 1.900 US$. Der maßgebliche Impuls war aber nicht der Inflationsanstieg, sondern die Schwäche des Dollars.


    Nach dem FOMC-Meeting folgten dann Abverkäufe nicht nur bei den Edelmetallen. Gold setzte seinen Preiseinbruch fort, der HUI fiel wieder deutlich unter die Marke von 300 Punkten. Parallel zog der Dollar spürbar an. Dies steht alles im Zusammenhang. Daraus jetzt aber die Message abzuleiten, dass sich der längerfristige Inflationsanstieg damit erledigt hätte, wäre aber falsch.


    Die Marktreaktionen auf Leitzinserhöhungen gegen Ende 2023 sind auf den ersten Blick absurd. Denn bis dahin vergehen noch mehr als zwei Jahre. Die Message ist eine andere: Der FOMC diskutiert über Zinserhöhungen, die zwar weit in der Ferne liegen, aber – und das ist entscheidend – weitere Lockerungsmaßnahmen sind nicht in Sicht. Das wiederum war der positive Impuls für den Dollar.


    Würde Inflation tatsächlich von den Anlegern eingepreist, wäre der Silbermarkt längst explodiert


    Noch kann die Fed damit argumentieren, dass es sich beim Inflationsanstieg um einen vorübergehenden Anstieg handelt – bedingt durch die Covid-19-Pandemie. Spannend wird es dann, wenn sich herausstellt, dass die alten Zeiten – nach einer möglichen Beruhigung an der Preisfront – vorbei sind. Dies hätte dann gravierende Auswirkungen auf die Finanzmärkte und ebenso auf die Edelmetalle.


    Die Marktreaktionen in der Vorwoche bei Gold und HUI sind ebenso ein Hinweis darauf, dass im Zuge der jüngsten Rallye etliche schwache Hände beteiligt waren. Vielleicht – und ich sage das mit Vorsicht – war die Ausgangslage für die Rally zu simpel. Gold absolvierte im März ein Doppeltief, eine geradezu idealtypische Situation. Parallel schwächte sich der Dollar ab und machte sich auf dem Weg zu seinem 12- Monats-Tief. Bei den Anlegern stand die Dollarschwäche aber nicht im Vordergrund.


    Die einfache Formel: Die Inflation steigt, also steigt Gold auch. Dass Silber aber noch inflationssensibler ist als Gold, ist eine andere Komponente. Nur Silber befindet sich seit dem Herbst 2020 in einem übergeordneten Seitwärtstrend. Würde Inflation tatsächlich eine Rolle spielen, könnten wir ganz andere Silberpreise beobachten. Das wird auch alles kommen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Nämlich dann, wenn die Marktteilnehmer erkennen, dass die Fed sich getäuscht hat und die Inflation nicht nur ein vorübergehendes Phänomen ist.


    Von einer Hausse im Endstadium sind die Edelmetalle weit entfernt


    Die Wall Street hat auf die Hinweise des FOMC vergleichsweise locker reagiert. Dort stand die Ansage von Powell im Vordergrund, dass sich am Anleihen-Kaufprogramm nichts ändern werde. Das bleibt ein eigenartiges Phänomen, dass sich die Anleger nach wie vor vertrauensselig darauf stützen, dass sich schon nichts ändern werde und alles in ihrem Sinne bullish ist. Einer der historisch größten naiven Investmentansätze überhaupt. Analog zur jüngsten Gold-Rally könnte man hier erst recht sagen, dass der Ansatz zu simpel ist. Deshalb auch mein Hinweis, dass ich dies mit Vorsicht erwähne.


    Das lässt sich auch noch anders darstellen: An der Wall Street ist im Zuge der seit Ende März 2020 – und hier vor allem – seit der US-Präsidentschaftswahl im November vieles zu einfach und zu schlicht geworden. Ein typisches Phänomen einer Hausse im Endstadium. Von einer Hausse im Endstadium sind die Edelmetalle hingegen weit entfernt und befinden sich somit in einer anderen Marktphase. Gold und die Edelmetallaktien waren im Sommer 2020 zwar kurzfristig überhitzt, von einem Hype konnte jedoch keine Rede sein.


    Wall Street: Weckruf in diesem Sommer (also Vorsicht vor allzu großer Fed- Logik)


    Die Wall Street wird aber schon bald, nämlich noch in diesem Sommer, von der Realität eingeholt. Ein Crash wie im März 2020 zeichnet sich nicht ab, aber ein ruppiges Fahrwasser mit erheblichen Korrekturgefahren. Mein mittelfristiger Trendfolge-Indikator, der auf den Industriemetallen basiert, steht nach exakt einem Jahr unmittelbar vor einem Verkaufssignal. Zumindest deutet dies auf eine schwieriger werdende Marktphase hin.


    Wieso kann ich sowas behaupten, dass der Weckruf an der Wall Street noch in diesem Sommer erfolgt? Dreh- und Angelpunkt für meine Prognose einer crashartigen Korrektur zwei Tage vor Beginn des Corona-Crashs waren die Devisenmärkte. Der aktuelle (noch überschaubare) Aufwärtsschub beim Dollar kommt für mich nicht überraschend, aber er ist ein Hinweis auf mögliche Liquiditätsprobleme.


    Erst der Bitcoin-Crash, jetzt deutliche Rücksetzer in den inflationssensiblen Bereichen, vor allem bei einigen Rohstoffen. Das sind alles Hinweise darauf, dass sich der Wind zu drehen beginnt. Da bleibt nur noch eine Reaktion an der Wall Street, um die Ernüchterungen zu komplettieren.






    • Offizieller Beitrag

    Sehr schöne Übersicht von Frank Holmes, CEO US Global Investors. Viele Angaben zur Entwicklung der Top 10 im Artikel...


    "Gold ist eines der seltensten Elemente der Welt und macht zwischen 0,001 und 0,006 Teilen pro Million in der Erdkruste aus. Aber wie viel Gold gräbt die Welt jedes Jahr aus und welche Länder produzieren am meisten?


    Nach Daten, die diesen Monat vom World Gold Council (WGC) veröffentlicht wurden, lag die globale Goldminenproduktion im Jahr 2020 bei 3.478,1 Tonnen (122,7 Millionen Unzen) und ist damit das zweite Jahr in Folge leicht gesunken, nachdem sie in den letzten Jahren in Folge gestiegen war. Offensichtlich hat die Pandemie im letzten Jahr zu dieser Verlangsamung beigetragen, aber wir sehen möglicherweise auch die Folgen der stetig schrumpfenden Explorationsbudgets.


    Das wirft die Frage auf, ob der Peak Gold endgültig erreicht ist. Die niedrig hängenden Früchte wurden bereits abgebaut, und riesige Lagerstätten mit vielen Millionen Unzen Gold werden nicht mehr in demselben Tempo entdeckt wie früher.


    Nehmen wir Südafrika. Das Land war einst weltweit führend in der Goldproduktion und förderte 1970 über 1.000 Tonnen, aber seitdem ist das Volumen rapide zurückgegangen. Letztes Jahr rutschte es ganz aus der Liste der Top-10-Goldproduzenten heraus.


    Neben dem Ausscheiden Südafrikas aus den Top 10 gab es noch ein paar andere kleinere Änderungen in der Liste für 2019. Peru verschwand ebenfalls und machte Platz für Usbekistan, während Brasilien ein paar Plätze aufrückte. Ghana bleibt das einzige afrikanische Land, das in den Top 10 auftaucht..."


    https://www.usfunds.com/invest…gold-producing-countries/
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Grüsse
    Edel
    [Blockierte Grafik: https://www.usfunds.com/media/images/frank-talk-images/2021_ft/JAN-JUN/top-10-gold-producing-06212021-LG.png]


    [Blockierte Grafik: https://www.usfunds.com/media/images/frank-talk-images/2021_ft/JAN-JUN/gold-mine-production-decreased-062021-LG.png]
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  • Top 10

    Trotzdem ein ganzes Rudel Hungerleider dabei.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

    • Offizieller Beitrag

    Richtige Einstellung von Sprott:


    "Der überraschend harte Ton der US-Notenbank in der letzten Woche mag das spekulative heiße Geld aus dem Markt getrieben haben. Dennoch sagte der CEO eines der größten Edelmetallunternehmen der Welt, dass das langfristige Potenzial von Gold nach wie vor fest intakt ist.


    In einem Interview mit Kitco News sagte Peter Grosskopf, Vorstandsvorsitzender der Sprott Inc, die mehr als 17 Milliarden Dollar verwaltet, dass er den jüngsten Prognosen der US-Notenbank, die auf potenziell höhere Zinssätze in zwei Jahren hinweisen, nicht viel Aufmerksamkeit schenkt. :]


    Er fügte hinzu, dass die Staatsausgaben und die übermäßige Verschuldung weltweit die Zentralbank dazu zwingen würden, die Zinssätze für die absehbare Zukunft niedrig zu halten. Er sagte, dass er den 5%igen Rückgang des Goldpreises als Reaktion auf die harte Prognose der Federal Reserve als Kaufgelegenheit sieht.


    Was wir gesehen haben, ist, dass viel kurzfristiges Geld aus dem Markt abgezogen wurde", sagte er. "Das langfristige Bild für Gold hat sich überhaupt nicht verändert; es wird nur immer überzeugender. Wir denken, dass diese angstgetriebenen Einbrüche gekauft werden sollten." ...

    "Kann der Goldpreis in ein paar Monaten 250 $ nach oben gehen? Sicher, das kann es. Wir haben das schon viele Male gesehen", sagte er. "Wenn man sich umschaut, ist alles auf einem Rekordniveau. Wir befinden uns auf dem Höhepunkt der Aktienmärkte, auf dem Höhepunkt der Verschuldung, die Bilanz der US-Notenbank Fed ist auf einem Rekordniveau, das Pendel ist so weit ausgeschlagen, wie es nur geht. Das ist der Grund, warum der Goldmarkt im Moment so unwiderstehlich ist."


    https://www.kitco.com/news/202…t-Sprott-s-Grosskopf.html
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Grüsse
    Edel

  • Und kein einziger aus Mitteleuropa. =O

    Geologisch sind hier in Europa nur Kleinstmengen vorhanden, da ändert sich eher gar nichts dran, seit den Römern. Projekte auf der iberischen Halbinsel, in Skandinavien oder dem Balkan sind bisher auch nicht das große Los. Nicht zufällig haben unsere Vorfahren das Material eher in Afrika, Amerika und Australien gesucht, gefunden sowie abgebaut und abgeholt. Primäre europäische Silbervorkommen sind schon seit Jahrhunderten abgebaut. Hier gibbet fast nur Beiproduktion aus der Blei-Zink und Kupferverhüttung im eher bescheidenem Umfang.

    Ende gut alles gut.

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