In dem Artikel wird erwähnt, dass Gold kaum abhängig von der Entwicklung der Inflationsrate ist sondern viel mehr vom Stand der Realzinsen (Nominalzins minus Inflation).
Am besten entwickelt sich Gold bei einem US-Realzins zwischen 0 und 2 Prozent. Genau auf diesem Niveau befinden wir uns derzeit.
Gold: Steigender Rückenwind durch Realrendite
Aus dem Artikel
- Die realen Renditen dürften dem Gold für den Rest des Jahres 2023 noch mehr Rückenwind geben, unterstützt durch einen schwächeren Dollar.
- Gold wird oft vereinfachend als Inflationsschutz betrachtet. Die Korrelation zwischen den Goldrenditen und dem Verbraucherpreisindex geht jedoch langfristig gegen Null.
Stattdessen ist das Zusammenspiel zwischen Inflation und Zinssätzen - d. h. den realen Zinssätzen - für Gold aussagekräftiger. - Das Gibson-Paradoxon geht auf die Beobachtung zurück, dass sich die realen Zinssätze und der Goldpreis umgekehrt entwickeln.
Die Gibson-Regel besagt, dass für jeden Prozentpunkt, den der reale Leitzins unter 2 % liegt, Gold im nächsten Jahr um 8 % steigen sollte. - Die Daten geben eine differenziertere Antwort. Das nachstehende Schaubild zeigt die anschließende Einjahresrendite von Gold (in Dollar) für verschiedene Realzinsstufen.
- Die Realzinsen (derzeit -1 %) sind im historischen Vergleich derzeit sehr günstig für Gold.
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