GOLD : Märkte und Informationen

  • Zitat von »Dr_Meyer«
    Falls das Gelddrucken der USA per Stützungskäufe der Rest-Notenbanken in alle Volkswirtschaften der Welt sickert, kann es sein, dass wir jährlich 25% inflation bekommen und das wir unsere
    Gold-Ersparnisse verfrühstücken müssen, lange bevor in 6-10 Jahren der Goldpreis seinen Höchststand erreicht.


    Und was frühstücken diejenigen, die kein Gold haben??


    Offiziell habe ich ja auch keins, also kann ich es auch nicht verfrühstücken!
    Gruß ballerina


    Das sehe ich auch wie ballerina.
    Man verliert nur dann seine Edelmetalle, wenn man seinen Lebensstandard halten will oder anderweitig benachteiligt ist (drogensüchtig, nicht klar im Kopf usw...).
    Falls ein Extremszenario eintritt, wo 95% der Bevölkerung stirbt, durch Hunger, Seuchen u.ä., nützt auch Edelmetall für einen Neuanfang nichts mehr.

  • 1 Broetchen 5 Pfennig

    :wall:
    Deshalb haben auch die, die Schweine hatten oder anderes Getier, jeden Tag hunderte von Brötchen oder Brot, billig aufgekauft und ihr PrivatVieh damit gefüttert. :boese: Das sie dann nach der Schlachtung teuer, unter der Hand verkauften oder auch für gutes Geld an die DDR-Planwirtschaft. :boese:


    Hier aber mal noch eine Artikel zu Gold & Silber: http://www.godmode-trader.de/n…Silber,a1889789,b605.html

    ,,Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen'' Blaise Pascal

  • Entscheidend ist der Zusammenhang, der Kontext, um das große Ganze zu verstehen.


    Da sprichst Du eine wahres Wort gelassen aus.
    Deshalb solltest Du Dir doch die Mühe machen, ein paar Seiten hier zu lesen, bevor Du anfängst, über Aktien zu reden :)


    Trotzdem Willkommen im GSF!


    Ping

    Diese Signatur ist unter Deiner Landesdomain nicht sichtbar, da sie aufgrund eines behördlichen Hinweises bzw. einer Anordnung entfernt wurde.

  • In der DDR gab es leider eine hohe Inflation.


    Die Rechung ist ganz einfach: falls die Preise diktiert werden, entsteht ein Schwarzmarkt, auf dem dann die realen Preise erzielt werden.
    Selbst in Franlreich 1982 war es so, dass Preisstopps dazu führten, dass sich Waren verknappten.


    wenn Du Gewerbetreibender wärest und eine Ware herstellst, die für 10 euro an per kontrollierten Festpreis an den Handel geliefert werden muss, aber sich für 20 euro auf den Scwarzmarkt verkaufen ließe,
    dann kannst Du Dir vorstellen, wie oft "Sachen vom Laster fallen".

    Es gab eben _keine_ so hohe Inflation wie im Westen:
    ==> Nach d. Krieg waren die Preise in beiden Teilen von D einheitlich
    ==> und zur Wende kostete im Westen alles ein Mehrfaches des Preises im Osten: Mieten 10fach, Nahrungsmittel 4-5fach usw., Energie x-fach (obwohl es immer noch die gleiche Kohle war, vom Tagebau nebenan), fuer Wasser auf einmal WucherPreise, Verkehrsmittel DDR-Tarif 10 Pfennig, West heute umgerechnet 4 DM ...


    Was die Schweine betrifft: Bekamen tlw. das gleiche Futter wie Menschen, aber den Abfall (die "Reste"); das ist eben der Vorteil von landwirtschaftlicher Ueberproduktion: Diese wurde genutzt; heute wird hingegen versucht, selbige niederzureglementieren, nur damit die Preise oben bleiben ...


    Schwarzmarkt gab es in d. DDR nicht im gebraeuchlichen Sinn des Wortes, vielleicht in Polen (aber nur fuer LuxusKram wie QuarzUhren, West-Radios usw.) ... ; manche Sachen wurden aber "unter der Hand" gehandelt (nix, was man gebraucht haette, nur Luxus zum angeben)

    Einmal editiert, zuletzt von chefboss ()

    • Offizieller Beitrag

    Der Beitrag ist Werbung für eine kommerziell betriebene Seite.
    TBX postet seinen Text identisch auch an anderen Stellen .


    Und schrammt haarscharf unsere Regeln, Pkt. 7 + 8.


    Laß das mal so stehen: Wer nach solchen Seiten kauft, muß es selbst verantworten.


    tbx
    Deine Signatur muß geändert werden, dies ist eine 1.Ermahnung.

  • Es gab eben _keine_ so hohe Inflation wie im Westen:
    ==> Nach d. Krieg waren die Preise in beiden Teilen von D einheitlich
    ==> und zur Wende kostete im Westen alles ein Mehrfaches des Preises im Osten: Mieten 10fach, Nahrungsmittel 4-5fach usw., Energie x-fach (obwohl es immer noch die gleiche Kohle war, vom Tagebau nebenan), fuer Wasser auf einmal WucherPreise, Verkehrsmittel DDR-Tarif 10 Pfennig, West heute umgerechnet 4 DM ...

    Selbstverständlich gab es Inflation im Osten, von Unterhaltungselektronik und Krempel will ich gar nicht reden - selbst bei Nahrungsmitteln, nur wurde versucht, dies wegzusubventionieren bzw. zu verschleiern - real konnte auch die freundliche Bäckertante im Osten nicht für 5 Pfennige Brötchen backen... sorry, die günstigen Mieten, Cheffe - hast du damals mal eine Wohnung gemietet oder erstmal versucht, eine zu bekommen (Wohnungsantrag als Lediger) :wall: und weißt, in welchem Zustand Altbauten waren?
    Und ja die Inflation brach sich auch im Osten Bahn... Teuerung und ja, auch die Löhne und Sparguthaben sind damals stetig gestiegen, wobei die verfügbare Warenmenge nicht in gleichem Maße Schritt halten konnte - daher kam auch ständig die Vorgaben zur planmäßigen Steigerung der Konsumgüterproduktion, um die wachsenden DDR-Geldvermögen abzuschöpfen -
    http://www.doerffel.de/gesellschaft/ddr/index.htm (klicke links auf Inflation)

  • In der DDR gab es leider eine hohe Inflation.

    Diese " DDR " -Inflation war schon etwas anders.


    Am üblichen Warenkorb konntest du das nicht erkennen ( Subventionierung der Grundbedürfnisse ging bis 1990 ! )


    Allerdings gab es 2 Industriepreisreformen -sprich die VEB wurden belastet .
    Was wiederum widersinnig war, denn die interne Abrechnung war ja gemäss Staatsplan und nicht letztendlich betriebswirtschaftlich.


    Die Inflationierung für Konsumenten lief über andere Mechanismen .
    Neue Produkte zB. eine neuer ( oder aufgehübschter 8o ) Farbfernseher war dann gleich mal 1000 Ostmark teurer.
    Oder der Trabbi teurer, weil er serienmässig eine Benzinhahn-Verlängerung bekam ......
    Oder die neue Herbstmode - Kollektion war teurer als im Vorjahr.


    @ chefboss - zu dem Broten und Brötchen für die Schweinefütterung muss aber auch gesagt werden , das es meist Vortagsware betraf, die verfüttert wurde .
    Natürlich gab es auch Grossküchen - Abfälle und anderes...den Ost -Schweinen ging es gut :D ...........bis zur Schlachtung......
    Dann wurden ihre Filets im Westen für Devisen verscherbelt ...... :hae:


    Naja -zum Grillen war genug da ! Und Bier auch !

    Ich habe sehr viel Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben . Den Rest habe ich einfach verpraßt . ( G. Best )

    • Offizieller Beitrag

    edel ... [smilie_love]
    (...)
    ... bin für 100 euro - trolle kaufen uns endlich einen ordentlichen server. [smilie_blume]


    grüsse wg


    :D
    Ja, ob das abschreckt ?
    Löschen ist wirksamer, wenn Mahnungen nicht helfen....


    tbx
    Letzte Ermahnung: Werde sonst um 17: 00 Deine Beiträge herausnehmen.


    Grüsse
    Edel Man

  • Die Inflationierung für Konsumenten lief über andere Mechanismen .
    Neue Produkte zB. eine neuer ( oder aufgehübschter 8o ) Farbfernseher war dann gleich mal 1000 Ostmark teurer.
    Oder der Trabbi teurer, weil er serienmässig eine Benzinhahn-Verlängerung bekam ......
    Oder die neue Herbstmode - Kollektion war teurer als im Vorjahr.

    Ganz genau... und eben nicht zu vergessen - Mangelwirtschaft treibt die realen Preise, das hat nichts mit Brötchen- oder Butterpreisen zu tun, die auch immer als politische Prestige-Preise gelten - es gab doch ohne gute Beziehungen kaum noch was, ich sage nur: Baumaterial, Ersatzteile, Fliesen, Waschbecken, Bettwäsche, Lizenzschallplatten - und ein gebrauchter Trabi oder Lada in gutem Zustand erzielte auf dem Privatmarkt teilweise den doppelten EVP eines fabrikneuen Wagens, den man auf Bestellung nach 10 (Trabi) bis später 15 Jahre (Lada) bekam... Der Preis war da sekundär, es wurde gezahlt, was verlangt wurde - ...
    Sorry für offtopic... Zurück zum Goldmarkt

    • Offizieller Beitrag

    Der wackere Merv Burak 3fach „Bullish“ mit seiner Gold Vorschau, mit gewissen Vorbehalten.
    Seine P&F Charts sind in der letzten Zeit beruhigend zuverlässig gewesen, schaun wir mal weiter!



    "...Back to the real world. As one might expect everything on the long term is positive. The gold price is above its positive moving average line and the momentum indicator is moving higher inside its positive zone and above its positive trigger line. The volume indicator continues to make new bull market highs and remains above its positive trigger line. The long term rating remains BULLISH.


    About the only negative is the fact that the price of gold is at its highest value in almost 18 months while the momentum indicator has not yet breached its previous high from this past Feb. The momentum indicator seems to be suggesting that this latest move on the part of gold does not have the strength of previous moves and one should be on guard for a reversal, JUST IN CASE....


    ---- All in all, the intermediate term rating remains BULLISH....


    ---- For now the short term rating remains BULLISH....."


    http://www.kitco.com/ind/burak/sep142009.html


    Grüsse

  • Keine Notenbank der Welt hatte irgendein Interesse, den Zimbabwe Dollar zu stützen: deswegen fiel er ins Bodenlose.
    Aber beim US Dollar ist es anders: seine Devaluierung wird einhergehen mit einer Devaluierung aller anderen Währungen.

    Volle Zustimmung. Zu einem Dollar-Crash wird es nicht kommen. Selbst die Chinesen werden den Dollar stuetzen, schliesslich weiten sie die Menge ihrer eigenen Waehrung drastisch aus (M2 +26%).


    Es wird zu einer globalen Papier-Abwertung kommen, Grund mehr um Ersparnisse in reale, greifbare Werte zu stecken, ueber man die unbeschraenkt verfuegen kann (die Chinesen sind wenigstens so ehrlich, das ihrer eigenen Bevoelkerung zu verticken).

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • eine nette Episode zum Thema Inflation:


    eben war Lafontaine im Fernsehen und redete davon, die "mittleren Einkommen" zu entlasten, zwischen 40.000 und 60.000 euro.
    60.000€ - das waren mal 120.000 DMark,
    damit war man vor ein paar Jahren noch Spitzenverdiener.


    Wenn 120.000 DM von Lafontaine zu den mittleren Einkommen gerechnet werden, dann sagt dass mehr als jede gefälschte Inflationsstatistik.

  • Aber die aktuellen Gold-Long-Positionen haben ein 6 monatiges Dauerfeuer aus "Greenshots" Nachrichten überstanden.
    Was soll jetzt passieren, wenn die Nachrichten in Q3 und Q4 den wahren Zustand der Wirtschaft (und der Staatsfinanzen) offenbaren?

    Möglicherweise "buy on rumors, sell on facts" :?: Nee, im Ernst, es könnte wie im letzten Jahr eine Kaufpanik kommen.


    eben war Lafontaine im Fernsehen und redete davon, die "mittleren Einkommen" zu entlasten, zwischen 40.000 und 60.000 euro.

    Ist ein schönes Beispiel für die gewaltige Dynamik langjährigen exponentiellen Wachstums (Produktivität und Inflation)!


    Andererseits: Bei einem Haushaltsbruttoeinkommen von 40.000 € pro Jahr bleiben lediglich ca. 1.100 € Netto pro Erwachsenennase und Monat übrig. Facharbeiter und Angestellte in Großbetrieben haben oft mehr, da paßt "mittlere Einkommen" schon.


    ---------------
    Sorry for ot:

    First, my english is not the best.
    It's give only one consequence.

    I agree. That went in the trousers. ;)

    Gold bringt keine Zinsen, also: Kauft Kriegsanleihen ... ähh ... MeFo-Wechsel ... ähh ... Sondervermögen ...!

    Einmal editiert, zuletzt von trenntWände ()

  • eben war Lafontaine im Fernsehen und redete davon, die "mittleren Einkommen" zu entlasten, zwischen 40.000 und 60.000 euro.


    *kombiniere*


    Klein Oskar geht davon aus, diesen Herbst noch nicht in die Regierungsverantwortung zu kommen ...


    ... und vertraut darauf, dass bis zur nächsten Wahl (auf die er wohl hofft) dann schon die Kassiererin bei Schlecker 5.000 Euro/Monat brutto verdienst 8)
    (sprich: dass das Existenzminimum - bei heutigen Ansprüchen - für eine alleinerziehende Mutter dann bei 4.500 Euro netto liegt)

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

    Einmal editiert, zuletzt von skeptisch4ever ()

Schriftgröße:  A A A A A