GOLD : Märkte und Informationen

  • Moin zusammen,


    kurze Einschätzung zur gegenwärtigen nachweihnachtlichen Aufwärtbewegung: die Edelmetallmärkte sind bekanntermaßen eng und damit bei richtiger Positionierung ertragsstark. Ihre Zyklik wurde Jahre lang nur im kleinen Kreis durchgekaut. Diese Zyklik ist jetzt bekannt. Mittlerweile könnten finanzstarke Anleger versuchen, nach dem Tax-selling und vor der jährlichen Neupositionierung mit dem entsprechenden Vorsprung einzusteigen.
    Nur eine Idee.


    Grüße


    face value

    Toto, I've a feeling we're not in Kansas any more.
    (Dorothy in The Wizard of Oz)


    Just because nobody complains, doesn't mean all parachutes are perfect.
    (Benny Hill)

  • Sehr seltsame Kursbewegungen heute. Der Euro fällt und Gold / Silber steigen sehr deutlich? In letzter Zeit lief es eigentlich immer parallel.

    "Verfluchte Gier nach Gold!" (Vergil)

  • Es gibt wohl einfach zu viele Leute die sich den Euro nicht mehr schön rechnen können,gegen den Franken ist er auch schon heute morgen in die Knie gegangen, ;( ......Mir ist aufgefallen das die Abwertungen gegen Dollar dann später folgen :thumbdown:

  • BillytheKid:


    Das macht mir auch wahnsinnig angst! Vor allem auch die dahinterstehenden Euro-Sprünge (nach unten).


    Es scheint wohl doch schon in dritte Phase einzusteigen... :wall:


    Eigentlich hatte ich mit einem ganz verhaltenen Nachweihnachtsgeschäft gerechnet und damit auf gepflegte Nachkaufkurse gehofft (siehe den "Glaskugel"-Thread ... ;) )


    PS: Denkt an den historischen Verlauf von Rhodium mit mal ca. 10.000,- $/oz und dem folgenden STEILEN Absturz innerhalb KÜRZESTER Zeit auf ca. 1/10 ... Okay, das ist nicht wirklich mit Au vergleichbar, weil Rd eine reine Commodity ist und es offenbar eine massive Spekulation darauf gab.

    Bilder

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

    • Offizieller Beitrag

    (....)
    Es scheint wohl doch schon in dritte Phase einzusteigen... :wall:(....)


    Nicht unbedingt, wenn wir dies hier sehen.


    Grüsse

    • Offizieller Beitrag

    Warum wird am o.g. Datum der Goldpreis eigentlich nicht gefixt?


    Deshalb:
    http://www.321gold.com/archives/fix.html


    Aber dafür ein eigener Thread ??? X( Deshalb hier!
    .

    • Offizieller Beitrag

    schaut euch hier http://tools.boerse-go.de/rohstoffe/ die heutigen Gewinne für AL und Cu an.
    Vielleicht haben wir alle auf das falsche Pferd gesetzt :D


    An der Börse -- auch allgemein --sollte man vermeiden: ALLE, NIE, Immer. ;)


    Es gibt eine Anzahl unter uns, die in Rohstoffaktien, insbes. auch Kupferaktien, oder Energie usw., investieren !


    Gold und Silber zum Werterhalt ist richtig, Rohstoffe in div. Varianten werden stets benötigt.
    Insoweit sind temporär Rohstoffaktien als Beimischung in einem Depot gut und richtig.


    Grüsse
    Edel

  • Gemeint war der Kommafehler, denke ich. ;)

    Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Marc Aurel (121-180)
    Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Friedrich von Schiller (1759 – 1805)
    Wer eine friedliche Revolution unmöglich macht, macht eine gewaltsame unvermeidbar. John Fitzgerald Kennedy (1917-1963)
    Ich bedaure nicht, was ich getan habe. Ich bedauere, was ich nicht getan habe.
    Ingrid Bergman (1915-1982)

  • @ Thodie


    so seltsam ist die heutige Kursbewegung gar nicht. Das hatten wir in den letzten Jahren häufiger, dass der Euro schwach war und Gold bei steigendem Dollar ebenfalls anzog. Ansonsten hätten wir keine Kurssteigerungen von Gold in Euro zu verzeichnen. Max Otte hatte m. W. auch mal die Theorie vertreten, dass sich Gold in Euro zu halten nicht lohne da der Goldpreisanstieg mit dem Dollarverfall einhergehe. Was solls, der Euro ist jedenfalls nicht mehr die starke Währung. Und davon profitieren CHF und Gold.


    http://www.comdirect.de/inf/in…UME&indicatorsBelowChart=


  • Hi Facevalue,


    herzlich willkommen!


    :rolleyes:


    Nur dass Du Dich als Silver-Bug hättest im Silver-SRÄD outen müssen! :boese:


    :D


    LG,


    Foci

    :rolleyes: Erfolgreich gehandelt mit: Specki, silberkunta, cyberworky, resi, Rambo, jloobiwan, fabio [smilie_blume]

    Einmal editiert, zuletzt von Focusianer ()

  • ...die kloppen das AU schon wieder unter 1400 und das AG wieder unter 30... :D


    Kann doch nicht einfach so stark steigen, das Zeugs. Das darf man nicht zulassen! :boese:


    [smilie_happy]

    :rolleyes: Erfolgreich gehandelt mit: Specki, silberkunta, cyberworky, resi, Rambo, jloobiwan, fabio [smilie_blume]

  • Hinweis bei Finanzen.net:



    Zitat

    In der Zeit vom 14. bis 21. Dezember reduzierte sich die Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer wie kleiner Spekulanten von 268.135 auf 251.808 Kontrakte (-6,1 Prozent). Eine wachsende Skepsis war vor allem bei den Großspekulanten auszumachen. Deren Netto-Long-Position ermäßigte sich nämlich von 220.195 auf 206.424 Futures, wobei das Long-Exposure zurückging und gleichzeitig die Short-Seite einen markanten Anstieg verzeichnete. Bei den Kleinspekulanten war bei der Netto-Long-Position ein Minus von 47.940 auf 45.384 Kontrakte verbucht worden.


    Ist der heutige starke Anstieg dann eher als "Bullenfalle" zu werten oder gab es besondere Nachrichten, die für das Plus gesorgt haben?

    In dubio pro aurum
    Um zu erfahren, wer über dich herrscht, finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst. (Voltaire)

  • "Aus Aktien kann ich Papierflieger bauen, aus Gold Uhren. Deshalb Gold." :]


    Rainer Brand, Inhaber der Uhrenmarke Brand
    .


    http://www.goldseitenblog.com/…he-frage-gold-oder-aktien


    von Daniel Haase 23.12.10 15:30:05


    Mit 11.370 Punkten notiert der Dow Jones fast exakt auf dem Niveau der Jahrtausendwende (11.357). Freilich handelt es sich um US-Dollar-Punkte. In Gold ist der Dow um 80% von 39 auf 8 Unzen gefallen. Während der DAX mit -72% kaum besser abschneidet, können mittelgroße, deutsche Aktien (MDAX in Gold -35%) und Rohstoffaktien (DJ Stoxx 600 Basic Resources: -20%) zumindest mit deutlich kleineren Verlusten aufwarten.


    Aktienhausse auch in Gold
    Etwas interessanter wird die Angelegenheit, sobald wir die Börsenzyklen der zurückliegenden Dekade in Hausse- und Baisse-Phasen aufteilen. Dann wird nämlich deutlich, dass in der immerhin gut vierjährigen Hausse vom Frühjahr 2003 bis zum Sommer 2007 sowohl die Rohstoffaktien als auch die deutschen Midcaps die Wertentwicklung von Gold deutlich übertrafen. Der MDAX konnte in dieser Phase in Gold (!) um +172% zulegen, die europäischen Rohstoffaktien sogar um +196%. Warum ist dies interessant? Weil die von Gerd Ewert und mir angestellten Marktstrukturanalysen die Vermutung nahelegen, dass wir uns erneut in einer Hausse befinden, die der Phase von 2003 – 2007 durchaus ähnlich ist.



    MDAX schlägt Gold
    Seit dem Aktienmarkt-Tief vom März 2009 haben sowohl die mittelgroßen deutschen Titel (MDAX +122%) als auch die europäischen Rohstoffaktien (+158%) Gold in Euro (+45%) klar übertroffen. Als Trendfolger kann ich die Frage, wie lange dieser Trend anhalten wird, nicht beantworten. Doch unsere aktuellen Marktstrukturanalysen zeigen, dass in nahezu allen Branchen und in immer mehr Ländern die Anzahl der Kaufsignale zunehmen. Eine solche Entwicklung findet regelmäßig zu Beginn eines Trends statt – nicht am Ende. Solange – anders als im Sommer – keine gegenteiligen Signale auftauchen, gehe ich daher davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Monaten weiter fortsetzen wird.




    Emerging Markets: Die treibende Kraft
    Die alles bestimmende Kraft hinter der laufenden Aktienmarkt- und Rohstoffhausse ist die industrielle Revolution in den Schwellenländern. Sowohl Tempo als auch Ausmaß dieser Entwicklung scheint von vielen im Westen immer noch unterschätzt zu werden. Wer hätte gedacht, dass die deutsche Automobilindustrie die schlimmste Finanzkrise seit der großen Depression so schnell und kraftvoll hinter sich lassen würde? Anders als es uns die Politik weismachen möchte, liegt die Zukunft der deutschen Exportindustrie und damit unseres Arbeitsmarktes nicht in der dem Untergang geweihten Eurozone, sondern glücklicherweise in den aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens und Lateinamerikas. In der vor uns liegenden Dekade sollen allein in Indien mehr als 300 Millionen Menschen in die so genannte (konsumfreudige) Mittelschicht aufsteigen. Selbst das schrumpfen mehrerer europäischer Volkswirtschaften könnte aus dieser Perspektive weniger bedeutend sein, als viele glauben.


    Gold oder Aktien
    An der Frage „Gold oder Aktien“ scheiden sich die Geister in der Finanzwelt und zuweilen gleiten die Diskussionen geradezu ins unsachliche, quasireligiöse Entweder oder ab. Um es klar zu sagen: Sowohl Gold als auch Aktien haben in der aktuellen Marktsituation ihre Daseinsberechtigung. Gold ist meines Erachtens keine Anlage, wohl aber richtig gutes Geld. Daher gehört es in jedes gut sortierte Portfolio. In Aufschwungphasen, wie sie große Teile der Weltwirtschaft derzeit erleben, sollten Aktien jedoch mindestens ebenso stark im Depot vertreten sein. Wenn es etwas gibt, worauf Anleger in den kommenden Jahren wirklich verzichten sollten, dann sind es Papierwerte wie Anleihen, Versicherungen, Spareinlagen usw. Wenn mein aktueller Konjunkturoptimismus berechtigt ist, dann wird man mit Aktien und Gold wesentlich besser abschneiden als mit diesen Schuldscheinen. Im pessimistischen Szenario (Euro-Untergang etc.) sind Sachwerte ohnehin der einzige Schutz vor großen Verlusten. Der Trend wird uns den Weg weisen.


    Warum der Trend unser Freund ist
    Trendfolge lebt im Grunde von zwei Prämissen: (1) Menschen halten an einem einmal getroffenen Vorurteil erstaunlich lange fest. Das gilt nicht nur für familiäre Angelegenheiten sondern auch für Anlageentscheidungen. Dies ist der Grund für die Beständigkeit von Trends, die langfristig gewinnbringend genutzt werden kann. (2) Unabhängig davon, was und wie viel wir zu wissen glauben: Es ist vollkommen unbedeutend im Vergleich zu dem, was wir nicht wissen. Daher ist es hilfreich, die in der Kursentwicklung gebündelten Vorurteile aller Marktteilnehmer aufmerksam zu verfolgen und im Zweifel die hieraus gewonnenen Erkenntnisse höher zu bewerten als die eigene Meinung. „Der Trend ist dein Freund“ verknüpft diese beiden Prämissen hervorragend.


    Über den Autor:
    Daniel Haase (Jahrgang 1976) ist Fondsmanager und freier Redakteur. Für das von ihm und Gerd Ewert entwickelte Trendfolgesystem wurden beide 2009 mit dem VTAD Award ausgezeichnet. Ihre regelmäßig aktualisierten, branchen- und länderspezifischen Analysen können über den Premium Trendfolger Börsenbrief http://www.HaaseEwert.de kostenfrei verfolgt werden.


    Dieser Artikel erschien im Rohstoff-Spiegel Nr. 25/2010 vom 11.12.2010


    Kategorien: Geld & Zins

  • (1) Menschen halten an einem einmal getroffenen Vorurteil erstaunlich lange fest. Das gilt nicht nur für familiäre Angelegenheiten sondern auch für Anlageentscheidungen. Dies ist der Grund für die Beständigkeit von Trends, die langfristig gewinnbringend genutzt werden kann.


    Aha, Fundamentaldaten wie Geldsystemkrise, QE 1 2 3 4 etc ... und der anstehende Fiat Crash sind also ein Vorurteil? Selten so einen Dünnschiss gelesen.


    LG, Koopa

  • Aha, Fundamentaldaten wie Geldsystemkrise, QE 1 2 3 4 etc ... und der anstehende Fiat Crash sind also ein Vorurteil? Selten so einen Dünnschiss gelesen.


    LG, Koopa


    hi koopa,


    in deinem zitierten absatz steht nichts von geldsystemkrise, qe 1 2 3 4 oder gar fiat crash.
    da steht NUR, dass menschen erstaunlich lange an einem getroffenen vorurteil fest halten.
    rein psychologisch betrachtet ist dies ein fakt. deshalb besitzt der geflügelte satz:
    "der trend ist dein freund" auch seine berechtigung!


    empfehle interessierten die lektüre:
    "die psychologie des überzeugens" von robert b. cialdini


    glitzererde
    8)

    Propaganda ist für die Demokratie,
    was der Knüppel für den totalitären Staat ist.“

    Noam Chomsky

Schriftgröße:  A A A A A