Zitatquote='Tuareg',
USA: Neugeschaffene Stellen ex Agrar Dezember 155.000, erwartet wurden 145.000, nach zuvor 146.000.
USA: Arbeitslosenquote Dezember 7,80%, erwartet wurden 7,70%, nach zuvor 7,70%.
Es ist schon erstaunlich, wie die Fed dieses eigentlich so leicht durchschaubare Spiel immer wieder aufs Neue durchziehen kann. Man erwähnt gleichsam beiläufig, dass man QE eventuell aussetzen werde (was suggeriert, dass bessere Arbeitsmarktzahlen vorliegen werden), obwohl dies beim Stand der Dinge gänzlich unmöglich ist. Damit wird eine vermeintliche Stärke vorgegeben, an die kein Mensch wirklich glaubt, natürlich auch nicht die Gold-Futurehändler, die dies aber zumindest auf Tagesbasis als sichere Bank nehmen können für einen heftigen Short-Einsatz. Der Fed ist dies natürlich mehr als nur recht, dennoch bleibt ein Erstaunen zurück über die unglaubliche Vorhersehbarkeit dieses Zusammenhangs. Diese Arbeitsmarktzahlen jedenfalls drücken bestenfalls das normale Bevölkerungswachstum aus, keinesfalls die so herbeibeschwörte "Big Recovery".
Gold und Silber bleiben dennoch bis auf Weiteres Manövriermasse im YoYo-Modus, wahre Stärke sieht anders aus.
Grüße
auratico