GOLD : Märkte und Informationen

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    Vorbemerkung: Alf Field ist wohl unstrittig der rennommierteste Elliotter, seine Stimme hat Gewicht, vergleichbar vielleicht mit dem oftmals zitierten Martin Armstrong.
    Seine Prognosen waren zumeist zutreffend, aber er räumt ein, die Ziele für Korrekturen 2 x nach unten korrieren zu müssen, warum wohl.......
    Jetzt sieht er eine Unterstützung für ein bedeutsames Tief des Goldpreises.


    „...Late Friday afternoon in New York (April 12, 2013) gold plunged through the critical support level around $1525 level that has held resolutely since the start of this 19 month correction from $1900 in September 2011. In the process of this sudden drop, confidence in gold by long term investors has been badly shaken....


    Certainly confidence in gold has been shaken and sentiment indicators are at record lows in some cases. This is exactly what one would expect at a major low in the market after a brutal 19 month correction. The conclusion is that factors are now in place which could support a major low in the gold price...“


    http://www.jsmineset.com/2013/04/14/gold-confidence-shaken/


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Ganz aktuell in SeekingAlpha vom 14.04. Wie woernie zuvor erwähnte, hat Faber m. W. nie von Goldverkäufen berichtet, eher im Gegenteil bei Dips zugekauft


    "...My opinion on gold -
    I have maintained my bullish outlook on gold for long-term in several of my articles. Most recently, I penned down an article - Why I am not selling gold?
    Considering the arguments presented in the article, there is no doubt in my mind that the bull market for gold is far from over. Asset classes, which are in a long-term secular bull market, do experience sharp corrections. Any such correction is a buying opportunity than a time for panic selling. I would therefore look at considering exposure to physical gold at these levels...“ :)


    http://seekingalpha.com/articl…rofits?source=google_news


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Gute Nerven schaden momentan nicht. Hier mal etwas Positives


    http://www.deraktionaer.de/der…atem-gefragt-19500399.htm


    So weit,so gut. Aber bereits 2 Tage später am 13.04.wurde die selbe Redakteurin schon merklich knieweicher :

    http://www.deraktionaer.de/der…trend-intakt-19506409.htm


    Vielleicht erfahren wir mal, wie es ihr am Freitag abend erging... ^^
    .

  • Mich kann da nichts mehr schockieren, das Leben dreht sich nicht nur um Gold. Und als Absicherung habe ich zwar prozentual vermutlich zu viel, absolut vermutlich zu wenig, trotzdem ein gutes Gefühl.

    • Offizieller Beitrag

    Mich kann da nichts mehr schockieren, das Leben dreht sich nicht nur um Gold. Und als Absicherung habe ich zwar prozentual vermutlich zu viel, absolut vermutlich zu wenig, trotzdem ein gutes Gefühl.


    Gut so. Das sollte jeder haben, der ausreichend Physisches besitzt. Bei Papiergold sieht die Sache schon anders aus. Gegen die Vola bei Minen zB. sind die etwas über 20 % Kursverlust bei Gold relativ ein Dip.


    Wer lange genug dabei ist, hat genügend Vertrauen, daß es nach langen Konsolidierungen -- erst jetzt kann man erst von Korrektur reden -- wieder aufwärts het.
    Und abgesehen von Händlern sollten Goldbugs selbst in Träumen nicht daran denken, ihre Bestände an Edelmetall zu verkaufen, ganz im Gegenteil... Wer es kann oder mag, könnte m.E. beginnen, wieder auf Einkaufstour zu gehen. Wo der Boden der gegenwärtigen Korrektur liegt, weiß wirklich niemand, aber damit leben wir seit Jahren nach jedem Preisrückgang...


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Eine Info, die kaum glaublich klingt, jedenfalls dürfte sicher sein., daß sich das Marktverhalten nicht nur „des kleinen Mannes“ deutlich von dem der großen Spieler an der Goldbörse unterscheidet.
    In einem Interview mit KWN wird ein Vergleich mit 2008/09 angestellt, wo die Nachfrage im physischen Markt ebenfalls markant vom offiziellen Goldmarkt abhob. In Dubai soll das o.a. Verhältnis bis zu 99:1 betragen haben....


    "....we are entering another phase such as 2008/2009 where the physical buyers are going to have a major impact on both of these markets. The physical market is on fire and it will become an inferno if the central planners continue to artificially push prices lower.


    Buyers are already outpacing sellers by a stunning 50 to 1 ratio. We are seeing the beginning of shortages, but this will only accelerate if Western governments continue with this raid on gold and silver.”


    http://kingworldnews.com/kingw…%26_Silver_Shortages.html

  • Hallo EDEL,


    nachdenken ist erlaubt......Panik völlig unangebracht. Wer nicht kurzfristig denkt, auf Pump spekuliert (Margin.....siehe Eldo in 2008) oder jetzt unbedingt verkaufen muss sollte gelassen bleiben. Aktuell schmerzliche und völlig überzogene Reaktion nach unten.......die Gründe hierfür sind nicht fundamental........kann die FED wirklich die Anleihenaufkäufe zurückfahren wie zum 2. Mal im FOMC Protokoll kolportiert???? Mit Sicherheit so schnell nicht! EU Staatsschuldenkrise gelöst.....Nein........
    Ich möchte ausdrücklich betonen dass ich kein Gold Perma Bulle bin......aber aktuell spricht eigentlich nichts FUNDAMENTALES für die aktuelle Preisentwicklung......


    Grüße

    • Offizieller Beitrag

    .....nachdenken ist erlaubt......Panik völlig unangebracht. (....) aktuell spricht eigentlich nichts FUNDAMENTALES für die aktuelle Preisentwicklung......


    Absolut richtig. Es hat sich fundamental nichts geändert pro Gold, im Gegenteil werden die Aktionen der Zentralbanken immer desaströser, Gold als Absicherung m.E. immer wichtiger.
    Es ist ein Trauerspiel, wie das US Governement + FED = Kabalbanken operiert.Nach dem Chaos wird auch wieder Ruhe einkehren, auch wenn es etwas dauert.



    Ganz sicher, in mehrerenPostings zuvor wurde diskutiert, daß es mit hoher Wahrscheinlichkeit das PPT war, das entgegen ihrer früheren Aufgabe inzwischen Markt Manipulation an allen Ecken und Enden betreibt. Das alles hat mit Freiem Markt nichts mehr zu tun.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    (...)Ich selber glaube, als älterer Hase, nach wie vor, dass diese Entscheidung in Richtung Edelmetalle die richtige war. Mir persönlich könnte es eigentlich egal sein, weil ich seit 2003 physisch dabei bin, damals vielleicht auch mit einigem Glück, weil das Geld dafür gerade da war. Aber was soll einer denken, der seit dem Einstieg nur Seitwärtsbewegung oder Niedergang erlebt hat ?(....)


    Gute Frage, meine Antwort: Weiterhin von Gold überzeugt sein und an Gold als einzig wahres Geld glauben. Die säkulare Hausse ist noch lange nicht beendet, und den optimalen Einstieg findet man nicht, nur frühe Käufer bzw. „alte Hasen“ / Goldbugs haben ihn ungefähr erwischt.
    Und wenn schon wesentlich höhere Kurse angedacht werden, ist ein Einstieg nicht zu spät, nur eben nicht optimal.


    Das erinnert an eine Begebenheit, die ich schon mal berichtete, nun aus dem Gedächtnis :


    -- Ein junger Mann wollte Geld sicher anlegen und kam zu einem erfahrenen älteren Mann, ob Gold denn das Richtige sei, der Kurs 500 $ nach einem Anstieg von 250, das sei doch hochriskant. Ja, sagte der Mann, kaufe. Der junge Mann kaufte also mit ungutem Gefühl, der Preis stieg auf 800 $, großartig. Der Jüngere kaufte kräftig weiter... Dann fiel der Preis auf 500 zurück, der Jüngere beschwerte sich beim Alten, was er denn Falsches empfohlen habe. Der Alte sagte, warte ab und kaufe weiter, was auch geschah.


    Als Gold schließlich auf 1200 gestiegen war, pries der Jüngere seine Entscheidungen als klug und weitsichtig. ^^


    So im übertragenen Sinn soll sich diese Geschichte tatsächlich zugetragen haben, wurde vor Jahren von einem bekannten Kolumnisten aus dessen eigener Erfahrung berichtet.


    Eine ganz andere Sache ist die, wann ein Ausstieg sinvoll ist. Das führt aber an der Rolle des Goldes zum Werteerhalt und langfristigen Absicherung seines Vermögens an dieser Stelle vorbei.


    Grüsse
    Edel

  • Wer das Ende der Goldära ankündigt und dass man die Höchstkurse für lange Zeit gesehen hat, lehnt sich sehr weit aus dem Fenster. Ist das Vertrauen in die Geldpolitik der wichtigen Industriestaaten zurückgekehrt?


    Eine gewisse Liquidität sollte der Anleger schon auf dem Konto halten. Eine langfristige Anlage sieht in diesen Zeiten jedoch anders aus.


    Nur wer zockt verliert. Wer Edelmetalle in seinem Tresor belässt und in Zeitspannen von 10 bis 20 Jahren denkt, verliert nicht. Der Wert von Gold und Silber wird wie bei Aktien auch, durch Spekulanten mit Papieroptionen auf Edelmetalle immer wieder mal durcheinander gewirbelt. Physisches Gold und Silber verliert erst, wenn man in solchen Abwärtstrends verkauft. Also nicht weiter beachten und den Tresor verschließen.... :sleeping:



    Grüße von der Ersatzkasse

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
    (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)

  • ein wahres wort, edel. wenns auch gebetsmühlenartig klingt, der goldpreis wird vermutlich nicht bei 5000 am jahresende stehen, aber er wird wieder kommen, das halte ich für sicher. und das wird auch keine 10 jahre dauern.

  • Wer das Ende der Goldära ankündigt und dass man die Höchstkurse für lange Zeit gesehen hat, lehnt sich sehr weit aus dem Fenster..............
    Grüße von der Ersatzkasse


    Wer das Gegenteil behauptet aber auch.
    Gut, vielleicht nicht aus dem zweiten Stock wie der erstere, aber aus dem ersten schon.

    Wenn man mir schon nicht das Wasser reichen kann, dann reicht mir wenigstens den Wein.

  • Ach Jungs,


    wenn ich das betrachte was da im Westen wirtschaftpolitisch abgeht wird doch falsch gemacht was man nur falsch machen kann: Vor allem wird Geld aufgenommen und der Konsum gepushed, gleichzeitig gehen Industriekapazitäten flöten.


    Und die Amis blasen mit ihrem ZIRP - Kreditgepushten Shale - Gas und Frackinghype die nächste Blase auf. Klar: Die Gaspreise sinken in USA dadurch und neue 'Werte', also 'Geld' wird damit geschaffen. In Wirklichkeit ist der ganze Käse genauso unrentabel und Kreditfinanziert wie unsere Solardächer und Windräder. Bloss geben wir auf die subventionierten Dächer keine Aktien aus wie's die Amis das mit Ihren 3 - Jahres - Bohrlöchern machen.


    Wenn das alles ist was die Amis an Konjunkturerholung zu bieten haben dann heisst es mittelfristig wieder 'gute Nacht'.


    Bearish im Bezug auf PM würde ich bei einer Fokussierung weg vom Konsum und stattdessen zu einer echten Förderung der Reindustrialisierung. Der Weg vom Kreditjunkie zum Wiederaufbau der US - Industrie führt aber IMHO nur über eine gehörige Depresson oder einen Krieg.


    Daher bin ich absolut bullish was EM angeht.

  • Ist das Vertrauen in die Geldpolitik der wichtigen Industriestaaten zurückgekehrt?


    Sie drucken massig Geld und trotzdem herrscht überall Rezessionsangst; die Angst vor Rezession ist bei den Finanzmarktakteuren größer als die Angst vor der Währungspolitik der Industriestaaten; das Wachstum in China geht zurück; den Menschen werden überall höhere Steuern und Abgaben aufgebürdert. Andere haben ihr Geld schon längst in Großstadtimmobilien angelegt ... die dortigen Preissteigerungen sollte man nicht mit Inflation verwechseln, schließlich stehen die Leute dort Schlange, um eine Wohnung als Mieter zu ergattern und müssen die steigenden Mieten mitgehen. Das ist eher Deflation, weil das Geld für andere Konsumausgaben fehlt.


    Fakt ist, dass die entsprechenden Akteure dem Gold immer noch leicht eins auswischen können, und zwar heftig. An dieser harten Lektion führt kein Wunschdenken vorbei. Und was würde es tatsächlich bedeuten, wenn die neuen EU-Richtlinien zur Abfolge von Bankenrettungen dann einmal greifen, wenn nach den Aktionären, den Gläubigern und Sparern auch die Staaten noch vor dem Auszahlen von ESM-Geldern einen Beitrag leisten müssen ? Ja womit denn ? Draghi hat doch bei Zypern schon angedeutet, wo in einem solchen Fall einzig noch etwas zu holen wäre, beim Zentralbankgold. Davon hat Portugal viel mehr als Zypern und andere pleitegefährdete Staaten auch. Wenn man weiß, dass man dieses Länder über ihre Goldreserven unter Druck setzen kann, dürfte das kaum preistreibend sein.

  • Sie drucken massig Geld und trotzdem herrscht überall Rezessionsangst; die Angst vor Rezession ist bei den Finanzmarktakteuren größer als die Angst vor der Währungspolitik der Industriestaaten; das Wachstum in China geht zurück; den Menschen werden überall höhere Steuern und Abgaben aufgebürdert. Andere haben ihr Geld schon längst in Großstadtimmobilien angelegt ... die dortigen Preissteigerungen sollte man nicht mit Inflation verwechseln, schließlich stehen die Leute dort Schlange, um eine Wohnung als Mieter zu ergattern und müssen die steigenden Mieten mitgehen. Das ist eher Deflation, weil das Geld für andere Konsumausgaben fehlt.


    Fakt ist, dass die entsprechenden Akteure dem Gold immer noch leicht eins auswischen können, und zwar heftig. An dieser harten Lektion führt kein Wunschdenken vorbei. Und was würde es tatsächlich bedeuten, wenn die neuen EU-Richtlinien zur Abfolge von Bankenrettungen dann einmal greifen, wenn nach den Aktionären, den Gläubigern und Sparern auch die Staaten noch vor dem Auszahlen von ESM-Geldern einen Beitrag leisten müssen ? Ja womit denn ? Draghi hat doch bei Zypern schon angedeutet, wo in einem solchen Fall einzig noch etwas zu holen wäre, beim Zentralbankgold. Davon hat Portugal viel mehr als Zypern und andere pleitegefährdete Staaten auch. Wenn man weiß, dass man dieses Länder über ihre Goldreserven unter Druck setzen kann, dürfte das kaum preistreibend sein.


    Außerdem glaube ich, dass, wenn die Politik will, dass der Private kein Gold horten soll, dann findet sie auch Mittel und Wege, Goldbesitz zu verhindert oder zu verringernl.


    Und sei es nur z.Bsp. dadurch, dass Goldaufkauf durch Gewerbliche generell gebühren- und aufzeichnungspflichtig wird.
    Dann gibt es zwar noch den privaten (Schwarz-)handel, aber ein großer Teil ist dann vermutlich schon ausgeschaltet.


    oder es wird andere mechanismen und Prozeduren geben, die den privaten Goldbesitz einschränken.


    Ich glaube zwar nicht daran, aber ausschließen möchte ich das auch nicht.


    Ich hoffe, Ihr kauft mir dann in diesen Fällen meine Sicherheiten trotzdem ab, wenn ich im Rollstuhl sitze und flüssiges Geld brauche, um mir meine Windeln zu kaufen.

    Wenn man mir schon nicht das Wasser reichen kann, dann reicht mir wenigstens den Wein.

  • Was kostet nochmal die Gewinnung von Gold?


    Wen interessiert das? Bestenfalls einige Analysten, die den Goldverkauf puschen wollen.


    Der Preis ist immer so hoch, wie das was die Leute zahlen wollen.


    Wenn der Goldpreis niedriger ist als die Förderkosten, dann werden die Goldminen halt dicht gemacht oder subventioniert wie z.B. Griechenland-Bonds.

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    • Offizieller Beitrag


    Nein, ist auch der Kommentar. Aber ein Schlußsatz des GF von PA, mit dem wohl die wenigsten jetzt etwas anfangen können.... :)


    "...Wenn sich Anlagen in zinsbringenden Anlageklassen bei gleichzeitig hoher Bonität der Schuldner wieder (real) lohnen, kann und sollte man über eine Reduzierung des Edelmetallanteils von derzeit 15 bis 25 Prozent des liquiden Anlagevermögens nachdenken."


    Grüsse
    Edel

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