GOLD : Märkte und Informationen


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    22.11.2013 08:25 | Redaktion


    CME Group senkt Gold- und Silber-Margins




    Die CME Group hat vor wenigen Stunden angekündigt, die
    Margin-Anforderungen auf Gold und Silber zum Schluss des heutigen
    Handelstages zu reduzieren:




    Gold (COMEX 100 Gold Futures):


    Die bisherige "Initial Margin" je Kontrakt von 8.800 US-Dollar wurde auf
    7.975 US-Dollar gesenkt. Die "Maintenance Margin" verringert von bisher
    8.000 US-Dollar auf 7.250 US-Dollar.






    Silber (COMEX 5000 Silver Futures):


    Bei Silber sinkt die "Initial Margin" von aktuell 12.375 US-Dollar auf
    11.000 US-Dollar je Kontrakt. Die "Maintenance Margin" wurde von 11.250
    US-Dollar auf 10.000 US-Dollar reduziert.


    Nähere Informationen finden Sie in der Meldung der CME Group vom 21. November 2013.


    © Redaktion GoldSeiten.de

    3 Mal editiert, zuletzt von dukezero ()


  • Es wäre albern und auch hochmütig, wenn derzeit jemand behaupten würde, dass er genau wisse, was das alles zu bedeuten hat.


    Naja, ich interpretiere den letzten Sturz in aller Demut als Hoffnungsausdruck, dass Iran an den Ölmarkt zurückkehrt. Dann besteht halt schlicht weniger Bedarf an Katastrophenvorsorge.

    Ich bin Groot

  • Also das mit den Margins finde ich verwirrend. In der Vergangenheit wurden doch immer Marginerhöhungen als Grund für fallende Preise genannt. Müssten die Senkungen dann nicht für steigende Preise sorgen?

    Hinab in die Hölle, hinauf auf den Thron, am schnellsten empfängt man alleine den Lohn.

  • Also das mit den Margins finde ich verwirrend. In der Vergangenheit wurden doch immer Marginerhöhungen als Grund für fallende Preise genannt. Müssten die Senkungen dann nicht für steigende Preise sorgen?


    Das ist ganz grober Unfug. An den jeweils leicht geänderten Regeln für die Einschusspflicht (rauf oder runter) lassen sich höchstens kürzestfristig irgendwelche Effekte erkennen, wenn einige Marktteilnehmer deswegen aussteigen oder eben neu hinzukommen. Ansonsten könnte man ja jeden Terminmarkt durch Veränderung der Marginregeln dauerhaft in jede gewünschte Richtung bringen. Dem ist natürlich nicht so. Leider haben viele verwirrte Goldschreiberlinge keine Ahnung von Terminmärkten und kommen immer mit einer anderen wohlfeilen Erklärung daher, wenn der Preis nicht in die von ihnen gewünschte Richtung sich entwickelt.


    Grüße
    auratico

    Einmal editiert, zuletzt von auratico ()

  • Auratico,


    ich bin völlig Deiner Meinung. Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen wieviele Idioten es gibt die das völlig irrwitzige Geschreibsel im Internet für wahr halten!


    Wirkliche Fachleute die sich zu Ihrem Thema äussern, wollen niemand etwas einreden! Sie präsentieren Fakten.


    Marginerhöhungen reduzieren den Anteil der Spekulanten. Marginsenkungen erhöhen ihn. Das ist die einzig logische Gesetzmässigkeit. Sie wird aber IMHO völlig überbewertet.
    Nun war der Anteil der Spekulanten an der Comex vor allem beim Silber über Wochen rekordtief. Vor etwa 2 Wochen ging die Position der Spekulanten extrem nach oben. Weit vor der Marginsenkung. Die Marginsenkung kam viel zu spät. Bzw. sie ist längst nicht so wichtig, wie das was vor ca. 2 Wochen passiert ist.
    Wieso shorten die grossen Spekulanten seitdem Gold wie verrückt? Die Marginsenkung ist sicher schon lange "durchgesickert worden".


    Meiner Meinung nach spricht Vieles für einen "völlig überraschenden" Goldpreissprung. Heute wurden die Optionen für den Dezember 2014 abgearbeitet. Traditionell ein schwacher Tag. Einen kleine Sprung (danach) haben wir bereits gesehen. Gleichzeitig hat die CME die Settlement Daten für heute noch nicht veröffentlicht. Mindestens 1 Stunde zu spät. Zufall?

    • Offizieller Beitrag

    Da der physische Handel jetzt noch vor allem an der LME stattfindet, scheint die Situation dort nicht unwichtig, Viele Lieferungen erfolgen nur noch mit monatelanger Verzögerung.....


    ¿¿ COMEX leer und LME leer ?? Das wäre ein ernstes Problem.


    Gruss,
    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • COMEX leer und LME leer ?? Das wäre ein ernstes Problem.

    Ein ernstes Problem wäre, wenn meine Tresore leer wären. Ansonsten bin ich da völlig tiefenentspannt. :D

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
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    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

    • Offizieller Beitrag


    Das Zitat mit der guten Grafik stammt aus dem Jammerthread, paßt aber natürlich besonders hier hinein.
    Man beachte die sehr hohen Gesamtkosten einiger Großproduzenten:
    „Die Mehrzahl der globalen Goldproduzenten verbrennt Cash beim Spotpreis.“

    Die extrem hohen Kosten auf der rechten Seite werden vermutlich durch hohe Kapitaldienste / Verschuldung verursacht....


    Es fehlen hier die mittelgroßen Produzenten und Juniors, bei denen die Kosten ähnlich differieren, aber tw. mit deutlich geringeren Kosten.


    Grüsse
    Edel

  • HI Edel, was sind die 5 mittelgrossen Produzenten mit den geringsten All-In-Kosten die Du kennst? und einem geringen/ohne Verschuldungniveau ... oder vielelicht noch Cash?


    Besten Dank.



    Gruss


    Neo

    Alles was Neo in seinen Posting wiedergibt ist natürliche Satire.


    Neo ist eine einzige Witzfigur. :S

  • „Die Mehrzahl der globalen Goldproduzenten verbrennt Cash beim Spotpreis.“

    Selbst wenn man zurecht davon ausgeht, dass die Förderkosten kontinuierlich steigen und auch die Inflation berücksichtigt, würde die gezeigte Grafik ja bedeuten, dass das Gros der Förderer in den 3 Jahrzehnten vor 2011/2012 nicht kostendeckend gearbeitet hat und seitdem auch nicht wieder.


    Wer würde denn über so einen langen Zeitraum die Förderung trotzdem aufrecht erhalten und sogar noch erhöhen. Trotz der vorgeblich seriösen Quelle, kann ich den genannten Zahlen nicht glauben.


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    Gruß


    Smithm

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt


  • Vielleicht hilft das bezüglich der "letzten 3 Jahrzehnte" weiter?
    Zumindest finden wir hier mal die Kosten aus 1975.


    [Blockierte Grafik: http://3.bp.blogspot.com/-TkTV…600/Gold+Mining+Costs.jpg]


    Hier die Financial Post vom 07. August 1976: http://news.google.com/newspap…=gold+mining+profit&hl=en


    Goldpreis damals zum Redaktionsschluss 112$ je Unze 8)

    4 Mal editiert, zuletzt von DannyOcean ()

  • ...hier aktuelle Q3 Zahlen zu AISC mit schönen Aufstellungen...Gruss sub


    http://seekingalpha.com/articl…2013-summary?source=yahoo


    Vielen vielen Dank! [smilie_blume]


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    In der Aufstellung sind auch kleinere Produzenten wie Timmins, Brigus oder Rio Alto enthalten.
    Kurz zur Erklärung:


    AISC = Die "all in sustaining cash costs". Eine Richtlinie die vom World Gold Council (WGC) herausgegeben wurde, um die echten Kosten der Goldproduktion zu zeigen. Produzenten können diese Kennzahl ausweisen, müssen aber nicht.


    TCC = total cash costs die früher von den Produzenten genutzt wurden. Diese zeigen aber nur die Effektivität einer Mine an, und berücksichtigen z.B. nicht die Kosten für Exploration.


    RSP = realisierter Verkaufspreis


    sust. margin = Differenz zwischen all in Kosten und realisiertem Verkaufspreis, also die Marge.


    Hier auch noch ein netter Vergleich sortiert nach all in Kosten für das dritte Quartal und ein Vergleich mit den vorherigen Quartal:


    [Blockierte Grafik: http://static.cdn-seekingalpha.com/uploads/2013/11/22/1125278-138516049945116-Itinerant_origin.png]


    Alacer (im Depot) hat mich positiv überrascht, Iamgold (auch im Depot) etwas enttäuscht. Rio Alto (auch im Depot) konnte die Kosten erheblich senken.


    Sehr interessant auch, dass die Kosten zum Vorquartal im Durchschnitt um 181$/Unze sinken konnten. Die Kostenreduzierungsmaßnahmen scheinen durchzuschlagen.
    Der durchschnittliche erzielte Verkaufspreis ging nur um 34$/Unze zum Vorquartal zurück, und die Marge konnte auf durchschnittlich 325$/Unze und damit um 147$/Unze zum Vorquartal steigen.


    Beeindruckend! :!:


    The average realized sales price was $1,331/oz (down $34/oz q-o-q) resulting in an average sustaining margin of $325/oz (up $147/oz q-o-q).


    Nachtrag:


    [Blockierte Grafik: http://www.rohstoff-welt.de/bilder/upload/55486.png]

    2 Mal editiert, zuletzt von DannyOcean ()


  • Gemäß den Q3 Zahlen waren das Alacer, Yamana, New Gold, Rio Alto und Alamos.
    Schade, dass eine Oceana Gold nicht in der Aufstellung dabei ist, die sollten auch recht gut vorne mit dabei sein.


    Zu Sibanye fand ich auf Bloomberg das: "Sibanye will probably produce about 378,000 ounces of gold at an all-in cost of $1,125 an ounce in the fourth quarter, it said today."


    Nachtrag:
    Franco Nevada und Oceana Gold liegen noch vor Alacer.

    4 Mal editiert, zuletzt von DannyOcean ()

    • Offizieller Beitrag

    @subvave und DannyOcean
    Danke für die guten Tabellen und Kommentare. Es sind m.E. alle wichtigen Produzenten enthalten, jedenfalls fehlt keiner aus dem Depot, ausgenommen Exoten wie MAO oder BGM z.B...


    Neo
    War ausser Haus, aber die Forenkollegen haben bereits herorragende Infos hereingestellt. Die Minen mit den günstigsten Produktionskosten müssen nicht die interessantesten Kursentwicklungen haben, jene sind bekanntlich komplex und von vielen Einflußgrößen abhängig.


    Smithm
    Aus den bisher gezeigten Unterlagen ist die Entwicklung der letzten Jahrzehnte nicht abzuleiten, tatsächlich hat sich Margin / Gewinnspanne ab 2011 verschlechtert, aber die meisten Minen arbeiteten davor mit Gewinn. Vielleicht finde ich aus Archiven dazu brauchbare Infos.


    @All
    Es wird hier überdeutlich erkennbar, wie zuvor erwähnt, daß die kleineren Produzenten deutlich günstiger Kosten gegenüber den Seniors aufweisen.
    Vice versa ist der Kursverfall bei den Big Playern oftmals höher als bei den gezeigten Midcaps und Juniors.
    Gute Vorkommen und günstige Kosten werden wahrscheinlich zu Übernahmen und Fusionen führen, wie in den Jahren zuvor bereits.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Wie zuvor erwähnt, arbeiteten die Goldproduzenten in den letzten Jahren weit überwiegend mit guten Gewinnen, hier erkennbar aus einer Tabelle von Berlenbach, die hier bereits früher vorgestellt und kommentiert wurde.


    Sie stammt aus 2011/12 denke ich, insoweit stimmen die Prognosen für spätere Jahre nicht zwingend, weil viele Produzenten einschneidende Kostensenkungsprogramme etablierten.


    Grüsse
    Edel

  • In den vergangenen Wochen und Monaten wurden immer mehr Details über die diversen, oft jahrelang praktizierten Kursmanipulationen an (fast) allen denkbaren Fronten (Libor, Forex etc.) durch die großen Finanzmarkteure bekannt. Es kam inzwischen zu etlichen milliardenschweren Strafzahlungen – keine strafrechtlichen Konsequenzen allerdings -, bei denen bekanntlich zumeist JP Morgan in der einen oder anderen Form beteiligt war.


    Nun, mit etlicher Verspätung, rückt auch das archaische Londoner Goldfixing ins Visier der Medien und der Aufseher.


    Hier zwei Beispiele aus jüngster Zeit in englischer Sprache. Die Materie ist zu kompliziert, um sie hier in Kürze darzustellen, deswegen an dieser Stelle ein kleiner Appell an die Goldseiten-Redaktion, sich vielleicht an der Übersetzung zumal des Artikels von Bloomberg zu versuchen:


    http://www.bloomberg.com/news/…dge-tied-to-eruption.html


    http://www.zerohedge.com/news/…pulated-during-london-fix


    Als meine ganz persönliche Meinung erlaube ich mir anzumerken, dass ich selbst zwar davon überzeugt bin, dass sich die immer weniger, aber dafür umso mächtiger werdenden Mitglieder des globalen Finanzoligopols beständig hohe Handelsgewinne durch manipulativ genutztes Insiderwissen verschaffen. Dies ist ein Unding und muss strafrechtlich verfolgt werden.


    Gleichzeitig ABER glaube ich NICHT, dass diese tagtäglich stattfindenden Schweinereien und unzulässigen Vorteilsnahmen einen nachhaltigen Einfluss auf übergeordnete Megatrends nehmen können. Wenn also z.B. die Kurse der Basis- und Edelmetalle quer durch die Bank inkl. Gold jahrelang kräftig ansteigen und dann darauf ebenso quer durch die Bank in einen – wie lang auch immer währenden - Abwärtstrend laufen, so verdanken sich solche Großbewegungen ganz bestimmt nicht irgendwelchen Manipulationen durch tägliches Insidervorwissen. Dies gilt selbstredend auch für große, oft jahrelang andauernde Trends an den Aktien- und Devisenmärkten. Es ist dies eine Haltung, die ich teile mit Leuten wie Dan Norcini oder Martin Armstrong.


    Apropos Dan Norcini: Möchte seine jüngsten Überlegungen sehr zur Lektüre empfehlen - finden sich unter "Commentary" unterhalb von Chris Mullens Tagesbericht auf goldseek.com.
    Er glaubt, dass sich der Goldpreis unbedingt noch vor Jahresende kräftig erholen müsste, da es ansonsten ein düsteres 2014 für Gold geben werde.


    http://news.goldseek.com/GoldSeeker/1385414119.php


    Grüße
    auratico

    Einmal editiert, zuletzt von auratico ()

  • http://www.wsj.de/article/SB10…04579221883239534694.html


    Bafin prüft Verdacht auf Goldpreis-Manipulation

    Von MADELEINE NISSEN und FRANCESCA FREEMAN


    Nach der Zins-Affäre und möglichen Manipulationen am Währungsmarkt prüfen die Aufsichtsbehörden in Europa nun auch die Prozesse bei der Preisfestlegung für Silber und Gold. Die Prüfungen der Behörden richten sich gegen eine Hand voll europäischer Banken, darunter die Deutsche Bank.


    Diese Banken legen die Preise für beide Edelmetalle täglich in London fest. Beim Goldfixing sind neben der Deutschen Bank auch die britische Barclays, HSBC, Bank of Nova Scotia und Société Générale dabei. Die Deutsche Bank ist auch beim Silberfixing involviert – zusammen mit der HSBC und Bank of Nova Scotia.


    Die britische Finanzdienstleistungsaufsicht (Financial Conduct Authority, FCA) untersuche das Vorgehen der Banken bei der Preisermittlung, sagte eine mit den Prüfungen vertraute Person. In Deutschland laufen neben den Libor- und Euribor-Ermittlungen der Bafin auch Prüfungen anderer „Benchmark-Prozesse wie das Gold- und Silberpreisfixing". Das sagte ein Sprecher dem Wall Street Journal Deutschland.


    Die Deutsche Bank, HSBC und Société Générale wollten die Untersuchungen nicht kommentieren. Bei Barclays war niemand zu erreichen. Ein Sprecher der Bank of Nova Scotia verwies in einer Mail auf die internen Richtlinien der Bank, nahm aber keinen Bezug auf die Anfrage zu den Untersuchungen.


    Bereits Anfang des Jahres hatte die amerikanische Aufsichtsbehörde für den Warenterminhandel (Commodity Futures Trading Commission - CFTC) das Thema gegenüber der britischen FCA zur Sprache gebracht. Das Gold-Fixing in London solle überprüft werden, weil das Verfahren geradezu zum Missbrauch einlade, argumentierten die Amerikaner gegenüber der britischen Finanzaufsicht. Die CFTC hat keine weiteren regulatorischen Schritte eingeleitet.


    Der Handel mit Edelmetallen ist besonders intransparent, da nicht alle Aufträge über die Futuremärkte abgewickelt werden. Im Kassamarkt wird Gold zwischen den Handelspartnern direkt gehandelt (over the counter). Das bedeutet, es gibt keine zentralen Datenquelle für den Preis, zu dem es den Besitzer wechselt. Anders ist es bei den Gold-Futures, sie werden an Börsen gehandelt. „Der Spot-Goldmarkt ist nicht so transparent wie börsennotiertes Gold", sagte Rohstoffanalyst Andrej Kryuchenkow von VTB Capital. „Es ist ein sehr liquider und großer Markt, deshalb wird es hier mehr Überprüfung geben."


    Rolle der Deutschen Bank liegt noch im Dunkeln


    Die britische Hauptstadt ist seit Jahrhunderten ein Zentrum des Goldhandels. Das Edelmetall wird rund um die Uhr gehandelt. Jeden Morgen und jeden Nachmittag konferiert eine Gruppe von Marktteilnehmern. Dieses sogenannte London-Fixing wird in einer Telefonkonferenz zwischen den Töchtern der fünf genannten Banken festgesetzt. Darin geben sie Gebote auf Basis eines Eröffnungs-Goldpreises ab, im Namen der Banken und ihrer Kunden. Sie passen dann den Preis an, um die Zahl der Käufer und Verkäufer widerzuspiegeln. Der Preis gilt als „festgesetzt", wenn die Zahl der Käufer und Verkäufer ausgeglichen ist. Der gleiche Prozess läuft am Mittag für Silber ab - in einer Telefonkonferenz der Deutschen Bank, HSBC und Bank of Novia Scotia.


    Neben der Preisermittlung der Edelmetalle überprüfen die Behörden derzeit auch Leitindizes für Ölpreise, Währungen und Zinsen. Der Stein kam ins Rollen, als Händlerabsprachen großer Investmentbanken bei der Festsetzung von Referenzzinssätzen wie Libor und Euribor bekannt wurden. Nach und nach kamen auch Verabredungen im Devisenhandel ans Licht. Händler nutzten nach derzeitigen Erkenntnissen Informationsvorsprünge, um Aufträge mit Eigeninteresse rechtzeitig zu platzieren.


    Die Rolle der Deutschen Bank liegt dabei noch ein großes Stück weit im Dunkeln. Die Untersuchungen sind aber ein weiterer Rückschlag bei dem Versuch, neues Vertrauen zu gewinnen. Nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei den Investoren. Sollte bekannt werden, dass Händler der Deutschen Bank an Manipulationen im Gold- und Silberhandel beteiligt waren, würde sich das Prozessrisiko abermals erhöhen. Erst im dritten Quartal hatte die Bank die Rückstellungen für Rechtsrisiken auf 4,1 Milliarden Euro erhöht. Hinzu kamen zusätzliche Kosten von 1,3 Milliarden Euro für Risiken, deren Eintrittswahrscheinlichkeit unter 50 Prozent liegt.

  • Bafin prüft Verdacht auf Goldpreis-Manipulation

    ...Manipulation...ach was...das kann doch gar nicht sein.... 8| ?)



    Wird auch am Goldmarkt getrickst?


    ...lustig...im grossen Stil betrügen heisst getrickst....beim kleinen Mann heisst das BETRUG !!! :hae: :hae: :hae:


    Haben Banken den Goldpreis manipuliert?


    ...US-Aufseher überprüfen laut Medienberichten, ob auch bei den Preisen von Gold und Silber getrickst wurde.



    Infinus soll mit Gold-Investments getrickst haben


    ...Jetzt kommt heraus, welchen Trick die Finanzjongleure dabei angewandt haben sollen....



    Ja, ja...die Tricks...wie niedlich benannt, wenn es darum geht...andere um ihr Geld zu betrügen... :cursing:

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