GOLD : Märkte und Informationen

  • So ist es leider.
    Sinclair, Organ, Kaiser, Eichelburg, Faber und wie sie alle heissen kündigen rund um die Uhr eine Goldpreisexplosion an. Was dann in Wahrheit passiert, zeigen die Charts. 2014 kann man wohl froh sein, wenn nicht wieder ein Minus am Jahresende steht.


    Eichelburg lese ich wenn ich was zum lachen brauche. Die Leserzuschriften (wenn sie denn echt sind) finde ich oft zum brüllen.
    "Frage von der Mantafahrerin: Wenn ich mir dann für eine Unze Gold eine ganze Häuserzeile kaufe, wiviel Silber werde ich wohl brauchen um die Keller zu sanieren?"

    • Offizieller Beitrag

    Wer soll das den noch glauben. Zu viele haben dies schon an der Einen oder anderen Stelle geschrieben.
    Selbst unsere Forenmitglieder, die bis jetzt mit Durchhalteparolen nur so geglänzt haben, sind ganz schön ruhig geworden.
    Da ist nur noch der Wunsch der Vater des Gedankens. :hae:


    Nun, mit Verallgemeinerungen sollte man schon zurückhaltender sein. Wenn Du öfter hier hereinschaust, würdest Du mich von den kleinlauten Goldbugs ausnehmen.
    Auch ein Blick in das Depot ist hilfreich, wo ich mich nicht scheue, auch intensiv Edelmetallaktien zu traden.


    Diese stellen, wie mehrfach erwähnt, nur einen Teil des Portfolios dar. Um den physischen Bestand bin ich nicht im Mindesten besorgt, weil das lange Ende der Hausse noch bevorsteht.


    Was mich immer wieder verwundert, ist aber tatsächlich, wie verzagt inzwischen die meisten Goldbugs sind und relativ kurze Zeiträume bewerten und das große Bild vernachlässigen...


    .....So ist es leider.
    Sinclair, Organ, Kaiser, Eichelburg, Faber und wie sie alle heissen kündigen rund um die Uhr eine Goldpreisexplosion an. Was dann in Wahrheit passiert, zeigen die Charts. 2014 kann man wohl froh sein, wenn nicht wieder ein Minus am Jahresende steht.


    Tatsächlich wird viel dummes Zeug verbreitet und falsche Hoffnungen geweckt. Die meisten dieser Männer hatten irgendwo ihre Verdienste, müssen aber im Interesse ihrer Abonnenten wohl diese bei der Stange halten.


    Was allen gemeinsam ist, bis zu einem gewissen Maße auch mir, daß sie die Energie, diese tw. kriminell, mit der die Regierungen des Westens, ihre Zentralbanken und Goldkabale den Goldpreis unter ihre Kontrolle halten, ...noch. Selbst Sinclair, der selbst früher Sitz an der NYSE hatte, unterschätzt immer wieder den unbedingten Einsatz oben genannter, das Gold zu beeinflussen im Sinne der Papiergeldwährungen.


    Insoweit können wir tatsächlich nur hoffen, daß die physischen Bestände allmählich weitestgehend in die Hände der Asiaten gelangen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Gold besseres vorhaben als die Gold verachtenden Papierheinis unter Vormacht und Druck der USA.


    Grüsse
    Edel

  • Hi,


    mir ist es völlig gleichgültig wie der Goldpreis in einer
    Papiergeldwährung ausgedrückt wird.


    Ich akkumuliere mit meinem free cashflow kg um kg und kg um kg. Tonne für Tonne.


    Ziel: Soviel wie möglich meinem Sohn zu hinterlassen.


    Dies praktizieren vermögende Familien seit Jahrhunderten,
    wenn nicht seit Jahrtausenden.
    Jahrtausende ist etwas übertrieben. Denn welche Familie
    kann dies wohl im Zeitablauf erreichen?

  • Nun, mit Verallgemeinerungen sollte man schon zurückhaltender sein. Wenn Du öfter hier hereinschaust, würdest Du mich von den kleinlauten Goldbugs ausnehmen.
    Auch ein Blick in das Depot ist hilfreich, wo ich mich nicht scheue, auch intensiv Edelmetallaktien zu traden.


    Diese stellen, wie mehrfach erwähnt, nur einen Teil des Portfolios dar. Um den physischen Bestand bin ich nicht im Mindesten besorgt, weil das lange Ende der Hausse noch bevorsteht.


    Was mich immer wieder verwundert, ist aber tatsächlich, wie verzagt inzwischen die meisten Goldbugs sind und relativ kurze Zeiträume bewerten und das große Bild vernachlässigen...

    Hallo Edel Man,


    sorry, ich möchte dir nicht zu nahe treten und ich lese auch mit.
    Wie du an meinem Geburtsdatum erkennen kannst, bin ich im tiefsten Norden zu Euch gekommen.
    Ergo, ich fahre minus.
    Ich bin nur im physischen Bereich on, sonst nicht.
    Deswegen ist meine Sicht leider sehr begrenzt.
    Aber- was ich angelegt habe ist nur für meine Kinder bestimmt und das ist auch nur ein Teil, wenn nicht unwesentlich.
    Ich für meinen Teil bin schon ein paar Jahre "out of order" und komme gut zurecht.
    So denke ich halt mind. eine Generation weiter. Natürlich möchte man das Beste weitergeben und ehrlich mache ich mir
    über den Goldpreis keine Sorgen. Nur wenn ich alles so lese... na ja, wer weiß.
    So bezog ich meinen Artikel nur auf die momente Beobachtung meinerseits.


    Dies nur zum besseren Verständnis.


    LG; [Blockierte Grafik: http://www.smilies.4-user.de/include/Hamster/hamster-smilie-026.gif]


  • Was mich immer wieder verwundert, ist aber tatsächlich, wie verzagt inzwischen die meisten Goldbugs sind und relativ kurze Zeiträume bewerten und das große Bild vernachlässigen...


    Das wundert mich auch extrem. Als ob irgend etwas, was 2008 gestimmt hat, heute nicht mehr richtig wäre....


    Würden denn die ganzen Leute, die nun ständig wegen 1000€/Unze am heulen sind, ihre EM verkaufen, stünde der Preis nun bei
    2000€ ? Und dann ? Den € Gewinn verkonsumieren ?

    Einmal editiert, zuletzt von Felix Krull ()

  • Das wundert mich auch extrem. Als ob irgend etwas, was 2008 gestimmt hat, heute nicht mehr richtig wäre....


    Würden denn die ganzen Leute, die nun ständig wegen 1000€/Unze am heulen sind, ihre EM verkaufen, stünde der Preis nun bei
    2000€ ? Und dann ? Den € Gewinn verkonsumieren ?

    Das Problem ist wohl eher psychologischer Natur, vor allem bei denen, die spät eingestiegen sind. Die Leute stellen fest, dass sie täglich mehr EM hätten kaufen können, hätten sie gewartet. Und auch dass sie, hätten sie das Geld behalten, heute mit dem Geld mehr Kaufkraft hätten, als durch den EM Kauf. Wer bei EUR 1200.- gekauft hat, bekommt heute weniger Lebensmittel für seine Goldunzen, als er es für das Papiergeld bekommen würde, hätte er das Papiergeld behalten. Und da sich diese Phase bereits sehr lange zieht, steigt eben der Frust und man fragt sich, war die Entscheidung wirklich richtig oder habe ich mich evtl. doch geirrt? Je nach persönlichem Vermögen und Einstiegszeitpunkt ist der Schmerz in dieser Beziehung außerordentlich.


    Ich selbst bin 2008 eingestiegen und habe meine Bestände in 2011 stark aufgestockt. Ergebnis, ich bin Stand heute deutlich unter Wasser. Und ja, mich frustet das auch und jedes Mal wenn ich einen Chart sehe, frage ich mich, wie viel Geld ich seit dem ich das letzte Mal, dass auf den Chart geschielt habe, verloren habe. Das sind zwar nur Buchverluste, aber eben Verluste, wenn man in einem Monat mehr als das Monats Nettoeinkommen verloren hat (buchungstechnisch), so ist das nicht wirklich prickelnd. Mein Buchverlust ist heute trotz des Einstiegs in 2008 aufgrund der starken Nachkäufe in 2011 deutlich im mittleren fünfstelligen Euro Bereich. Dass das Leuten mit nicht so guten Nerven und wenig Durchhaltevermögen zermürbt, glaube ich sofort. Ich für meinen Teil werde das aussitzen, zumal ich auf das EM nicht angewiesen bin, da ich noch weiter Anlagen habe und mir mein Einkommen zum Leben gut reicht.


    Derzeit kaufe ich sogar noch nach, da ich glaube, dennoch richtig zu liegen und mir sicher bin, dass ich das Ende des derzeitigen Papierzyklus noch selbst erleben werde. Nur kann das nur der, der über einen entsprechenden finanziellen Backround verfügt. Die anderen zerlegt es und dass dies für den einzelnen Schmerzhaft ist, dürfte allen klar sein. Daher halte ich auch nichts von den Angstmachern, die die Leute dazu treiben, mit allem was sie haben in EM zu gehen, das ist töricht und kann die Existenz gefährden. Denn keiner von uns weiß, ob der laufende Papierzyklus morgen endet oder noch zehn Jahre geht. Denn eines sollte klar sein, die derzeitigen Profiteure des Schuldgeldzyklus werden alles daran setzen, diesen so lang wie möglich laufen zu lassen, denn deren Gewinne sind dabei immens und nach dem natürlichen Ende des laufenden Zyklus kommt auch für diese Leute eine Durststrecke. Daher werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, das derzeitige System so gut als irgend möglich auszunutzen und dessen Laufzeit mit allen Mitteln zu maximieren. Dies ist meine Erkenntnis seit 2008 und insbesondere ab 2012.


    Grüße,
    WH

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • Ich denke um physische Käufe braucht man sich keine Sorgen zu machen. Gold ist seit Jahrtausenden GOLD. Daran wird sich nichts ändern.


    Anders sieht es mit Zettelspekulationen aus. Ich habe hier Jahresgehälter verzockt und kann nur jeden warnen.


    Grüße
    soginix

  • moin moin,


    das letzte posting vom währungshüter und auch isognix bringen es auf den punkt.
    viele, auch ich, wurden von der panikmache getrieben, so viel wie möglich in gold und silber zu stecken.
    die gewinn möglichkeiten bei OS / Zertis usw sind so extrem, das die gier mich auch hier investieren ließ.
    der schnitt beim physischen ist höher als der heutige preis, da ich auch erst 2008 anfing zu investieren
    und auch danach weiterhin gut zugekauft hatte. ständige meldungen, .... um 30$ im silber super zeitpunkt....
    ... 26$, was für eine gelegenheit.... hatten einen irre geführt. klar ist die investition nicht völlig umsonst,
    aber wie währungshüter sagt, muss man feststellen man hätte lieber warten sollen, bzw würde nun viel mehr
    bekommen. da kommt wieder die sache mit den möglichkeiten der FED und dergleichen zum tragen,
    dieses spiel läuft noch lange und ist zwar zum scheitern verurteilt, aber wird trotzdem nicht so schnell
    zusammen brechen, wie oft behauptet oder erwartet.
    also bleibt am ende; ich investiere weiter - verzichte aber in keiner weise auf etwas das mein leben bereichert.
    langfristig steht meine überzeugung, die absichten der hochfinanzverbrecher ist in dem sinne klar, die art und
    weise ihres vermögensraub nicht gänzlich. aber mit alleinigem zugriff auf meine edelmetalle kann man sich doch
    ein stück weit sicher fühlen. und was die minen oder zettel spekulation betrifft, muss man eben mit seinen verlusten
    klar kommen, auch wenn es schmerzt. solange man eine lehre darauß gezogen hat ^^


    in diesem sinne, nicht von der kursentwicklung eines metalls herunter ziehn lassen. das leben hat auch mehr zu bieten,
    finanzielle vorsorge ist ja schön und gut aber nicht alles. fit und gesund bleiben ist nicht käuflich aber förderbar,
    wenn die gesundheit nicht gegeben ist bringt auch alle vorsorge nichts.


    grüße ins forum
    und ein schönens wochenende

  • Hier ist wieder so ein reißerischer Artikel, der die Leute dazu treibt, alles in EM zu stecken und dabei so tut, als sein EM völlige risikolose Wertaufbewahrungsbehälter, was sie nicht sind:


    http://goldseiten.de/artikel/2…-Sie-Gold-und-Silber.html


    Wer sein Geld in den letzten 3 Jahren von der Bank geholt hat und in EM gesteckt hat, der hat stand heute einen Verlust der größer ist, wie bei Null-Zinsen. Denn bei den Null-Zinsen wäre wenigstens das Geld nominal noch da, sämtliche EM-Anlagen die ab 2011 erworben wurden, haben jedoch einen nominalen Verlust auszuweisen, wenn man das Geld heute benötigt um eine dringende Anschaffung zu tätigen.


    Grüße,
    WH

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • fit und gesund bleiben ist nicht käuflich aber förderbar,
    wenn die gesundheit nicht gegeben ist bringt auch alle vorsorge nichts.

    Genau, Gesundheit und Zufriedenheit sind eines der wichtigsten Güter überhaupt. Und dazu gehört neben der Vorsorge, dass diese Güter auch Morgen noch da sind, auch der Umsatnd, die Gegenwart zu genießen.


    Grüße,
    WH

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

    • Offizieller Beitrag

    GE Christenson aka Deviant, den ich in letzter Zeit öfter und gern zitierte, mit höchst lesenswerter Analyse und nach seiner Ansicht „vernünftiger Vorhersage“ bis 2018.
    Er hat verschiedene Variablen in sein Modell eingearbeitet. Jedenfalls dürfte die Berücksichtigung dieser Einflußgrößen zu einer größeren Prognose Treffsicherheit führen als Chartmodelle der meisten Prognostiker.


    Btw. liegt demnach der derzeitige Goldpreis um 26 % unter dem Gleichgewichtspreis von Gold, was ich für angemessen halte bei der derzeitgen Marktübertreibung unter Führung der GoldmanSachs & Co Goldkabale.....


    „...Mein empirisches Modell hat alle bedeutenden Trends der geglätteten Goldpreise seit 1971 exakt berechnet, basierend auf mehreren makroökonomischen Variablen. Ich denke, dass dieses Modell ein geeignetes Hilfsmittel für die Vorhersage zukünftiger Preise ist....


    Bei den oben genannten Annahmen liegt eine vernünftige Vorhersage für den GPG (oder auch ein “fairer” Goldpreis) für 2017 bei 2.400 $ bis 2.900 $. Wenn man bedenkt, dass Marktpreise für mehrere Monate deutlich über den GPG schießen können oder darunter stürzen, werden wir wahrscheinlich ein Spitzenhoch von 3.500 $ zwischen 2016 und 2018 erleben. Außergewöhnliche Ereignisse, wie ein Weltkrieg, der Absturz des Dollar oder ein Wirtschaftscrash und der daraus resultierende enorme Anstieg an QE seitens der Zentralbanken könnten den Goldpreis höher und in näherer Zukunft nach oben drücken.“


    http://www.goldseiten.de/artik…-1971-bis-2021.html?seite


    Grüsse
    Edel


  • Also ist Dir gleichgültig, ob Du 2000 o. 1000 für Gold zahlen musst, bzw. bekommst ?
    Schön dann kannst Du gerne von mir Gold zu 2000 kaufen.


    Und was "jahrtausendlang" galt, muss doch nicht weitere "jahrtausend" zählen, frag mich wo diese Ansichten herkommen.
    Man hat "jahrtausend" geglaubt die Erde wäre rund........
    Ich gebe aber zu, dass ich ähnliches selber mal geglaubt habe (was Du u. andere hier schreiben, sonst hätte ich ja kein EM)


    Weiterhin ist die Bezeichnung "Papier" auch so langsam überholt, denn es sind Bits und Bytes öfters als Papier heutzutage.


    Aber das gehört eigenlich in den Thread "Meinungen" ev. kann ein Mod das alles verschieben, damit der "Märkte" Thread "clean" bleibt (ich glaube das ist erwünscht)

    Einmal editiert, zuletzt von Alpha667 ()


  • Dein Vergleich mit der Bank hinkt. Geld auf der Bank zu lassen setzt du mit "risikolos" gleich was es aber seit der Lehmann Pleite zu keinem Zeitpunkt mehr war bzw. ist. Ich möchte feststellen das ein Totalverlust, bei welcher Bank auch immer, in den letzten Jahren allgegenwärtig war (und nachwievor auch noch ist). Wenn man EM schon mit irgendwas vergleichen will dann bitte nur mit dem Bargeld unterm Kopfkissen und nicht mit einem Tagesgeldkonto (siehe Island), Sparbuch oder Sonstigen Alternativen bei der Bank. Alles andere ist meines Erachtens mit erheblichen Risiken verbunden die die Risiken von Wertverlusten bei EM allemal in den Schatten stellen.


  • Dein Vergleich mit der Bank hinkt. Geld auf der Bank zu lassen setzt du mit "risikolos" gleich was es aber seit der Lehmann Pleite zu keinem Zeitpunkt mehr war bzw. ist. Ich möchte feststellen das ein Totalverlust, bei welcher Bank auch immer, in den letzten Jahren allgegenwärtig war (und nachwievor auch noch ist). Wenn man EM schon mit irgendwas vergleichen will dann bitte nur mit dem Bargeld unterm Kopfkissen und nicht mit einem Tagesgeldkonto (siehe Island), Sparbuch oder Sonstigen Alternativen bei der Bank. Alles andere ist meines Erachtens mit erheblichen Risiken verbunden die die Risiken von Wertverlusten bei EM allemal in den Schatten stellen.


    Naja, in letzter Zeit hat man, zumindest in W-Europa o. USA, rein gar nichts mehr von irgendwelchen Bankzusammenbrüchen mit Verlust für Anleger gehört. Anscheinend hat man das in den Griff bekommen. Aber Bankguthaben machen aus dem Grunde der niedrigen Zinsen nur wenig Sinn das ist richtig. Daher Bargeld anscheinend beste Alternative, man muss nur immer darauf achten, wenn Infla anziehen sollte.. Dann sollte man Bargeld schnell loswerden....

  • Naja, in letzter Zeit hat man, zumindest in W-Europa o. USA, rein gar nichts mehr von irgendwelchen Bankzusammenbrüchen mit Verlust für Anleger gehört. Anscheinend hat man das in den Griff bekommen. Aber Bankguthaben machen aus dem Grunde der niedrigen Zinsen nur wenig Sinn das ist richtig. Daher Bargeld anscheinend beste Alternative, man muss nur immer darauf achten, wenn Infla anziehen sollte.. Dann sollte man Bargeld schnell loswerden....


    Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Hast du vergessen warum du ehemals angefangen hast in Silber und/oder Gold zu investieren? Weil das Metall so schön glänzt? Sicher, solche gibt es auch.
    ICH hatte zumindest Angst aufgrund einer "Währungsreform", "Hyperinflation", "Bankenzusammenbrüchen" oder einfach durch den Zugriff des Nimmersatten Staates meine paar Kröten, die ich für meine Alter zurück gelegt hatte, zu verlieren. Und welche Risiken haben sich seit 2008 vermindert? Nur weil es, wie du selbst schreibst, "Anscheinend" in den Griff zu bekommen war. Da ist gar nix im Griff, von niemanden. Ich investiere weiterhin jeden verfügbaren Euro in EM. Wenns noch billiger wird dann kauf ich halt mehr und freue mich daran.

  • Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Hast du vergessen warum du ehemals angefangen hast in Silber und/oder Gold zu investieren? Weil das Metall so schön glänzt? Sicher, solche gibt es auch.
    ICH hatte zumindest Angst aufgrund einer "Währungsreform", "Hyperinflation", "Bankenzusammenbrüchen" oder einfach durch den Zugriff des Nimmersatten Staates meine paar Kröten, die ich für meine Alter zurück gelegt hatte, zu verlieren. Und welche Risiken haben sich seit 2008 vermindert? Nur weil es, wie du selbst schreibst, "Anscheinend" in den Griff zu bekommen war. Da ist gar nix im Griff, von niemanden. Ich investiere weiterhin jeden verfügbaren Euro in EM. Wenns noch billiger wird dann kauf ich halt mehr und freue mich daran.


    U.a. weil Gold/Silber schön und schwer ist ja. Liegt gut in der Hand. Aber zumeist schon wg. den genannten Gründen. Es kann aber sein, dass die meisten Probleme gelöst wurden, denn wie erwähnt es ist ruhig die letzten ca. 2 Jahre. Ich bin keine Experte, kann mir zwar nicht vorstellen, dass diese ganze Chose so weiterläuft. Aber die sog. "Eliten" haben anscheinend doch mehr Mittel und Macht um alles am Laufen zu halten zu deren Gunsten.
    Kaufen tue ich nix mehr, zu unsicher. Kann ja sein, es geht wieder so wie bei letzen meiner Käufe (Nur Silber, Gold nix mehr), kurz danach fällt es wieder und man hätte es billiger bekommen können (das nennt man Deflation übrigens, dieses ist bei EM der Fall und weiteren Rohstoffen). Vielmehr hätte man wahrscheinlich flexibler sein müssen und bei Höchstständen VERkaufen sollen. Aber nachher ist man immer schlauer, da ich nix verkauft hatte. Liegt aber auch nur daran, dass ich keine Anschaffungen habe derzeit, wofür ich € brauchen würde. Wenn man natürlich gezwungen wäre zu Niedrigständen zu verkaufen, wäre das bitter. Realisierter Verlust dann. Dabei sollte es doch vor Inflation schützen [smilie_happy] Genau das Gegenteil trat ein. Naja, mit Geldanlagen hatte ich noch nie Glück, hatte mal was mti Aktien u. Immos (Fondanteile) die waren auch gefallen. Besser ich wechsele zu Wein, Weib und Gesang anstatt anlegen :wall:

    Einmal editiert, zuletzt von Alpha667 ()

  • Also ist Dir gleichgültig, ob Du 2000 o. 1000 für Gold zahlen musst, bzw. bekommst ?
    Schön dann kannst Du gerne von mir Gold zu 2000 kaufen.


    "Mir ist egal, wo der Preis steht" ist ein Spitzenprodukt direkt aus der Eichelburgschen Bullshit-Factory.
    Natürlich ist es wichtig, wo der Preis steht, jedenfalls in der Währung, die ich als Lohn bekomme und in der ich EM kaufe/verkaufe.
    Wer das abstreitet lügt sich nur selber in die Tasche, um die miserable EM Performance der letzten drei Jahre schönzureden.

    Hinab in die Hölle, hinauf auf den Thron, am schnellsten empfängt man alleine den Lohn.

  • @Alpha667
    wenn du bisher in Sachen Geldanlage Pech hattest, dann gehst du jetzt am besten in Aktien, dann besteht hohe Wahrscheinlichkeit dass sich dei persönlicher Trend fortsetzt.
    Behalte den wichtigsten Aspekt deiner EM im Vordergrund, die anonyme Versicherung. Hoffentlich brauchst du sie nie, aber wenn doch, kannst du sicher sein dass kein Amt der Welt dir diesen Teil deiner Rücklagen auf was auch immer anrechnet.
    Sie können dich zwingen alles zu liquidieren um Forderungen einzutreiben, bis auf dass was sie nicht wissen. Und von der Sorte Asset gibt es keine Alternative zu dem was du schon hast, ausser eventuell Zigaretten und unverderblicher Alkohol. Dann solltest du dann aber guter Eigenverbraucher sein.

    Hier scheint nichts zu sein.

  • Für den vor ca. 3 Jahren eingeleiteten Preisverfall, gibt es ein ganzes Bündel von Gründen.
    Bei einem davon spielt der Doppelcharakter der Edelmetalle, Ware und Wert zugleich zu sein, eine Rolle, aber gewiß nicht die Hauptrolle.
    Danach können Edelmetalle Schutz gegen inflationäre Entwicklungen bieten.
    Aber gegen die Deflation schützen sie nicht.
    Es hängt nur von der Gewichtung ab.
    Wird jeweils der Warencharakter oder der Wertcharakter hervorgehoben?
    Hier ergeben sich Spielräume für Opportunisten aller Art und Größenordnungen.
    Die Entzettelung der Märkte ist offensichtlich noch nicht abgeschlossen.
    Dann wird es die Finanzoligarchie mit Weltmachtansprüchen nicht unbedingt gutheißen können, wenn Einzelpersonen oder Personengruppen etwas besitzen, womit sie Gegenmacht ausüben könnten.
    Die sollen loslassen, auch darum der Preisverfall.
    Hinzu kommen politisch/strategische Gründe.
    Wer mit den Edelmetallen künftig Wichtigeres vorhat, als sie nur herumzuzeigen, legt auf niedrige Einkaufspreise wert.
    Und dann noch der Disziplinierungsfaktor.
    Wenn es der angemaßte Weltgendarm übertreibt, ruiniert man seinen universellen Rohstoffdollar, indem man bestimmte, strategische Preise zettelbasiert nach unten treibt.
    Und grüne Zettel soll es in bestimmten Ländern mehr geben, als es den USA gut tun kann.
    Sie sollten besser marktkonform mitgehen.

  • "Mir ist egal, wo der Preis steht" ist ein Spitzenprodukt direkt aus der Eichelburgschen Bullshit-Factory.


    Wenn ich ihn richtig verstanden habe meinte er im Kontext, dass er unabhängig vom Preis regelmäßig akkumuliert. Das ist nicht Eichelburg, sondern das was in jedem Wertpapiersparplan der Cost-Average-Effekt genannt wird.


    Wenn er grundsätzlich keine sinnvolle Anlagealternative zu EM sieht, auch nicht in Bankkonto oder Bargeld, ist das was er tut das einzig Rationale. Schon der Versuch des Timings von Käufen geht in Richtung Glücksspiel.


    Dass man möglicherweise keine sinnvollen Alternativen zu EM sieht, kann ebenfalls rational sein. Etwa, wenn man die unwägbaren Risiken der anderen Möglichkeiten ansieht. Bei EM bleibt weitgehend "nur" das Risiko der Kursschwankung relativ zu anderen Währungen.


    Für diesen Versicherungscharakter gegen die übrigen Risiken, die uns heute so deutlich vor Augen sind, bezahlen Leute üblicherweise.


    Wie viel er ihnen wert ist, kann man doch ganz gut an den Silberzehnern quantifizieren. Z.B. hier im Forum zu besichtigen, wenn scheinbar 12 Euro für einen Sterling10er gezahlt werden, der - Basis Spot - heute einen inneren Wert um 7,60 € hat.


    Die Versicherungsprämie gegen extremen Kursverlust beträgt fast 17%, wenn notfalls nur noch zum Nominal von 10 € wieder verkauft werden müßte.


    Wenn bei Preisanstieg der 10er als Silberanlage betrachtet wird, hat die Versicherungsprämie durch die zwischenzeitliche Nominalabsicherung fast 25% gekostet, weil das Silber mit 22,40 € / Oz bezahlt wird, während es als Standardbullion derzeit für unter 17 € zu kaufen ist. Diese Versicherungsprämie wird ebenfalls akzeptiert.


    Das mal verallgemeinert würde bedeuten, dass es komplett in der Norm wäre, wenn jemand bei Bullion ein Kursrisiko von ca. 25% nach unten als Gegenwert für den Versicherungscharakter gegen finanzielle Kernschmelzen usw. akzeptiert. Die gleiche Größenordnung an Verlust tut sich ja auch derjenige garantiert an, der heute Silberzehner für 12 € kauft. (Der Fall ist für diejenigen in etwa erreicht, die im Schnitt zu 1300 € je Oz. Au gekauft haben).


    So what? Ist es sinnvoll diejenigen schief anzusehen, die sagen, sie kämen mit ihren aufgelaufenen Verlusten beim physischen EM klar? Ist dieses Kippen der Stimmung in die Richtung "wer noch nicht kapiert hat, dass man diese Verluste stoppen muss..." ein Indikator wo wir im Sentiment stehen?


    fragt
    GL



    [Blockierte Grafik: http://phattales.files.wordpress.com/2013/05/stock-market-psychology-graph.png]

    Das Publikum... wendet sich von dem Gebrauche des durch die Umlaufmittelvermehrung kompromittierten Geldes ab, flüchtet zum ... Barrenmetall, zu den Sachwerten, zum Tauschhandel, kurz, die Währung bricht zusammen. (Ludwig von Mises)

    2 Mal editiert, zuletzt von GermanLong ()

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