GOLD : Märkte und Informationen

    • Offizieller Beitrag

    Seit gut dem Jahre 2000 beginnt die "wirkliche" EM-Rally immer in etwa 3-5Jahren....kein Wunder, denn wir haben keinen freien Markt, keine freie Presse, keinen freien Geldverkehr, keine wirkliche Niederlassungsfreiheit, dafür weitgehende Überwachung in vielen Lebensbereichen und Kriege rund um den Erdball. Cui bono?


    LF

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Zitat

    quote woernie
    Also jetzt reicht's aber mal.
    Du tust so, als ob der einzige Gold, Geld und Weltversteher Armstrong wäre !
    Herr Bandulet führt und führte niemanden in die IRRE ! Er hat, Jahrgang 1942, vermutlich altershalber das 'Tagesgeschäft' bereits seit einiger Zeit zurück gefahren, bzw. jetzt wohl an den berühmten Nagel gehängt.


    Hallo woernie,


    ich habe in meinem Post, auf welches Du Bezug nimmst, Martin Armstrong mit keinem Wort erwähnt, auch wenn ich ihn zweifellos für einen der wenigen interessanten Prognostiker/Analytiker mit einem unfassenden historischen, praktischen ökonomischen Wissen halte, den zu verfolgen sich zumal für mich noch lohnt. Nach über zehn Jahren Beschäftigung mit der Materie ist es in der Tat Zeit, auszusieben.


    Er ist in seinen Betrachtungen auch nicht auf Edelmetalle fixiert, sondern räumt ihnen regelmäßig prominenten Platz ein. Auch wird demnächst ein 400seitiges Goldkonvolut aus seiner Feder erscheinen, und ich bin seit langer Zeit ganz ehrlich wieder einmal gespannt darauf, etwas Derartiges zu studieren. Auch sollte man nicht vergessen, dass ihn gerade jene Leute, die ihn während seiner Zeit im Gefängnis abgefeiert hatten, solange sie glaubten, er sei auch einfach ein Edelmetalldauerbulle ohne Wenn und Aber, nun, da er wieder Zugang zu seinen Informationsquellen hat und z.B. völlig zutreffend eine jahrelange Pause der Edelmetallhausse in Aussicht gestellt hatte, seitdem schneiden und z.T. verunglimpfen - was Du ja auch in einem gewissen Maße tust mit Unterstellungen à la Gehirnwäsche usw..


    Und das bei jemandem, der nahezu täglich unglaubliche Attacken reitet gegen den US-Überwachungswahn, die US-Kriegstreiberei, die weltweite Steuerverfolgung von US-Bürgern auch ohne jeden begründeten Verdacht – kann man alles nachlesen etwa auf seinem Blog, das hier regelmäßig zu paraphrasieren nicht meine Aufgabe ist, auch wenn ich mir von Zeit zu Zeit erlaube, auf seine Gedanken zu verweisen. Ich denke nicht, dass dies dem Niveau dieses Forums und dieses Fadens hier Abbruch tut.


    Zitat

    Ansonsten fällt mir seit geraumer Zeit auf, dass Du kein gutes Haar an den von Dir sogenannten 'Goldpromotern' lässt. Von Sinclair bis Sprott, von Greyerz bis Polny oder jetzt Bandulet: alle bekommen ihr Fett ab. Und auch und ganz besonders 'Goldbugs' und 'Österreicher':


    Die hier erwähnten Namen liegen fast alle seit JAHREN völlig falsch in ihrem Timing und sind z.T. mit ihren groß hinausposaunten Prognosen einfach baden gegangen. Ein Jim Sinclair z.B.veröffentlicht inzwischen mehr Hundefotos als goldbezogene Aussagen, mit denen er sich zu Beginn des Goldbullenmarktes hervortat. Sprott ist überhaupt erst seit der Jahrtausendwende als Edelmetallhändler tätig und hat eben einen glücklichen Einstand und gute Jahre erlebt. Wenn Silber von seinem Hoch um 70% abschmiert, steht er aber genauso bedröppelt da wie die meisten anderen der Daueroptimisten, die bei einem ähnlichen Verfall einer anderen Anlageklasse (z.B. Aktien) nicht müde würden, auf diese Anlagekatastrophe zu verweisen. Geyerz vermietet für sündteure Tarife Safes im Züricher Untergrund und sollte sich, wie auch die anderen Herrschaften, einmal ausführlicher mit den Verwerfungen der Eurozone beschäftigen und diese geistig einordnen in seine apokalyptischen Untergangsphantasien, denen zufolge, wie auch bei dem hier oft zu Tode zitierten John Williams, die USA längst in der Hyperinflation untergegangen sein müssten.


    Zitat

    Und noch etwas lese ich aus dem letzten Zitat (von Dir) heraus: Diesmal ist alles anders. (Aka der teuerste Spruch der Börsengeschichte)


    Hier fehlt mir völlig der Zusammenhang. Worauf beziehst Du dich hier bitte ?


    Zitat


    Du scheinst ja 'einer der wenigen' zu sein, die sich fundiert mit 'seinen modellbasierten Zyklentheorien' befasst haben. Warum lässt Du uns nicht teilhaben an Deinen Erkenntnissen ? Du bist doch ein Meister der geschmeidigen Formulierung. Hier könntest Du Dich verdient machen, indem Du uns gemeinen Goldbugs die Welt des Dr. Armstrong verständlich und nachvollziehbar näherbringst.


    Wie bereits oben erwähnt, kann ich das schon aus Zeitgründen nur kursorisch und beileibe nicht als selbsternannter „Experte“ versuchen, sondern eher, wenn es mich „juckt“. Ansonsten erlaube ich mir ein weiteres Mal, auf sein Blog zu verweisen. Er ist ja ein fast manischer Vielschreiber, was bestimmt auch zu manchen Ungereimtheiten führen kann. Außerdem soll es bald einen Film über ihn geben von einem deutschen Regisseur, der auf ARTE gesendet werden soll. Vielleicht wird dann ja dort „verständlich und nachvollziehbar“ sein Ansatz für ein größeres Publikm aufbereitet.

    Zitat


    Es gibt inzwischen unzählige stichhaltige Beweise dafür, dass die Metallmärkte 'gesteuert' sprich manipuliert werden. Armstrong bestreitet das aber beharrlich.


    Er sagt, dass die großen Wall Street-Firmen alle versuchen, die Märkte zu ihren Gunsten zu manipulieren und zwar ständig auf einer täglichen Basis. Sie betreiben Insider-Rochaden, sie haben eine überlegene Technik, mit der sie beständig ihre Millionen abgreifen - schon durch die schier unglaublichen Summen, die beständig im Spiel sind und schon bei winzigen Arbitragedifferenzen übers Jahr hin Milliarden einbringen.


    Er glaubt nicht, dass sich mächtige, oft über Jahre laufende Globaltrends, Bullen- oder Bärenmärkte bei Aktien, Immobilien, Metallen/Öl oder Zinsen einfach der geheimen Manipulation einzelner großer Player verdanken, sondern dass diese im Verlauf dieser Trends (nach oben oder unter) ihre täglichen Manipulationsversuche unternehmen, um diese Trends zu ihren Gunsten zu reiten (z.B. das Londoner Goldfixing) und natürlich auch entsprechend publizistisch begleiten („Goldman Sachs sagt diesen oder jenen Goldpreis bis dannundwann voraus“).Er weist darauf hin, dass das Hochlaufen des Goldpreises auf $ 1900/Oz ebenso hauptsächlich von Futurebewegungen ohne entsprechende massenhafte physische Käufe bestimmt war wie der darauffolgende Preisverfall, weil es die Futures sind, mit denen spekuliert wird.


    Er glaubt auch, dass ein Bullenmarkt ein globaler sein muss, um sich durchzusetzen. Es reicht nicht, wenn, während das Gros der Investoren schon wieder in die Aktienmärkte strebt, plötzlich über Jahre hinweg nur noch die Chinesen Gold kaufen wollen, was sie im Übrigen jahrzehntelang gar nicht konnten und was erst seit ca. 8 Jahren für den gemeinen Mann dort möglich ist – ein klassischer Fall von Nachholeffekt. Oder die Inder mit ihrer notorischen Hochzeitssaison. Ein veritabler Goldbullenmarkt muss auch alle wesentlichen Währungen er- bzw. umfassen.


    Darüber müsste man noch viel mehr schreiben, aber sonst wird das hier fürs erste zu lang.
    Und: was die Notenbanken treiben, sind ja keine geheimen Manipulationen. Diese betreiben eine ganz offensive, mitunter wahnwitzig anmutende Interventionspolitik vor aller Augen. Sie setzen die Zinsen auf Null oder darunter, sie agieren mit Futures an den Aktienmärkten etc. Dies alles gilt es ins Gesamtbild zu integrieren. Natürlich sind das keine klassisch „freien Märkte“, aber wer wollte dies auch behaupten. Jemand wie Martin Armstrong ganz bestimmt nicht.


    (Fortsetzung folgt unten, da als Einzelpost zu lang)

  • Zitat


    woernie
    Und... was mir auch überhaupt nicht gefallen will, bzw. mich wirklich skeptisch stimmt, ob Armstrong zu den 'good guys' gehört ist, wie eindringlich Armstrong der Abschaffung des Bargeldes (der letzte Garant persönlicher, individueller Freiheit) das Wort redet und die FIAT-world 'promoted' (Governments are moving to electronic money and will never return to a gold standard.) Governments ?


    Er sagt ganz einfach, dass die zunehmende Digitalisierung/Elektronisierung nahezu aller Zahlungsströme nicht mehr aufzuhalten ist, vor allem die Bezahlung per Handy. Sehe ich genauso als Verfechter von Bargeld. Es wird aber trotzdem so kommen. Er rät übrigens bei Goldkäufen inzwischen dazu, nur noch Münzen zu erwerben. Der Verkauf eines Kilobarrens z.B. wird in Zukunft nur noch als hochoffizieller Akt vonstatten gehen können, da hat man wohl in der darauf folgenden Woche die Steuerfahndung im Haus, auch wenn es überhaupt nichts zu vertuschen gibt. Gold wird mehr und mehr in den Untergrund getrieben werden, glaubt er, als privat gehandeltes Vermögensgut.


    Zitat

    Eine der Kernthesen von Armstrong , ich würde meinen schon seit mehr als zwei Jahren. Die Fakten sehen aber anders aus ! De fakto haben wir jetzt eine USD Aufwertung in den letzten (4) Wochen von noch nicht einmal 5 %. Übergeordnet bleibt es bei einem mittelfristigen sowie langfristigen Abwärtstrend. Und ! mal rein charttechnisch spricht einiges dafür, dass der demnächst wieder aufgenommen wird...also ,zumindest mal vorerst und bis zum Beweis des Gegenteils, eine Lachplatte...Dein (und Armstrongs) erstarkender Dollar.


    Eine Aufwertung der weltgrößten Währung innerhalb von vier Wochen um 5% ist doch kein Kinkerlitzchen. So etwas geschieht in „normalen Zeiten“ innerhalb viel größerer Zeiträume.
    Außerdem glaubt Armstrong, dass dieser Aufwertungsdruck die nach Exporterfolgen ringende US-Wirtschaft in einigen Jahren ruinieren wird. Er geht davon aus, dass aufgrund etlicher Umstände, allen voran geopolitischer Natur, wozu u.a. auch das Schicksal der Eurozone gehört, es zu vermehrten Kapitalflüssen in USD-Anlagen kommen wird, weil nur dieser immense Kapitalmarkt in der Lage sei, derart viel verunsichertes Geld aus der ganzen Welt als Parkplatz aufzunehmen. Und ja, ich würde ihn schon an diesen Prognosen messen wollen, auch wenn sein Modell eben ein offenes ist, Veränderungen aufnehmen kann. Wenn Keynes mit etwas recht hatte, dann mit dem Satz: „Wenn sich die Fakten ändern, ändert sich auch meine Meinung.“


    Zitat


    Oder anders und NOCH konkreter gefragt: wo/wie hast Du von seinen Analysen profitiert? Wann auf Grund derselben Gold/Silber verkauft ? Short gegangen ? Oder ähnliches ...oder nur 'akademisch' profitiert ?


    Es gab ein Zeit wo ich versucht habe 'Aktienmarkttiming' an Hand der Prognosen und 'modellbasierten Zyklentheorien' von Armstrong zu betreiben...und das ist zumeist in die Hosen gegangen. Wer zu den Gewinnern zählen will, darf sich nicht allein auf die ' Modelle' anderer verlassen.


    Nein, Gold habe ich keines verkauft und am Terminmarkt short gegangen bin auch nicht, obwohl es das Richtige gewesen wäre. Eine Zeitlang bin ich sogar etwas auf die hysterischen Knappheitsgerüchte hereingefallen, die auch in diesem Forum mitunter en vogue waren.
    Von Vorteil war jedoch, das Aktienengagement aus dem Goldminensektor abzuziehen (in den ich damals vor Jahren fast exakt da eingestiegen bin, wo er heute wieder steht in Bezug auf den HUI) und eine Umschichtung in die zuvor etwas allzu arrogant gemiedenen Standardaktien vorgenommen wurde. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich wieder in die andere Richtung gehen sollte, werde ich das hoffentlich einigermaßen rechtzeitig auch tun.


    Mithilfe von Armstrongs oder irgendjemandes anderen „Modell“ ganz gezielt auf bestimmte Turning points u. ä. zu spekulieren halte ich für viel zu gefährlich – mir reichen die übergeordneten Trends, wenn sie mir einleuchtend erscheinen. Und abschließend nochmals: sein Zyklenmodell ist viel differenzierter, als dass bei oberflächlicher Lektüre scheinen will. Es geht immer um ein „wenn dies bis dann geschieht, dann folgt darauf jenes im Zuge dieses oder jenes Trends.“ Da kann man nicht ohne weitere Kenntnisse einfach auf bestimmte Zeitpunkte starren und blind sein Geld darauf setzen.


    Wenn er z.B. 1997 im Zuge seiner zyklischen Betrachtungen von Bürgerunruhen und auch Bürgerkriegen korrekterweise vorausgesagt hat, dass es ab 2011 in Schottland zu einer massiven Absetzbewegung von England kommen wird, so maßt er sich deswegen nicht an, zu wissen, wie das jetzige Referendum ausgehen wird.


    Grüße
    auratico

    • Offizieller Beitrag

    .......


    Eine Aufwertung der weltgrößten Währung innerhalb von vier Wochen um 5% ist doch kein Kinkerlitzchen. So etwas geschieht in „normalen Zeiten“ innerhalb viel größerer Zeiträume.
    Außerdem glaubt Armstrong, dass dieser Aufwertungsdruck die nach Exporterfolgen ringende US-Wirtschaft in einigen Jahren ruinieren wird. Er geht davon aus, dass aufgrund etlicher Umstände, allen voran geopolitischer Natur, wozu u.a. auch das Schicksal der Eurozone gehört, es zu vermehrten Kapitalflüssen in USD-Anlagen kommen wird, weil nur dieser immense Kapitalmarkt in der Lage sei, derart viel verunsichertes Geld aus der ganzen Welt als Parkplatz aufzunehmen. .....


    Dazu einige Anmerkungen:
    Der USD hat in den letzten Jahren noch weitaus heftigere Bewegungenn vollzogen, und zwar in beide Richtungen! Angehängt ein 34 JahresChart, der dies sehr deutlich zeigt. Anders gesehen ist der momentane „Höhenflug" des US$ ist nichts anderes als ein temporärer Zacken im großen Abwärtstrend.
    Auch ich bin überzeugt und habe mehrmals anhand ähnlichen Charts argumentiert, daß der langjährige ABWÄRTSTREND des USD ungebrochen ist.


    Was ich an der zurückliegenden Diskussion und v.a bei Armstrong vermisse, ist der Hinweis, daß es nicht die Stärke der US Wirtschaft ist, die den $ überhaupt hält, sondern die Schwäche der anderen Währungen, wobei bekanntlich in letzter Zeit der € vorsätzlich geschwächt wird.

    Das Argument, daß Anlage in anderen Währungen insbes.den € nicht hinreichend möglich seien, überzeugt nicht. Es fehlt schlicht der Wille, in reichlich vorhandene Euroanleihen zu investieren, (von Edelmetallen zu schweigen), auch mag das untertänige Vasallentum der westlichen Poltik dabei eine Rolle spielen.
    Daß alle westlichen ZBs dabei dem Papiergeld überhaupt und dem jahrzehnte langen Ansinnen der USA incl einiger Satrapen, Gold zu verteufeln in die Hände spielen, ist schlimm genug.


    Inzwischen liegen die Zinsen für Staatsanleihen Europas, incl der so verteufelten PIIGS, UNTER denen der USA, nicht gerade ein Beweis der Stärke der entgegen Propaganda mit Depression ringenden USA !


    Grüsse
    Edel

  • Zum Thema USD Stärke im aktuellen Degussa Marktreport vom 12.09.2014


    Zitat:
    "Die Zinssteigerungserwartungen haben auch den US-Dollar aufwerten lassen – und auch das erweist sich aktuell als Dämpfer für den Goldpreis. Allerdings sind Zweifel angebracht, ob es tatsächlich in den Vereinigten Staaten von Amerika zu merklichen Zinssteigerungen kommen wird. Denn das amerikanische Konjunkturgebäude ist auf der Politik der tiefen Zinsen aufgebaut. Die Erfahrung hat nur zu deutlich gezeigt, dass steigende Zinsen geradewegs in die nächste Krise führen (man denke nur einmal an die Zinsanhebungen von 2004 bis 2006). Unter dem geldpolitischen EZB-Kurs, der den Euro nach innen und außen abwerten wird, dürfte Gold weiterhin attraktiv und unverzichtbar für Anleger im Euroraum sein."


  • Hallo woernie,


    ich habe in meinem Post


    Hallo Auratico,


    danke für Deine ausführliche , sachliche und freundliche Antwort. Ich weiß das um so mehr zu schätzen, als ich in meinem an Dich gerichteten Post doch etwas unwirsch bis genervt war.


    Ich würde mich zwar nicht als Bruno Bandulet Fan bezeichnen, schätze aber dessen 'Lebenswerk'. Deshalb...


    Als jemand der sich selbst seit vielen Jahren nahezu täglich und intensiv mit den Märkten und hier besonders mit den Metallmärkten befasst, weiß ich wie schwierig es seit 2011/2012 geworden ist Prognosen über den Verlauf und die Richtung zu erstellen. Ganz egal ob auf fundamentaler oder technischer Basis. Nein, man sollte es nicht als schwierig bezeichnen, man muss sagen es ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ich selbst bin felsenfest davon überzeugt, dass die Preisbildung bei den Metallen gesteuert/manipuliert wird. Ich halte mich selbst deshalb mit kurz- und mittelfristigen Prognosen weitestgehend zurück. Und vermutlich tun sich all diejenigen,die das nicht machen, sprich die weiter mit teilweise reisserischen Prognosen an die Öffentlichkeit treten, keinen Gefallen. Wer die Pläne und Möglichkeiten der Manipulatoren nicht genau kennt, wird mit seinen Prognosen Schiffbruch erleiden müssen. Das gilt aus meiner Sicht auch für Armstrong. Alle die, die Szenarien und Kursziele in die Welt hinaus posaunen, gehen auf dünnem Eis...und zu guter Letzt , wird irgendjemand (zufällig) richtig liegen und ein neuer Guru ist geboren. Vielleicht wird's Armstrong mit seinen 5000 $ und einem Anstieg ab 2016, vielleicht kommt's aber auch ganz anders.


    Fest steht für mich, dass sich die Preissteuerung auf Dauer nicht bewerkstelligen lassen wird. Deshalb besteht für mich kein Grund Bestände aufzulösen. Ob die 'Österreicher' am Ende wirklich wie der Ochs vor dem berühmten Berg stehen werden, ob Inflation letztlich ausbleibt oder ob am Ende nicht doch eine galoppierende Geldentwertung (wie bisher immer nach ausufernden Geldschöpfungsprozessen)
    stehen wird , bleibt abzuwarten. Darauf war der Satz gemünzt, ''Diesmal soll wieder einmal alles anders sein...''. Ich gehe davon aus, dass es eben letztlich doch zu sich beschleunigendem Kaufkraftverlust aller betroffenen Währungen kommen wird. Und die (FIAT-)Geldhalter dann schauen müssen, wie und was 'zu retten ist'...


    Zurück zu Armstrong: wenn er der Meinung ist, dass eine voll digitale , letztlich bargeldlose (FIAT-) Währung nicht zu vermeiden/aufzuhalten sein wird, dann ist er eben zum systemimmanenten Laber-Kasper verkommen. Denn letztlich wird sich dann an den gesellschaftlichen und ökonomischen Realitäten UND den Machtverhältnissen auch in einem 'neuen' Geldsystem ( New-Dollar? ) nichts ändern. Im Grunde genommen agiert er dann bereits heute als 'System-Dollar-Promoter'. Die kleinen 'Freiheiten' scheinbar scharf gegen den american way of life zu schießen, kann man ihm als vom 'System' sozusagen zugelassenen 'Kritiker' ruhig eingestehen. Als Feigenblatt einer , yes we can, freiheitlich demokratischen Gesellschaft... 8)

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • Auch sehr schön eine Hayek Vorlesung mit Dr. Thomas Mayer am 04.12.2012 in Freiburg


    "Eine österreichische Antwort auf die Krise der modernen Makro- und Finanzökonomie"
    http://youtu.be/QduiZnZuTjY


    Durch immer mehr Geld welches in das System gebracht wird, wird aktuell versucht das Vertrauen aufrecht zu erhalten (Kredit = Vetrauen). Allerdings wird das Problem so nur verschoben - von den Bankenbüchern in die Staatsbücher und von dort in die Bücher der Zentralbank, und dort letztendlich auf das Geld durch "Gelddrucken". Die Entwicklung führt seiner Ansicht nach in eine Geldkrise. Erst ein Geld welches durch reale Assets gedeckt ist, wird es dann wieder schaffen das Vertrauen herzustellen.

    • Offizieller Beitrag

    ?)

    Zitat

    ....nicht die Stärke der US Wirtschaft ist, die den $ überhaupt hält, sondern die Schwäche der anderen Währungen....,


    Dazu soeben gefunden Gene Arensberg in seinem GGR / Got Gold Report, siehe Zitat im Chart, übersetzt :


    „Das ist nicht Dollarstärke, es ist Schwäche des Euro,Yen und Pfund. Wieder einmal ist der USD das am wenigsten kranke Mitglied der Familie der Fiatwährungen Leprakolonie - doch wie lange, bis die Trader den Joke erkennen?“.


    Erstaunliche Einschätzung von ihm, den ich seit vielen Jahren schätze, sein GGR ist eine hervorragende WS.


    Jedenfalls ist auch hier der (viel zu steile und schnelle) Anstieg des USD auffällig, der -- zumindest -- eine baldige Korrektur geradezu herausfordert, wie der Verfasser des zitierten Artikels ebenfalls anmerkt:


    "...(Image added by GGR. U.S. Dollar Index showing that the USD has gone parabolic to the upside. We believe it has overrun the fundamentals by a goodly measure and is due for a reversion to the mean, at the very least.) .."

    http://www.gotgoldreport.com/2…mid-fed-anxiety.html#more


    Grüsse
    Edel

  • Zitat

    quote='woernie',
    Fest steht für mich, dass sich die Preissteuerung auf Dauer nicht bewerkstelligen lassen wird. Deshalb besteht für mich kein Grund Bestände aufzulösen. Ob die 'Österreicher' am Ende wirklich wie der Ochs vor dem berühmten Berg stehen werden, ob Inflation letztlich ausbleibt oder ob am Ende nicht doch eine galoppierende Geldentwertung (wie bisher immer nach ausufernden Geldschöpfungsprozessen) stehen wird , bleibt abzuwarten. Darauf war der Satz gemünzt, ''Diesmal soll wieder einmal alles anders sein...''. Ich gehe davon aus, dass es eben letztlich doch zu sich beschleunigendem Kaufkraftverlust aller betroffenen Währungen kommen wird. Und die (FIAT-)Geldhalter dann schauen müssen, wie und was 'zu retten ist'...


    Um nochmals bei unserem enfant terrible Armstrong zu bleiben: Er sagt, dass Hyperinflation sich immer zuerst in peripheren Währungen entwickelt hat, ob das nun das darniederliegende Weimar-Deutschland, Ex-Jugoslawien nach dem Bürgerkrieg oder gar Zimbabwe waren, während das verunsicherte weltweite Kapital sich dann in den vermeintlich größten, als sicher empfundenen Währungshafen flüchtet, und das auch dann, wenn dort die realwirtschaftlichen Aussichten auch nicht gerade zum Besten stehen. Aus purer Angst heraus und akutem Anlagenotstand. Diese Währung steigt dann bzw. hält sich.


    Die Gelddruckaktionen der Notenbanken haben den weltweiten Anlegern (Aktien und Anleihen) auf Kosten der Staatshaushalte, der Steuerzahler der gegenwärtigen und zukünftigen Generation den A...sch gerettet, sodass die diversen Notierungen wieder Hochstände erreicht haben. Dies gilt jedoch nicht für die Löhne, die zum Ausbruch einer hochinflationären oder gar hyperinflationären Phase unbedingt mitziehen müssten.


    Die Situation jetzt ist eine andere: der Aktionär hat auf Kosten der Allgemeinheit seinen Besitzstand gewahrt bekommen ("Gelddrucken" der Notenbanken, Bilanzrettung bei den Finanzinstituten jetzt und in Zukunft via ESM, Bankenunion etc.), während die Lohnzettel der abhängig Beschäftigten einen schwer deflationären Eindruck machen. Wo soll da akut eine Hochinflation herkommen, wenn bei den Allermeisten gar kein Geld da ist zum Ausgeben und Loswerden unter Inflationsdruck? Die Leute haben doch nicht wirklich den "Glauben" an die Fiat-Währungen verloren, sondern eher den Glauben daran, dass sie in Zukunft einen auskömmlichen Job und ausreichend Fiat-Geld erreichen können, während sie gleichzeitig drastisch vorgeführt bekommen, was man unter Kapitalkonzentration und Vermögensverschiebung versteht.


    Bei der Betrachtung des USD ist es von kardinaler Bedeutung, sich darüber klar zu werden, dass sich die meisten USD außerhalb der US-Wirtschaft bewegen - nach all den Jahrzehnten als globale Reservewährung. Die Rolle des USD geht weit über den - wenn auch freilich immer wichtigen - aktuellen Zustand des US-Produktivsektors hinaus. Es ist die Währung, in der internationale Riesengeschäfte besichert werden, vor allem auch Währungsgeschäfte, die den reinen Handelssektor ja schon lange weit hinter sich gelassen haben. Dass an diesem Umstand nun endlich gekratzt wird (aktuell Russland in seiner Beziehung zu China), ist zwar hoch interessant, doch noch sind das Geschäfte nah am reinen Gütertausch ohne weitere Währungstiefe und Schuldenmärkte, minimal an Umsatz im Vergleich zur globalen Verwendung des USD, dessen Rolle als Handelswährung nur eine von mehreren ist.


    Dies alles spricht nicht gegen Gold, aber nicht für Gold aus Inflationsängsten heraus. Aktienanlagen sind als inflationsausgleich historisch betrachtet spürbar besser geeignet, auch Immobilien je nach Lage. Die anonyme, internationale, währungsunabhängige Mobiliät von Gold hingegen ist (noch) unübertroffen.


    Grüße


    auratico

  • Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

    4 Mal editiert, zuletzt von woernie ()

    • Offizieller Beitrag

    Diesen hübschen Chart von resci,(Megafon Formation) den ich beim Durchforsten von Bildarchiven wieder fand, hatte ich vor einiger Zeit kopiert und abgelegt. Möglicherweise entwickelt sich der Goldpreis tatsächlich so -- oder so ähnlich. Stelle ich mal als trostspendende anregende Projektion für Goldbugs herein.


    Daß die Preisschwankungen mit der Zeit immer größer werden, ist ja bei uns eine alte Erkenntnis, und Gold wird weiter mit sehr großer Vola tendenziell STEIGEN, so lange die säkulare Hausse nicht beendet ist. Wechselbäder der Gefühle sind dabei sehr sicher.


    Grüsse

  • Wenn man es aus der Sicht der Geldmengenausweitung sieht, wie ich es auch die letzen Jahre gesehen habe, dann sollte Gold auf lange Sicht einer der sichersten Vermögenswerte sein. Ich glaube nach wie vor daran.
    Die Nerven belastet nur der ständige Blick auf den Chart, von dem ich mich auch nicht immer frei machen kann.
    Für die Beiträge von auratico und edel man möchte ich mich hier noch einmal bedanken. Lesenswert.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo smile,


    Mal die "Algebra" verstehen (Woernie machte das soeben meisterhaft), dann genügt einmal monatlich ein Blick auf die Charts (ok, Woernie macht das sicher wöchentlich :) ) und dann kannst du ruhig schlafen, die Nerven plagen dich nicht, ausser die Ehefrau verweigere den Sex, auch wenn Nachbar's kids (oder eigene) Trompete oder Schlagzeug üben...


    Nachkaufen nicht vergessen (physisch, "Bankenexit"), auch nicht die schönen Seiten des Lebens...(Epikur)


    Mit einem lieben Gruss,
    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente


  • Für die Beiträge von auratico und edel man möchte ich mich hier noch einmal bedanken. Lesenswert.


    Merci, und ich möchte mich mal an dieser Stelle bei den Goldseiten bedanken, dass sie, was ich gar nicht mehr gedacht hätte, auch einen derart bearishen Artikel wie den unten angeführten fairererweise verlinken. Sehr lesenswert in Hinblick darauf, dass und warum die ersten zwei QE-Runden (also vulgo Geldmengenausweitung) der Fed noch bullish für den Goldpreis waren und warum dies bei der nachfolgenden Aufkaufrunde mit immobilienbesicherten Krediten dann nicht mehr der Fall war, als keine Zinsen mehr gesenkt wurden. Auch die EZB wird nun bald sehr ähnlich vorgehen und ABS-Papiere aufkaufen, und auch sie kann keine Zinssenkung mehr vornehmen. Die Verfasser dieses Artikels glauben, dass dies den Goldpreis noch weiter schwächen wird. We will see.
    Intereressant auch in dem Artikel der Chart über die gegenläufige Entwicklung von Goldpreis und S&P 500 seit Beginn von QE 3:


    http://www.skoptionstrading.co…rish-for-gold-prices.html


    Grüße
    auratico

    • Offizieller Beitrag

    Asien mit den beiden topp Goldkäufern, China und Indien, hatte nach Preiseinfluß über das Edelmetall gedrängt und die Dominanz des Handels in London und NewVork herausgefordert..


    Gut so, endlich ! Es ist sowieso absurd und nicht mehr gerechtfertigt, daß ausgerechnet die größten Goldmanipulateure des Globus, USA und GB, den bisherigen Goldhandel dominierten und den Markt mit ständigen Preiseingriffen verunstalteten.

    (Reuters) - China will launch its international gold exchange 11 days ahead of schedule, sources said on Tuesday, racing ahead in the scramble to set up an Asian bullion benchmark as rival Singapore is forced to delay its gold contract due to technical issues....

    Asia, home to the world's top two gold buyers - China and India, has been clamoring to gain pricing power over the metal and challenge the dominance of London and New York in trading.


    The state-run Shanghai Gold Exchange (SGE) will launch the global gold bourse in the Shanghai free-trade zone on Thursday, two sources familiar with the matter told Reuters. The SGE had initially planned the launch for Sept. 29....“


    http://www.reuters.com/article…act-idUSKBN0HB17F20140916


    Grüsse
    Edel

  • Ich weiss nicht wo ich es sonst hinstecken soll. Von Hannes Huster...ohne Worte ^^


    " [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs541a86637c385.png
    Es wird sehr viele treffen...die eine Menge verlieren werden...

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

    Einmal editiert, zuletzt von hammwolln ()

    • Offizieller Beitrag

    Moin hammwolln


    Dein Posting habe ich dorthin kopiert: Die Aktienmaerkte bilden ihre Tiefs aus


    Lasse es aber hier stehen, weil der Dow in gewisser Weise mit dem Dollar einen Gegenpol zum Gold darstellt. Auch wenn viele glauben, daß sie in Standardaktien besser investiert hätten, stimmt dies sicher für die letzten Jahre, aber hier wird auch sichtbar, daß die bislang ungehemmte Geldvermehrung (vzw. für Banken und Zentralbanken !! X( ) Standardwerte irrational aufbläht.... bis,.... ja wann, berechtigte Frage.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Gleich vorweg: Diese m.E. gewagte Aussage stammt von Harvey Organ, der seit 1990 die Preimanipulation von Gold aufspürte, während bis jetzt Offizielle dies verleugnen.
    Seine These: In Wirklichkeit bestehe seit einiger Zeit ein Defizit von etwa 2000 t Gold physisch JÄHRLICH, das durch die Zentralbanken (und Kabale) durch Leasing ausgeglichen wird, Dessen Ende würde erreicht, wenn in diesem Ausmaß Gold nicht mehr zur Verfügung stünde.


    Eine These, die Goldbugs gerne bestätigt sehen würden, um das jahrzehnte währende kriminelle Treiben der Fed, ihrer Banken und westlichen Vasallen beendet zu ....


    "...The price suppression game has been going on for a long time. Why does Organ think it will finally end this year? Organ says, “There is a deficit of gold of 1,800 to 2,000 tons per year. The leasing game started in 1988, and it starts going much higher in 1993. So, over the last 20 or 30 years, all that gold has been leased out. Gold that’s been leased never comes back. Now, this is why there are huge derivatives outstanding. . . . Gold at the central banks is gone.” Organ explains, “You can always paper over a paper problem, but you cannot paper over a physical default. I don’t think there is any left, and this is the year they run out of gold to deliver at GLD, Comex and the LBMA (London Bullion Market Association).“


    In einer weiteren Annahme geht Organ davon aus, daß dann Gold in extremen Preissprüngen nach oben schießt, alles i.Ü. Annahmen, die vor Jahren Jim Sinclair ebenfalls so entwickelte , der derzeit am Goldmarkt mit seinen frühen Prognosen sehr daneben liegt.


    „...How do we know it is officially over? Organ says, “Probably, China announces to the world how much gold it has.”
    Organ says when China and Russia disclose the true amount of gold they hold, there will be a price spike never before seen in the history of the world. Organ says, “You will see that you will go to sleep at night, and you will wake up the next morning and see gold bidding at $3,000 per ounce, and there will be no offer, and it will rise by $500 a day. It will come in 2014. They are running out, they don’t have it.


    http://usawatchdog.com/manipul…s-this-year-harvey-organ/


    Grüsse
    Edel

  • Wer soll das den noch glauben. Zu viele haben dies schon an der Einen oder anderen Stelle geschrieben.
    Selbst unsere Forenmitglieder, die bis jetzt mit Durchhalteparolen nur so geglänzt haben, sind ganz schön ruhig geworden.
    Da ist nur noch der Wunsch der Vater des Gedankens. :hae:


    So ist es leider.
    Sinclair, Organ, Kaiser, Eichelburg, Faber und wie sie alle heissen kündigen rund um die Uhr eine Goldpreisexplosion an. Was dann in Wahrheit passiert, zeigen die Charts. 2014 kann man wohl froh sein, wenn nicht wieder ein Minus am Jahresende steht.

    Hinab in die Hölle, hinauf auf den Thron, am schnellsten empfängt man alleine den Lohn.

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