Moin moin,
die beiden wesentlichen Abschnitte des oben verlinkten Artikel packe ich als Screenshot in einen Spoiler:
Nein!
Die Goldhalter/Großbanken sichern sich gegen Verluste aus einem fallenden Goldpreis ab.
Wenn Gold steigt, kaufen sie die Absicherung billiger zurück.
Wenn es zu einem Squeeze (= in diesem Falle sehr stark steigende Kurse) kommt, könnten die Verkäufer der Absicherungen in Liquiditätsnot kommen.
Bullshit?
M.E. gehen die nur mit dem vereinnahmten Preis ins Risiko, weil der Preis der Absicherung von Gold bei einer Preisexplosion von Gold auf Null fällt. - Gaslighting???
Der vorherige Vergleich mit dem Einbruch des Ölmarktes 2020 mit einem Ölpreis unter Null soll nur der Verwirrung dienen.
Zitat: "Die EZB nutzt das Wort Squeeze für eine plötzliche Preisexplosion."
So habe ich das jedenfalls verstanden.
Da über Derivate die dreifache Menge des jährlich geförderten Goldes "gehandelt" wird, trifft es m. E. die Stillhalter der Calls, auch wenn sie nur den Barausgleich liefern müssten. Allein in Europa wird eine Billion Dollar in Goldderivaten gehandelt.
Wenn die EZB die Möglichkeit Calls zu handeln einschränken möchte, wird das dem Goldpreis zum Raketenstart verhelfen. - Das weiß die EZB, also wird sie das bleiben lassen.
LG Vatapitta