Beiträge von Philosoph

    Goldpreis fällt: Warum Notenbanken jetzt massiv kaufen
    Während viele Anleger zögern, bauen Notenbanken ihre Goldreserven massiv aus. Warum China und Polen jetzt kaufen und was das für den Goldpreis bedeutet.
    www.gold.de


    Kernaussagen:


    - Gold zählt demnach weiterhin zu den bevorzugten Reserveanlagen, da viele Staaten ihre Währungsreserven breiter aufstellen und sich auf ein zunehmend fragmentiertes internationales Finanzsystem einstellen


    - Nach Angaben des WGC erhöhten die Zentralbanken ihre offiziellen Goldreserven allein im Mai per saldo um 41 Tonnen – ein Trend, der bereits seit mehreren Jahren anhält und den offiziellen Sektor zu einem der wichtigsten Nachfragetreiber am Goldmarkt gemacht hat


    - Nach Angaben von Notenbankpräsident Adam Glapiński hat Polen allein in der ersten Jahreshälfte 2026 insgesamt 82 Tonnen Gold erworben; die Reserven stiegen dadurch auf 632,4 Tonnen


    - Zentralbanken verfolgen einen deutlich längeren Anlagehorizont (im Vergleich zu den Privatanlegern): Für sie steht nicht die kurzfristige Rendite im Mittelpunkt, sondern die Stabilität ihrer Reserven über Jahre oder Jahrzehnte


    Die Kombination aus geopolitischen Unsicherheiten, einer zunehmend multipolaren Weltwirtschaft und dem Wunsch nach unabhängigen Währungsreserven spricht dafür, dass Gold auch künftig einen festen Platz in den Tresoren der Zentralbanken behalten dürfte; deshalb sollten auch Privatanleger weiterhin auf den seit Generation bewährten Vermögensschutz vertrauen.

    Ich würde mich ja freuen, wenn sich mittelfristig bis Ende dieses Jahrzehnts die Kurse auf dem Niveau halten oder zeitweise auch minimal zurückgehen (5 bis 10%). Ganz grob aus der Erinnerung heraus hat sich der Kurs seit rund viereinhalb Jahren in etwa verdoppelt, die Probleme auf der Welt haben sich nicht plötzlich über Nacht in Luft aufgelöst und werden es auch nicht (weder die Staatsverschuldung, noch die schwache Wirtschaft in vereinzelten Industriestaaten wie Deutschland und vermutlich auch in anderen Ländern wie auch die Tatsachen, dass Zentralbanken ihre Bestände weiterhin kontinuierlich aufstocken und auch der Block außerhalb des Westens sich vom US-Dollar abkoppeln möchte). Eher nehmen diese im rasanten Tempo noch zu.


    Das sind sehr gute Gelegenheiten, um nachzukaufen. Geht dieses Spiel über die nächsten drei oder vier Jahre, mitnehmen, was geht. Zum 02. Januar 2017 lag der Kurs bei knapp 1.100 Euro, Ende 2019, drei Jahre später, bei rund 1.350 Euro, bevor nach und nach die 1.500-Euro (21. Februar 2020; 1.501 Euro) und 2.000-Euro-Marke (21. März 2024; 2.012 Euro) erreicht und überschritten wurden.


    Ich würde nicht in Tränen ausbrechen, wenn der Bereich um 3.000/3.100 Euro (etwa 100 Euro pro Gramm) bis 3.600 Euro der Rahmen ist, in dem es vorerst weitergeht, um dann nach oben hin neue Hochs zu erreichen. Ich befürchte, es könnte schneller nach oben gehen. Auch dann lautet die Devise: mitnehmen was geht.


    Zur deutschen Konjunktur der letzten zehn Jahre (Quelle: Google):2016–2019: Nach einer soliden Erholung der Eurozone verzeichnete Deutschland beständiges Wachstum und erreichte Höchststände bei der Beschäftigung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs in dieser Hochphase um Werte zwischen 1,0 % (2019) und 2,8 % (2017). [1, 2]2020–2021: Die COVID-19-Pandemie führte 2020 zu einem historischen Einbruch des BIP um -4,1 %. Durch massive staatliche Hilfsprogramme folgte 2021 ein Aufholeffekt mit einem Wachstum von 3,9 %. [1]


    2022–2025: Der Ukraine-Krieg, Energiepreisschocks, eine hohe Inflation und die schwächelnde Weltwirtschaft führten zu einer Abschwächung. Nach einem Plus von 1,8 % im Jahr 2022 schrumpfte die Wirtschaft 2023 um -0,9 % und 2024 um -0,5 %. Auch 2025 blieb die Konjunktur mit 0,2 % stark unter Druck und stagnierte. [1, 2, 3, 4, 5]Im Vergleich dazu die Entwicklung in den G7-Staaten laut Google:

    Die Konjunktur der G7-Staaten (USA, Kanada, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien) war in den letzten zehn Jahren von historisch beispiellosen Krisen, aber auch von stark auseinanderdriftenden nationalen Dynamiken geprägt. Während das reale Wirtschaftswachstum im gesamten G7-Mittel bei etwa 1,2 % bis 1,5 % pro Jahr lag, dominierten die USA als stärkste Wirtschaftsmacht, während die europäische G7-Wirtschaft (insbesondere Deutschland) teils stagnierte. [1, 2, 3, 4, 5]

    1. Phasen der Konjunktur (2016–2026)

    • Vorkrisenphase (2016–2019): Nach dem Ende der globalen Finanzkrise erlebten die G7 eine lange, aber moderate Wachstumsphase. Die USA wuchsen dank Steuerreformen und starkem Binnenkonsum solide. Europäische G7-Staaten kämpften anfangs mit den Nachwehen der Eurokrise, profitierten aber bis 2019 von einer starken Exportnachfrage, bevor sich 2018/2019 durch internationale Handelskonflikte (z.B. USA-China) eine konjunkturelle Abkühlung bemerkbar machte. [1]
    • Die Pandemiekrise (2020): Das Jahr 2020 brachte den stärksten wirtschaftlichen Einbruch seit Jahrzehnten. Lockdowns und unterbrochene Lieferketten ließen das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der G7 massiv schrumpfen. Die Regierungen reagierten mit historischen staatlichen Hilfspaketen, Kurzarbeit und massiver geldpolitischer Unterstützung, um Unternehmenspleiten und Massenarbeitslosigkeit abzufedern.
    • Erholung und Inflationsschock (2021–2023): 2021 folgte ein starker Aufholeffekt. Gleichzeitig führten Nachholeffekte, Lieferengpässe und der Ukraine-Krieg (der besonders Europa traf) ab 2022 zu Rekord-Inflationsraten in allen G7-Ländern. Die Zentralbanken (angeführt von der US-Notenbank Fed und der EZB) reagierten mit der stärksten Zinserhöhungsphase seit Jahrzehnten, was die Wirtschaft spürbar abkühlte.
    • Wirtschaftsflaute und Divergenz (2024–2026): In den Jahren 2024 und 2025 zeigte sich ein sehr geteiltes Bild. Während die USA sich als Wachstumsmotor erwiesen (Wachstum um ca. 2,5 %), fielen die großen europäischen Volkswirtschaften zurück. [1]

    2. Auseinanderlaufende Entwicklung: USA vs. Deutschland

    Die Kluft innerhalb der G7 verdeutlicht der Vergleich zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland. Seit der Pandemie (Ende 2019 bis Anfang 2026) wuchs die US-Wirtschaft um über 15 %. Die USA profitierten unter anderem von niedrigeren Energiekosten und massiven Investitionsprogrammen (wie dem Inflation Reduction Act). Im Gegensatz dazu verzeichnete Deutschland das geringste Wachstum in der G7 und rutschte zeitweise in eine Rezession, belastet durch hohe Energiekosten, geopolitische Unsicherheiten (für eine Exportnation) und strukturelle Probleme. [1, 2, 3, 4]

    3. Aktuelle Lage und Ausblick (2026)

    Für 2026/2027 fällt das prognostizierte Wachstum der meisten G7-Länder relativ moderat aus. Ein neuerer Risikofaktor, der die wirtschaftliche Erholung in Europa und den USA belastet, sind geopolitische Konflikte, die die weltweiten Energiepreise und die Inflation in die Höhe treiben. [1, 2, 3, 4]


    Vereinzelt kann man etwas Positives herauslesen, im Großen und Ganzen erkenne ich eine negative Tendenz. Ich glaube, mit Gold ist man mittelfristig und langfristig bestens unterwegs. Was man hat, hat man. Was noch dazukommt, wird dankenswerterweise mitgenommen. Es wird, wie oben anhand der Krisen ersichtlich ist, von Jahr zu Jahr schlimmer.

    Hier Selbiges. Hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Kurse aus 2018 (eine Sovereign um die 250 bis 270 Euro, Vreneli um die 200 bis 210 Euro) noch zwei oder drei Jahre angehalten hätten, um zu verhältnismäßig günstigen Kursen mehr mitzunehmen. Wer regelmäßig kauft, bei dem rentiert sich das trotzdem auf lange Sicht.


    Heute geht es schön seitwärts, der Kurs bewegt sich größtenteils zwischen etwas über 3.590 und unter 3.600 Euro. Der Nachmittag und Abend werden spannend und interessant zu beobachten sein.

    Jeder hat seine Philosophie und das ist es, was uns alle auszeichnet. Gemeinsam haben wir die Begeisterung für Gold, Silber und Co. und jeder geht seinen für sich richtigen Weg. Alles, aber auch wirklich alles richtig zu machen, ist nicht möglich.


    So sehr wir auch jammern, dass die letzten vier Monate nicht optimal gelaufen sind, betrachten wir das große Ganze: unsere Kaufkraft ist erhalten geblieben, uns geht es viel besser als dem Gros in Deutschland und Europa (ich meine damit Menschen wie Du und ich und nicht Großunternehmer oder Spitzensportler, wobei auch da manch einer mehr verjubelt als er einnimmt) und unterm Strich sind wir in der Lage weiter aufzustocken, wenn auch vermehrt weniger, wenn die Kurse steigen. Das ist für mich der eigentliche Grund zu jammern, das ist aber Jammern auf sehr hohem westlichen Niveau.


    Erfreut Euch an dem, was Ihr habt, trefft die meist richtigen Entscheidungen, erlebt was und gönnt Euch Luxus neben dem Gold - und jammert gelegentlich, damit der Faden hier nicht ganz zum Erliegen kommt 😉

    Kontakt
    Möchten Sie uns schnell etwas mitteilen? Dann nutzen Sie doch einfach unser Kontaktformular oder rufen Sie uns jetzt an!
    www.muenzen-kurzbach.de

    Kurzbach (in Düsseldorf und vor allem in Herdecke) könnte auch eine Anlaufstelle in Deiner Region sein.


    Ich würde zunächst selbst recherchieren. Wenn es keine exotischen Münzen sind, wirst Du Vieles selbst entdecken und sichten, manch eines schneller, manch anderes weniger schnell. Alles Andere, wo Du Dich schwer tust oder keine Suchergebnisse findest, würde ich zu einem Münzhändler dieser Größenordnung bringen. Dann dürftest Du einen guten Schritt weiter sein.

    Silber hat sich vom Hoch glatt halbiert.

    AU ist auch 1000 Euro billiger geworden die Unze.

    Keine Gegenwehr, nur abwärts.

    Dennoch: auf der Welt ist alles gleich geblieben. Die ganzen Staaten sind immer noch überaus hoch verschuldet, die Inflation bleibt ein präsentes Thema, einhergehend damit steigt die Kaufkraft nicht. Die Wirtschaft ist in vielen westlichen Ländern schwach ausgeprägt:

    BIP-Wachstumstrends der G7 im ersten Quartal 2026:

    • Großbritannien: +0,6 %
    • USA: +0,5 %
    • Kanada: +0,4 %
    • Deutschland: +0,3 % (Prognose für das Gesamtjahr: +1,1 %)
    • Italien: +0,2 %
    • Frankreich: 0,0 % (Quelle: Google)

    Seit bald rund zehn Jahren kaufe ich Edelmetalle und werde dies weiterhin tun. Was in den letzten zehn Jahren passiert ist, weshalb die Edelmetalle stark gestiegen sind, wird über Nacht nicht verschwinden. Eher bleibt es so. Energiekosten steigen, die Mieten und Immobilen zum Kaufen werden nicht günstiger.


    Ich habe nicht die große Ahnung von Kursentwicklungen, bin mir aber recht sicher, dass wir momentan ein vorübergehendes Tief sehen. Die Tendenz dürfte mittel- und langfristig nach oben zeigen, da die oben sehr grob und oberflächlich skizzierten Rahmenbedingungen bestehen bleiben.

    Die BergEnte kann ich besten Gewissens empfehlen. Vor dem Kauf hatten wir uns lange per E-Mail ausgetauscht, um uns anschließend zu treffen.


    Alles lief einwandfrei, von der Kommunikation, der Ware und dem Treffen. Die BergEnte ist ein sehr zuverlässig und seriöser Handelspartner. Das wird nicht mein letzter Deal mit der BergEnte gewesen sein, es dürfen gerne weitere folgen. Wenn sich jemand von den Angeboten der BergEnte angesprochen fühlen sollte, so kann er bedenkenlos zugreifen.

    Lieber Kollege, ich hatte eine Stadt genannt,von der ich dachte, Du würdest dort wohnen. Das geht aus der Frage „Bist Du aus dem Großraum ABC?“ deutlich hervor. Dazu kann man kurz schreiben, dass man vielleicht mit jemandem verwechselt wird oder einfach verneinen und nachfragen, ob denn dann mit Versand der Kauf zustande kommt. Kommunikation kann schon mal daneben gehen. Für mich sieht „nicht entscheidungsfreudig“ anders aus, indem ich jemanden hinhalte und das war hier nicht der Fall.


    Alles gut, ich kann auf die Münze verzichten,Danke. Entweder das, was ursprünglich angeboten wird oder gar nicht. Glücklicherweise hängt mein Leben nicht von einem „Schnäppchen“ oder 40 Euro ab, die ich einsparen könnte.

    @ LuxInterior_2

    Es wurden keine PN veröffentlicht, vielmehr sind es sinngemäße Aussagen in Anführungsstrichen gesetzt, um sie vom übrigen Text abzugrenzen. Wenn dort "nur entscheidungsfreudige Forumsmitglieder" steht, sehe ich nicht, wo meine Aussagen denen eines "nicht entscheidungsfreudigen Forumsmitglids" entsprechen. Ich habe zwei Fragen gestellt, beides war nicht umsetzbar, also habe ich umgehend geantwortet, dem Versand zuzustimmen. Sorry, die Geduld sollte man mitbringen oder eben klarstellen: "Wenn kein Versand gewünscht ist, geht die Münze an den nächsten Interessenten". Oder man schreibt der Klarstellung gleich in den Faden, dass nur Versand geht, nur persönliche Übergabe, was auch immer.


    Bevor ich mir hier anhören muss, nicht entscheidungsfreudig zu sein, sollte sich der Verkäufer über seine Kommunikation Gedanken machen.

    Tausche 4 mal 1 Kilo-Barren Silber gegen 129 Maple Leaf oder 2 mal 1-Kilo-Barren gegen 65 Maple Leaf und dem geringen Differenzbetrag (1:1-Tausch sowohl hinsichtlich Gewicht als auch Aufpreis bei gold.de, der bei rund 25 % im Kauf liegt).