Gleichzeitig bieten Akkus auf Manganbasis aber eine höhere Energiedichte und damit größere Reichweite als Lithium-Ionen-Batterien, lassen sich in wenigen Minuten aufladen und verfügen nach über 50.000 Ladezyklen noch immer 92 Prozent ihrer anfänglichen Speicherfähigkeit.
(Quelle: Rohstoff Mangan – Reichtum vom Grund der Weltmeere (technik-einkauf.de))
Das was du da aus der Quelle zitierst ist schlicht falsch.
"Manganbasis" ist da so oder so nichts.
Richtig ist das bei den in der E-Autoindustrie am häufigsten verwendeten Zellen in der Kathode auch Mangan drin ist allerdings ist das Element dort nur lästiges Beiwerk welches man so weit es geht reduzieren will um den Nickelanteil zu erhöhen. Stand der Technik ist die 911 NCM Kathode also 9 Teile Nickel, und jeweils ein Teil Cobalt und Mangan. Tesla verwendet übrigens überwiegend Zellen mit NCA-Kathode (Nickel, Cobalt, Aluminium) da ist also gar kein Cobalt drin. Und das fällt alles unter den Oberbegiff "Lithium-Ionen-Batterien".
Was bei solchen Artikeln immer absurd ist sind solche Angaben über hohe Anzahl von Ladezyklen wenn es um Zellen für E-Autos geht. Denn eine Lebensdauerdauer von 1000 Zyklen sind für PKWs völlig ausreichend. Z.B. 300km Reichweite des Akkus mal 1000 Zyklen sind 300.000 km Lebensdauer des Autoakkus. Mehr braucht man nicht!
(das ist eine vereinfachte Darstellung, in Realität ist es komplexer aber ich bin zu faul das detaillierter zu beschreiben)
Entwicklungsziel für Zellen für E-Autobatterien ist Preis, Preis und nochmal verdammt Preis. Die Nebeneigenschaften wie Lad-und Entladbarkeit Temperaturbereich oder auch Lebensdauer sind längst ausreichend. Man darf diese Eigenschaften im Kampf um niedrigeren Preis nur nicht zu schlecht werden lassen.